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Diskutiere im Thema Was bringt mir eine Diagnose im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 16

    Was bringt mir eine Diagnose

    Hallo,
    ich habe bei einen Kuraufenthalt dieses frühjahr eine Verdachsdiagnose auf ADHS gestellt bekommen. Den verdacht auf Adhs hatte ich schon länger.
    Was ich für mein leben einfach doof finde, ist das ich Hauswirtschafterin gelernt habe und ich für diesen Beruf ja garnicht geeignet bin. ich kann kein chaos beseitigen, ich sehe keine unordnung und das ist ja meine aufgabe in diesen Beruf. Also ich habe schon viele Stellen im meinem kurzem Berufsleben durch. Immer und Immer wieder das selbe Problem aufgetritt ist.

    Vor 3Monaten habe ich eine neue Stelle angenommen, hier ist noch ein wenig anderes. Ich muss stelbstständig verantwortung für meine arbeit übernemmen. muss die arbeit ungelernter kontrollieren und meine arbeit selst strukturien , planen und und und und. Ständig vergesse ich die helfe oder ich gerate unter druck und mache total doofe fehler. Eigentlich ist die Arbeit nicht sehr anspruch voll, aber mein Chef weiß von meinem Problem nichts. Ich bin auf das Geld total angewiesen und will auch Arbeiten.
    Meine Fragen sind nun:

    1,Ob es orgendwelche hilfen vom Arbeitsamt (Umschulung) wenn es eine Diagnose gibt,.
    2,Wir ändert oder ändert man sich überhaupt mit irgendwelchen Medikamenten.

    LG

    meine rechtschreibung ist nicht die besste

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8.215

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Hallo sportysandy,

    deine Frage hat ihre Berechtigung. Allerdings ist der Bereich Fragen neuer Mitglieder zum Forum wahrscheinlich nicht das ideale Unterforum dafür. Hier können nämlich nur Teammitglieder antworten.

    Mein Vorschlag wäre deshalb, das Thema entweder in den Bereich Studium Beruf und Ausbildung oder ADS ADHS Allgemeines zu verschieben. Im Gegensatz zum aktuellen Unterforum sind diese allerdings öffentlich lesbar. Deshalb werde ich das nur machen, wenn du damit einverstanden bist.

    Gib deshalb bitte kurz Bescheid, ob das für dich in Ordnung wäre und in welchen Bereich das Thema gegebenenfalls verschoben werden soll. Solltest du nicht damit einverstanden sein, werden wir eine andere Lösung suchen.


    Viele Grüße

    Clown

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    das ist für mich inordnung!!!

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Hier erst einmal so viel: Ein ADHS-Verdacht ist leider nichts, was einem etwas gegenüber Jugendamt oder eigener Familie etwas bringt. Was überzeugt sind, und zwar eher auf lange Sicht, Ergebnisse einer positiv verlaufenden Behandlung.

    Zu sehr mit offenen Karten zu spielen, setzt einen aber auch sehr unter Druck.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Ich arbeitete schon lange lange bevor ich von ADS erfahren mit dem Jugendamt zusammen. Ich habe immer immer wieder das Jugendamt um hilfe gebeten.
    aber die meinen ich schade mir selber mit einer Diagnose.

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 997

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Da bist du schon mittendrin in der Auseinandersetzung um ADHS. Jugendamtsmitarbeiter sind in der Regel systemisch geschult, ADHS passt schlecht zu diesem Erklärungsmodell.

    Lass dich davon nicht irritieren, aber vermeide besser eine Auseinandersetzung. Jugendamtsmitarbeiter sind keine Mediziner, im Grunde haben sie mit deinen gesundheitlichen Problemen auch nichts zu tun. Du lässt ja auch nicht vom Bäcker deine Schuhe reparieren.

    Was ich mit meinen Worten, die du in #4 zitierst, sagen will ist vor Allem, erzähl nicht Anderen von deiner ADHS, und erst recht nicht solange sie noch nicht gut verifiziert ist, die Diagnose ist für dich um eine Behandlung zu bekommen und auch um dich selbst besser zu verstehen. Verständnis bei Dritten bekommst du damit nicht, leider, oder allerhöchstens beim Ehepartner- in einer intakten Ehe.
    Geändert von 4.Kl.konzert (23.10.2016 um 02:33 Uhr)

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Eine ADHS Diagnose hat mir dabei geholfen zu verstehen warum ich manche Dinge einfach nicht so gut hinbekomme wie andere Menschen.

