hallo,

also bei mir lief von anfang an gar nix gradlinig ab,schon in der schule nicht...

durch viele fehlzeiten (durch chronische bronchitis) ging ich nach 4 jahren gymnasium auf haupt ab.
dort hatte ich keinerlei motivation mehr,war mehr als unterfordert.hatte von 1en bis 5en aufm zeugnis alles dabei-was ich konnte,konnt ich halt,den rest eben nicht,gelernt hab ich nie.

hab nach abgang 9. gejobbt,zig sachen angefangen und wieder abgebrochen.das einzige,was ich davon(leider auch nur zur hälft so gesehen) durchzog,war abendschule bis zum realabschluss.begann dann eine ausbildung zur friseurin,das war ne dumme idee-weils mir nicht lag,2 linke hände,aber was den unterricht anging,war ich derbe unterfordert.

bin heute total froh,dass die ausbildung in beiderseitigem einverständnis abgebrochen wurde-denn dann ging ich zurück zur abendschule und machte mein abi.

heute studier ich endlich und hab wieder motivation satt.weils das richtige ist,was ich tue-und ja seit der 5.klasse schon studieren gehen wollte später,deshalb war ich ja auch aufm gymnasium damals...

ich brauchte die erfahrung,dass vieles scheitert und ich so (quasi nach dem ausschlussverfahren) sehe,was nichts für mich ist.um mich so auf das richtige besinnen zu können...

auch wenns durch fehlende konzentration oft schwer ist im studium,grad jetzt,wo ich fast am ende des BAs bin,bin ich sehr glücklich mit meiner entscheidung.
aber es kommt oft vor,dass ich unterfordert bin,aber auch überfordert.seminare,bei denen ich denke hier is der anspruch genau richtig sind seeeehr selten....