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Diskutiere im Thema Depression aufgrund Schulversagen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 5.038

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    Warum sollte er denn solche Zugeständnisse erhalten? Krank geschrieben werden? Wegen ADHS? Klar geht das prinzipiell nur DIE scheint, mit Verlaub, doch gar nicht das Problem zu sein.

    (Und diesmal übertreibe ich glaube ich, eher NICHT!)

    Höchstens noch Depression. Vielleicht mit tatsächlicher!! Diagnostik eine PS...die Selbsteinschätzung ist ja wirklich... interessant, nicht wahr?

    So wäre es doch absolut unfair den Kommilitonen gegenüber, sich da so abzuseilen. Sorry. Das Grundstudium anfangen geht nicht, aber Fernabi geht.

    Mit derselben Störung? Ja, nicht Krankheit... Genau genommen. Versteh ich nicht.

    Hilfreich könnte sein, die Vergangenheit abzuhaken. Zu verarbeiten. Dadurch die Opferrolle und die Besonderheit-Rolle abzulegen und ganz realistisch von Vorne anzufangen.

    Solche Erfahrungen schon in der Kindheit laugen einen aus. Einfach mit Höchstgeschwindigkeit weiterzumachen geht irgendwann nicht mehr und man braucht richtig Hilfe, um zu lernen, man selbst zu sein!

    DAS ist mein Rat an Dich. Der beste, den ich geben kann. Klingt zwar erstmal unfreundlich, ist aber definitiv nicht als Schikane oder Angriff gedacht!

    Nur sind solche Verhaltensmuster häufig leichter zu durchbrechen, wenn es ein "Überraschungsmoment" gegeben hat! Meiner Erfahrung nach zumindest! Also bitte nicht allzu böse sein.
    Geändert von luftkopf33 ( 7.12.2017 um 23:28 Uhr)

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    luftkopf33 schreibt:
    Mit derselben Störung? Ja, nicht Krankheit... Genau genommen. Versteh ich nicht.

    Hilfreich könnte sein, die Vergangenheit abzuhaken. Zu verarbeiten. Dadurch die Opferrolle und die Besonderheit-Rolle abzulegen und ganz realistisch von Vorne anzufangen.

    Solche Erfahrungen schon in der Kindheit laugen einen aus. Einfach mit Höchstgeschwindigkeit weiterzumachen geht irgendwann nicht mehr und man braucht richtig Hilfe, um zu lernen, man selbst zu sein!

    DAS ist mein Rat an Dich. Der beste, den ich geben kann. Klingt zwar erstmal unfreundlich, ist aber definitiv nicht als Schikane oder Angriff gedacht!

    Sehe ich auch so, in jungen Jahren bekommt man noch so stark ein Weltbild auferlegt wonach man versucht zu leben, das vielleicht gar nicht zu einem passt.

  3. #13
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.563

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    korrigiert mich, wenn ich falsch liege aber meines Wissens wird eine Depression nicht durch Mobbing in der Schule verursacht, allenfalls ausgelöst.
    Mobbing kann doch Depression auslösen und sogar noch mehr... Ich rede aus Erfahrung. So etwas ist wirklich nicht zu unterschätzen. Und oft braucht es eine ganz gute Therapie...

  4. #14
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.563

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    Nach dem ich alles gelesen habe, noch mein Senf dazu auf der Eingangpost.

    Zuerst mal ehrlich: Wenn jemand depressiv ist, ADS hat und gemobbt war, tut eine Studien diese Problemen auch nicht lösen... Auch wenn man in diese junge Alter es noch daran glaubt.

    Ich habe auch der Eindruck, wenn ich dich lese, dass du von dich viel mehr verlangt als was du kannst und dich sehr hohe Zielen steckt... Es ist eine sehr gute Rezept um zu versagen (ich habe es auch probiert) und es tut der Selbstwertegefühl auch nicht gut. Wenn du dich kleinere Zielen steckt, etwas dass realistisch ist, wirst du es wahrscheinlicher auch erreichen und kann dann auf dich stolz sein. Hör doch mal auf dich, du scheint doch zu wissen was geht und was nicht... So was lese ich noch zwischen die Zeilen...

    Eine tolle Beruf, eine tolle Job kann man auch ohne Studium bekommen und zwar geht nicht so lang und nicht so hart...

