Seite 1 von 3 123 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 28

Diskutiere im Thema Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Sunshine

    Gast

    Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Muss man das denn eigentlich sagen, wenn man die Diagnose ADS/ADHS hat? Und wenn ja, hat das Konsequenzen? Hat jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht oder muss man einem Arbeitgeber gar nichts sagen?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Habe das hier gefunden , wenn der Link erlaubt ist lies es dir mal durch , ich hoffe es hilft Dir ein bischen

    [Edit Alex: Link gelöscht, siehe PN]
    Geändert von Alex ( 2.06.2009 um 22:03 Uhr) Grund: Link gelöscht

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Verdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Schade- mich hätte die Antwort auch interessiert.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Hallo zusammen, hab mal etwas gegoogelt, und das hier gefunden:

    http://www.bund-verlag.de/shop/media...80_auszug2.pdf

    ob es viel weiterhilft, weiß ich nicht, ist aber mal ein Ansatzpunkt

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Sunshine schreibt:
    Muss man das denn eigentlich sagen, wenn man die Diagnose ADS/ADHS hat? Und wenn ja, hat das Konsequenzen? Hat jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht oder muss man einem Arbeitgeber gar nichts sagen?
    Das wäre ja nochmal schöner, wenn man zu so etwas verpflichtet wäre !

    Gesetzeslage in Deutschland: Niemand muss seinem Arbeitgeber weder sagen, dass er chronisch krank ist (was bei ADHS der Fall wäe) und erst recht nicht an was genaun man da leidet.

    Da gibt es etliche Urteile darüber die auch klasr stellen dass fragen wie "leiden Sie an einer Krankheit, die Ihre Arbeit bei uns beeiträchtigen könnte?" laut Gesetz SITTENWIDRIG! sind und nicht beantwortet werden müssen und auch eine Lüge dabei in jedem Fall erlaubt ist und keine Konsequenzen haben darf. Wenn da jemand deshalb Ärger bekommt -> Arbeitsgericht.

    Arbeitgeber die sie etwas in den Einstellungsunterlagen fragen machen sich so gesehen strafbar wenn diese Frage überhaupt auftaucht. Wenn deshalb jemand Ärger bekommt -> Anwalt.
    Kein mensch ist in Deutschland verpflichtet, irgend jemand ausser seinem Arzt oder einem staatlichen Gutachter auch nur ein Wort von ADHS oder sonst irgend einer Krankheit zu erzählen.Das wären ja Zustände fast so schlimm wie im dritten Reich wenn so etwas die Arbeitnehmer zu fragen in Deutschland erlaubt wäre und ist es definitiv nicht.

    Leandro

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Es gibt eine ganz kleine Einschränkung. Bei Berufen, für deren Ausübung man eine Ärtzliche Untersuchung braucht (z.B. Berufspilot) darf man dem untersuchenden Arzt nichts verschweigen, was für sein Gutachten wichtig ist. Was das aber jeweils im Einzelnen ist, ist von Beruf zu Beruf unterschiedlich.

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    Blinzeln AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Leandro schreibt:
    Kein mensch ist in Deutschland verpflichtet, irgend jemand ausser seinem Arzt oder einem staatlichen Gutachter auch nur ein Wort von ADHS oder sonst irgend einer Krankheit zu erzählen.
    Was dann in dem Fall ein staatlich vorgeschriebenes Gutachten zur beruflichen Eignung ist und bei den Fällen es dann auch besser ist wenn so etwas gemacht wird.Nicht direkt wegen ADHS aber da bin ich dann schon sehr dafür dass bei derartigen Berufen Risiko von Seiten des Staates ausgeschlossen wird und nicht z.B. Leute mit Psychosen Pilot spielen und dann da in der Luft Ausserirdische jagen.


    Leandro

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Sunshine schreibt:
    Muss man das denn eigentlich sagen, wenn man die Diagnose ADS/ADHS hat? Und wenn ja, hat das Konsequenzen? Hat jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht oder muss man einem Arbeitgeber gar nichts sagen?
    Hey Sunshine,

    hast ja schon ganz schön viele Antworten bekommen.

    Ich arbeite in einer Personalabteilung und weiss, dass solche Fragen nicht gestellt werden dürfen.

    Allerdings sollte man sich mal überlegen, ob man das nicht wenigstens seinen Kollegen sagt. Spätestens wenn es zu Problemen kommt, sollte man das den Kollegen sagen.

