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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 2.950

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Ich habe ebenfalls einige Jahre in der Gastronomie, mit Früh- und Spätschicht hinter mir. Zuletzt habe ich in der Küche eines Seniorenheims gearbeitet. Das Unerträgliche daran waren die unregelmäßigen Wechsel von Spät- auf Früh- und wieder Spätschicht in derselben Woche.
    Eigentlich rechtlich nicht erlaubt, da mindestens 12 Stunden Ruhepause zwischen den Schichten liegen müssen. Ich kenne aber so manchen Arbeitgeber, der sich nicht dran hält. Fakt ist dass ich mit aus diesem Grund nicht mehr in die Gastronomie zurück will und kann.

  2. #32
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.522

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Sunpirate schreibt:
    Eigentlich rechtlich nicht erlaubt, da mindestens 12 Stunden Ruhepause zwischen den Schichten liegen müssen.
    Und was bringt es, wenn man diese Info kennt? Spät - Früh ist doof, aber wenn man diese Abfolge hat, kann man nur ein blödes Gesicht machen, mehr nicht. Arbeiten muss man trotzdem.

    Ich arbeite am liebsten im Frühdienst, denn dann hat man den Tag noch vor sich. Früher war ich sehr nachtaktiv, heute habe ich dazu keinen Nerv mehr.
    Geändert von Steintor (21.08.2016 um 19:48 Uhr)

  3. #33
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 2.950

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Steintor schreibt:
    Und was bringt es, wenn man diese Info kennt? Spät - Früh ist doof, aber wenn man diese Abfolge hat, kann man nur ein blödes Gesicht machen, mehr nicht. Arbeiten muss man trotzdem.
    Ich habe nichts anderes behauptet. Das blöde Gesicht bringt allerdings auch nicht mehr.

  4. #34
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.522

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Sunpirate schreibt:
    Ich habe nichts anderes behauptet. Das blöde Gesicht bringt allerdings auch nicht mehr.
    Ahjo! Bezog sich auch auf deine Aussage, dass eine solche Schichtabfolge nicht zulässig sei. Wem interessiert, dass das nicht zulässig ist? Dem Arbeitgeber wohl kaum. Und falls dem Arbeitnehmer sein Job mag, sollte ihm das auch nicht interessieren.

    Es gibt nun mal Arbeitsgesetze, die man sich durchlesen und dann darüber zufrieden lächeln darf weil es sie gibt. Mehr als lächeln kann man ohnehin nicht tun.

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 289

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Steintor schreibt:
    Es gibt nun mal Arbeitsgesetze, die man sich durchlesen und dann darüber zufrieden lächeln darf weil es sie gibt. Mehr als lächeln kann man ohnehin nicht tun.
    Doch, kann man, wenn man ein bisschen Selbstsrespekt hat, kann man dem Chef sagen, dass es nicht zulässig ist. Habe ich schon bei anderen Situationen gemacht wo der Chef der Meinung ist, sich nicht an das Gesetz halten zu müssen. Man kann auch nebenbei einen anderen Job suchen, aber über diese "ich arme Wurst, was soll ich sonst machen?"-Einstellung kann ich nur den Kopf schütteln.

  6. #36
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.522

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Rosaleen schreibt:
    "ich arme Wurst, was soll ich sonst machen?"-Einstellung kann ich nur den Kopf schütteln.
    Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich selbst bemitleide. Ich hatte auch mal die Einstellung, für Arbeitnehmerrechte kämpfen zu müssen. Doch der Arbeitgeber sitzt am längeren Hebel. Nach 6 Jahren Arbeitslosigkeit bin ich zur Überzeugung gelangt, dass Arbeiten ein Geben und ein Nehmen ist. Die Arbeitnehmerrechte sind aus Zeiten, als es noch fair zuging. Seit dem Binnenmarkt und vor allem seit Schröder weht da ein anderer Wind. "Wer arbeiten will, soll sich gefälligst an die Regeln der Firma halten!" Im Neusprech: ein Arbeitnehmer muss loyal der Firma gegenüber sein.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 289

