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Diskutiere im Thema BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Hi!

    Erst mal zu mir, ich bin 25 Jahre alt und Studentin der Philosophie und Informatik im fünften Semester.
    ADHS-Diagnose seit einem Jahr, dazu einige Phobien, recht starke depressive und in mehrfacher Hinsicht persönlichkeitsgestörte Tendenzen, HS und HB.

    So, da ich hier wohl auf einige Chaoten wie mich treffen werde, möchte ich gerne mit gänzlich offenen Karten spielen: Familieneinkommenstechnisch habe ich Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz, regulär benötige ich zum Weitererhalt von BAföG über das vierte Fachsemester hinaus in meinem Studiengang 90CP, als p.d. „Behinderte“ reichen 45 - doch summa summarum habe ich weniger als 10.

    Grund dafür ist NICHT, dass ich meinen studentischen Pflichten nicht nachgekommen wäre (bzw. nicht nur, Prokrastination, Vermeidungsverhalten und sicher auch Faulheit spielen definitiv auch eine wenngleich untergeordnete Rolle), sondern primär massive Prüfungsangst, deretwegen ich seit August 2015 in Therapie befindlich bin und die sich bereits signifikant gebessert hat.
    Es liegt, wie eingangs erwähnt, eine intellektuelle Hochbegabung vor; damit möchte ich mich nun nicht profilieren (im eigentlichen Sinne wohl schon ), immerhin trifft das hier ja auch auf einige Leute zu, allerdings ist die häufiger implizierte Unterstellung des BAföG-Amtes, dass jemand, der den Leistungsnachweis nicht erbringen kann, intellektuell nicht mit seinem Studium kompatibel sei, damit hier nicht tragbar.

    Im Gegenteil, ich blühe im Studium einerseits richtig auf.
    Wohingegen ich fast die gesamte Oberstufe hindurch Gefahr lief, eine Sechs in Mathe zu erhalten und mein Abi abbrechen zu müssen, habe ich bei Linearer Algebra für Informatiker meine verlorengeglaubte Passion zur Mathematik wiederentdeckt. Ich habe hochkonzentriert in der Vorlesung gesessen und alles regelrecht aufgesogen (leider ist die Anwendung dann wieder etwas deutlich anderes).

    Klausur aber doch nicht geschrieben, da zu viel Angst, obwohl es sich sogar um eine Klausur handelt, deren Nichtbestehen kein Drama darstellt, da sie nicht zu meinem Studium (ZFB) gehört, sondern lediglich eine ganz brauchbare Zusatzqualifikation darstellt.
    Dieses Problem hatte ich bereits in der Oberstufe, bei Vektorenrechnung bin ich regelrecht aufgeblüht, habe alles fehlerfrei bearbeitet und permanent hyperfokussiert, alles gekonnt, ohne dass ich Nachhilfe genommen hatte - Klausur dennoch 'ne Sechs. Ich hatte Angst, dass sich das wiederholt.

    Zwischendrin - wie vor und in jeder Prüfungsphase - Heulkrämpfe und Schlafprobleme, alle alten Ängste kommen wieder hoch, mir schwirren negative Einschätzungen ehemaliger Lehrer im Kopf herum...

    Diese eben erwähnte „Begabung“ ist Teil meins Problems, da ich sechs Jahre auf einer Hauptschule zubringen musste, auf der ich permanent ausgebremst wurde, einen enormen Hass auf Autoritäten entwickelt habe, deretwegen ich mich heute nicht einmal von Ärzten untersuchen lassen kann, weswegen ich auch keine Medikamente nehme, und noch mehr an mir zu zweifeln begann.

    Beispielsweise wollte ich mit 12 um jeden Preis Latein lernen, VHS hat mich ausgelacht, Privatkurse waren zu teuer (Mutter arbeitete im Niedriglohnsektor, der damals ja noch was deutlich anderes bedeutete als heute), Gesamtschule hat mich weggeschickt mit den Worten, wenn ich mein Abi machen will, solle ich nach der Zehnten wiederkommen. Dass es mir tatsächlich ums Lernen ging, ging allen am Allerwertesten vorbei.

    Wenn ich heute Latein lernen will oder ggf. sogar muss (weiß noch nicht, ob ich Richtung Lehramt gehen will, da ist ein Latinum Voraussetzung), wird's teuer („Warum hast du's auch nicht in der Schule gelernt? Selbst schuld.“ - schon mehrfach gehört.). Ist wohl jetzt nicht zu ändern, aber ärgern tut es mich bis heute immens.

