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Diskutiere im Thema Studienanfang, Wer hat Tipps? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Hallo Liebe Leute,

    das hier ist mein Erster Beitrag in dem Forum... Ich bin in einer ähnlichen Situation...
    Ich habe ein Studium angefangen (keine Diagnose, habe das Jahrelang verdrängt und immer irgendwie weitergemacht) sprich bin noch ganz am Anfang... Die Ersten Wochen verliefen so naja... Uni ist echt ne coole Sache, dass ich vom Verstand her das Zeug habe das weiß ich allemale, aber wenn dieses Konzentrationsproblem nicht wäre.... daher eine ähnliche Situation wie bei dem Threadstarter Kaiser 1990.
    Ich fand die Antworten und das Bestärken der Vorredner echt super. Besonders bei Trudeowl konnte ich sehr gut die Antworten lesen.
    Ich stehe noch mehr als am Anfang meines Weges mich aufrichtig und kontinuierlich mit dem Thema zu beschäftigen: Anlaufstellen aufsuchen, einen gescheiten Arzt zu konsultieren und mich einer Diagnostik zu unterziehen... Und dann noch der ganze Uni Kram und das aus dem Quark kommen und sich zu motivieren, weil eig. ist man so ziemlich alleine damit und die Familie kann einen auch nur begrenzt helfen, man muss sich irgendwie selbst aus diesem Jahrelang verdrängtem Schlamassel helfen... (Bin derzeit negativ verstimmt und mache oft den ganzen Tag nichts und entziehe mich meinen Verpflichtungen, aber hier ließt man, dass es andere gibt die die selben Probleme haben: Die einen sind Am Anfang des Studiums und die anderen schreiben Ihre BA und zeigen mir, dass es geht, trotz dieser Konzentrationsprobleme. Für mich ist das echt motivierend, trotz meiner Zweifel und Stimmungsschwankungen)
    Aber hey: Ich find mich hier im Forum erstmal zurecht, schreibe meine Beiträge, stelle mich vor und bin dann auch froh einige von euch und aus der Com. zu kontaktieren

    Liebe Grüße

    DoublyFruitf(ul)

    PS: Kann es sein, dass hier die Nicknamen auf 12 Zeichen begrenzt sind?
    Ich hoffe mein Beitrag war nicht zu Themenfremd, weil ich keine konkrete Hilfestellung geben konnte, aber so ein wenig meine Gedanken hier niedergeschrieben habe die ja irgendwie auch was mit dem Thema zu tun haben.

  2. #12
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Lieber DublyFruitf
    Mir hilft es oft schon, wenn ich sehe, dass ich nicht die einzige bin mit diesen Problemen.
    Ich habe vor 2 Monaten an einer Fachhochschule in der Schweiz mein Studium angefangen. Ich mache es berufsbegleitend, weil ich ja von irgendwas leben muss und weil ich auch weiterhin praktische Erfahrungen brauche für das Studium. Das ist schon recht streng, aber zur Zeit bin ich (noch) motiviert. Mir hilft es, wenn ich beim Lernen ein Ziel vor Augen habe, i. d. R. eine Prüfung. Ich fange auch meistens mit dem Stoff an, der mich in dem Moment am meisten interessiert. Den Rest lerne ich später, wenns gerade gut läuft, oder wenn der Druck genügend gross ist, also kurz vor der Prüfung. Ich lerne immer nur 25 Min. nicht länger, dann mache ich 3-5 Min. Pause, trinke oder esse etwas. Dann kommen die nächsten 25 Min. anschliessend wieder eine kurze Pause. Nach 2-2,5 Stunden mache ich dann jeweils eine lange Pause. Wenn ich merke, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann, höre ich mit dem Lernen auf und probiere es später oder am nächsten Tag.
    Bis jetzt hat das gar nicht schlecht funktioniert.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Liebe Trübeli,

    Schön oder auch irgendwie nicht schön, dass von dir zu hören. Du weißt bestimmt wie ich das meine...
    Bei mir ist das Problem, dass ich in solangsam ein paar Entscheidungen treffen muss und dann auch die Dinge angehen muss und dafür braucht man einen langen Atem, aber etwas motivierter bin ich schon (durch das Forum hier) nach ca. 4 Wochen im Bett herumliegen und nichts zu Tun (dauer rumgegoogel, videos gucken, sich zich Meinungen und Kritiken durchlesen) und ab und zu mal in Gesellschaft zu sein... Nicht einfach, aber irgendwie muss man, weil diese ganzen Depris lassen einen nur tiefer Fallen und alles läuft so ein einem Vorbei. Aber irgendwie mache ich das schon, nur jetzt zielstrebig und ohne Verdrängung der Dinge.

