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Diskutiere im Thema Bewerben - 17 Semester im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Ich finde deine Studiendauer auch nicht problematisch! Ich habe 3 Jahre etwas studiert, dann abgebrochen, den nächsten Studiengang mit 2 Semstern über Regelstudienzeit beendet und noch ein Semester drangehängt, weil ich eine Hiwi-Stelle hatte und noch eingeschrieben sein wollte wegen den Studi-Vorteilen. Ich glaube ich habe so 18 oder 19 Hochschulsemester und "nur" einen Masterabschluss. Dennoch habe ich ein Promotionsstipendium bekommen. Ich habe halt viel Ehrenamt und politische Bildungsarbeit neben dem Studium gemacht und habe ein spannendes Forschungsthema!

    Ich würde an deiner Stelle nicht nochmal studieren, sondern besser ein Praktikum im Päda Bereich machen. "Theoretisches Wissen" scheinst du ja ausreichend nachweisen zu können, da kommt es gut wenn du dir (noch) mehr praktisches aneignest. Und Fernstudium ist echt nicht ohne. Da braucht man seeeeehr viel Selbstdisziplin - mehr als an Präsenzunis, so zumindest mein Eindruck aus Erzählungen. Am Ende bist du sonst noch überqualifiziert!

    Sorry, und 2 Semester aussetzen um Praktikum zu machen ist echt keine "verlorene" Zeit, sondern gerade in Päda super wichtig!

    Ich verstehe deine Angst bei der Bewerbung. Ich brauche auch immer suuuuper lange eine zu schreiben. Aber das ist okay. Mir ist es wichtig in mich zu gehen und zu überlegen, was von dem was ich gemacht habe die Anforderungen des Berufs widerspiegelt - und damit dann zu überzeugen.

    Ich wünsche dir ganz viel Glück dabei!

  2. #42
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Wie finanzierst du dich denn aktuell? Nach dem Studium stehen dir ja SGB 2 Leistungen zu und die Fahrtkosten zum BG übernimmt das Jobcenter, wenn der Arbeitgeber es nicht tut.

  3. #43
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Ich habe einen Bausparvertrag gekündigt und lebe davon. Da ich evtl. die zweite MA noch schreibe, habe ich erstmal kein H4 beantragt. Dachte nicht, dass es so schwer ist (trotz Fachkräftemangellüge) einen Job zu ergattern.

    Habe das erste Pädagogikgespräch gemeistert. Leider 170 Bewerbungen auf eine Stelle. Also nichts mit Pädagogenmangel bei denen... . Um 15 Uhr kommt das nächste Gespräch. Morgen dann noch mal Vertrieb und danach habe ich leider keine Einladungen mehr.

  4. #44
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Dann drücke ich dir weiterhin die Daumen!

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal hören, wie es dem Themenstarter inzwischen ergeht? Der letzte Post ist 2 Monate her - hast du inzwischen einen Job gefunden?

    Ich bin witzigerweise in einer ähnlichen Situation.
    Ich habe für meine 3 Hochschulabschlüsse stolze 22 Semester gebraucht. Ich habe teilweise ebenfalls parallel studiert, hatte diverse Nebenjobs und eine Selbstständigkeit parallel, einfach um immer wieder auch etwas Geld (und Abwechslung) reinzubekommen.
    Ich habe einen kunterbunten Lebenslauf, aber ich empfinde das nicht als große Schwäche. Ich bin eben unkonventionell und stehe dazu ;-) Ich finde es total klasse, hier zu lesen, dass es auch andere Menschen mit ADHS-Konstitution gibt, die so viel herumstudiert haben. Noch vor 10-20 Jahren war es ein hoher Wert, wenn man vielfältig und lange studiert hat. Durch die Verschulung mit Bachelor und Master und dem ganzen Druck aus der Wirtschaft, ist der eigentliche Sinn des Studiums (Selbstentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung, vielfältiger Wissenserwerb nach eigenen Interessen usw.) leider verloren gegangen...

    Meine Erfahrung bisher ist, dass sich immer irgendeine Tür öffnet, sobald es an der Zeit dafür ist. Das Leben fließt und ergibt sich so, wie es sein soll...

    Hier mal ein paar Gedanken zum besseren Coping mit der heutzutage super schwierigen Jobsuche für Akademiker:

    1) Vergiss den Kram den man bei Bewerbungstrainings lernt. Es gibt alle paar Monate neue Moden/Trends wie denn ein guter Lebenslauf, eine gute Bewerbungsmappe auszusehen hat...ich wurde bereits mit den tollsten Bewerbungsmappen ignoriert oder aber mit dem schlechtesten Lebenslauf (Optik, Übersicht usw.) zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Mut zum bunten Lebenslauf. Manchmal ist gerade das Unkonventionelle besonders interessant. Und bis zu 100 Bewerbungen zu schreiben, um zu einem einzigen Gespräch eingeladen zu werden ist heutzutage normal.