    Nun gut, BAföG-Antrag samt Antrag aufAufschub des Leistungsnachweises wurde gestellt, Antwort: es fehlten:

    1. Ärztliches Attest (das meines Therapeuten reichte ja nicht, aber da kann ich auch meine Hausärztin konsultieren)
    2. Nachweis der Uni über erbrachte und nichterbrachte Prüfungsleistungen
    3. negativer Leistungsnachweis
    4. Begründungsschreiben meiner Person

    Ersteres ist kein Problem, genau wie Letzteres. Es scheitert an den Nachweisen der Uni - am Nachweis über geschriebene/nichtgeschriebene Klausuren sowie ggf. auch an der Darstellung des negativen Leistungsnachweises.

    Sobald ich denen zeige, was ich wann geschrieben und was ich wann bestanden habe, heißt es sehr wahrscheinlich, ich hätte nicht ordnungsgemäß studiert, sei damit nicht BAföG-berechtigt gewesen und müsse nun das gesamte Geld auf einen Schlag zurückzahlen.

    Kann ich das nicht, wird der Darlehensbetrag verzinst (weswegen ich hinterher, da ich mein Studium nämlich doch ernsthaft betreibe und daher noch einige Jahre über extrem auf Sparflamme leben müssen werde, wahrscheinlich zwanzig- oder dreißigtausend € allein an BAföG-Schulden hätte, plus Studienkredit (s.u.)).

    Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon den Gerichtsvollzieher mit Erbstücken meiner Oma und meinem PC unsere Wohnung verlassen...

    Dass mir als nachweislich Kranke und im Sinne des BAföG Behinderte bereits nach vier Semestern das BAföG gestrichen wird, als wär ich psychisch voll auf der Höhe, also exakt wie bei psychisch und körperlich Gesunden, ist mir absolut unverständlich.

    Für mich ist BAföG nicht einfach die Hälfte meines Einkommens - sondern nahezu alles. Fällt mein BAföG weg, wie es jetzt geschehen ist, muss ich mich trotz aller psychischen Probleme nahezu gänzlich selbst finanzieren. Von meiner Waisenrente kann ich gerade meinen Strom- und Heizkostenanteil bezahlen.

    Und in anderthalb Jahren kommt auch noch Krankenversicherung hinzu.
    Und ich führe beileibe kein Luxusleben, ich wohne gar eine Dreiviertelstunde von der Uni entfernt, um Miete zu sparen (Münster ist eben schweine- und damit zu teuer).

    Kann ich es irgendwie umgehen, ein herabgesetztes Maß an Leistung nachzuweisen und damit ermöglichen, einen tatsächlichen Aufschub des Einreichens eines irgendwie gearteten Leistungsnachweises zu erwirken?

    Es geht mir um zwölf Monate, nur zwei Semester.
    Wenn ich richtig reinhaue und die Therapiestundenkonzentration weiter erhöhe, kann ich es schaffen, in dieser Zeit auf 90CP zu kommen (habe mir das gestern ausgerechnet,kommt in der Tat hin), da ich viel des Vorausgesetzten ja bereits beherrsche und mir das nur nicht mittels Klausur bescheinigt lassen habe.

    Hier sei betont, dass meine Prüfungsangst insbesondere dadurch intensiviert wird, dass man nur drei Versuche hat - jedes Mal, wenn ich eine Klausur nicht auf Anhieb bestanden habe, gerate ich über Wochen in meinen „Panikmodus“.

    So, da es mich wirklich enorm gestresst hat, überhaupt bis zum Studium zu kommen, sehe ich nicht ein, aufgrund bürokratischer Widrigkeiten und zweier mich zwar einschränkender, aber dennoch studierfähig sein lassender Erkrankungen (relevant wären hier wohl neben meinen massiven Selbstzweifeln noch ADHS/extreme Sensibilität und ggf. Depressionen) mein Studium abzubrechen.

    Daher probierte ich es natürlich auch mit Arbeiten.
    Bis jetzt Küche und Callcenter. Beides nervlich so krass belastend, dass ich jedes Mal nach der Arbeit höllische Kopfschmerzen habe und permanent dem Heulen nahe bin.
    Jedes Mal aufs Neue, und wenn ich in drei Tagen nur drei Stunden gearbeitet habe.

    Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte nicht vollends undankbar sein - aber wenn ich schon Probleme habe, mein Studium selbst zu schaffen, wie soll ich es dann schaffen, parallel einer 20h-Tätigkeit nachzugehen?

