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Diskutiere im Thema große Probleme im Job = ( im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 47

    AW: große Probleme im Job = (

    Hallo Chaosqueen,
    etwas schmunzeln muss ich schon bei deinem Bericht. Hey was kann man den in einer Kita denn, den ganzen Tag falsch machen ???

    Vielleicht ist es eher so, dass das alte eingespielte Erzierherinnen Team es einfach nicht mag das jemand es "anders" macht.

    Wenn man neu wo hinkommt wollen die alten einfach auch (unbewust ) die Reaktion testen. Es kommt gar nicht so darauf an was falsch lief oder was nicht. Wenn Du gleich die Rolle der Schuldigen annimmst ist das schlecht für die zukünftige Zusammenarbeit.

    Sicherlich hat man in der Kita Verantwortung und es ist sicherlich blöd wenn man vor dem Kinderausflug die Kitaschüssel oder andere esentielle Dinge verlegt, aber dann soll sich umd die ganz wichtigen Sachen jemand anderes kümmern.

    Für alles andere bleib zuerst immer gelassen, versuche irgendwelche Anschuldungen zumindest mit einem Lächeln wenn nicht gar mit einem Scherz zu erwiedern, übe solche
    Antworten ruhig zu Hause.

    Sollange kein Kind in Gefahr gerät hast Du auch kein Fehler gemacht.


    Überlege ob der Job der richtige ist, sind die Kollegen die richtigen oder alles graue Emanzen-****** für die jegliche entspannte Haltung ein gräul ist.
    Oder findest Du die meisten sehr sympatisch und hast dich selbst ins aus Manövriert.

    So gilt auch hier Change it or leave it.

    Also ändere Deine Haltung gegenüber dich selbst, deinen Mitarbeiteren, dann werden sie dich auch akzeptieren, oder du musst dir einen anderen Kita suchen müssen.

    Gruß Timotei

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 99

    AW: große Probleme im Job = (

    Hallo thimotei , ich habe Deine Antrwort gelesen und kann dem,was Du geschrieben hast, so nicht beipflichten,da ich in derselben Branche arbeite und muss da einige Dinge richtig stellen.

    In einer Kita oder in diesem Fall- einer Kinderkrippe steckt eine Menge Verantwortung drin und
    es kann viel falsch laufen.Das wird leider von außen oft unterschätzt und die Arbeit des Erziehers oft verniedlicht.
    Ich mußte mir morgens auch des öfteren von ( insbesonderen) Vätern anhören,
    einen schönen gemeinsamen Spieltag mit den Kindern zu verleben.

    In meiner Einrichtung habe ich viel Überzeugungsarbeit dafür geleistet-( vor den Eltern), dass die Arbeit des Erziehers mehr beeinhaltet, als das gemeinsame Spiel mit den Kindern und aus diesem Grund auch mehr gewertschätzt werden sollte.

    Wenn ein KInd erst in Gefahr gerät durch dein Versäumnis, bist du schon mit einem Bein im Gefängnis und kannst deine Arbeitserlaubnis in den Papierkorb kicken.
    Keine Einrichtung nimmt dich dann mehr.
    So relax,wie du die Dinge siehst ist es nicht in der Realität.

    Und es stimmt auch nicht,dass wenn man neu in eine Einrichtung kommt,die " alt" Eingesessenen deine Reaktion testen wollen.
    Das mag vielleicht in anderen Bereichen oder Berufsgruppen so praktiziert werden,aber nicht in Kindergarten und Krippe.

    Für diese Mätzchen fehlt den Leuten da nämlich einfach die Energie,die Aufmerksamkeit und vor allem die Zeit. Man beaufsichtigt besonders im Krippenbereich die (mehrere) Kleinkinder ständig und ist laut Gesetz dazu sogar verpflichtet
    Und glaub mir,es kommt den guten Mitarbeitern sehr darauf an,ob etwas in ihren Augen richtig läuft oder falsch,dass kann bis zur Haarspalterei gehen.Ein alt- eingesessenes Team
    hat des öfteren Schwierigkeiten mit einer neuen Kollegin,da jahrelang eingefahrene
    und für sie bewährte Strukturen- sich vor ihren Augen auf zu lösen scheinen und das macht besonders lang dort arbeitenden und älteren Kollegen Anspannung und Angst.

    Da verbündet man sich lieber untereinander gegen die Neue ( den Eindringling) und versucht ihr zu signalisieren sich nicht nur ein- sondern auch unter zu ordnen und sich dem Team vollständig an zu passen.