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Steintor schreibt:
    Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich selbst bemitleide. Ich hatte auch mal die Einstellung, für Arbeitnehmerrechte kämpfen zu müssen. Doch der Arbeitgeber sitzt am längeren Hebel. Nach 6 Jahren Arbeitslosigkeit bin ich zur Überzeugung gelangt, dass Arbeiten ein Geben und ein Nehmen ist. Die Arbeitnehmerrechte sind aus Zeiten, als es noch fair zuging. Seit dem Binnenmarkt und vor allem seit Schröder weht da ein anderer Wind. "Wer arbeiten will, soll sich gefälligst an die Regeln der Firma halten!" Im Neusprech: ein Arbeitnehmer muss loyal der Firma gegenüber sein.
    Was Selbstmitleid betrifft, das tut mir Leid, wollte ich dir nicht unterstellen, aber ich bin auf die Schnelle nicht auf eine bessere Ausdrucksweise gekommen (nicht Muttersprachler). Zwei Dinge muss ich auch widersprechen: die Arbeitnehmerrechte sind viel mehr aus einer Zeit, wo es noch unfairer als heute zuging, weshalb die Arbeitnehmer auch um bessere Rechte gekämpft haben. Heute, im Gegensatz zu damals, sind die Arbeitgeber in der Lage, dafür zu kämpfen, dass das Gesetz durchgesetzt wird ,und zwar ohne Angst obdachlos zu werden.

    Und was längeren Hebel für den Arbeitgeber angeht, muss ich auch dringend widersprechen. Zumindest in der Gasto. Kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Sch***e ich schon von Kollegen, Vorgesetzten und sogar Lerhlinge schon fressen musste, weil der AG eben nicht den längeren Hebel haben - obwohl sie es dann bei mir bzw bei den neuen versuchen so vorzutäuschen, als hätten die den. Aber in solchen Situationen habe ich auch immer geschaut, dass genannte Kollegen nicht das einfache Leben bei mir haben - und währenddessen eine neue Stelle gesucht. Habe Arbeitsstellen erlebt, wo sich manche Mitarbeiter geweigert haben (!) am Wochenende zu arbeiten (in der Gastro!) und der Chef dafür Arbeiter sucht, die auf jeden einzelnen Sonntag verzichten. Da ist kein langer Hebel für den Chef. Da ist die Verzweiflung groß genug, die Arbeitnehmen auszusuchen, die die Schulter zucken und sagen "was soll ich machen, der Chef hat den längeren Hebel".

  8. #38
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 477

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Steintor schreibt:
    Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich selbst bemitleide. Ich hatte auch mal die Einstellung, für Arbeitnehmerrechte kämpfen zu müssen. Doch der Arbeitgeber sitzt am längeren Hebel. Nach 6 Jahren Arbeitslosigkeit bin ich zur Überzeugung gelangt, dass Arbeiten ein Geben und ein Nehmen ist. Die Arbeitnehmerrechte sind aus Zeiten, als es noch fair zuging. Seit dem Binnenmarkt und vor allem seit Schröder weht da ein anderer Wind. "Wer arbeiten will, soll sich gefälligst an die Regeln der Firma halten!" Im Neusprech: ein Arbeitnehmer muss loyal der Firma gegenüber sein.
    Liebes Steintor,

    ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber für mich klingt was Du sagst schon sehr nach Resignation (aufgrund schlechter Erfahrungen?) und das tut mir sehr leid bzw. finde ich das sehr schade.

    Ich habe schon viele verschiedene Jobs gemacht und demnach auch viele verschieden Arbeitgeber gehabt und kann sagen, es gibt eben solche und solche. Ich kann aber nicht behaupten, dass alle "schlecht" sind. Und man darf auch nicht vergessen, dass sich die Bedingungen durch Lohn-Dumping usw. sehr verschlechtert haben. Für Arbeitnehmer aber eben auch für Arbeitgeber. Und leider gibt es eben solche, die Reduzierung der Personalkosten als einzige "Waffe" kennen um wirtschaftlich besser da zu stehen. Da ist dann meistens auch Hopfen und Malz verloren. Es gibt aber viele Arbeitgeber, denen das Wohl ihrer Mitarbeiter sehr wohl am Herzen liegt und die sich da sehr engagieren. Ich finde es nicht gut, da zu verallgemeinern und alle über einen Kamm zu scheren.

    Und das man gar nix machen kann, stimmt so auch nicht. Man kann Betriebsräte gründen oder sich in Gewerkschaften engagieren und damit vieles bewirken.

    Und viele Gesetze sind auch FÜR die Arbeitnehmer und lassen die Arbeitgeber manches Mal ganz schön blöd da stehen. Ich könnte da so einige Beispiele aufzählen, aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen.

    Den eigentlich sind wir ja OT.

