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Diskutiere im Thema guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
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  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    MmmBop schreibt:
    Ja an deiner Stelle würde ich dann auf den IQ-Test sch.... ! Jemand der studiert ist überdurchschnittlich intelligent.
    dito!
    wennn ich darf,
    mitunterschreib bei MmBop

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 59

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    na ich denk auch, dass in diesem Fall nur einer dumm sein kann: nämlich der intelligenztest.

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Ach,

    ADS, was ist das eigentlich? Das ist doch nur eine Kategorie in die man eine bestimmte Gruppe von Leuten reinsteckt: Leute, die hyperaktiv, impulsiv, unkonzentriert sind... ach, da gabs doch dann auch die weiblichen ADSler, ja, streichen wir mal das hyperaktiv und ändern es in "hypoaktiv". Wehe, wenn ein Mann / Junge kommt, der eher ruhig ist, 'unauffällig', dann kann man fast davon ausgehen, dass dieser kein ADS hat. Ja von wegen: ich bin so ein hypoaktives männliches Exemplar, wenngleich ich heute nicht nur noch hypo bin, sondern auch schon mal hyper werden kann. Aber damals, ne ne ne...

    Gut, was die Schulnoten betrifft, war ich nie der Beste, aber heute studiere ich auch. Und da passt der Satz auf mich wie die Faust aufs Auge - ich krieg so ne Bammel jedes Mal, wenn es wieder so weit ist - und zwar: "Morgen ist Abgabetermin, ich hab noch NULL SEITEN!!!!"

    Irgendwie schaff ichs dann doch jedes Mal. Fragt sich nur, wie lang das noch gut geht.

    Jetzt kommt die höchste Hürde: eine Bachelor Arbeit. Hab schon das letzte Semester zu spät mich um den Antrag auf Zulassung gekümmert und auch jetzt war ich wieder aaaarg spät dran. Herrje: es ging lediglich um den Antrag! Jetzt stellt euch vor, was das werden soll, wenn ich mit der Bachelor anfangen soll. Übrigens: warum schreibe ich hier ins Forum und fang nicht schon längst mit dem Durchstöbern der Quellen an? Ach ja, richtig: ab September gehts ja erst los und dann hab ich ja noch ganze 4 Monate Zeit! Aber oh Gott, 4 Monate! Ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll. Ich meine, einen Tag vorher damit anfangen würde in diesem Fall auf jeden Fall schief gehen!

    Aber ihr seht: irgendwie hab ichs bis zum Studium geschafft, irgendwie bin ich früher so ruhig jedes Mal gewesen, dass Lehrer und Eltern schon daran dachten, ich könnte eine sogenannte "Absence-Epilepsie" haben, irgendwie könnten sie sogar Recht gehabt haben, irgendwie war ich untypisch ruhig auffällig für die Diagnose ADS, aber irgendwie hab ich auch lauter so komische Sachen gemacht, wie "Schuhe verkehrtherum anziehen", dauernd aufs Klo müssen, weil ich dem Unterricht nicht folgen wollte (Konzentration) etc...

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe heute nicht umsonst Probleme mit gewissen Dingen des Alltags. Im Grunde halte ich auch eine Diagnose von einem sogenannten "Facharzt" lediglich als mehr oder weniger objektive Rückmeldung für sinnvoll. Doch so ein Spezialist kennt mich nicht. Ganz so objektiv kann er gar nicht sein, weil er müsste meine "subjektive" Welt selbst miterlebt haben, damit er sich ein Urteil bilden kann.

    Ich bin froh, dass meine Fachärzte damals (es wurde noch ein Asperger-Spezialist hinzugezogen, als ich erzählt habe, dass ich mit 3 Jahren bereits nach Gehör Lieder wie Schneewalzer, Lustig ist das Zigeunerleben von meiner Oma nachgespielt habe) nicht nur die Fragebögen ausgewertet haben, sondern auch meiner persönlichen Lebensgeschichte gelauscht haben. Und diese besteht nun mal nicht nur aus oberflächlichen Niederschlägen á la: schlechte Noten, immerzu hyperaktiv (bin ja schließlich männlich), immerzu aggressiv und so weiter. Jedenfalls betrachte ich eine Diagnose stets kritisch. Auch jetzt, da ich sicher als ADSler diagnostiziert wurde. Ganz einfach deshalb: weil ich die "Schublade" ADS für einen Platz halte, in dem ich mich häufig wieder finde, aber manchmal spaziere ich da auch aus dieser Schublade heraus und lande bei den Dyspraktikern oder sogar bei denen, die einfach mal nur faul sein wollen und sich eben nicht groß um was kümmern (also den Normalos).

    Ich bin ich!


    (sorry, für den langen kurzen Sinn, ich krieg sowas nie kurz auf den Punkt!, sorry, sorry ^^)

    euer Schocker

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    hallo!
    ich habe eigentlich immer überall als beste abgeschnitten... wohl ein mitgrund, warum bei mir ein STARKES adhs erst mit über dreissig attestiert wurde. mein abklärender psychiater sagte ganz klar, dass das eine mit dem anderen nix zu tun habe. klar, es gibt viele adhs-lerInnen,

    welche mühe mit der organisation, dem dranbleiben usw. haben, was natürlich zu einer lernerschwernis führen kann - aber eben nicht muss. in meinem fall ist das adhs gekoppelt mit einer hochbegabung, da ist es dann noch schwieriger, das adhs rauszupolen, aber eben: gute noten bedeuten

    überhaupt nicht, dass kein adhs vorliegt.

    lass dich also nicht verunsichern!!
    ronja

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Ach was, ich hatte in vielen Bereichen die mich interessieren sehr gute Noten - und hatte dennoch ADS. Hochbegabter Mensch bin ich - jedoch die Fächer die mich nicht interessierten, tja da habe ich nichts gemacht und war halt schlecht.

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 42

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Ich hatte mal super Noten, mal total miese Noten und von der Hauptschule bis zum Diplom hab ich auch alles durch. Meine beste Freundin hat einen irren IQ laut Mensa-Test und trotzdem dreimal Studium abgebrochen. Beide Adhs. Ich glaube die Vorstellung dass Adhs und schlechte Noten zusammen gehören ist ein Überbleibsel aus einer Zeit in der darüber einfach noch zu wenig erforscht war. (Also letzte Woche sozusagen...
    Wer weiß, vielleicht gelten wir nächste Woche schon alle als besonders schlau weil wir trotz Adhs irgendwann mal eine Schule besucht haben.

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