    Das Team muss sich,wenn ein Neuer dazu kommt, neu finden und strukturieren .

    Reaktionen darauf,es gibt nur zwei: Flucht oder Kampf .Die Kollegen haben sich durch ihre
    "versteckten " Anspielungen zum Kampf entschieden.Jetzt ist zu überlegen,wie man selbst
    darauf reagieren möchte.
    Flucht: alles hinnehmen,einstecken,alles schlucken,sich klein
    machen lassen, der Praktikant sein oder
    Kampf : Mut fassen, dem entgegen treten, sich selbst wertschätzen, die Kollegen möglichst direkt aber auch diplomatisch konfrontieren mit ihrem unpädagogischen Verhalten ,Jemanden anderen zu moppen und ihnen klar zum Ausdruck zu bringen,dass man offen für konstruktive Kritik ist
    und noch ein wenig Zeit und Hilfestellung im Kontext einer freundlichen, empathischen Art
    ihrerseits benötigt.

    Mit einem Lächeln oder Scherz würde ich auf Anschuldigungen auf keinen Fall reagieren. Das empfinden andere als herunterspielen und nicht ernst nehmen ihrer Belange und ich kann Dir versichern,dass
    kommt gar nicht gut rüber und erhöht das Kampfpotential noch um einiges.

    Was gut helfen und die Beziehungen zwischen Kollegen aufbauen helfen kann,ist: wenn die "Neue" echtes Interesse ( zb. an besonderen Fähigkeiten beim Umgang mit den Kindern,Hobbys,Talente ectpp.) an jeder Kollegin in einzelnen persönlich -interessierten Gesprächen zeigt und gut zuhören kann.

    Das, was die Meisten sich heute so und so (Zuhören,Aufmerksamkeit) von ihrer Umwelt ersehnen und was so selten der Fall ist.Mit diesem Verhalten schafft sich die " Neue" auch respektiert und unter den Kollegen aufgenommen zu werden, der Anfangsschritt für eine
    erträgliche Basis.

    LG Lillifee

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 47

    AW: große Probleme im Job = (

    @Lillifee,
    Sicher wenn man mit Menschen arbeitet trägt man viel Verantwortung, bei sozialen Berufen wird das in der Tat weder im Gehalt noch von der Gesellschaft honoriert.


    Übrigens bin ich auch Papa eines -- ich muss zugeben,sehr pflegeleichten -- 4 monatigen Sohnes, habe eine Nichte die ist 7 (und etwas schwierig), einen Neffen mit vier Jahren (der ist in der Trotzphase). Ich meine schon zu wissen (und vielleicht die Papas auch) was Kinder für Bedürfnisse haben. Auch glaube ich das es anstrengend ist eine Horde kleiner Monster täglich zu betreuen.

    Vielleicht ist es gerade das permanente wiederholen der Kindergärtnerinnen wie Verantwortungsvoll der Beruf ist, was es dann doch wieder fast etwas in lächerliche zieht.

    Aber gerade die eigenschaften von ADS finde ich für Erzieher doch eher kompatibel (im gegensatzt zu Fluglotsen).

    In einem Punkt gebe ich Dir jeoch recht: Das die Kollegen chaosqueen auf Ihre Reaktion testen wollen. ( Ich meine auch eher das sowas auch eher unbewusst abläuft).

    Aber manches eher auf die lockere Art zu begegnen finde ich schon richtig jedoch auch von der Sache abhänging. Wenn man nen Schlüssel verschusselt ( pasierte mir öfters ) da sollte man so natürlich nicht reagieren. Ich meinte auch keineswegs der Kritik der Mitarbeiter mit Spott zu begegnen, wie man vielleicht meine letzte Antwort auch auslegen könnte.

    Trotzdem, ich kann mir eher vorstellen das die Arbeit mit Kinder eher mit viel Freude und Glück zu tun hat ( oder haben sollte ) als mit permanenter Angst etwas falsch zu machen.

    @chaosqueen
    Aber vielleicht kann chaosqueen uns etas genauer sagen was falsch läuft, bzw. was Sie in Ihren Augen alles falsch macht und was in den Augen der Erzieherinen alles falsch läuft.

    Wir wissen auch gar nicht, ob Sie die Fehler die Ihr angemahnt werden Sie genau so sieht.
    Was gibt es für Regeln an die Sie sich nicht halten mag oder kann.