    Hast du dich Diagnostizieren lassen oder hast mal Fachärzte konsultiert? (Hab ich noch nicht- oder nicht wirklich also einmal im Kindesalter, aber der Doc war für die Tonne und einmal vor 2 Jahren,aber der war auch nicht so dolle) Immer diese Anläufe wo man den Mut verliert und das verdrängt und versuch immer das beste draus zumachen, aber im Grunde genommen sich schrittweise nur noch mehr reinreitet.

    Liebe Grüße

    DoublyFruitf(ul) ( das ul gehört auch zu meinem Nicknamen, aber bei der Anmeldung hier sind die Plötzlich verschwunden

    Und ach ja, schön, dass du auf mein Kommentar geantwortet hast Grüße in den Süden

  4. #14
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    DoublyFruitf schreibt:
    Liebe Trübeli,

    Schön oder auch irgendwie nicht schön, dass von dir zu hören. Du weißt bestimmt wie ich das meine...
    Bei mir ist das Problem, dass ich in solangsam ein paar Entscheidungen treffen muss und dann auch die Dinge angehen muss und dafür braucht man einen langen Atem, aber etwas motivierter bin ich schon (durch das Forum hier) nach ca. 4 Wochen im Bett herumliegen und nichts zu Tun (dauer rumgegoogel, videos gucken, sich zich Meinungen und Kritiken durchlesen) und ab und zu mal in Gesellschaft zu sein... Nicht einfach, aber irgendwie muss man, weil diese ganzen Depris lassen einen nur tiefer Fallen und alles läuft so ein einem Vorbei. Aber irgendwie mache ich das schon, nur jetzt zielstrebig und ohne Verdrängung der Dinge.

    Hast du dich Diagnostizieren lassen oder hast mal Fachärzte konsultiert? (Hab ich noch nicht- oder nicht wirklich also einmal im Kindesalter, aber der Doc war für die Tonne und einmal vor 2 Jahren,aber der war auch nicht so dolle) Immer diese Anläufe wo man den Mut verliert und das verdrängt und versuch immer das beste draus zumachen, aber im Grunde genommen sich schrittweise nur noch mehr reinreitet.

    Liebe Grüße

    DoublyFruitf(ul) ( das ul gehört auch zu meinem Nicknamen, aber bei der Anmeldung hier sind die Plötzlich verschwunden

    Und ach ja, schön, dass du auf mein Kommentar geantwortet hast Grüße in den Süden
    Ich hatte vor Café. 10 Jahren Probleme in meiner ersten Berufsausbildung bekommen. Hab halt viele Fehler gemacht, vor allem immer wieder die gleichen, war unkonzentriert, hab Dinge vergessen, war unstrukturiert, etc. Ich ging dann zu einer Psychologin, weil ich dachte, dass da was mit mir nicht stimmt. Ich hatte Glück und die Psychologin sagte mir nach 5-6 Sitzungen, dass sie vermute, dass ich ADHS haben könnte. Ich konnte das erst mal nicht glauben. Ich wusste sozusagen nichts über ADHS. Ging nach Hause und hab das gegoogelt und gedacht, die schreiben über mein Leben. Ich habe meine Ausbildung dann mit Ach und Krach abgeschlossen und arbeite immer noch auf diesem Beruf!
    Ich habe mich dann bei einer Fachärztin diagnostizieren lassen. Ich bin nach wie vor in psychiatrischer Behandlung, seit einigen Jahren gehe ich aber nur noch ca. alle 3 Monate für ein kurzes Gespräch hauptsächlich wegen dem Ritalin hin. Mein ADHS ist schon seit längerem ziemlich stabil, mit Schwankungen natürlich, aber immerhin.
    Lässt du dich auch diagnostizieren? Mir hat es damals nur schon etwas gebracht, weil das Ding dann einen Namen hatte und ich etwas tun könnte, um meine Situation zu verbessern.
    Grüsse aus Köln, bin da im Moment im "Lern"-Urlaub.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Ich habe vor mich darauf untersuchen zu lassen ja, aber irgendwie gefällt mir so manches nicht was ich hier Allgemein im Forum lese :
    Bei vielen habe ich das Gefühl, wenn die einmal als "Krank" erklärt wurden kommen die da gar nicht mehr raus... Das ist irgendwie beunruhigend... Man therapiert doch um irgendwann zu einer deutlichen Besserung zu kommen. Ich habe hier auch die ein oder andere Erfolgsgeschichte gelesen, z.B bei Trueowl u.s.w...
    Ich mache mir im Moment noch echt viele Gedanken. So nach dem Motto "Hoffentlich finde ich einen guten Facharzt der nicht so abgestumpft, von oben herab ist und bestmöglich Diagnostizieren kann. Diese Fragebogenheinis, davon halte ich nicht so viel: Als ich 18 war ich bei einem Psychiater der mir alte Fragebogenkopien gegeben hat, 10 Minuten SpeedAnamnese gemacht hat und mir ne Überweisung zum HNO Arzt gegeben hat. Der war einfach sowas von Oben herab, seine Mitarbeiter waren ein Totalschaden : Unfreundlich, haben sich wie Königinnen aufgeführt und hatten den Patienten nicht unbedingt im Fokus,sodern wie schlau die doch sind
    Aber es soll ja auch gute geben, stöber hier im Moment auch rum.
    Mein Gott ist das alles Kompliziert.
    Was ist denn ein LernUrlaub? Willkommen in NRW
    Liebe Grüße

