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Diskutiere im Thema Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst.. im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Steht bei mir demnächst an.. (Angestelltenverhältnis)
    Daher meine Frage an die Leute, die sowas schon hinter sich haben

    1) Was genau wird dort untersucht ?

    2) Welche Fragen werden dort gestellt ? Wie sehr wird nachgehakt ?

    3) Finden irgendwelche Drogenscreenings statt ? Wenn ja, welche ? (Blut/Urin)

    Mit ADHS und MPH einnahme sollte man bei manchen Ärzten vorsichtig sein.. deswegen...
    Danke für Infos

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Heyho..

    Ich wurde als Beamtenanwärter (Kommune NRW) auch untersucht und vermute mal, dass das bei Angestellten gleich oder ähnlich sein düfte, falls es überhaupt eine einheitliche Regelung gibt..

    Es handelte sich dabei um eine Rundumuntersuchung, die ich mal grundsätzlich mit der Musterung vergleichen würde.. es wird auf körperliche Gesundheit überprüft (insbesondere das Thema Gewicht war zumindest bei uns ein Thema) also Rücken, Knie, etc..
    Dann wurden sowohl Urin als auch Blut untersucht.. in den mir ausgehändigten Ergebnissen (Normalerweise gehen die direkt an die Dienststelle, war bei mir ein bisschen anders) waren Blut und Urin auf die Bestandteile untersucht worden (Großes Blutbild)
    Ein explizites Drogenscreening war nicht ausgewiesen, ich weiß aber nicht ob man anhand der Werte im Blut sowas erkennen kann oder ob vll nur ein Schnelltest gemacht wird und bei negativem Befund weggeworfen..
    Befragt wurde ich halt zu eigenen Krankheiten/Krankheiten in der Familie, ob nach Drogen gefragt wurde weiß ich nicht mehr genau, ich habe damals aber auch noch nichts auf Amphetamin-Basis eingenommen..

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Hallo,

    ich hatte diese arztlichen Untersuchungen schon mehrmals (auch einmal im öffendlichen Dienst !), und ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass es ein paar Fragen gibt, und ein paar simple Tests.Zum Beispiel: Sehtest, Hörtest und Urinprobe sind dran gewesen, bei der es nicht um Drogen ging. Sie fragen dich auch nach Medikamentenkonsum. Aber ich habe ADS immer verschwiegen, und das war definitiv richtig, auch in meiner späteren Tätigkeit.

    So steht man halt nur regelmäßig vor Problemen, welche für den anderen einfach nur als Duseligkeit erscheinen, und für einen selbst ein Haufen ärger bedeuten. Aber, c'est la vie !

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    also ich musste sowas auch schon mal über mir ergehen lassen, allerdings nicht im öffendlichen Dienst sondern bei einem größeren Automobilezulieferer.

    Hierbei wurden wie schon genannt generelle Fragen zur Gesundheit, Sehtest, Hörtest, wiegen, Reflextests und zum Schluss auch ne Urinprobe, wobei es hier expliziet um Drogen ging. Ka bis zu welchen Werten etc die nichts machen, ich hatte nichts deswegen wurde auch nichts gesagt.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Siebalt schreibt:
    Aber ich habe ADS immer verschwiegen, und das war definitiv richtig, auch in meiner späteren Tätigkeit.
    Woran machst du das fest, dass das richtig war?
    Ich bin natürlich nur ein rechtlicher Laie, aber da ich nicht davon ausgehe, dass AD(H)S im öffentlichen Dienst per se ein Ausschlusskriterium ist dürften die Probleme, die auf dich zukommen, sollte einmal herauskommen, dass du das bei der Untersuchung verschwiegen hast, deutlich gravierender sein, als wenn du das angegeben hättest.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    DesertOfJoy schreibt:
    Woran machst du das fest, dass das richtig war?
    Ich bin natürlich nur ein rechtlicher Laie, aber da ich nicht davon ausgehe, dass AD(H)S im öffentlichen Dienst per se ein Ausschlusskriterium ist dürften die Probleme, die auf dich zukommen, sollte einmal herauskommen, dass du das bei der Untersuchung verschwiegen hast, deutlich gravierender sein, als wenn du das angegeben hättest.
    Das genau ist ja der Punkt um den es sich dreht.. Sicher ist es kein 100% Ausschluss.. aber es kann ein 100% Ausschluss sein, wenn man an den falschen Betriebs/Amtsarzt kommt...
    ADHS und MPH als Medikament erwähnt:

    Diagnose: Nicht arbeitsfähig wegen BTM Konsum und psychischen Störungen

    Was soll denn bitte da noch deutlich gravierender sein ? Natürlich könnte es nachher auch möglich sein dass die Einnahme von MPH durch ein (eventuelles) Drogenscreening auffällt.. auch hier könnte eine Kündigung kommen... nur das ist das selbe Ergebnis als wenn ich es sage und den falschen Arzt erwische...