    Ich betrachte den BAföG-Wegfall durchaus als Nötigung zum Studienabbruch.
    Ich weiß, dass einige Leute diesen Vergleich für ungerechtfertigt befinden - aber wie kann es sein, dass Leuten, die ich aus meiner Kindheit kenne, nicht mal einen Hauptschulabschluss geschafft haben und gewillt sind, über Jahre auf der faulen Haut zu liegen, ihr Hintern finanziert wird, während ich nicht einmal geringfügig förderungswürdig bin? Und das sage ich als Mensch, der sich eindeutig für das BGE ausspricht.

    Natürlich habe ich generell bessere Möglichkeiten als sie, eine mich interessierende Tätigkeit auszuüben, dessen bin ich mir bewusst und darüber bin ich froh.
    Dennoch habe ich absolut kein Verständnis dafür, dass diese Leute Unterstützung erhalten, während ich als Kranke, die dennoch permanent gegen Widrigkeiten ankämpft, um ihr Studium beenden zu können, keinerlei weitere Förderung erhalte und mir stattdessen gesagt wird, 'tja, wenn du bisher nicht regelstudienzeitgemäß studiert hast, bist du wohl nicht fürs Studieren geeignet'.
    Sobald ich mein Studium abgebrochen und meinem ohnehin schon vermurksten Lebenslauf einen weiteren gewaltigen Knick verpasst habe, kann ich Hartz IV beziehen, bekomme eine Rundfunkgebührenbefreiung und darf obendrein noch zur Tafel gehen.

    In diesem Land landen jeden Tag Tonnen von Lebensmitteln im Müll, vieles davon in Mülltonnen der Lebensmittelmärkte, aber wenn ich mir als Arme noch genießbares Essen aus dem Müll hole, weil ich mich trotz Arbeit nicht gänzlich selbst finanzieren kann, ist das Diebstahl? Wie pervers ist das?

    Auch Wohngeld fällt flach, da ich mit meinem Freund in einer Wohnung lebe und unser Einkommen zusammen zu hoch zum Wohngelderhalt ist.
    Sobald ich keinen Job mehr habe, ist unser Einkommen zu gering, da man für einen Wohngeldanspruch ja ein Einkommen auf ALGII-Niveau benötigt.

    Derselbe Spaß beim ach so fairen "Rundfunkbeitrag" - Befreiung nicht möglich, egal, wie weit mein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze und damit dem Einkommen derer, die sich einkommensbedingt befreien lassen dürfen, liegt - und das trotz Arbeit.

    So ich einen Quasi-Midijob habe, wie es aktuell der Fall ist, hat mein Freund noch weniger Geld als ich.

    Sozialhilfe fällt natürlich ebenfalls flach, da selbst psychisch kranke Studenten darauf keinen Anspruch haben und es heißt, wer nicht parallel zum Studium arbeiten kann, der sei nicht studierfähig.

    Wozu gibt es dann überhaupt BAföG, wenn ohnehin vorausgesetzt wird, dass man parallel zum Studium genug arbeiten kann, um sein Leben selbst zu finanzieren?

    Zu allem Überfluss wollte ich mit Anfang 30 so gerne meine Studienschulden beglichen haben und eine Familie gründen... aber wie soll ich das machen, wenn ich jetzt vielleicht gar nicht umhinkomme, mein Studium auf Teilzeit umzustellen, und gewillt bin, einen Master draufzusetzen? Von meiner ursprünglich geplanten Promotion werde ich wohl zwangsläufig die Finger lassen müssen.
    Die Angst mag übertrieben sein - ich befürchte schon, behinderte Kinder zur Welt bringen zu müssen, weil meine Ausbildung zu lange brauchte

    Ein Problem ist, dass ich die erlaubten 20 Stunden pro Woche vollmachen muss, um mich über Wasser zu halten, da ich nur den Mindestlohn bekomme.
    Den KfW-Kredit erhalte ich nun auch, aber der dient nur der Schaffung eines finanziellen Polsters in Höhe einiger 1000€ und stellt damit keine Option zur dauerhaften Finanzierung meines studentischen Lebens dar (insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich von meiner Mutter noch die beiden Katzen meiner Kindheit geerbt habe, um die ich mich kümmere und die aufgrund ihres hohen Alters nun schon einiges an Tierarztkosten verursachen; eine ist nun noch nierenkrank und braucht spezielles Futter, an dem ich definitiv nicht sparen werde).

    In Anbetracht der Ungewissheit um meine berufliche Zukunft sind mehr als 20 000€ Schulden für mich undenkbar. Ich möchte nicht bis zu meinem vierzigsten Lebensjahr in 'ner Privatinsolvenz hängen.