  6. #16
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Noch ein allgemeiner Tipp, für Probleme im Studium. Einige Unis haben eine therapeutische Beratungsstelle. Da arbeiten ausgebildete Psychotherapeuten und man kann unkompliziert und vorallem kurzfristig mehrere Therapiestunden machen, ohne das es über die Krankenkasse läuft. Meine Diagnose ist erst eine Woche alt, aber Probleme hatte ich natürlich schon während dem ganzen Studium und da konnte ich mir kurzfristig Hilfe holen, vorallem was organisieren und strukturieren angeht. Die haben mir dann auch kurzfristig einen richtigen Therapieplatz besorgt, die hat zwar nichts gebracht, aber das ist ein anderes Thema.

  7. #17
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Studienanfang, Wer hat Tipps?

    Hallo DoublyFruitful,

    ich gebe auch mal meinen Senf dazu. Mit ADHS habe ich schon zu tun, lange bevor du geboren wurdest.

    Du darfst dich beglückwünschen, dass du, obwohl es anscheinend einen Verdacht auf ADHS gab,
    das Abitur geschafft hast.

    Studiert habe ich nicht, aber meinen Mann während seines Studiums erfolgreich gecoacht,
    er war aber schon etwas älter als du, bei ihm kam Lese-Rechtschreibschwäche dazu und dass er erst
    mit 20 begonnen hat, die deutsche Sprache zu lernen. Auch gab es damals grad mal einen einfachen
    Taschenrechner, von allen jetzt gängigen technischen Hilfsmitteln hat man nur geträumt.
    Das Studium hat meinen Mann fasziniert (Elektrotechnik), er wollte nicht sein Leben lang nur
    Techniker bleiben. Allerdings stand ihm am Anfang seine "Fernsehsucht" im Wege, von der er
    sich erlöst hat, indem er das Kabel des Fernsehers in einem Anfall von Wut
    auf sich selbst durchschnitten hat.

    In der Zeit seines Studiums hat er nahezu ausschließlich für sein Studium gearbeitet, also ich
    habe wirklich 95% der Haushaltsführung übernommen. Vielleicht sind wir jedes 2. Wochenende
    etwas zusammen unternommen. In den Semesterferien hat er an seiner alten Arbeitsstelle gearbeitet.

    Nun zu dir - den Tipp von Auriane finde ich sehr gut, man darf hoffen, dass ADHS auch in den Hochschulen
    und Universitäten angekommen ist.

    Wenn du einen Arzt suchst, kannst du dich auch mal beim ADHS Deutschland e. V. umsehen, sicherlich
    gibt es in deiner Nähe eine Selbsthilfegruppe. Meist wissen auch die Leiterinnen von Elterngruppen,
    wo Fachärzte für Erwachsene zu finden sind. Außerdem gibt es dort eine Telefonberatung.

    Ich selbst halte sehr viel vom Lesen von Büchern über ADHS.

    Meine bevorzugten Autoren sind Dr. Hallowell ("Zwanghaft zerstreut"), (Dr. Walter Beerwerth ("ADS - das kreative Chaos"),
    die Dipl. Psychologin Cordula Neuhaus.

    Die beiden ersteren sagen von sich, dass sie eine ADHS haben, Cordula Neuhaus hat sich ähnlich geäußert
    (bei Vorträgen, die besucht habe).

    Auch wenn deine Diagnose noch aussteht, wenn du magst, schau mal in den Link in meiner Signatur.
    Es handelt sich dort allerdings nicht um den Wortlaut wie in "Zwanghaft zerstreut" in der deutschen Ausgabe
    im Rowohlt Verlag, sondern der US-Amerikaner Michael Townson hat das schon einige Jahre vor
    Erscheinen in Deutschland veröffentlicht.

    Wie ADHS diagnostiziert wird, kannst du dich beim Zentralen ADHS Netzwerk informieren.
    Natürlich auch hier im Forum, aber ich kann dir da jetzt nicht auf die Schnelle einen Link angeben.

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