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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Hallo zusammen...(sorry für die Länge)

    Ich habe ein Problem und habe das Gefühl, dass der Rahmen um mich immer enger wird und ich zu ersticken drohe, wenn ich nichts mache. ADHS-gerecht eine stichwortartige erklärung meines Problems:

    Einerseits:

    • PR-Beraterin in einer kleinen Agentur; schon lange das Gefühl, dass ich in dieser BRanche nicht gut aufgehoben bin
    • "Angst" vor meinem Chef, dauerstressgefühl (er hat ADHS-Züge v.a. der unangenehmen Art mit Launen, unklaren Wünschen, harschen anfeindungen, kann nie ruhig sein, ...)
    • die Arbeit macht mir immer weniger spass (bin seit bald 2 Jahren hier)
    • schlafe Schlecht, fühle mich ausgelaugt und habe immer stärkere Essstörungen (fühle mich leer, unausgefüllt...)
    • keine Motivation mehr, andere Hobbies zu suchen, zu wenig Zeit / Musse...
    • brauche täglich Sport, um mich abzureagieren
    • hätte 2 Monate Kündigungsfrist (also bis Ende Juni noch "gefangen")


    auf der anderen Seite

    • bin auf das Geld angewiesen
    • mein Freund ist ausländer und gerade dabei, zu mir zu ziehen, er hat noch keinen Job in der Schweiz und noch keine AUfenthaltsbewilligung; da steht also einiges in der Schwebe auch bezügl. finanzieller Sicherheit unsererseits (urzeit hat er noch Geld von einem Hausverkauf)
    • Uns beiden liegt viel am Reisen; ich habe angst, dass wir / ich dann dort drastisch zurückstecken muss
    • allgemein habe ich Angst, in finanzielle Probleme zu rutschen ohne gesichertes regelmässiges EInkommen...


    ich würde eigentlich viel lieber

    • mit Menschen zusammenarbeiten
    • etwas machen, wo ich mich bewegen kann, mich "austoben"
    • nicht dauernd als "Verkäufer" dastehen, der mit einer Firma zusammenarbeitet und so... Verkaufen, Repräsentieren, ja kein falsches Wort (ich arbeite für Pharmakunden)

    Ängste:

    • habe ich keine ahnung wie ich das angehen soll. obwohl ich eine Ausbildung zur Wellnesstrainerin gemacht habe weiss ich nicht, ob das das richtige wäre/ ob ich das kann...
    • müsste meinen Lohn grad halbieren dafür. Habe aber angst, dass wir uns in ein finanzielles Desaster manövrieren wenn ich jetzt auch ohne einkommen dastehe...
    • Ich weiss nicht, wo oder wie ich eine Stelle suchen soll die zu mir passt...ich habe Angst, vom Regen in die Traufe zu geraten, wenn ich ohne einen Plan der mich überzeugt einfach draufloskündige


    Bin am verzweifeln... Wie kann ich wieder glücklich werden? Muss ich dieses Risiko eingehen? Oder ist es, wie ich befürchte, zu kurzsichtig gedacht, mich möglichst rasch von den "Fesseln" befreien zu wollen?

    Hilfäää.....und dankäää

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Hallo Kityara!

    Zwar kenne ich nicht Euer Sozialsystem, doch unterstelle ich mal, dass auch bei Euch niemand so einfach aus der Wohnung geworfen und ohne Nahrung alleingelassen wird. Allerdings ist da das Problem mit der Aufenthaltsgenehmigung von Deinem Freund. Ich denke mal, der durfte/darf nur einreisen bzw. sich in der Schweiz aufhalten, wenn Du ihn ernähren kannst, so lange er keine Arbeitserlaubnis hat und Ihr nicht verheiratet seit.

    Was die finanziellen Einbußen angeht, solltest Du eine andere, schlechter bezahlte Arbeit aufnehmen, das kannst Du durchrechnen: Was kostet Eure Wohnung monatlich, welche zusätzlichen Belastrungen kommen noch dazu (Miete, Nebenkosten, Energie, Telefon bzw. Tilgung, Steuern, Energie, Wasser, Müllabfuhr etc.)? Was kostet das Auto (Steuer, Versicherung, Wartung, Kraftstoff)? Was müsst Ihr für's Essen, was für Kleidung ausgeben?
    Wo sind Einsparungen möglich? Beim Auto? Ein kleineres Auto verbraucht meißt weniger Kraftstoff und ist billiger in der Steuer (zumindest in Deutschland). Solltest Du in einer größeren Stadt wohnen, kannst Du unter Umständen alle Ziehle mit der Tram und/oder dem Velo erreichen.
    Zugegeben, was das Reisen angeht, da werdet Ihr Euch einschränken müssen. Wenn Dein Freund aber zu Dir zieht, dann besteht aber ohnehin nicht mehr so sehr das Bedürfnis danach, denke ich. An Sonnsten: Billigflieger und das Hotel ein-zwei Sterne weniger. Am Anfang eine Umstellung, aber man gewöhnt sich daran.