    Okay, vielleicht bin ich meines ADS und meiner Hochsensibilität wegen auch 'ne „Pussy“, möchte ich gar nicht beschönigen
    Aber diese Erkenntnis ändert nichts an meinen Empfindungen.
    Für mich sind sie real, wenngleich gesunde Menschen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen mögen.

    Auch meine Familie kann mich nicht unterstützen, Mutter tot, Vater Armutsrentner, Großeltern und Tanten tot, Bruder kein Geld, nichts geerbt.
    So makaber es klingen mag, Gott sei Dank erhalte ich noch Waisenrente und bleibe ich noch anderthalb Jahre über diese krankenversichert, ohne Beiträge zahlen zu müssen, ansonsten wäre mein Studium womöglich bereits an diesem Punkt vorbei (es sei denn, meine Mutter könnte mich noch unterstützen, aber die hat sich leider - das ist nicht so böse gemeint, wie es klingt - "totgesoffen".).

    Meine unterschwellige Hoffnung bzgl. der Finanzierung meines studentischen Lebens ist die seit meiner Kindheit kultivierte Schriftstellerei - aber auch da habe ich Zweifel, da man ja wirklich verdammt gut sein muss, um sich damit überhaupt sein Leben finanzieren zu können (wenngleich die Ansprüche bzw. Erwartungen als Nichtstudent und damit in nicht wenigen Fällen Mensch ohne realistische Aussichten auf ausbildungsbasiert Größeres auch höher liegen mögen).
    Außerdem neige ich in dem Bereich irgendwie zu narzisstisch ausgeprägter Verletzlichkeit, glaube ich, was ebenfalls kontraproduktiv wäre...

    Ich bitte darum, mich nicht meiner Geschichte wegen anzufeinden, wie es in anderen Foren passiert ist, da ich zur Zeit extrem nah am Wasser gebaut und zumindest zeitweise kurz davor bin, mein Studium abzubrechen, weil ich es einfach nicht mehr finanzieren kann.

    Bin schon mehrfach angefaucht worden, weil Leute mir nicht glaubten, dass ich wirklich unter besagten Ängsten leide und nicht einfach nur faul war - auch die Therapie habe ich primär des BAföGs wegen begonnen (wenngleich der Schritt sicherlich auch allgemein sinnvoll war, da ich schon eine deutliche Besserung bemerke).
    Dass ich allein schon ADHS-bedingt etwas zur Übertreibung neige, dürfte hier wohl offensichtlich sein, aber auch eher auf Verständnis treffen als anderswo.


    Glaubt mir, ich habe nun gesehen, wie's bei schlechtbezahlten Jobs aussieht - ich will so schnell wie irgend möglich mein Studium abschließen und was Gescheites finden.

    Sorry, dass mein Geschreibsel etwas durcheinander ist

    Danke!

    Flum

    (Warum verschwinden hier STÄNDIG Leerzeichen? Ich habe hier gar nichts bearbeitet, nur die Leerzeichen wieder eingefügt.)
    Geändert von Flum (17.10.2016 um 17:09 Uhr) Grund: ...plötzlich fehlende Leerzeichen?

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 111

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Mir sind fast die Tränen gekommen weil ich diese Welt dafür schon hasse weil sie so unfair ist. Natürlich bin ich mir bewusst das es schlimmere Schicksalsschläge gibt.... Es ist nur so ,dass das was du erlebst meine größte Zukunftsangst ist.... Ich bin 19 und will etwa in 2 Jahren angefangen haben zu studieren...... Abgesehen von dem Familien Standpunkt und dem Geld..... ähneln wir uns von unseren Ängsten und Probleme wie Prüfungsangst und wie sie entsteht so sehr. Mache aktuell mein Abitur und mir geht es genau wie dir. Meine Story ist bis jetzt noch ganz gut verlaufen viele Tiefpunkte aber auch schöne Momente noch bin ich nicht in dieser Welt wo Geld alles bestimmt.... Ich finde es so traurig das du das durch machen musst und ich kenne mich leider kaum nicht Bafög so genau aus. Ich weiß nur das ich es wahrscheinlich auch beantragen werde muss. Ich möchte dich nur wissen lassen das ich deine Angst und Probleme nachvollziehen und lebe auch wenn es nur teils ist. Ich hoffe das du es irgendwie packst bitte Gib nicht auf. Du hast völlig Recht es ist nicht fair.... Aber gerade weil es nicht fair ist darfst du nicht aufgeben. Wenn du willst können wir uns austauschen und vlt gemeinsam bei unseren (außer Finanziellen) Probleme helfen. Außerdem Triffst du auf viele andere hier dir die ebenfalls versuchen werden zu helfe. Ich liebe die Philosophie übrigens und habe mir sehr viel selbst beigebracht hinterfragt und neues angezweifelt weiter gedacht und falls ich diese Ansicht positiv nachvollziehen konnte auch zu meinen Ansichten bzw. Werten angeeignet. Als ADHS seit meiner Kindheit aus hat man wenn man prokastiniert auch angefangen zu hinterfragen zu zweifeln und zu staunen. Gib nicht auf ich glaube an dich. Du schaffst das !

