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Diskutiere im Thema guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 9

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Hallo,

    ich habe meine Diagnose ADS erst vor kurzem erfahren. Ich bin jetzt 23 Jahre alt. Mir stellte sich auch die Frage, warum ich normale Noten hatte. Ich denke das es da auch Unterschiede gibt. Mein Doc hat mir gesagt, dass das die Diagnose ADS nicht in Frage stellt. Ich habe mich vielleicht nicht so gut konzentrieren können, auch habe ich ganz andere Schwierigkeiten gehabt als die meisten Schüler in meiner Klasse. Meine Noten waren aber meist über dem Durchschnitt. Ich habe trotz der vielen Träumereien dennen ich während dem Unterricht verfallen war, das nötigste mitbekommen. Auch habe ich große Angst vor Schulaufgaben gehabt und habe mich reingestresst. Ich fing trotzdem meist einen Tag davor an zu lernen, weil ich mich sonst nicht aufrappeln konnte und das aber den ganzen Tag und habe dann die Schulaufgaben ganz gut meistern können.

    Ich glaube es geht vielen so, die ADS haben. Vielleicht wird die Krankheit bei manchen Menschen genau aus dem Grund garn nicht bemerkt.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 204

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Hi webweib,
    was hast du für einen Neurologen? Mittlerweile wurde es schon Wissenschaftlich bewissen,dass auch sehr viele hochbegabte Ad(H)s haben! z.B.Albert Einsteiin!
    Er als Neurologe sollte es eigentlich wissen,dass nur wegen guten Noten kein Ad(H)s ausschließen kann!

    Lieben Gruß
    Neytiri

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 93

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Hi webweib,

    Alex schreibt:
    Während der Schulzeit hat man als AD(H)S-Betroffene(r) den Riesen-Vorteil, dass einem die Strukturen zum Großteil von außen vorgegeben werden.

    Das endet dann aber typischerweise spätestens dann, wenn man ein Studium anfängt (bzw. das versucht), denn dort ist Selbstorganisation gefragt und das ist dann auch der Punkt, an dem bei vielen nicht nur die schulische Leistung, sondern auch sämtliche Aspekte des sonstigen Lebens zusammenbrechen.
    Alex bringt es auf den Punkt.
    Soll jetzt nicht angeberisch klingen ... Ich war Jahrgangsbester in der Grundschule und Jahrgangsbester der Jungs auf'm Gymi. Am Studium bin ich sozusagen zerbrochen, und zwar relativ schnell: Erst habe ich meine ganze Energie aufgewendet, um irgendwie das mit dem Lernen und den Klausuren in den Griff zu bekommen; das hat mich seelisch kaputt gemacht, bis sich auch mein Alltag gänzlich auflöste. Als dann keine Kraft mehr da war, war's Ende Gelände mit dem Studium.

    Die Zeugnisse, die man üblicherweise bei der Diagnostik mitbringen soll, sind auch nicht wegen der Noten interessant, sondern wegen dem Text der Lehrer.


    LG Jumper

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Hallo Kityara

    Ich kann mich ebenfalls den Meinungen der anderen Chaoten anschließen. Gute Noten sind absolut kein Ausschlußkriterium. Leider hält sich diese Meinung hartnäkig.

    Ich bin zwar sicherlich nicht hochbegabt, aber auch ich habe ein abgeschlossenes Studium. Ich hatte ungeheures Interesse am Studienfach, Glück, daß ich einen Kommulitonen fand der mir die nötige Struktur fürs Studium gab. Moralische Unterstützung hat mir mein Partner gegeben.

    Er hat zwar sein Studium geschmissen - typische ADS Charaktereigenheiten - aber mich hat er sehr unterstützt bei der Stange zu bleiben.
    Auch ich denke daß der Arzt sich bisher noch nicht wirklich mit dem Thema ADS/ADHS auseinandergesetzt hat.