    Was jetzt eine neue Arbeit ansich angeht, so solltest Du vielleicht mal irgendwo an einem Wochenende probearbeiten. Zum Einen für Dich, ob das überhaupt eine Arbeit für Dich ist, zum Anderen aber auch für den potenziell zukünftigen Arbeitgeber, um diesem zu zeigen, was Du kannst. Und nach diesem Probearbeitswochenende solltest Du Dir noch eine Bedenkzeit gönnen, bevor Du Dich entscheidest.

    Gruß
    icke!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Danke für deine Antwort!

    Naja, das Bedürfnis nach Reisen und Entdeckungen ist uns beiden eben sehr wichtig... zurzeit, vor allem weil wir nachher gerne eine Familie gründen möchten und dementsprechend nicht mehr die Zeit und die Möglichkeiten haben werden. Wir haben bezüglich Hotel etc. sowieso keine grossen Ansprüche, aber unser Haupthobby (auch bisschen ADHS-Therapie), das Tauchen, ist halt nicht ganz billig leider...

    Auto haben wir zum Glück eh keins ... (daher leider auch keine Einsparmöglichkeiten)...

    Das Problem mit der Arbeit ist, ich weiss nicht wo ich zu Suchen anfangen soll und überall wo ich auch schon probiert hab mich zu bewerben (Tourismus) hab ich absagen bekommen...Probearbeiten in diesem Sinn ist hier nicht so geläufig...zumindest kenne ich dieses System ganz und gar nicht hier... und hätte auch keine ahnung wie, wo und so ich das angehen / organisieren könnte... (da ich ja eh nicht zu wissen scheine, was ich will... :S)

    Das mit der Aufenthaltsbewilligung ist glaube ich vor allem so, dass er sich selbst finanzieren können muss... aber das können wir eh erst angehen wenn er mal unter der Woche da ist, was zurzeit fast unmöglich scheint, da er beruflich (hat bis Ende Mai noch im Ausland ne stelle) dauernd unterwegs ist...

    hm... wie offenbar ersichtlich stecke ich in einem angstloch...es ist irgendwie witzig...wenn ich in den seltenen Momenten schaffe, einen Schritt zurück zu machen und meine situation von aussen zu betrachten, sieht es viel einfacher aus...aber ich kann nie lang genug da bleiben, um klare gedanken zu fassen...
    ich möchte auch nicht ratschläge einfach in den wind schiessen, bin froh um alle inputs... das hilft auch, die gedanken zu strukturieren...

    ich habe nur im moment ein wenig das gefühl, dass wirklich an allen ecken und enden enorm viel in der schwebe steht und ich nicht weiss, an welcher ecke ich aufrollen soll, damit ich wieder festen boden spüre...

    lg
    kity

    p.s. ich glaub das mit den finanziellen ängsten ist weit tiefer begründet als "nur" dass es eng werden könnte...ich war immer eher sparsam weil ich weiss, dass ich nicht gut mit geld umgehen kann sobald ich mal ausgeben anfange, mein bruder (auch adhs) hat dauerfinanzschwierigkeiten und durch den tod meines vaters, der auch alleinversorger meiner familie war, stürzten wir als familie (damals 4 kinder in ausbildung) ziemlich in einen finanziellen schockzustand... bleibt wohl haften... :-/

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Hallo Kity!

    Da Dein Freund ja, so wie es scheint, Dich auch mal kurzfristig besuchen kann, gehe ich davon aus, dass er aus einem Nachbarland, also aus der EU oder aus Liechtenstein stammt.

    Somit dürfte es sich, was Aufenthaltserlaubnis / Arbeitserlaubnis angeht, eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Wenn doch, Ihr wollt ja eh eine Familie gründen. Warum nicht gleich heiraten und Du hast einen Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung, will sagen, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis kann ihm garnicht verweigert werden.

