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Diskutiere im Thema Benimm-Regeln für´s Berufsleben im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Hallo und guten Tag,

    ich stehe nun seit einigen Monaten im Berufsleben, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe, arbeitslos war und dann in einen halbwegs fremden Bereich "quer" eingestiegen bin. Bin nun Lehrerin und es macht mir soweit recht viel Spaß. Mit den Schülern komme ich gut klar. Mein Problem sind die Kollegen. Ich habe mich eigentlich total zurückgehalten im Lehrerzimmer, aber so langsam merke ich Abneigung und Misstrauen von verschiedenen Kollegen - und ich weiß nicht, was ich getan habe, weil ich ja eigentlich gar nichts getan habe, sondern mich zurückgehalten habe.

    Manchmal sage ich dann etwas, das für mich auf der "Verrücktheits-Skala" gerade mal so eben über den Nullpunkt kommt, aber die finden das dann schon total bemerkenswert, entweder positiv (lachen) oder negativ (verwirrt sein). Also wirklich, noch normaler und fantasieloser zu sein, schaffe ich nicht. So ist mein Gehirn einfach nicht verdrahtet. Was soll ich also tun? GAR nichts mehr sagen? Aber selbst dann wabern irgendwann Misstrauen und Abneigung zu mir rüber. Ich kann mich ja schlecht unsichtbar machen.

    Kann es sein, dass allein mein Gesichtsausdruck reicht, um alle gegen mich aufzubringen? Ich habe die Befürchtung, immer mehr ausgeschlossen zu werden. Die als Personen wären mir ja nicht wichtig, aber so eine feindliche Stimmung ist halt einfach nicht besonders angenehm. Ich möchte ja nicht super beliebt sein, aber auch nicht immer misstrauisch angeguckt werden.

    Außerdem bin ich total unsicher in dem, was man sagen darf und was nicht und was man tun darf und was nicht. Gibt es Benimm-Regeln für´s Berufsleben? Für´s Zusammenspiel mit den Kollegen? Ich bräuchte nur so die Basics, ich will ja keine dicken Freundschaften aufbauen, sondern nur unauffällig sein. Möglichst wenig Aufwand bei möglichst großer Wirkung. Ich will keine großartigen sozialen Kompetenzen erlernen und plötzlich mit jedem klarkommen.

    Zum Beispiel...wenn ich morgens ins Lehrerzimmer komme und da alle durcheinanderwuseln (20-40 Leute), muss ich dann dick und fett "Morgen" in den Raum schreien? Muss ich jeden anlächeln, dem ich begegne? Muss ich jeden grüßen, den ich kenne?

    Darf ich einen Kollegen fragen, ob ich ihm was getan habe, wenn er sich von heute auf morgen distanziert mir gegenüber verhält? Oder muss ich das Problem bei ihm lassen?

    Wieviel darf ich fragen, ohne als inkompetent oder naiv zu gelten? Ich meine, ich muss als Quereinsteigerin viel fragen und mir vieles neues aneignen...aber ich weiß ja nicht, ab wann es naiv ist.

    Gut, vielleicht kann mir ja der ein oder andere langjährige Berufstätige ein paar Regeln nennen. Wenn´s natürlich allein an meinem "miesepetrigen" Gesichtsausdruck liegt, kann ich auch nix dran ändern, der ist normal bei mir. Ich fänd´s halt nur blöd, wenn die falschen Leute (Leute mit Einfluss) mich innerlich zum Feind erklären und ich dadurch rausgeschmissen werde bzw. mein Vertrag nicht weitergeht. Und das nur, weil die sich irgendwas "Böses" in mich hineinfantasieren. Wirke ich vielleicht auch "arrogant" (so wie in dem anderen Thread über Arroganz im Beruf)?

    C.

  2. #2
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Hallo,

    also... ich kann da echt nur aus eigener Erfahrung sprechen, vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp hilfreich...