    LG Lady

  9. #39
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.385

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    ich denke, man muss diese Gesetze mit gesundem Menschenverstand hinterfragen. sie sollten wenigstens einigermaßen eingehalten werden , natürlich ist man als AN einsichtig, wenn es Ausnahmesituationen gibt und besteht nicht auf 12 Std Pause, wenn 11,5 h im Plan stehen und 12 unpraktisch sind.
    ich arbeite quasi im öffentlichen Dienst und es gibt da unter den meisten eine Art gesundes Abwägen. die "richtigen" Vorgesetzten arbeiten auch nicht in Schicht. Wenn einer jammert oder sich beschwert, bestehen sie auf Einhaltung.

    ist aber manches Mal lächerlich und lästig für den Arbeitnehmer. Max 24 h Anwesenheit ist Pi Mal Daumen eine durchaus gesunde Einstellung, aber es ist in der Organisation,Infoweitergabe etc viel einfacher, wenn es dann auch 24,5 h sein können. auch die Pausenregeln sind gerade am Wochenende mehr Klotz am Bein als effektiv, bei uns herrscht eh Aufsicht- und damit Anwesenheitspflicht.

    ich kenne Menschen, die im öffentlichen Dienst mit Stechuhr arbeiten, die bekommen zB ab Überschreitung von 6 h dienst auch nur um eine Minute eine halbe Stunde Pause abgezogen. Prinzipiell eine feine SAche, aber wenn jemand nur einfach vor seinem Urlaub oder freitags mit seiner Arbeit fertig werden möchte, der hechtet dann doch nach 5.59 h zur Stechuhr und geht dann umsonst weiterarbeiten.

    würden wir die Arbeitszeitvorschriften in unserem Job im stationären Bereich 1:1 umsetzen, wäre es zu Lasten der Mitarbeiter. Wir müssten dann nämlich zB mehr am Wochenende einsetzen. oder Kollegen an ihrem freien Tag in den Dienst bitten, um 3 Std abzuleisten, Anfahrtzeit 1 Std und mehr.

    geben und Nehmen, denke ich.


    ich weiss aber auch von einer Freundin in der Gastro, die sich mal bei mir über ihre Kollegin,das Kollegenschwein beschwert hatte. als ich dann nachhakte, stellte sich heraus, dass sie und ihr Mann bis zu 16 h am Tag arbeiteten und dabei die Überstunden nicht ausbezahlt oder angerechnet bekamen. eine Kollegin reichte das und sie beschwerte sich. Sie wollte die Überstunden bezahlt bekommen. Der Chef war aber zu geizig und schickte sie dann immer pünktlich nach Hause und ließ die anderen Kollegen, die nicht auf Bezahlung der Überstunden bestanden dann mehr arbeiten. und schaffte es, dass er als armes Opfer dastand und sie als Miststück. ich hab dann dieser Freundin den Kopf zurechtgerückt: wenn ihr soviel arbeitet, dann macht der LAden ja auch entsprechend Umsatz und kann euch auch entsprechend bezahlen. Sie antwortete dann doch tatsächlich, dass der arme Kerl soviel bezahlen müsse, um sein Restaurant abzubezahlen. ich versuchte ihr dann klarzumachen, dass er damit in ein paar Jahren eine teure Bude, die anscheinend spitzenmäßog läuft abbezahlt hat und sich zur Ruhe setzen kann. Abbezahlt mit dem Überstundenlohn, dass eigentlich ihnen zusteht.
    ich bin bis heute entsetzt. ich habe wohlwollende Chefs, denen das Wohl der Mitarbeiter am Herzen liegt, das eigentliche Kapital unserer Einrichtung sind gute, zufriedenee und hochmotivierte Mitarbeiter.

  10. #40
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.322

    AW: ADHS und Schichtarbeit.

    Ich habe einige Jahre durchgehend als Nachteule gearbeitet. Auf einer halben Stelle und mit gleichbleibendem Rhytmus. Das war bisher meine liebste Stelle.
    Nachts waren die Kolleginnen/Kollegen irgendwie bereichsübergreifend ein Team. Man hat viel mehr aufeinander Rücksicht genommen und die Stimmung insgesamt war entspannter, als im Tagdienst.

    Später dann ein Jahr lang auch als Nachteule in einem neuen System - "flexibles Arbeiten" wurde das genannt und sollte ach so schick sein. Das bedeutete: mal 1 Nacht, dann 3, dann 2, dann 4, dann 1, dann wieder 1 uswusf und das ganze mit unterschiedlichen Abständen zwischen den Nächten ...

    Nach dem einen Jahr war ich völlig im Eimer wie noch nie in meinem Leben vorher. Ich würde auch sagen, dass ich seit dem bez Schlafrhythmus die Kurve nicht mehr wirklich bekommen habe.

    Ich war zwar noch nie die Königin der Schläferinnen, aber so verdreht war es vorher nicht - auwei ... zurückgezählt stelle ich gerade fest, dass das jetzt schon rund 17 Jahre her ist

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