    Zum Beispiel habe ich es immer für einen Fehler und schlechte Charaktereigenschaft gehalten wenn ich mal wieder irgendetwas vergessen hatte. Oder der ständige Vorwurf faul zu sein. Oder auch der andauernde Vorwurf ich solle mich doch mal zusammenreissen und bei der Sache bleiben. Über viele Jahre wurde mir das immer wieder irgendwie vorgeworfen ... irgendwann habe ich das dann auch geglaubt und mich entsprechend mies gefühlt.

    Nachdem ich die Diagnose hatte konnte ich das Alles besser einordnen und habe dadurch mich selbst besser annehmen können. Es war für mich eine Erklärung warum ich manche Dinge einfach nicht hinbekomme. Auch habe ich dadurch gelernt, daß ich manche Sachen einfach anders machen muss als andere Menschen. Vor allem war es auch eine Erleicherung, daß ich eben kein fauler unkonzentrierter Mensch bind. Es war für mich eine Erleichterung zu wissen daß ich eine Krankheit habe und daher mir vieles einfach viel schwerer fällt als anderen Menschen.

    Die Medikamente haben mir geholfen mich besser zu konzentrieren und ich konnte mich auch etwas besser motivieren unangenehme Aufgaben zu erledigen.

    Ebenfalls hilfreich war die Therapie, da sie mir geholfen hat mich selbst besser zu verstehen und besser mit meinen ADHS bedingten Schwächen umzugehen.

    Was leider immer wieder vorkommt sind Menschen, die einem unterstellen sich auf der Diagnose auszuruhen. Für jemanden, der die Problematik nicht kennt kann es so aussehen, als ob mensch sich auf der Diagnose ausruht und nichts tut etwas an den Problemen zu lösen. Daher habe ich nur sehr wenigen Menschen die genaue Diagnose genannt. Gegenüber meinem Arbeitgeber habe ich nur erwähnt, daß ich mir Hilfe geholt habe und die Probleme angehe. Er war damit zufrieden.
    Geändert von Tindurandir (23.10.2016 um 08:28 Uhr) Grund: zu kurze Darstellung erweitert

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 269

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Hallo :-)

    Also ich kann dir sagen, dass für mich die Diagnose zuerst einmal ein Aufatmen war. Für mich hiess die Diagnose: Ich bin also doch nicht blöd, ich bilde mir das nicht ein und ich bin nicht selbst schuld an meinen Problemen.
    Als nächstes war es so, dass ich einen Namen für das Problem hatte und wusste, woran ich jetzt arbeiten konnte. So war es für mich zum Beispiel sehr wertvoll zu erfahren, wo genau meine Schwächen beim Aufnehmen von Informationen waren. Bei mir war es so, dass ich keine drei Silben nachsprechen konnte und dass ich bei unübersichtlichen Abbildungen völlig überfordert war. Sprich, auditiv schwach und visuell bei unstrukturierten Darstellungen schnell überfordert. Somit wusste ich, dass ich auditiv schlecht lerne und alles übersichtlich dargestellt brauche. Somit hat bei mir die Diagnose schonmal einiges an Erleichterung für mich selbst als Person und für mein Vertrauen in mich selbst.

    Zu deinen Fragen:
    1,Ob es orgendwelche hilfen vom Arbeitsamt (Umschulung) wenn es eine Diagnose gibt,.
    Das weiss ich nicht, aber mit einer Diagnose kannst du bei einer Umschulung zum Beispiel einen Nachteilsausgleich beantragen, damit du Hilfe bekommst bei den Bereichen, die dir schwer fallen. Das kann auch in Form von Hilfe der Organisation sein.