    1.) Triffst du auf taube oder verständnislose Ohre, wenn du ADHS thematisierst?
    2.) Ich bitte immer EINDRINGLICHST um sofortige Fehleranalysen! Bitte um sofortige konstruktive Kritik. Viele Menschen da draußen tun sich sehr sehr schwer damit Kritik zu äußern, da dies oft mit einem persönlichen ANgriff gleich gesetzt wird. Bitte so oft darum wie es geht und begründe es damit, dass du auf regelmäßige Feedbacks angewiesen bist, da du deine Arbeitsweise stetig verbessern willst!
    3.) Auch wenn es noch so schwer fällt, HÖR ZU! Wenn du die Möglichkeit hast, zieh dich mit deinem Mentor zurück und kommuniziere, dass du dich ggf. nicht gut konzentrieren kannst. Ehrlichkeit kommt übrigens als äußerst kompetent rüber! Man macht sich einen Namen, wirkt authentisch und wird ernst genommen!
    4.) Wenn du am Verhalten eines Kollegen/Kollegin merkst, dass irgendetwas nicht stimmt, geh kein spontanes Gespräch ein, sondern bereite dich mit Stichpunkten und Argumenten darauf vor! NIEMALS unvorbereitet in so etwas hineintappen! Frag nach einer Zeit, wann der oder diejenige Zeit für dich hat und sprich über deine "Intuition/Bauchgefühl" ggf. erweitere hier wieder das Thema "angewiesen sein auf Feedback" und nimm dein Gegenüber die Angst vor Kritik! Stell sicher, dass dein Gegenüber kein Machtspiel mit dir spielen will, denn dann kannst du dir den Ganzen Quatsch sparen. Diese Menschen wollen manipulieren, zermürben, Macht an sich reißen.
    5.) Reflektiere dein Verhalten! Vielleicht ziehst du einen vertrauten Menschen zu rat, der dich gut kennt und der dir niemals eine Verhaltensweise aufschwatzen würde die du nicht hast, sondern der dich als das siehst was du bist. Oft waren mir Verhaltensweisen nicht bewusst, aber man kann Lernen (durch das Leben im Hier und Jetzt) eine Beobachterposition für sich selbst einzunehmen. Vielleicht hast du ja auch eine wohlwollende Kollegin/Kollegen die dahingehend Feedbacks geben kann?
    6.) Keine Angst vor Menschen mit einer direkten Art! Das sind UNSERE besten Ressourcen, wenn es um konstruktive Kritik geht! Sie wirken oft ruppig oder harrsch, sagen aber oft das was sie denken und meinen. Nicht erst eine Woche später, sonder direkt! Was besseres als solch einen Kollegen/Kollegin zu haben, kann dir nicht passieren. Sie bringen ein Problem DIREKT auf den Tisch, ohne lange zu fackeln, sind selten nachtragend wenn sie merken dass wir versuchen die Kritik anzunehmen und umzusetzen.

    Viel Erfolg

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Da Dozenten, Pädagogen und Akademiker schon seit Kindertagen ein "rotes-Tuch" für mich waren bin ich leider voreingenommen


    Der Horror ist, dass ich auch noch seit Jahren mit ihnen Silvester feiern "muss"

    Dass mein angeblicher Ex bester-Freund nach fast dreizigjähriger Freundschaft wegen einer "Dozenten, Pädagogen, Akademiker" weggezogen ist, das werde ich hier nicht öffentlich machen

    Karriere geht da oft über Menschlichkeit - selbst wenn es nur um ein paar "Cent" geht
    Geändert von spacetime (30.08.2016 um 20:01 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Ich persönlich würde versuchen einen Weg zu finden jeden Tag Neu zu nehmen.

    Wenn du schon jeden Tag aufs neue mit dem deutlichen Gefühl ins Geschäft gehst das dich eh keiner versteht oder dich gar verstehen muss dann führt das schon zu einer komischen Situation.

    Und wie oben beschrieben ständig Feedback von anderen zu verlangen ist vielleicht gut bei Leuten die man besser kennt und zu schätzen weiß.
    Keinesfalls von fremden beratschlagen lassen die vermutlich selber in einer anderen Realität leben

    Selbstbewusstsein, Höflichkeit, Verständnis und sich nicht zu schade sein Aufgaben zu übernehmen die man vielleicht nicht unbedingt machen müsste (um guten willen zu zeigen und sich als Team player zeigen)

    Du musst nicht den Deppen mit dir machen lassen aber vielleicht einfach zeigen was du drauf hast und freundlich dabei bleiben.
    Halte dich aus tratschen über andere Kollegen zurück und mach klar das du keine beste Freunde bei der Arbeit brauchst und mit allen einfach gut auskommen willst ohne dich auf irgendwelche Seiten zu stellen.

    Ich würde sagen das ich versuche alle Menschen gleich zu behandeln aber wenn das mal nicht gelingt darf man dich auch gerne mal darauf aufmerksam machen.
    Denn schließlich macht jeder mal Fehler.
    (Mit Kritik müssen schließlich alle klar kommen die sich als Mensch weiter entwickeln möchte)

    -Ich hoffe das ist jetzt auch richtig von mir aufgefasst worden und konnte dir etwas weiterhelfen. -

    Wenn nicht dann kannst es ja ignorieren ;-)
    Lg

  5. #5
    Gesperrt (Aufforderung zu Straftaten)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Hey Chamaeleon,

    fändest Du es nicht zusätzlich stressig, Dir bestimmte Regeln einzutrichtern, in der Hoffnung besser anzukommen?
    Würde es sich, wenn Du mal darüber nachdenkst, wie das so wirkt, richtig anfühlen? (oder "gut"?)

