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Diskutiere im Thema Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.750

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Nagy schreibt:
    Arbeite ich um zu Leben oder Lebe ich um zu Arbeiten?


    Idealerweise ist wenn die Arbeit genau so spass macht wie die Freizeit.
    Ich persönlich hatte jedoch immer Montag morgen bereits den Abend und das Wochenende im Kopf.

    Für mich ist die Arbeit ein Mittel um zu Leben, was für eine Arbeit jemand ausführt ist mir egal den es sagt nichts über die Person aus. In Zukunft gibts eh immer weniger davon
    sehe ich ganz anders. die Arbeit ist Teil meines Lebens. nicht Fron und Sklaverei, damit ich dann in der Freizeit "leben" kann.

    Die Berufswahl sagt sehr viel über einen Menschen aus. ist mir sehr wichtig. nicht im Sinne von Herr Anwalt und Frau Professor Doktor und Herr Führungskraft und Frau Boss, sondern, wenn er eine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat oder eine Aufgabe gefunden hat, die ihn glücklich macht. ob er seinen Job in einer helfenden oder kundenorientierten "freundlichen" Bereich gefunden hat (zu helfenden rechne ich auch Kundenservice, wenn er es gern macht) oder ob er gerne Boss ist. Ob er an Kohle und Karriere orientiert ist oder seinen Leidenschaften nachgeht. warum er diesen oder jenen Beruf erwählt hat. finde ich irre spannend und das sagt sehr viel über einen Menschen aus.

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Moselpirat schreibt:
    sehe ich ganz anders. die Arbeit ist Teil meines Lebens. nicht Fron und Sklaverei, damit ich dann in der Freizeit "leben" kann.

    Die Berufswahl sagt sehr viel über einen Menschen aus. ist mir sehr wichtig. nicht im Sinne von Herr Anwalt und Frau Professor Doktor und Herr Führungskraft und Frau Boss, sondern, wenn er eine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat oder eine Aufgabe gefunden hat, die ihn glücklich macht. ob er seinen Job in einer helfenden oder kundenorientierten "freundlichen" Bereich gefunden hat (zu helfenden rechne ich auch Kundenservice, wenn er es gern macht) oder ob er gerne Boss ist. Ob er an Kohle und Karriere orientiert ist oder seinen Leidenschaften nachgeht. warum er diesen oder jenen Beruf erwählt hat. finde ich irre spannend und das sagt sehr viel über einen Menschen aus.
    selbst wenn ich für den Beruf so richtig brennen würde, auf Work-Life-Balance würde ich dennoch niemals verzichten wollen...ich bin nun mal ein Kind der omnipräsenten Generation Y...man lebt nur einmal (und diese Erkenntnis wird in den Köpfen der Menschen immer präsenter)...20 Länder müssens am Lebensende mindestens gewesen sein und meine wirklichen persönlichen Bedürfnisse, die spielen sich (wie übrigens in Wahrheit bei allen anderen Leuten auch) abseits des Berufes ab nur dass ich diese Bedürfnisse nicht verleugne und nicht verdränge...

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Es gibt Leute, die dienen gerne...ich mache das überhaupt nicht gerne, ich hab gemerkt, dass ich mir dabei immer die Frage stelle: "...und was springt für mich dabei raus?"...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    ...wobei ich sehr wohl bereit bin, einer Sache zu dienen, aber nur der, der ich wirklich aus voller Motivation und deckungsgleich mit meinen eigenen Bedürfnissen dienen will...na ratet mal, welche Sache das ist...ADHS natürlich!...

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 729

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Nightshadow schreibt:
    selbst wenn ich für den Beruf so richtig brennen würde, auf Work-Life-Balance würde ich dennoch niemals verzichten wollen...ich bin nun mal ein Kind der omnipräsenten Generation Y...man lebt nur einmal (und diese Erkenntnis wird in den Köpfen der Menschen immer präsenter)...20 Länder müssens am Lebensende mindestens gewesen sein und meine wirklichen persönlichen Bedürfnisse, die spielen sich (wie übrigens in Wahrheit bei allen anderen Leuten auch) abseits des Berufes ab nur dass ich diese Bedürfnisse nicht verleugne und nicht verdränge...
    Wenn man für seinen Beruf brennt, schöpft man große Befriedigung daraus. Der Job ist dann positiver Stress, so dass ich zumindest mit dem Begriff Work-Life-Balance nichts mehr anfangen kann.
    Es ist auch ungeheuer befriedigend für mich, meine eigene Chefin zu sein und zu wissen, dass ich mein Geld wirklich selbst verdiene. Und natürlich ist positives Feedback der Kunden auch toll.

    Was sind denn deine bereits mehrfach genannten persönlichen Bedürfnisse? Und inwiefern lassen die sich nicht mit einem Beruf verbinden?

  5. #15
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    also z.B. die Fußball-WM 2014 - jede Fußball-WM ist heute unbestritten ein globales Weltereignis (mich interessiert dabei auch der völkerverständigende Aspekt der Fußball-WM) - ich wollte mir die Spiele plus das drum herum anschauen, die Spiele kamen so um 23 Uhr deutscher Zeit und um 5:15 Uhr klingelte der Wecker...mir hat das sehr weh getan...ich hab mir trotzdem die wichtigen Spiele alle angeschaut und lief dann eben am nächsten tag wie ein Zombie durch die Gegend...