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 111

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Am besten du stellst dich als Mitglied im Bereich https://adhs-chaoten.net/vorstellung...er-mitglieder/ vor dann kann man auch Privat Nachrichten schicken, hat erweiterten Zugang zu Bereichen
    und kann Freunde hinzufügen.

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 761

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    ich hab gerade nicht alles lesen können... war zu viel, versuchs nachher nochmal.
    Aber was ich gerade gelesen habe:

    Du könntest kein Wohngeld beantragen, wenn dein Gehalt wegfällt, weil man dafür mindestens Hartz-IV-Niveau haben muss? Das stimmt so nicht, gibt sehr viele Menschen die arbeiten und "aufstocken" müssen, um auf das definierte Existenzminimum (Hartz IV) zu kommen.

    Soweit ich weiß, bieten die Studierendenwerke kostenlose Unterstützung bei der BaFöG und Rechtsberatung an. Warst du denn schon mal dort? Die kennen die Möglichkeiten und Voraussetzungen vermutlich ziemlich genau

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Hey,

    danke für eure Antworten.

    Ich möchte es nicht mal so dramatisieren, obwohl in meinem Text sicher hier und da Selbstmitleid aufkeimt - was die reinen Präsenz/Arbeitsstunden angeht, habe ich pro Woche nicht mehr als 40, also eine reguläre Arbeitswoche - das Problem dabei ist, dass ich nicht so belastbar bin, dass eine 40h-Woche auf Dauer machbar wäre. Hinzu kommt natürlich noch das häusliche Lernpensum.

    Ja, habe mich nun zumindest grob vorgestellt.

    Ja, die Sozialberatung habe ich bereits in Anspruch genommen, aber auch da konnte man mir nicht wirklich weiterhelfen - meine seitenlange Mail wurde beantwortet mit dem Kommentar, ich solle doch mal vorbeikommen, was in Anbetracht der sicherlich massigen Anfragen durchaus legitim ist.

    Als ich jedoch da war, saß mir eine, tut mir leid, dass ich das so sagen muss, ziemlich inkompetente oder zumindest extrem jobunmotivierte Person gegenüber, die mir nicht nur nicht weiterhelfen konnte, sondern gar nur einen Bruchteil der gegebenen Regelungen kannte, die ich kenne.

    Die Artung meiner psychischen Probleme wurde dabei komplett ignoriert, sondern stattdessen davon ausgegangen, (m)ein Studium wäre nicht das (R/)richtige für mich - und dann wurde mir gesagt, ich solle einen Antrag auf Aufschub des Leistungsnachweises stellen, nachdem ich lang und breit erklärt hatte, weshalb ich damit ein Problem habe (nicht einmal die CP-Menge, die ich als p.d. Behinderte bräuchte, bzw. gar im Nachhinein angedichtete angebliche Studierunfähigkeit und Förderungsrückforderung), was selbstredend impliziert bzw. überhaupt erst darauf aufbaut, dass ich die Regelung bzw. Option bereits kannte. Das ist so skurril, dass ich es kaum verständlich erklären kann. Jedenfalls sehr enttäuschend.
    Mag sein, dass das einfach ziemliches Pech war, aber da möchte ich mich nun wirklich nicht mehr blicken lassen

    Und das mit dem Aufstocken ist mir bewusst - aber inwiefern würde mir das denn helfen? ALGII/Hartz IV gibt es für Studenten ja generell nicht, es sei denn, ich habe Kinder, dann für diese, aber das ist nicht der Fall.
    Und um Wohngeldanspruch zu haben, benötigt man ein Einkommen in ungefährer Höhe des ALGII-Satzes (mindestens 500-600€, ich glaube, die haben bzgl. des Minimums etwas Spielraum), da das Wohngeldamt ansonsten davon ausgeht, dass man eine "schwarze" Einkommensquelle (und damit wahrscheinlich ein höheres Einkommen, wenn man es verheimlichen muss, also wahrscheinlich keinen Anspruch) hat, weil man sich mittels Wohngeld alleine ja nie finanzieren könnte. Kann auch sein, dass ich nur gerade nicht den Punkt sehe.
    In Situationen wie meiner wird davon ausgegangen, dass man arbeiten geht oder einen Kredit aufnimmt. Geht beides nicht - tja, Pech, man kann auch ohne Studium glücklich werden.