    Ich kenne diese Situationen, man kommt wo hin, noch fremder Ort und fremde Menschen, wo Du durch die Umstände aber doch irgendwie mit "rein" gehörst - ein Lehrer unter Lehrern, ein Mitarbeiter im Team. Und es ist ganz natürlich, dass man in dieser Gruppe akzeptiert werden möchte, zu der man nun offiziell gehört. Ganz klar, man muss keinen heiraten, aber man will diese "Gleichheit", Respekt und Offenheit für eine reibungslose, harmonische Arbeits(umfelds)atmosphäre.
    In diesem Sinne kann ich Dir nur ans Herz legen: versuche einfach nur natürlich und so "echt" wie möglich zu sein. Klar, man passt sich immer mal bissie an, aber Gezwungenheiten sind nicht sympathisch. Im Grunde will jeder Mensch einfach nur Mensch sein ("dürfen"), so genommen werden, wie man nunmal ist, relaxed durchatmen können.. wenn Du Dich mit gewissen Regeln anfreunden kannst, weil sie Dir typisch-nachvollziehbar erscheinen (wie unsere Normen und Werte), dann kannst Du sie auch ganz entspannt anwenden - alles andere wäre stressig. Und das ist es ja ohnehin öfter mal.

    Wenn Du Kontakt wünschst, versuche offen auf Deine Mitlehrer zuzugehen. Ja, stelle ihnen die Fragen, die Dir durch den Kopf gehen - so kommt man ins Gespräch! Klink Dich einfach mal irgendwo mit ein, wenn Du es doch interessant findest, bevor Du Dir im Hintergrund Gedanken darüber machst, dass Du komisch wirken könntest. Meine Arbeitskollegin sagte öfters mal "Deine Gedanken machen Deine Welt" und genau so ist es. Wenn Du das denkst, bekommst Du das Gefühl, hast Du diesen Anschein... vielleicht völlig zu Unrecht? Oder aber gar zu Recht, weil Du durch Deine Befürchtung Dich so verhältst, wie Du es eigentlich nicht wirken lassen möchtest. Pfeif auf diese Gedanken (Schritt für Schritt) und erinnere Dich dann daran, was Du erreichen möchtest und lenke dann da hin - nicht davon weg. Findest Du jemanden irgendwie sympathisch? Taste Dich ran.

    Und wenn sich jemand (für Dich scheinbar) distanziert/anders verhält, dann könntest Du demjenigen zB sagen, dass Dir aufgefallen ist, inwiefern er sich anders verhält/verhielt und, wenn Du dazu noch Vermutungen hast, sie einfach mal äußern. Antworten wird er ganz bestimmt und vielleicht verhielt er sich aus (für Dich) ganz banalen Gründen so anders, weil er vielleicht gestresst, gedanklich woanders war oder irgendetwas passierte, privat oder so - da steckt man ja nie drin.

    Und zu dieser "naiven Fragerei" finde ich, ist das ziemlich subjektiv. Du musst wissen, wieviel es Dir ausmachen würde, wenn die anderen Dich für naiv halten könnten - und ob sie das tun, hängt auch wieder von ihnen selbst ab. Ich persönlich frage auch immer sehr viel; auch Dinge, wo ich denke, das kennt die Allgemeinheit eigentlich und könnte peinlich sein, aber ich frage es trotzdem, weil mir der Gewinn größer ist als ein vermutlich lächerliches Urteil eines Einzelnen (falls derjenige wirklich so blöd sein sollte, Dich an soetwas zu messen und wenn er das tatsächlich täte, dann weißt Du ja schon, was Du mit dieser Person anfangen und was Du von ihr halten kannst: nichts). Wenn Dir das aber, vielleicht selektiv, sehr unangenehm ist, kannst Du Dir ja Deine Frage auch verkneifen und selber ergoogeln beispielsweise. ;D Im Endeffekt meinen viele Leute mehr zu wissen, als sie tatsächlich wissen und wenn einer den "Mut" hat, "dumme" Fragen zu stellen (was es bei mir schonmal gar nicht gibt), fällt es vielen auch leichter, sich dranzuhängen und zuzugeben, dass sie eigentlich auch keine Ahnung haben... Du könntest vielleicht auch selektiv etwas "naivitäts-abschwächendes" vorweggreifen, indem Du sagst "ich fände ja ganz interessant zu wissen, wie andere über xy denken.." oder so ähnlich es zu verpacken, dass die naive Frage dann mehr natürlich, interessiert oder philosophisch wirkt.

    Und, wie kommst Du eigentlich darauf, Du würdest komisch gucken?

    Halte Dich nicht an den Gedanken fest, dass diese "Probleme", falls sie denn real sind, allesamt allein nur an Dir liegen. Vielleicht denken die ganz genauso wie Du..?