    Liebe Grüße
    Karla

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 92

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Sorry,das ich nicht alle Antworten gelesen habe.Aber ich behaupte einfach mal,mit gutem Gewissen, das was Dein Arzt gesagt hat war absoluter schwachsinn.
    Es gibt mehr als genügend Gymnasiasten mit ADS/ADHS. Bzw . Mehr als genügend Professoren und studierte Ärzte mit Dr. Titel, die alle selber betroffen sind.... Und sag mal,das die schlechte Noten in der Hauptschule hatten.
    Die währen doch nie auf das Gymnasium gekommen oder hätten studieren können, wenn die Noten nicht gepasst hätten.
    ADS/ADHS ist und bleibt eine Sache der Motivation.
    Wenn das Thema stimmt, das Feeling in der Klasse passt, der Lerher super ist ,der Unterricht entsprechend gestalltet wird..... und auch im Eternhaus entsprechen Rückhalt geboten wird,.... dann kann jeder mit ADS/ADHS super Noten schreiben und wird allgemein gut -sehr gut durchs leben kommen.
    Entscheident ist beim ADS/ADHS immer der Äußere Einfluß.
    Nur diese Gegebenheiten haben leider nicht viele Leute.Man muß wirklich glück haben,wenn man in einem derart geeigneten Umfeld als ADS/ADHS ler aufwachsen kann.
    Und trotzdem gibt es diese Leute überall unter uns.

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Den Spruch durfte ich mir auch anhören. Ihre Grundschulzeugnisse waren doch gut?!? Logisch, ich wollte ja auch lernen, es hat mich interessiert.

    Auch später hatte ich meist gute Noten. Lernen musste ich so gut wie nie. Ich habe mir den Stoff kurz vor der Arbeit angeschaut und gut war. Allerdings war dann der Standardsatz bei den Elterngesprächen: "Wenn sie wollte, wie sie könnte, würde sie alle anderen in die Tasche stecken." Tja....

    In der Ausbildung hab ich dann die Zwischenprüfung komplett versemmelt, eine Ehrenrunde gedreht und dann mit mit zwei abgeschlossen. Und darüber hab ich mich echt geärgert, weil ich die blöde Abschlussprüfung auch ein halbes Jahr eher genauso geschafft hätte. Aber natürlich auch da: lernen absolut auf dem letzten Drücker und dafür ganze Nächte hindurch.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 142

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Deine Noten sind zu gut, als das du AD(H)S haben könntest?
    Na dass ist ja mal ein lächerlicher und absolut unsinniger Spruch und dass auch noch von einem Neurologen.

    Ich rate dir, schenk diesen Satz nicht so viel Bedeutung.
    Ich z.B. mache ja auch gerade Abitur, heißt das ich kann kein ADHS haben, weil ich ja die notwendige Berechtigung dafür geschafft habe?
    Nein, nun gut ich nehme zwar MPH ein, aber das ist jetzt hier nicht von Bedeutung.

    Und diesen Satz könnte man sich ja so weiter spinnen mit, alle die schlechte Noten haben, haben zu einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Form der ADS.
    Nein, nein, sowas dummes.

    Tut mir leid, aber solche Sprüche regen mich immer etwas auf.

    Also noch mal mein Tipp, nicht verrückt machen und das Test-Ergebnis abwarten .

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Ein Facharzt für Kinder-und Jugendpsychiatrie, der in einem Klinikum arbeitet, hat letzte Woche behauptet, wer in der Schule nicht auffällt, kann kein ADHS haben.
    Wart ihr "wenigstens auffällig", wenn die Noten schon stimmen?? Bei mir war´s nämlich nicht so, größtenteils unauffällig und Noten im guten-mittlerem Bereich.
    LG

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Hallo Tigerin,
    ja das habe ich mir auch von einem Facharzt sagen lassen müsse. Aber ich frage mich die ganze Zeit, was ist mit der braven, überangepassten, Träumerin? Schließlich gibt es im Struwelpeter, Hans-guck in die Luft, Zappelphillip und Paulinchen und nicht nur die Lausbuben Max und Moritz. Ich versteh das nicht. Sollen denn alle Lehrbücher falsch sein?

    Mir ging es genauso wie dir. Ich war eher angepasst, gute mittlerer Notendurchschnitt, Englisch und Physik viel mir ausgesprochen schwer, in Mathe hatte ich dafür keine Schwierigkeiten. Ebenso unmöglich ist für mich die örtliche Orientierung. Wenn ich, nach langem üben, mir einen Weg eingeprägt habe, muß ich um das Ziel zu erreichen immer wieder den gleichen Weg gehen.

    Vielleicht könnten sich noch weitere Chaoten melden, denen es wie Tigerin und mir geht.

    Liebe Grüße
    Karla

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: guten Noten = sicheres ADS Ausschlusskriterium?

    Also, ich habe es bis zur Promotion (mit Standardnote sehr gut) geschafft, falls dich das beruhigt. Allerdings nur mit Hilfe meiner über Jahre hinweg entwickelten Verhaltensstrategien und ohne Medikation.
    Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich trotz mehrstündiger und eindeutiger Diagnostik nicht ganz sicher bin, wirklich ADS zu haben (siehe entsprechenden Thread im Diagnose-Forum).

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