    Aber btw, rein interessehalber, ist Aufstocken in Zeiten des Mindestlohns noch immer verbreitet?

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 111

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Flum schreibt:

    In Situationen wie meiner wird davon ausgegangen, dass man arbeiten geht oder einen Kredit aufnimmt. Geht beides nicht - tja, Pech, man kann auch ohne Studium glücklich werden.
    Du hast aber nicht vor dein Studium abzubrechen oder ?

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 761

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    afaik ist das Aufstocken immer noch verbreitet. Wer für den Mindestlohn arbeitet, bekommt ca. 900 € netto. Wenn man dann noch alleinerziehend ist oder sonstige Schwierigkeiten hat bzw. in einer teuren Stadt wohnt, reicht das natürlich hinten und vorne nicht.

    Was für einen KfW-Kredit bekommst du denn? Kannst du evtl. noch (zusätzlich?) den Bildungskredit in Anspruch nehmen?

    Mein Gedanke bzgl. dem Aufstocken war:

    Jeder Mensch hat ein Recht auf Sicherung des Existenzminimums. Egal wer zahlt, das ist ein Grundrecht und kann dir nicht genommen werden. (Leitet sich aus Art. 1 GG i.V. mit Art. 20 Abs. 1 GG ab, wenn es dich genauer interessiert )

    du wohnst mit deinem Freund zusammen, der noch weniger Einkommen/auch ein sehr geringes Einkommen hat. Auch wenn ich kein Arbeitsrechtler bin:
    Angenommen, das lässt sich auf euch anwenden (wovon ich ausgehe - hab mit dem SGB II außer der Vorlesung im Studium aber nichs zu tun gehabt):

    Da ihr zusammen wohnt, und in einer Partnerschaft lebt, müsste eine Bedarfsgemeinschaft gebildet werden
    Bei der werden dann die Einkommen von euch zusammen gerechnet, dem die angenommenen Bedarfe (Regelsatz, evtl. Zusatzleistungen, Kosten der Unterbringung) gegenüber gestellt werden.
    Wenn da ne Differenz entsteht, habt ihr da selbstverständlich Anspruch darauf. M.E. würdest du als Studentin mit p.d. Behinderung dann aber nicht ins SGB II, sondern XII kommen (Eingliederungshilfe)

    Gerade beim googeln gefunden:
    http://www.hartziv.org/auszubildende...afoeg-anspruch

    Da seht u.a. das (würde dir auf jeden Fall empfehlen, den Link komplett anzuschauen ):
    Bei Auszubildenden, die weder BAföG noch BAB/Ausbildungsgeld erhalten, ist dem Grunde nach ein Anspruch auf ALG II gegeben. Erfüllen sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen für die Leistungsbewilligung, stehen sie im regulären ALG II-Bezug.
    M.E. würdest du dann aufgrund deiner pd Behinderung aus dem SGB II ins SGB XII rutschen
    Noch ne Frage: Wieso solltest du als Studentin - sogar mit "Schwerbehinderung" keinen Anspruch auf Leistungen vom SGB XII haben?
    Geändert von oracle.kid (17.10.2016 um 22:27 Uhr)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Wirklich, beim Mindestlohn bleiben einem als in Vollzeit Berufstätiger nur 900€? Sorry für meine Ausdrucksweise, aber zockt man sie dann mit Steuern ab, oder woran liegt das?

    Ich erhalte den KfW-Studienkredit, aktuell in maximaler Höhe, da ich eben schon ein ordentliches finanzielles Polster haben möchte (spontane Katzen-Not-OP, Semesterbeitrag, drei Monate kein(en) Job - schon bin ich das Geld wieder quitt).
    Den Bildungskredit würde man mir nicht gewähren, da auch hier die Einreichung eines Leistungsnachweises erforderlich ist, das ist primär für gesunde Leute mit eher betuchten Eltern
    Noch ein Jahr, dann muss ich auch bei der KfW einen Leistungsnachweis erbringen, denn der Zeitpunkt der Antragstellung ist ja nicht relevant - werde ich, so ich es kann , wahrscheinlich auch tun, aber die Auszahlungssumme danach auf 100€ runtersetzen, damit ich mich nicht zu immens verschulde, ihn aber im schlimmsten aller Fälle noch wieder aufstocken/"reaktivieren" kann und nicht zu bald mit der Rückzahlung beginnen muss.
    Ja, das stimmt, jeder in Deutschland lebende Mensch hat das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Studenten sind da aber leider ausgenommen, weil ein Studium "freiwillig" und der Studentenstatus damit auch optional sei
    So mein Studium also dem Grunde nach BAföG-förderungswürdig ist, und das ist es ja, erhalte ich auch kein ALGII.