  6. #6
    Querdenker

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Man muss auch immer aufpassen:

    Wenn du schon denkst du kommst komisch rüber, dann kommst du auch komisch rüber! Stichwort: Selbsterfüllende Prophezeiung

    Mach dir nicht viel Gedanken wie du rüberkommst, sei einfach du selbst, das Wirkt authentisch und Charismatisch.


    Ich z.B. gelte schon seit je her als Chaot. angefangen in der Schule und weiter bei meinen Arbeitsstellen, das wird sich auch nie ändern, aber ich akzeptiere das und komme bei 90 % der Kollegen gut an, eben weil mein Gegenüber merkt dass ich mich nicht verbiege.


    Klar gibt es immer jemanden dem man nicht passt. Krass war es bei meiner letzten Stelle die ich aufgrund von 2 Personen (von 250 im Betrieb)verlor weil die mit meiner Art nicht klarkamen oder warum auch immer. Aber das muss ja nicht jedem passieren

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Ja, ich denke auch, dass ich komisch rüberkomme, wenn ich denke, dass ich komisch rüberkomme. Deshalb ist der Tipp, jeden Tag neu zu beginnen, sehr gut. Es fällt mir oft schwer, nicht in einen "Strudel" aus Selbstzweifeln zu geraten, da hilft es, einfach jeden Tag nen Neustart zu machen.

    Über ADHS rede ich bei der Arbeit überhaupt nicht, ich glaube nicht, dass mir das irgendeinen Vorteil brächte. Ich erbringe meine Leistung ja, nur wende ich dabei andere Methoden an als andere und wirke vielleicht seltsamer. Auf der einen Seite habe ich Angst, dass mir diese "Andersartigkeit" nochmal einen Nachteil bringt (Menschen sind misstrauisch gegenüber allem Fremdem), aber auf der anderen Seite wirkt es vielleicht noch viel seltsamer, wenn ich auf einmal mit ADHS rausplatze.

    Ich werde versuchen, mehr Ich selbst zu sein, dann müssen sich die Kollegen halt dran gewöhnen, dass ich anders bin. Die sind ja selber ganz schön komisch.

    Und, wie kommst Du eigentlich darauf, Du würdest komisch gucken?
    Nicht komisch, sondern schlecht gelaunt. Das wird mir seit langer, langer Zeit immer mal wieder an den Kopf geworfen. Egal, wo ich hinkomme, in welche Gruppe. Immer wieder heißt es: "Lächel doch mal" oder "du guckst ja böse". Kann ich nicht ändern, mein Gesicht sieht halt so aus, obwohl ich eine ganz neutrale Stimmung habe. Alleine das bewirkt schon, dass ich einen sozialen Nachteil habe - die Leute fühlen sich abgewiesen. Ist nicht meine Absicht, aber kann ich nicht ändern.

  8. #8
    Querdenker

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Chamaeleon schreibt:
    Nicht komisch, sondern schlecht gelaunt. Das wird mir seit langer, langer Zeit immer mal wieder an den Kopf geworfen. Egal, wo ich hinkomme, in welche Gruppe. Immer wieder heißt es: "Lächel doch mal" oder "du guckst ja böse". Kann ich nicht ändern, mein Gesicht sieht halt so aus, obwohl ich eine ganz neutrale Stimmung habe. Alleine das bewirkt schon, dass ich einen sozialen Nachteil habe - die Leute fühlen sich abgewiesen. Ist nicht meine Absicht, aber kann ich nicht ändern.

    Sowas hatte ich mal in der Grundschule. Meine Lehrerin dachte irgendwas stimmt mit mir nicht und hat daraufhin meine Eltern angerufen.
    Dabei hatte ich nur mein Pokerface

  9. #9
    hi-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Ich erlebe gerade dasselbe auch wenn ich in einem anderen Bereich arbeite. Ich verstehe mich hervorragend mit Kunden, mit Kollegen... Naja...

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 3.796

    AW: Benimm-Regeln für´s Berufsleben

    Chamaeleon schreibt:
    Zum Beispiel...wenn ich morgens ins Lehrerzimmer komme und da alle durcheinanderwuseln (20-40 Leute), muss ich dann dick und fett "Morgen" in den Raum schreien? Muss ich jeden anlächeln, dem ich begegne? Muss ich jeden grüßen, den ich kenne?
    Hast Du mal beobachtet, wie die anderen das machen? Daran würde ich mich orientieren. Wenn es also allgemein üblich ist, morgens ein "Guten Morgen" ins Lehrerzimmer zu rufen und die Kollegen im Flur zu grüßen, dann würde ich das so übernehmen, das könnte ein guter Einstieg für ein entspannteres Miteinander sein.

    Ich wünsch Dir alles Gute und hoffe, Du fühlst Dich in dieser Umgebung bald wohler.

    *mit-App-getippt*

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