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Ganz allgemein finde ich, dass es nur wenigen Leuten vergönnt ist, ihr Hobby zum Beruf oder ihren Beruf zum Hobby zu machen. So sehe ich das wenigstens im Bekannten- und Verwandtenkreis.
    Leider gehen die wenigsten wirklich gern zur Arbeit, und dafür ist eine 40-Stundenwoche doch sehr lang.

    Unter dem AD(H)S-Gesichtspunkt, also wenn man die Arbeit eben nicht im Hyperfokus verbringt und vor Begeisterung hin und weg ist, finde ich, dass es AD(H)Sler einfach schwerer haben, die geforderte Leistung zu bringen:
    höhere Ablenkbarkeit, weniger Stressresistenz, höherer Konzentrationsaufwand, ein meist sehr störendes Gerechtigkeitsempfinden, zuviel Empathie, zu wenig Abgrenzung - also so erlebe ich wenigstens mich im Arbeitsalltag.

    Ich weiß nicht, wie es bei euch so aussieht, aber in meinem Umfeld, also bei Bekannten und Verwandten, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen im Laufe der Zeit immer mehr, d.h. von immer weniger Leuten wird zur Gewinnoptimierung immer mehr verlangt, dafür gibt es extra noch auch immer weniger Anerkennung.
    Der Konkurrenzdruck unter KollegInnen wird immer höher, die Solidarität untereinander sinkt, die Managemententscheidungen werden immer sinnloser und abgehobener, also haben oft keinen Bezug zur Basis, und am lästigsten empfinde ich, dass von mir verlangt wird, diese objektiv vorhandenen Verschlechterungen positiv zu sehen und "Freude an der Veränderung" zu empfinden. Das Theaterspielen, was hierfür von mir verlangt wird, macht mich am meisten fertig, weil es gegen mein Gerechtigkeits- und Ehrlichkeitsempfinden geht. Ich möchte immer rufen: "Aber der Kaiser hat doch gar nichts an!" ;-).

    Das mit dem Stellenwert hängt doch sehr von Arbeitsangebot und - nachfrage ab. Und leider driften Realität und Anspruch an ein Arbeitsverhältnis, sogar im sogenannten Traumberuf, doch oft sehr weit auseinander.

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    ...ich wär am liebsten Privatier

  8. #18
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    Warum bist Du es nicht?

    Nun, Du brauchst mir das nicht zu erklären und vll war es auch nur Ironie,

    aber ich denke, mensch sollte das sein, was er am liebsten wäre

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    "Für den Beruf brennen" und dann ist alles gar kein Problem - das klingt wunderbar, aber ganz ehrlich, auch wenn ich die Chance hätte, mein Hobby zum Beruf zu machen, wäre es schön, aber dass es auf Dauer funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen.
    Auch beim Hobby gibt es nervige Tätigkeiten, ob es nun um Organisation, Finanzen, Steuern, Arbeitsrecht oder andere lästige Dinge geht (als selbständige) die einem nicht so einfach von der Hand gehen und am Ende die ganze Sache sehr schwierig machen können. Ich betreibe jedenfalls keins meiner Hobbies so intensiv und ausdauernd, dass es für ein Arbeitsleben reichen würde.
    Und wenn es das Lieblingshobby als Festanstellung gibt, dann muss das Betriebsklima und das Umfeld dazu passen, und natürlich weiß man nie, wie sicher der Arbeitsplatz ist.

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Stellenwert von Beruf und Arbeit im Leben, gerade auch bei ADHS

    sofi schreibt:
    Warum bist Du es nicht?

    Nun, Du brauchst mir das nicht zu erklären und vll war es auch nur Ironie,

    aber ich denke, mensch sollte das sein, was er am liebsten wäre

    ...na wenn da bloß mal das Problem mit den Finanzen nicht wäre... genau, so ist es, lg...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    september schreibt:
    "Für den Beruf brennen" und dann ist alles gar kein Problem - das klingt wunderbar, aber ganz ehrlich, auch wenn ich die Chance hätte, mein Hobby zum Beruf zu machen, wäre es schön, aber dass es auf Dauer funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen.
    Auch beim Hobby gibt es nervige Tätigkeiten, ob es nun um Organisation, Finanzen, Steuern, Arbeitsrecht oder andere lästige Dinge geht (als selbständige) die einem nicht so einfach von der Hand gehen und am Ende die ganze Sache sehr schwierig machen können. Ich betreibe jedenfalls keins meiner Hobbies so intensiv und ausdauernd, dass es für ein Arbeitsleben reichen würde.
    Und wenn es das Lieblingshobby als Festanstellung gibt, dann muss das Betriebsklima und das Umfeld dazu passen, und natürlich weiß man nie, wie sicher der Arbeitsplatz ist.
    exakt genau so sehe ich es auch...und auch der tollste Beruf eliminiert nicht die Sache mit der Generation Y und dass es Interessen, Neigungen und Bedürfnisse (weil eben vielfältig vorhanden) auch abseits des tollsten Berufes gibt...

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