    Was Deine Arbeitssituation angeht, so musst Du ja nicht unbedingt im Tourismus arbeiten. Es gibt doch sicher auch Fittnes-Center für Einheimische. Bewirb Dich doch dort einmal und schlage dem Betreiber vor, einen Tag oder ein Wochenende probearbeiten zu wollen.

    Kityara schreibt:
    p.s. ich glaub das mit den finanziellen ängsten ist weit tiefer begründet als "nur" dass es eng werden könnte...ich war immer eher sparsam weil ich weiss, dass ich nicht gut mit geld umgehen kann sobald ich mal ausgeben anfange, mein bruder (auch adhs) hat dauerfinanzschwierigkeiten und durch den tod meines vaters, der auch alleinversorger meiner familie war, stürzten wir als familie (damals 4 kinder in ausbildung) ziemlich in einen finanziellen schockzustand... bleibt wohl haften... :-/
    Ja das muss eine harte Zeit damals gewesen sein, zum Einen, den Vater zu verlieren, zum Einen aber auch finanziell alleine dazustehen.

    Du sagst ja schon, dass Du sehr sparsam mit Deinem Geld umgehst, hast aber gleichzeitig Angst, in einen Kaufrausch zu verfallen.
    Daher ein Tip von mir: Deponiere Deine Spar-Rappen auf einem Bankkonto, das Du nur unter (geringen) Schwierigkeiten erreichst, z.B. auf einer Bank in der Nachbarstadt, wo Du auch keine Bankkarte mit Geheimzahl bekommst, nicht auf Deiner Hausbank. Vereinbare mit Deiner Hausbank, dass sie Dir keinen Dispo-Kredit einräumen sollen und Heb Dein Geld immer nur in geringen Mengen ab, so z.B. max. 50 Franken pro Automatenbesuch. Wenn Du ohne ein Ziehl in die Stadt gehst, so lasse Deine Bankkarte zu Hause liegen, dann kannst Du nur über das Geld verfügen, dass Du in der Tasche hast, nicht aber mit Karte zahlen. Somit ist Dein Budget schoneinmal begrenzt und die Gefahr, dass Du tütenweise Klamotten nach Hause schleppst, ist eher gering.
    Und dier finanziellen Sorgen Deines Bruders sollen nicht Deine sein, so lange sein Kühlschrank noch einigermaßen gefüllt ist.

    Gruß
    icke!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    hehe...wir kennen uns grad mal seit 8 monaten...und da ist es für mich klar noch zu früh für gedanken an hochzeit... eigentlich wohnt er schon bei mir, da er ja sein haus verkauft hat, aber einfach nicht offiziell, weil er noch keine gelegenheit hatte, sich anzumelden...

    das mit dem tourismus war ja auch nur ein beispiel...und das problem beim fitness / wellnessbereich ist eben genau das, dass ich einerseits ja als regelmässig trainierende sehr wohl über fitnesscenter und deren bedingungen bescheid weiss und deshalb das in dem sinn nicht in Frage kommt. Ich würde zwar gerne in dieser Richtung arbeiten, aber fitnesscenter ist glaube ich der falsche weg...da bin ich noch auf ideensuche. es interessiert mich so vieles aber alles was über "blosses interesse" ausgeht widert mich zurzeit an...

    das mit dem "spar-rappen" hab ich schon... ich glaub von der spartechnik her gibts kein problem... das sind zwei paar schuhe. die angst vor dem ausgeben ist nur "figurativ", ...wie soll ich sagen... mehr eine graue angst einfach irgendwann mal kein geld zu haben...nicht wirklich angst vor kaufrausch (dafür hab ich viel zu grosse panik vor dem shoppen, mach ich nur mit meinem freund zusammen... mehr so ein "ich weiss nicht wie ich mein geldniveau mit der sicherheit, die ich jetzt habe, halten kann, wenn kein einkommen gesichert ist"...

    hehe, ich glaube eigentlich ist das "problem" mein freund, der ein massiv viel lockereres verhältnis zum geld hat und es auch schafft, mich hin und wieder zu ausgaben zu "verführen".

    und eigentlich weiss ich nicht mal, ob das geld das zentrale problem ist...oder wo überhaupt die problematik liegt... es kommt mir ein bisschen so vor, als würde ich mich in meinem elend verschanzen und gar nicht raus wollen... im stil von "da weiss ich wenigstens welches elend ich habe" ???

    und gemeinsam mit all den unsicherheiten und der vorstellung des "worst case", dass wir beide Ende Juni ohne Job und ohne EInkommen dasitzen und sich die situation verschlimmert anstatt beruhigt... :-/ ? oder das verantwortungsgefühl gegenüber allen menschen um mich herum? niemanden enttäuschen oder hängen lassen wollen? oder einfach von jemandem hören wollen, dass es doch ganz offensichtlich und klar ist, dass die beste lösung eine kündigung wäre? der berühmte "Tritt in den hintern"?