    Am ende meines Studiums wohnte ich über einem privaten Kindergarten, wie sich da manche, ich kann mir nicht vorstellen das die Ausgebildetete Erzieherinnen waren, verhalten haben fand ich unglaublich. Ein Kind angeschrieen bis es geweint hat oder am Arm hinterhergezogen die war da zwar nicht lange aber die anderen Erzieherinnen habe nicht eingegriffen.

    Gruß Thiemotei

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: große Probleme im Job = (

    Ich liebe Kinder und habe mich deshalb für diesen Beruf entschieden. Es war die richtige Entscheidung.

    Ich freue mich auf meine Kleinen, aber das ganze drumherum macht mich fertig.

    Mein Problem sind vorallem die Kollegen, ich bin meist zu gutmütig und werde dann schnell ausgenutzt. Ich finde einfach nicht den Mut mich dagegen zu wehren. Außerdem lasse ich mich zu sehr von den gerade anwesenden Kollegen beeinflussen, einige Leute machen mich einfach nervös, ich werde unsicher wenn sie nur den Raum betreten. Wenn ich allein mit einigen Kindern bin oder eine von den wenigen Kollegen bei denen ich mich wohl fühle kann ich locker und lustig sein.

    Meine Leistung ist stark von meinem Umfeld abhängig, das nervt aber war schon in der Schule so.

    Es fällt mir einfach schwer die ganzen Vorschriften zu behalten, es gibt so viele Details die zu beachten sind. Ich bin permanent unsicher und nervös. Deshalb herrscht in meinem Kopf noch mehr Chaos als sowieso schon.

    Ich würde einfach gern mal eine Einrichtung erleben in der eine gute Atmosphäre herrscht und nicht jeder nur an sich denkt und ohne ständiges Geläster.

    LG Reha

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 47

    AW: große Probleme im Job = (

    Ok, jetzt sehe ich schon klarer,
    wenn es Dich nicht alzuser trösten kann aber prinzipiell habe ich auch diese Probleme ( als Programmierer ), auch wenn hier im Forum noch so rüber kommt.

    Du brauchst einen guten Psychologen würde ich sagen. Es ist, so wie Du es beschreibst vorallen Dein selbstbewustsein.

    So wie es sich bei Dir anhört muss Du schnell was ändern. Darauf hoffen das sich die Anderen ändern kannst Du nicht. ( die waren anfangs ja auch ganz nett ).

    Ich würde es eher, wenn alle versammelt sind und keine Kinder anwesend ( sicherlich habt Ihr mal allwöchentliche Treffen) und das mal ganz allgemein zur ausprache bringen.
    Du kannst ja sagen das Du persönliche/familäre Probleme hast die dich daran hindern dein volles Potential zu bringen. Und das dies kein Grund sein kann das du von allen angefeindet wirst. (das Wort gemobbt würde ich lassen höchsten sagen Du fühlts dich gemobbt). Und das Du an deinem Problem arbeitest.


    Wenn das nicht geht brauchst Du jedenfalls einen neuen Arbeitsplatz.

    Gruß Thimotei

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: große Probleme im Job = (

    Ich befürchte das ich momentan sogar noch verschont werde ( von einzelnen), wenn ich sehe wie die Leute manchmal miteinander umgehen.

    Ich weiß das es dort schon viele Gespräche gab und sich kaum einer die Mühe gemacht hat sich zu ändern, also hast du auf jeden Fall Recht. Ich muss etwas ändern.

    Ich werde trotzdem erstmal dort weiter arbeiten ( brauche das Geld), mit dem Gedanken im Hinterkopf in nicht allzu ferner Zukunft einen neuen Job zu finden. Ich habe von einer Kita in der Nähe gehört in der viele Leute von der tollen Arbeitsatmosphäre schwärmen, genau das was ich brauche

    Dort gehen in einem Jahr Leute in Rente, meine Chance durchzustarten, hoffe ich zumindest.

    Danke für eure Antworten

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 99

    AW: große Probleme im Job = (

    chaosqueen86 schreibt:
    Ich liebe Kinder und habe mich deshalb für diesen Beruf entschieden. Es war die richtige Entscheidung.

    Ich freue mich auf meine Kleinen, aber das ganze drumherum macht mich fertig.