    Auch wenn du die Zeit umbedingt rausholen willst, geht doch manchmal besser wenn man sich doch Zeit nimmt. Du bist noch jung und wenn du mal im Berufsleben später einsteigt als anderen, was ist dann einige Jahren auf dein Leben?

    Ich weiss nicht wie du die Ämter überzeugen willst, dass du nicht arbeiten kannst, aber doch studieren kannst...

    Ich sehe doch, wie einige anderen, bei die die Prioritäten zuerst bei deine Gesundheit. Bist du im Behandlung wegen deine ADS und deine Depression? Wenn du zuerst mal gut zu dich schaust, wird es der Rest sich auch ergeben. Wenn du lernst mit dein ADS besser umzugehen, meine deine Kräften auch und anfängst deine Vergangenheit zu verarbeiten, wirst du auch mehr Energie und Kraft haben für weiter Projekten. Dann kann dich (wenn du es immer noch es wagen willst) eine Studium dich auch besser gelingen.

    Wenn die Ämter wollen dass du arbeitest und du kannst, mindenstens Teilzeit arbeiten, kannst du es auch als Möglichkeit nehmen, die Arbeitswelt kennen zu lernen, sowie verschiedenen Bereichen. Es ist oft ganz anders als was man sich verstellt und kann dich zu weiter Entscheiden auch helfen.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    Ich finde auch, dass viele Mitglieder recht haben, mit dem was sie schreiben.
    Ich kann absolut nachempfinden, dass man sich etwas beweisen möchte. Du sagst über dich, dass du das Potential hast, Doktor zu werden oder Wissenschaftler, aber das sagte man über mich auch und ich kann momentan nach Abitur und abgeschlossenem Studium kaum meine kleine Familie ernähren. Mein ehemaliger bester Freund hatte weitaus mehr Potential als ich, bekam aber wegen seinen Depris und seiner ADHS keinen Abschluss an der Uni. Aktuell lebt er auf der Straße.
    Rückblickend bin ich an der Uni durch die Hölle gegangen, weil mir der schulische Rahmen fehlte und ich mich selbst organisieren musste. Aus finanzieller und gesundheitlicher Sicht wäre ich mit einer Ausbildung sicher besser gefahren, aber ich musste mir etwas beweisen.
    Das wurde weite oben schon treffend beschrieben: Solltest du dein Abi machen und schließend studieren - ohne deine Depression behandeln zu lassen -, stehst du nach erfolgreichem Studium vor dem gleichen Problem, das dich jetzt so belastet. Ich hoffe, du findest kompetente Hilfe. Alles alles Gute für dich.

    Gruß

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Depression aufgrund Schulversagen

    Liener AkSnmz,


    als allererstes: nicht aufgeben ist schon mal das Richtige!

    Du legst dir selbst einen wahnsinnig hohen Druck auf, und du willst es allen zeigen. Das ist erstmal nichts Schlechtes!

    Aber denk vor allem an dich, was du wirklich willst, und vor allem: was dir gut tut! Dein Wert ist nicht davon abhängig, was du leistest. Es ist schön, wenn man sich einbringen kann, und ehrenwert, aber richte nicht über dich selbst und lass dich von außen nicht unter Druck setzen (ich weiß, einfach gesagt...). Und man kann sich besser einbringen, wenn es einem gut geht.


    Du hast Zeit! Als ADS-ler ist eine stromlinienförmige Karriere sowieso eher unwahrscheinlich, also nimm dir die Freiheit, und eben die Zeit, Sachen herauszufinden. Du musst nicht jetzt in einem Jahr das Abi machen, per Fernschule - das wäre toll, aber ganz ehrlich: das schaffen die wenigsten, auch ohne ADS oder sonstwas.

    Gerade wir ADSler brauchen Ermunterung, Anstubse, kleine Hilfestellungen, wenn wir es uns mal wieder zu kompliziert machen. Dafür sind Lehrer da (wenn sie gut sind). Wenn man da alleine mit dem Stoff zuhause sitzt, ist das doch ziemlich dröge.

    Deine Umstände scheinen kompliziert zu sein. Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass du ein Grundeinkommen erzielst, mit dem du dich von dem Jobcenter-Druck unabhängiger machst? Da steht ja ziemlich viel quer, da ist von außen schwer guter Rat zu geben.

    Ohne ärztliche Hilfe ist das alles sehr schwer, hast du die denn? Ein Arzt ist ja nicht nur dazu gut, Bescheinigungen zu vergeben.


    Alles Gute, halte durch!

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