    :-( gedankenmatsch... ich glaub ich muss irgendwie erst meine gedanken ordnen... wo und wie fange ich das an?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Das Allerwichtigste: kündige keinesfalls. Zumindest nicht, solange Du noch nicht einmal wirklich weißt, was Du in Zukunft machen möchtest...

    Du hast doch mehrere Baustellen, versuch doch eine nach der anderen anzugehen. Dir ist klar, daß Du diesen Job nicht mehr lange machen wirst - das ist schonmal gut, viele sind in ihrem Job unzufrieden, arbeiten aber trotzdem bis an ihr Lebensende in diesem Beruf.

    Zweiter Punkt - was willst Du wirklich machen willst. Du hast in Deinem ersten Post schon mal eine grobe Skizze gezeichnet - verfeinere sie!

    Dritter Punkt: finanzielle Absicherung. du bist selbst offensichtlich finanziell im "grünen Bereich". Rede mit Deinem Freund darüber, daß Du es als "Problem" siehst, daß er Dich hin und wieder zu Ausgaben "verführt". Und paß vor allem auf Dein Geld auf - das ist nicht böse gemeint, aber Menschen die massiv Probleme mit Geld haben, nutzen andere diesbezüglich manchmal aus...

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    danke dir, dein Beitrag hat gut getan Laertes.

    Du hast sicher Recht. Gestern ist mir wieder mal etwas klar geworden, was sicher in meine Skizze einfliessen muss. Ich möchte nicht 100% Arbeiten.

    Sondern mir die Zeit nehmen, wieder Geschichten zu schreiben und vielleicht mal ein Buch auf richtigem Wege veröffentlichen. :-) ...

    Aber ich habe auch gestern Abend noch mit meinem Freund geredet. Er hatte die fixe idee, in diesem Herbst für ein paar Monate zu verreisen. Klingt schön, ist aber genau genommen ziemlich utopisch. Wie du sagst, es gibt viel zu viele Baustellen. Bevor wir diese nicht abgeschlossen haben, wäre jegliches längere Verreisen eine Flucht. Ausserdem setzt mich der Gedanke eher unter Druck als dass er mir eine Perspektive vermittelt.

    Rechts blinken und runter von der Überholspur. Bei der nächsten Ausfahrt rechts abbiegen. Das ist mein aktuelles Ziel.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Wie weiter? Kündigen? Abwarten?

    Sehr gerne, freut mich Kityara.

    Was die "work-life-balance" betrifft, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich weiß ja nicht, wie viel Du arbeitest, aber im PR Bereich gibt es im Normalfall keine "gesunden" Arbeitszeiten.

    Ich kenne das nur zu gut - bis zu 12 Stunden am Tag, und das teilweise 6-7 Tage die Woche. Da bleibt nicht viel übrig für´s Leben an sich. Wenn Du schreibst, Du möchtest nicht 100% arbeiten, dann schau doch, ob Du etwas findest, in dem Du wirklich sehr geregelte Arbeitszeiten hast, so daß Du einerseits das Dir sichere Einkommen bekommst, Dir andererseits aber auch Zeit für andere Dinge nehmen kannst.

    Was das Schreiben betrifft: mach es einfach. Solange Du nicht die Zeit hast, muß es kein Buch sein - auch ich hatte dies vernachlässigt, und fing dann erstmal mit einem Blog an. Allerdings ein Blog, welchen ich niemandem mitteilte, welcher zwar im Netz steht, aber niemandem mir Bekanntem zugänglich ist. Ist eine Übergangslösung, was das Schreiben betrifft, zumindest für mich.

    Wer würde das nicht gerne, einfach für ein paar Monate verreisen? Aber man muß irgendwann auch mal realistisch sein - Du schreibst, Dein Freund hat ab Mai keinen Job mehr, und dementsrechend auch kein Einkommen. Hier muß ich Dir Recht geben, diese Punkte solltet ihr wirklich erstmal abhaken, bevor es auf eine längere Reise geht...

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