    Mein Problem sind vorallem die Kollegen, ich bin meist zu gutmütig und werde dann schnell ausgenutzt. Ich finde einfach nicht den Mut mich dagegen zu wehren. Außerdem lasse ich mich zu sehr von den gerade anwesenden Kollegen beeinflussen, einige Leute machen mich einfach nervös, ich werde unsicher wenn sie nur den Raum betreten. Wenn ich allein mit einigen Kindern bin oder eine von den wenigen Kollegen bei denen ich mich wohl fühle kann ich locker und lustig sein.

    Meine Leistung ist stark von meinem Umfeld abhängig, das nervt aber war schon in der Schule so.

    Es fällt mir einfach schwer die ganzen Vorschriften zu behalten, es gibt so viele Details die zu beachten sind. Ich bin permanent unsicher und nervös. Deshalb herrscht in meinem Kopf noch mehr Chaos als sowieso schon.

    Ich würde einfach gern mal eine Einrichtung erleben in der eine gute Atmosphäre herrscht und nicht jeder nur an sich denkt und ohne ständiges Geläster.

    LG Reha
    Hallo chaosqueen habe gerade Deinen Beitrag gelesen und kann viele Dinge sehr gut nachvollziehen.Am Anfang meiner Arbeit im KIndergarten (Altersstufe 2-6 ) habe ich viele Dinge genau so oder ähnlich erlebt.Ich bin auch ein sehr gutmütiger,manchmal sogar naiv gutmütiger Mensch und helfe auch gern....

    Ich habe mich,bis ich es dann endlich kapiert und durchschaut hatte (die Gutmütigkeit und das Ausnutzen) , mehrere Jahre gebraucht,es dann anders umzusetzen hat dann noch eine Weile gedauert und es kann auch heute noch passieren,dass ich in alte" Fehler " zurück verfalle.

    Mut um sich dagegen zu wehren braucht man nicht unbedingt,man sollte nur
    das Wort " Nein" erlernen oder nicht immer für andere alles tun und tun müssen.
    Versuche mal für Dich heraus zu bekommen,was Dich diesbezüglich an einigen Kollegen nervös macht,was es genau ist und warum.Das kann machmal schon helfen und die "Verkrampfung" lösen.

    In meiner Einrichtung sind da auch so einige richtige "Generäle" darunter und ich bin schon vor denen geschrumpft einige Zentimeter,wenn sie vor mir standen.Ich habe genau diese Kollegen genau beobachtet und habe mir auch ihre Schwächen angeschaut und innerlich meine Stärken dagegen gestellt,das
    hat mich vor solchen Kollegen selbstbewußt werden lassen und mir den Rücken
    gestärkt.

    Mach Dir Deine Stärken bewußt und setzte sie gezielt bei den Kindern und für die Kinder ein.Momentan könnte ich Bücher schreiben über die Einrichtungen hier.In vier unterschiedlichen Kitas ( eine Integrationskita war mit darunter)
    könnte ich Bücher schreiben(vielleicht mache ich das auch noch) über schlechten Kollegenumgang, schlechter Pädagogik ect.

    Eine Stärke,die vorallem ein ADHS-ler hat ist seine Spontanität,seine Phantasie,die leuchtenden Augen und den Drang mit den KIndern etwas zu erleben,ins Spiel mit einzutauchen und einwenig Der Peter Pan zu sein und dafür lieben dich KInder immer.

    Aber der andere Part-erwachsen zu sein, konsequent zu sein, auch mal streng
    und vielleicht auch mal laut werden zu müssen,gehört dazu.Ich hatte mit sehr verhaltensauffäligen Jungen zu tun und da war das ganze Repertoire vertreten,
    da mußte ich anfangs sehr lernen- mich durchzusetzen um ernst genommen zu werden, jetzt schmeißt mich so leicht nichts mehr aus der Bahn.

    Wenn es Dir hilft,schreib Dir doch die Vorschriften und Details als Gedankenstütze auf. Das habe ich bei wichtigen Dingen immer gemacht und
    notiere mir heute noch wichtige Dinge.
    Mut zur Schwäche haben - na und!

    Ich habe mich übrigens zeitweise dafür gehasst, dass ein schlechter oder blöder Tag oder Streß mit Kollegen meine Empfindungen für mich, mich so beeinflußen konnte und mich verunsicherte,egal-wie oft ich es mir sachlich selbst erklärt habe,dass ist halt nicht die Schokoladenseite von ADHS-leider.