    Das ist ja gerade das Perverse. Wenn's hart auf hart kommt, dh. wenn ich wirklich vor Mangelernährung oder Wohungslosigkeit stehe, muss ich eben mein Studium abbrechen, um ALGII-Anspruch zu haben. So asozial es klingt, das sind die Regelungen.
    Wahrscheinlich würde man mich noch als potenziell autodestruktiv in die Geschlossene einweisen, führte ich mein Studium hungernd weiter.

    Zwar nur meinem Kenntnisstand entsprechend, aber ich habe wirklich viele Wochen recherchiert.

    Wenn jemand weiß, wie ich diese verrückte Denke umgehen und doch eine Sozialleistung erhalten kann - nennt mir die Option, ich bitte darum.

    Das wäre meine Rettung, und sicher auch die vieler anderer, die anonym mitlesen und sich gesellschaftlicher Konventionen wegen nicht trauen, die Ansprüche zu stellen, die ich hier stelle.

    Mein Freund ist im Übrigen ebenfalls Student, hat aber aktuell keinen Job, sondern erhält Unterhalt von seinen Eltern.

    Selbst mit meinem Job hätte ich als Nichtstudentin Anspruch auf einige 100€ ALGII - und dann kommt noch der semesterlich von mir zu entrichtende Semesterbeitrag als Sonderposten hinzu (von dem man dann anteilig wieder das Semesterticket abziehen kann, wobei einige ALGII-ler sicherlich auch kein Ticket benötigen).

    Das Problem ist, dass selbst die krassesten Ausnahmefälle - und es gibt ja wirklich noch schlimmere als meinen - nicht sozialhilfebezugsbrechtigt sind. Eingliederungshilfe würde - und hier kenne ich mich nicht mehr sonderlich gut aus, habe aber eben auch wissende Leute gefragt - bedeuten, dass ich mich einerseits wahrscheinlich vielen für mich fast unüberwindbaren Hürden stellen müsste (körperliche Untersuchungen, die sind für mich deutlich, DEUTLICH dramatischer, als sich ein normaler Mensch das vorstellen kann, erst recht ohne sinnvolle Indikation) und andererseits eben mein Studium abbrechen müsste, da Studenten eben grundlegend absolut keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben - BAföG und ggf. Wohngeld ausgenommen.

    Einzig darlehensweise könnte ich Sozialhilfe/ALGII erhalten, aber dann kann ich mir - sorry - genausogut einen Kredit aufnehmen, da das Geld unmittelbar nach Überwinden der Notsituation - und damit sehr wahrscheinlich noch während meines Studiums - von mir zurückgefordert würde. Leider.

    Ich entschuldige mich, falls ich hier stellenweise etwas unfreundlich rüberkommen sollte, das ist nicht böse gemeint. Ich bin aufgrund dieser Problematik gerade nur nicht sonderlich gut drauf...

    Ergänzung:

    Im Ernst, ich weiß nicht, ob ich das Studium so durchziehen können werde.

    Ich halte es für relativ wahrscheinlich, dass ich in relativ naher Zukunft an den Punkt gelange, an dem ich einfach nicht mehr kann und die ganze Aktion abbreche.

    Wie eingangs gesagt, bin ich zumindest definitiv nicht dumm - habe mich aber -oh Gott, so lange schon- jahrzehntelang für dumm gehalten.

    Von der Hauptschule bis zum Abitur zu kommen, war für mich intellektuell zwar keine große Leistung (wenngleich ich mit meinem Abi von 3,0 nicht hausieren gehen sollte, habe aber die meiste Zeit gefehlt und hatte nur aus Empathie meiner Lehrer keine Attestpflicht), aber strukturell eine immense. Meine Selbstzweifel haben mir so krass zugesetzt, dass ich mich die meiste Zeit schlimmer gefühlt habe, als ich es aktuell tue. Dennoch machte ich weiter.
    Gut, zwischendrin bin ich freiwillig eine Stufe zurückgegangen, habe daraufhin die Schule abgebrochen - dann aber eine Sondergenehmigung beantragt und erhalten, mit der ich die Oberstufe ein drittes Mal besuchen durfte. Dann habe ich noch ein Jahr verloren, weil meine Mutter eine Woche vor meiner ersten Abiturprüfung an ihrer Leberzirrhose oder Niereninsuffizienz starb - wissen bis heute nicht, woran genau es lag -, aber schlussendlich doch mein Abi erhalten.