    Ich arbeite in einem Zweierteam mit einem Kollegen. Nach ein paar Monaten Zusammenarbeit habe ich es ihm gesagt. Es geht schliesslich einfach auch dadrum, dass jeder seine eigene Arbeitsweise hat und es dabei nicht zu Reibereien kommen sollte. Er versteht das jetzt ein bißchen und wir können besser zusammenarbeiten.

    Viele Grüße


    Julie

  9. #9
    Sunshine

    Gast

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Hallo Julie

    erstens bin ich sehr froh darüber, dass solche Fragen nicht gestellt werden dürfen, was aber nicht immer heißt, dass sich die Arbeitgeber daran halten Des weiteren muß ich auch sagen, dass ich deine Entscheidung, deinem Kollegen mitzuteilen, dass Du ADHS hast, sehr mutig finde, aber ich muss dir auch sagen, das es aus meiner Erfahrung nicht gut ist. Es gibt Menschen, die genauso gedacht haben wie Du, nämlich man sollte doch lieber offen und ehrlich seinen Kollegen sagen, dass man ADHS hat und das Ende vom Lied war, sie mussten sogar umziehen, weil sie in einer Stadt keinen Job mehr gefunden haben, aufgrund der Angst der Arbeitgeber, die glaubten alle ADHSler seien psychisch krank und sowas geht in einem Unternehmen nicht. Da sind wir einmal wieder bei dem Thema, was die Öffentlichkeit über ADHS weiß und wie die Medien dieses Thema behandeln. Ich hätte die Frage auch niemals gestellt, wenn ich mir sicher wäre, dass es kein Problem ist, es ist aber leider eines und deswegen wollte ich wissen, ob es ein MUSS ist oder ob man das auch verschweigen darf. Ich bin sehr froh, dass man es nicht sagen muss. Und was die unterscheidliche Arbeitsweise angeht, dass hat nicht immer und überall etwas mit ADHS zu tun, denn jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Arbeitsweise, die durchaus dazu führen kann, dass es Reibereien gibt, wobei die Gründe da eher an dem sogenannten Konkurenzdenken, Motivation und verschiedenen Charaktereigenschaften eines einzelnen sind, die dazu führen, dass es manchmal einfach nur zu Missverständnissen kommt, die das wie man arbeitet beeinträchtig. Ich glaube auch nicht, dass ein jeder dem man auch nur versucht zu erklären, was ADHS ist, es irgendwann verstehen wird, dass wäre sehr schön, aber es ist unmöglich. Wie auch Du weißt, ist ADHS ein umfangreiches Thema, dass zu verstehen, meistens unmöglich ist, wenn man es selbst nicht hat. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung. Ich freue mich aber, dass Du das Glück hattest, auf einen Kollegen zu treffen, der bereit ist, dich so zu akzeptieren wie Du bist, was nicht selbstverständlich ist und ich hoffe, dass es so bleibt, denn viele ADHSler hatten nicht solch ein Glück und die idealen Bedingungen wie Du. Im Gegenteil, viele sind erst spät (manchmal fast zu spät) diagnostiziert worden und haben sich dadurch Komorbiditäten "eingefangen", die es ihnen stellenweise unmöglich macht, einer geregelten Arbeit nachzugehen.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat?

    Hallo,

    Eigentlich möchte ich die etwas pessimistisch klingende Ansicht von Sunshine nicht teilen. Aufgrund eigener Erfahrungen müsste ich aber zustimmen. Letztlich ist es wohl von vielen Faktoren abhängig ob man es macht oder nicht, ob es richtiger währe oder falsch.

    Optimal währe ein verständnisvoller Arbeitgeber und die passende Kollegen. Aber wo gibt es dass schon.

    Rechtlich ist die Sachlage wohl eindeutig. Man muss nicht!

    Obwohl viele Firmen es trotzdem verlangen oder erwarten. Wenn man selbst schon mal einen sogenannten Personalfragebogen in Händen hielt wo hauptsächlich fragen zu privaten Umständen und Krankheiten gestellt werden wird man schon sehr nachdenklich.

    Lügen, nicht antworten oder die Wahrheit sagen?
    Ich habe damals den Job nicht bekommen und war eigentlich sehr froh darüber. Währe bestimmt nicht die richtige Firma für mich gewesen.

    LG

    Jayjay

Seite 1 von 3 123 Letzte

Stichworte

Thema: Muss man dem Arbeitgeber mitteilen, dass man ADS,ADHS hat? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum