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Diskutiere im Thema Angst vorm Arbeiten, gekränkter Narzismuss??? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 212

    AW: Angst vorm Arbeiten, gekränkter Narzismuss???

    Jop Halbtags arbeiten, und dein Feuer in irgendwas wiederentdecken. Wäre auch meine Empfehlung...

    Und das ärgste sind einfach diese direkten Vergleiche, mit dem Freund z.B: ... das kränkt direkt und man fühlt sich einfach als "unpassend"... und bei manchen Menschen kann man sich eh nicht sicher sein, dass es nur eine Fassade ist.... aber es tut umso mehr weh wenn man weiss, dass es keine Fassade ist, dass allen der Brei schmeckt, der einem verabreicht wird, nur ich bin zu wählerisch...

    Nein das ist es auf keinen Fall gekränkter Narzismus... es ist Sensibilität und meiner Meinung nach ein unendlich grausiger Brei, der nur Menschen mit zu wenigen Geschmacksnerven schmecken kann, die sich nichts besseres als genau den Brei vorstellen können xD

    Ich seh bei sowas immer die Fatalität des sich "anpassen wollens" mit der Erkenntnis, dass es nicht gut funktioniert und wenn es funktioniert, kostet es unendlich viel Kraft und gibt einem nichts. Eigentlich kannst du unendlich stolz drauf sein, dass du bis jetzt so durchgekommen bist, quasi dass du deine "funktion" eigentlich erfüllen konntest.

    Also ich hätte das nicht geschafft :-P

    Was es Emotional mit dir macht ist eine andere Sache... und ja Es kann durchaus durch Vitamin D3 mangel oder ähnlichem Chemischem Haushalt im Körper verstärkt werden.

    Dieses Art, dass man seine Existenzberechtigung durch ein Job, und den Job nur durch eine Berechntigung, von komisch selektiven Prüfungen kriegt, ist einfach nur widerlich.
    Wenn man dann in der Position ist und man sich als der "Gewinner" fühlen kann ist es was anderes... Wenn man aber einfach nicht sieht wieso man mit dieser Arbeit sich wie ein "Gewinner" fühlen soll, dann hast du nur die Negativen seiten, glaubst du bist fehl am Platz und hättest keine Existenzberechtigung...

    Aber das ist alles grausiger Blödsinn... Leider leben es manche Menschen so und projezieren das auf andere, manche nehmens einfach wie's ist und können das akzeptieren aber halt weniger wenn man "ADS" hat.

    Ich denke mir du brauchst umbedingt Luft zum atmen... dann kannst auf dich dich selbst schaun und deine Bedürfnisse Analysieren, dir überlegen wie du leben kannst um diese zu bedienen.
    Und dann kämpfst dafür, dass du holst was dir zusteht.
    Im Leben steht einem nicht alles zu. Aber es steht einem auf jedenfall zu glücklich zu werden.

    Dass du kämpfen kannst hast du schon bewiesen, jetzt musst du nur für das "Richtige" kämpfen. Für dich.

    Dass du dich jetzt schon so tief reingedreht hast, hat sowhol den Vorteil, dass du ganz schön "durchbeissen" kannst. Aber es ist halt auch schwieriger da wieder rauszukommen.

    Es gibt immer nur Licht am Ende des Tunnels. Und es ist immer Tunnel. Aber du musst das Tunnel von innen heraus mögen.
    Dann fühlst du dich wohl, den Platz ist nicht wo du verharrst, sondern der ganze Weg wie du wohinkommst, das ist dein Lebensweg, das ist deine "Aufgabe" das ist das was erfüllt. Einen Sinn zu haben.

    Und nicht in einem zermürbenden Alltag stehen geblieben zu sein, wo man einfach nur depressiv werden kann oder auch muss, für die Gesundheit der Gesellschaft.

    Depression nicht nur sinnlos, weil es sich dreckig anfühlt, sie ist ein nützlicher Mechanismus, der Menschen zeigt, dass sie vielleicht die tiefsten Grundbausteine, ihres Weltbildes nochmal überdenke sollten.
    Aus der Depression, kommt man dann nicht raus, wenn die Lösungen offensichtlich sind, man sie sogar umsetzt, aber einfach nicht das Feedback kriegt, was man braucht.

    Umfeld wechseln... Menschen finden, die Menschen und tiefere Zwischenmenschlichkeit und die weiterentwicklung der Welt interessanter finden, als Arbeit, Fressen, Saufen, ****en und sich den Rest der Zeit mit irgendeinem Entertainment Konsum beschäftigt halten, sodass nicht viel dahin Gedanken "verschendet" werden darüber was eigentlich so vor sich geht, bzw. wohin das geht, wenn es so weitergeht.

    Weil als sensibler Mensch fehlt eines der Wichtigsten Bedürfnisse, Bestätigung zu kriegen für den das was er ist in dieser Welt, bzw. seine Rolle, die er spielt. Es fängt schon mal an überhaupt gesehen zu werden.

    Wenn ein Motor, der eigentlich von selbst gut laufen würde, eingesetzt wird als einfaches passives Zahnrad, dann wird er wohl kapputt gehn...

    Ich sehe dich gerade eher wie eine von Parasiten befallene Pflanze, die sich selbst nicht mehr als lebensspendende Pflanze sieht, sondern sich noch Vorwürfe macht, dass sie dem Befall nicht mehr länger Stand hält.
    Wenn du weiter Energie in die befallenen Zweige investierst, fressen die Parasiten nur mehr, und du bist deine Energie los. Zieh dich zurück und treibe woanders aus, dort wo es mehr Sonne gibt, und vielleicht ein Marienkäfer. Wenn du deine Energie für dich selbst nutzen kannst um zu wachsen... dann macht das Leben wieder spass. :-)

    Ja sorry, mehr als so zu reden kann ich nicht, weil ich dich nicht kenne und nicht weiss, wo dass du austreiben könntest, weil dort die Sonne auf dich wartet... das musst du selbst rausfinden... :-) aber selbst Dinge rauszufinden macht doch spass ;-) oder?

    Dann drehen sich deine Kreisel nicht nur sinnlos im Kreis, machen dich selbst fertig und "stören bei der Arbeit", sondern dann helfen sie dir, dich zu entfalten.

    greetz Gordn

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 467

    AW: Angst vorm Arbeiten, gekränkter Narzismuss???

    Hi Tortuga, Du hast ja schon eine VT gemacht. Meine Erfahrung ist, dass gerade aeltere Psychologen zu kognitiv an Probleme herangehen und man daher vielleicht den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sieht. Bei mir war das z.B. die jahrelange Suche nach Gruenden fuer meine Unzufriedenheit, letztendlich Unzulaenglichkeit im Job, die sich nun als simple Reizueberflutung/Reizfilterschwaeche herausstellt.

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