    So viele Leute haben mir gesagt, ich sei viel zu sprunghaft und labil, schlimmer gehe es kaum; ich würde all das, was ich mir vorgenommen hatte, niemals durchziehen - aber ich bin bis zum Studium gekommen, als Erste in meiner Familie. Mein Vater hat einen Realschulabschluss, alle anderen lediglich Volks- oder Hauptschule abgeschlossen.

    Allein das reicht an sich schon aus, mir selbst einen so gewaltigen Tritt zu verpassen, dass ich mich zusammenreiße und den Rest, der sicherlich von allem bisher Absolvierten den höchsten Anspruch hat, auch noch durchziehe.
    Das einzige Problem besteht darin, dass man - insbesondere als 'Labilchen' - nie weiß, was die Zukunft bringt. Spontaner Jobverlust, Trennung, weitere Erkrankungen - wer weiß, was noch aufwartet.



    2. Edit: Danke für den Link! Werde ich nun definitiv mal durchgehen, wenngleich meine Hoffnung gering ist...
    Geändert von Flum (17.10.2016 um 23:00 Uhr)

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 761

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Als allererstes: Respekt, dass du trotz aller Widrigkeiten dein Abi hinbekommen hast!!!

    So wie ich den Link verstanden habe, hast du zwei Optionen, wo für dich in Frage kommen:

    • ein Antrag auf ALG II als Darlehen
    • einen Antrag auf ALG II als Regelleistung zu stellen, mit der Begründung:
      Bei Auszubildenden, die weder BAföG noch BAB/Ausbildungsgeld erhalten, ist dem Grunde nach ein Anspruch auf ALG II gegeben. Erfüllen sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen für die Leistungsbewilligung, stehen sie im regulären ALG II-Bezug.
      Dass die Option mit dem Darlehen nicht unbedingt schmackhaft ist, kann ich verstehen. Wieso deine Bedürftigkeit während dem Studium aufhören sollte, kann ich nicht nachvollziehen.
      So hart es klingt: einen Kredit würdest du vermutlich außer bei der KfW keinen bekommen. Außerdem ist die Frage, wieviele Zinsen du zahlen müsstest,

      Hast du eigentlich schonmal im BAföG-Amt angerufen und denen deine Situation geschildert?


    Im Zweifelsfall würde ich dir raten, gegen die Ablehung von der Regelleistung zu klagen. Ich denke, - ohne juristische genaue Kenntnisse - dass in deinem besonderen Fall die Chancen gar nicht schlecht stehen würden

    Eben weil: Du das Existenzminimum nicht bekommst, worauf du aber ein Recht hast und ein Abbruch des Studiums mE. "nur" aufgrund deiner psychischen Erkrankungen wäre, was wiederum dem Gleichbehandlungsgrundsatz entgegenstehen würde.

    Und kosten würde dich die Klage im Zweifel ja nichts
    Geändert von oracle.kid (17.10.2016 um 23:19 Uhr)

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 761

    AW: BAföG-Verlängerung, wenn jedwede anderweitige Unterstützung wegfällt?

    Noch was:

    §48 BAföG
    (2) Liegen Tatsachen vor, die voraussichtlich eine spätere Überschreitung der Förderungshöchstdauer nach § 15 Abs. 3 oder eine Verlängerung der Förderungshöchstdauer nach § 15a Abs. 3 rechtfertigen, kann das Amt für Ausbildungsförderung die Vorlage der Bescheinigung zu einem entsprechend späteren Zeitpunkt zulassen.
    https://www.bafög.de/de/-48-mitwirku...aetten-279.php

    Klingt doch durchaus so, wie wenn du um den Nachweis drumrum kommen solltest Weil das war doch die Eingangsfrage, oder?


    Und zum geringen Nettoeinkommen nach Mindestlohn:
    Nein, das hat nichts mit Steuern zu tun. Die fallen garantiert unter die Freigrenze. Aber von 8,50x40hx4Wo bleiben brutto: 1360€ und davon werden dann noch Krankenkasse, Pflegekasse, ALG I und Rente abgezogen...

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