    2) Personaler aus den Bereichen Wirtschaft und Bank bewerten Lebensläufe völlig anders, als Personaler aus dem sozialen Bereich oder dem öffentlichen Dienst. Man kann sich also überlegen, in welchen Bereich man mit seinem Lebenslauf, aber auch von seiner Lebenseinstellung her, am besten passt.

    3) Es ist vollkommen normal, dass in der heutigen Zeit Hochschulabsolventen nach ihrem Abschluss bis zu einem ganzen Jahr arbeitssuchend sind und/oder lediglich Angebote für Praktika bekommen. Praktika sind eine gute Möglichkeit um Berufserfahrung zu sammeln. Auch befristete Stellen sind leider heutzutage die Normalität. Mit 3 Hochschulabschlüssen würde ich aber (nach etlichen Pflichtpraktika im Rahmen der Studiengänge) ums Verrecken kein weiteres Langzeitpraktikum mehr machen. Nicht kleiner machen als nötig!

    4) Die Mehrheit alle Stellen werden heutzutage nicht über veröffentlichte Stellenausschreibungen vergeben, sondern über persönliche Beziehungen. (Unfair für den, der keine Beziehungen hat) Freiwillige interessierte Kurzzeitpraktika und Hospitationstage können mit etwas Glück zu solchen Beziehungen führen...aber auch der Besuch von Jobmessen oder das Abklappern jeglicher Verwandten und Bekannten die einem so einfallen, ob da nicht jemand jemanden kennt, der jemanden kennt....oder mal das direkte Anschreiben von relevanten Führungskräften mit einer gut begründeten Initiativbewerbung, anstelle der zentralen Personalabteilung.

    Das waren mal so meine Gedanken...vielleicht ist nicht alles richtig was ich sage...ich kenne mich auch noch nicht so gut in der Berufswelt aus...hab ja schließlich viel zu lange studiert (und war dabei eigentlich nie anwesend...)....

    LG,
    Tintenfisch

  6. #46
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.829

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Ich habe einen kunterbunten Lebenslauf,
    Ist doch egal. Du musst dich bewerben, wenn du einen Job haben willst.

    Und wenn du nach vorne guckst, schaffst du es. Ich habe irgendwann meinen Lebenslauf weg geworfen, für den sich niemand interessierte, und neu angefangen. Meine berufliche Irrfahrt in meinem letzten Beruf und längere Arbeitslosigkeit hat ein Ende. Wie ein Teeny habe ich eine Bewerbung für einen Job in einem neuen Beruf geschrieben und mache nun eine neue Ausbildung.

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  7. #47
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Bewerben - 17 Semester

    Hallo,

    sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe. Ich habe seit September einen Job in der Pädagogik. Der macht mir zwar Spass, aber die Bezahlung sowie die Stimmung in der Firma sind echt mies. Jeden Tag verbringe ich drei Stunden in der Bahn und werde die Zeit nutzen, um die zweite Masterarbeit noch zu schreiben. Na ja, ich bin da jetzt über der doppelten Regelstudienzeit und habe keine Ahnung, ob das Prüfungsamt mich überhaupt noch die MA schreiben lässt. Ich habe da schon ein Thema und somit auch einen ersten und zweiten Prüfer. Trotzdem werde ich in diesem Bereich vermutlich nie arbeiten. In der Pädagogik herrscht derzeit Mangel, sonst wäre ich wahrscheinlich noch arbeitslos... . Werde da auch noch an der FU Hagen den Master machen und mich wohl trozdem bald wieder bewerben.

    Viele Firmen haben sich bis heute nicht gemeldet - da merkt man den Fachkräftemangel. In der Pädagogik wollten mich alle (!) drei Unternehmen, bei denen ich mich beworben hatte... . Die anderen zehn Bewerbungen habe ich nie abgesendet. Die anderen Bewerbungen waren eine Schnittmengen zwischen den Studiengängen oder hatten nichts mit Pädagogik im engeren Sinne zu tun.

    Derzeit bin ich irgendwie in der Schwebe und fühle mich leer... .

    Vielen Dank für das Daumendücken


    PS: Mit Pädagogik meine ich nicht Lehramt, sondern außerschulisch
    Geändert von bricklayer (28.10.2017 um 00:16 Uhr)

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