    2,Wir ändert oder ändert man sich überhaupt mit irgendwelchen Medikamenten.
    Das ist immer eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Erstmal solltest du wissen, dass du ein Medikament erst einmal einstellen musst, dass kann einige Woche dauern, solange wirst du dich dann auch gedulden müssen, um einen Effekt zu haben. Es kann auch sein, dass das erste Medikament nicht anschlägt und du dann ein anderes Medikament probieren musst (so war das bei mir, weil Ritalin bei mir nicht angeschlagen hatte wurde dann auf ein anderes Medikament umgestellt, welches dann gut funktioniert hat, aber das dauerte eben auch eine gute Weile).
    Ich werde von meinen Freunden öfters gefragt, ob das Medikament nicht den Charakter ändern würde. Darauf sage ich nein. Du änderst dich nicht. Du bist immer noch du selbst, genauso wie jemand mit Kontaktlinsen oder einer Brille immer noch sich selbst ist. Das Medikament hilft dir, dich besser konzentrieren zu können oder auch, deinen Reizfilter zu schulen. Aber die Arbeit musst du schlussendlich erledigen. Du musst dich motivieren können, an dir zu arbeiten und das Medikament unterstützt dich dabei.
    Es gibt inzwischen auch Therapien, wie Neurofeedback, welche keine Medikamente beinhaltet, aber damit habe ich leider noch wenig Erfahrung, möchte es aber auch gerne einmal ausprobieren.
    Ich denke, wenn es dann so weit ist, dass du die Diagnose hast und dann die Frage ist, was mache ich jetzt damit, solltest du dich mit deinem Arzt zusammensetzen und die verschiedenen Therapien durchgehen, überlegen, was dir zusagt und dann ist natürlich auch immer noch die Kostenfrage, denn manche Kassen bezahlen nicht jede Therapie.

    Wenn du mich fragst, kann eine Diagnose viel bringen, wenn man sich nicht auf der Diagnose ausruht, wie Tindurandir schon richtig angemerkt hat. Und ich denke auch, dass du eventuell nicht einmal deinen Beruf wechseln musst, ausser er gefällt dir nicht, denn wenn du erst einmal deine individuellen Schwächen kennst, dann kannst du versuchen, daran zu arbeiten. Dir Systeme für deine Probleme ausdenken. Den richtigen Weg für dich, wirst du wahrscheinlich nicht in einem Buch finden, aber wenn du dich immer wieder fragst, wie könnte ich das lösen, findest du vielleicht einen Weg, der dir die Organisation ermöglicht. Und da kann dir auch das Forum wieder helfen. Wenn du uns schildern kannst, was genau die Probleme sind, dann garantiere ich dir, dass du bald einige Vorschläge haben wirst, wie andere hier das gelöst haben und vielleicht ist da ja dann auch was bei, was dir weiterhilft.

    Am Ende kannst aber nur du entscheiden, was du nun tun willst :-) Auf jeden Fall hoffe ich, dass du eine Lösung für dich findest :-)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    [

    Zum Beispiel habe ich es immer für einen Fehler und schlechte Charaktereigenschaft gehalten wenn ich mal wieder irgendetwas vergessen hatte. Oder der ständige Vorwurf faul zu sein. Oder auch der andauernde Vorwurf ich solle mich doch mal zusammenreissen und bei der Sache bleiben. Über viele Jahre wurde mir das immer wieder irgendwie vorgeworfen ... irgendwann habe ich das dann auch geglaubt und mich entsprechend mies gefühlt.


    Naja das sind ja schlechte eigenschaften
    Ich bin von mir selber der meinung das ich faul bin, den andere schaffen in de gleichen zeit mehr.
    Was bringt es mir zu wiessen das es von einer Krankheit kommt

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Was bringt mir eine Diagnose

    Naja das sind ja schlechte eigenschaften
    Ich bin von mir selber der meinung das ich faul bin, den andere schaffen in de gleichen zeit mehr.
    Was bringt es mir zu wiessen das es von einer Krankheit kommt
    oh je...

    Wenn ich mit meiner Freundin zusammen arbeite, merken wir dass sie fast doppelt so schnell ist.
    Manchmal frustriert mich das sehr, aber ich muss lernen es anzunehmen.

    Ich für mich weiss in dem Moment, das ist alles was ich geben kann, mehr geht halt nicht. Daher muss ich lerne dazu zu stehen. Ich fühle mich deswegen nicht faul. Nur manchmal traurig, weil ich weiss, dass vieles so viel einfacher sein könnte...

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