    Du bekommst das schon hin,lass Dich nicht so sehr verunsichern von den Kollegen,blick dann einfach an ihnen vorbei,punkte für Dich mit Deinen Stärken und konzentriere Dich- auf Dich und die Kinder und Eltern und auf das Feedback,welches Du von ihnen bekommst,wenn das gut ist,dann sei froh.

    auf manche Kollegen muß man einfach, Entschuldigung für das unpädagogische Wort : scheißen!
    LG Lillifee

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: große Probleme im Job = (

    Hallo,
    ich habe auch erst vor kurzem meine Ausbildung abgeschlossen und mir ging es ähnlich. Ich wäre beinahe entlassen worden, weil ich nichts auf die Reihe bekommen habe. Es ist erst mit Medis besser geworden, auch wenn das vielleicht keine Dauerlösung ist. Inzwischen habe ich keine Probleme mehr, auch wenn ich mich sicher mehr anstrengen muss als andere. Eine gute Organisation ist wirklich das Wichtigste! Ich benutze dafür To-do-Listen und Post-its. Seitdem geht es und ich habe kaum mehr etwas vergessen! Versuch es doch mal mit einer bestimmen Reihenfolge!

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: große Probleme im Job = (

    @ Lillifee, erstmal lieben Danke für die Antwort.

    Ich suche auch nach Schwächen bei den Kollegen um mich davon zu überzeugen das sie nicht perfekt sind, dass ich nicht die einzige bin die Fehler macht. Doch trotzdem empfinde ich die anderen immer als stärker, sie können argumentieren und ich weiß oft nicht was ich sagen soll, einige reden sich aus Fehler zu machen und beschuldigen andere nur um sich selbst aus der Affäre zu ziehen.

    Es herrscht dort so eine "falsche" Atmosphäre. Die Leute grüßen freundlich wechseln mal ein zwei nette Worte und im nächsten Moment, stehen sie wieder in einer Ecke und lästern, lästern und lästern.

    Momentan habe ich noch eine Schonfrist, wei ich neu dort bin, was mir eine Kollegin auch schon bestätigt hat. Im Klartext heißt das vermutlich es wird schlimmer

    Muss kurz eine Situation von dieser Wocher beschreiben: Wir hatten Dienstbesprechung und ein Mitarbeiter muss immer Protokoll führen, es gibt eine Liste in der steht wer dafür verantwortlich ist ( es stehen immer 2 oder 3 Leute zur Auswahl).Natürlich wusste ich nichts von dieser Liste.

    Meine Kollegin setzt sich neben mich und schiebt mit das Buch zum protokolieren zu, hier das kannst du heute mal machen...ganz toll.. die quatschten von Festen im letzten Jahr, ( als ich noch nciht da war) "na das machne wir dieses Jahr genauso " und ich saß da...und musste ständig nachfragen, "wie war das letztes Jahr?"

    Als alles vorbei, schlägt die Kollegin die mit das Buch gegeben hat die Liste auf und sagt "ach ich wäre ja wieder dran gewesen"

    Ich denke ich werde nicht allzu lange dort bleiben und mir etwas neues suchen bevor die Probezeit um ist. Die Einrichtung ist mir außerdem mit 130 Kinder viel zu groß. Ich werde versuchen eine kleinere Kita zu finden und hoffentlich nettere Kollegen.

    Das mit dem Buch schreiben ist eine tolle Idee, falls du Anregungen brauchst sag Bescheid

    @ Sunstar23
    Ich habe immer noch keinen Diagnosetermin und das mit den Medis wird wohl noch dauern, ich musste als Kind mal Ritalin nehmen und kann mich nicht erinnern ob sie geholfen haben. Ich hoffe ich bekomme bald einen Termin um Gewissheit zu haben und einfach neu starten zu können. Ich bin mir relativ sicher das ich ADS habe , warum hätte ich sonst früher Ritalin nehmen müssen.

    Ich habe auch einige Listen auf denen alles steht was ich nicht vergessen darf, die verliere ich nur zu gern

    LG

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: große Probleme im Job = (

    Ja, das mit dem Listen verlieren war auch mein Problem. Das erste ist, sie nicht zu voll zu machen. Salamitaktik heißt das, da nimmt man sich vor, nur ein paar Sachen zu erledigen und nicht alles auf einmal. Das funktioniert in allen Bereichen, bei der Arbeit, beim Aufräumen, bei längerfristigen Vorhaben usw. Mir hilft es, die Listen auf dem Computer zu machen und mir für den jeweiligen Tag ins Handy zu übertragen, damit kann man sich ja sogar anpiepsen lassen.

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