    Es gibt genügend Ärzte die MPH sehr kritisch sehen.. und erst recht die Ärzte die keine psychatrische Facharztausbildung haben...

    Es geht mir darum wie ich mich am geschicktesten Verhalte... bzw. wenn ich genau weiß wann die Untersuchung ist, dass ich ein paar Tage MPH absetzte...

    Ich habe keine Lust arbeitslos zu werden, nur weil ein mir unbekannter Arzt meint ich wäre nicht arbeitsfähig...

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Siebalt schreibt:
    Hallo,

    Aber ich habe ADS immer verschwiegen, und das war definitiv richtig, auch in meiner späteren Tätigkeit.
    Ich halte es auch für richtig ADHS zu verschweigen, zuminderst bei mir unbekannten Leuten.. und der Betriebs/Amts- Arzt ist mir unbekannt.. genau wie der zukünfigte Arbeitgeber und die Kolegen mir unbekannt sind....
    Man sollte ADHS nur erwähnen wenn man einschätzen kann wie die entsprechenden Leute reagieren.. doch beim besten Willen.. das kann ich nicht...

    Ich möchte nur wissen was auf mich zukommt... um irgendeine Strategie zu entwickeln wie man möglichst gut von der Untersuchung wegkommt...
    Dazu zählen auch Informationen wieviele Tage man vorher über den Termin informiert wird .. und insbesondere was gefragt wird...

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Das sehe ich ebenso.

    Für manche Mitarbeiter zählt eine Konzentrationsstörung als Bedrohung (: ...

    MfG Siebalt

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    Siebalt schreibt:
    Das sehe ich ebenso.

    Für manche Mitarbeiter zählt eine Konzentrationsstörung als Bedrohung (: ...

    MfG Siebalt
    ja und für personaler noch mehr.


    wenn du dich bewirbst,dich pers. vorstellst,dann willst du dich doch
    so gut wie möglich verkaufen.
    das machst du aber nicht,wenn du deine neg.eigenschaften und schwächen in den vordergrund stellst.noch dazu wenn du von einer krankheit erzählst,von der du gar nichts angeben mußt,weil es diese offiziell gar nicht gibt bei erw.!

    wenn du ein produkt verkaufen möchtest,gehst du doch auch nicht zu einem potentiellen käufer und machst es mit sätzen schmackhaft wie zb.- das ding ist unsicher,- das ding kann oft kaputt gehen, - es kommt aus einer schlechten serie, - es ist sehr fehleranfällig, - usw.


    was die einstellungsuntersuchung (öffentl.dienst) betrifft,
    so gehört ein drogen-screening definitiv nicht dazu !

    dazu noch 2 anmerkungen:

    1. heißt das aber nicht,dass man das nicht machen kann.
    ABER: man muß dazu sein einverständnis geben,schriftlich !

    2. gehört das mph nicht zu den stoffen,nach denen die allg. üblichen
    testverfahren ausgerichtet sind.


    also ganz locker ran an die sache.........und die bälle tief halten..............




    .



    .
    Geändert von Tibet ( 1.07.2010 um 22:40 Uhr)

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Ärztliche Eingangsuntersuchung im öffentlichen Dienst..

    DesertOfJoy schreibt:
    Woran machst du das fest, dass das richtig war?
    Ich bin natürlich nur ein rechtlicher Laie, aber da ich nicht davon ausgehe, dass AD(H)S im öffentlichen Dienst per se ein Ausschlusskriterium ist dürften die Probleme, die auf dich zukommen, sollte einmal herauskommen, dass du das bei der Untersuchung verschwiegen hast, deutlich gravierender sein, als wenn du das angegeben hättest.
    Auch wenn dieser Beitrag schon länger her ist, habe ich mit dieser Thematik sehr beschäftigt. Ich arbeite auch im öffentlichen Dienst und habe bei der Einstellungsuntersuchung aufgrund der "Gefahr" bei Verschweigen meiner doch sehr heftigen ADSproblematik und eventueller Folgen, meine ADS angegeben.
    Ich denke es war schon richtig und bisher kann ich auch nicht feststellen, dass ich dadurch Nachteile habe.

    Liebe Grüße
    rosenmädchen

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