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  1. #1
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 6

    Studium und private Krankenversicherung

    Hallo,

    ich bin 25 Jahre alt und studiere Jura. Es besteht ein Verdacht auf ADHS bei mir (bzw. der Psychiater geht eigentlich schon davon aus, dass ADHS vorliegt).

    Für mich stellen sich wesentliche Fragen zur Krankenversicherung und wie ich damit umgehen soll. Ich bin derzeit noch über meinen Vater (Beamter) privatversichert, wobei der größte Teil hierbei über die Beihilfe Baden-Württemberg läuft.

    Da ich nun mit 25 (genauer gesagt Ende November) aus der Familienversicherung rausfliege und vor Beendigung des Studiums (dauert wohl noch 2-3 Jahre) nicht wieder in die GKV reinkomme, muss ich mich nun zu 100 % selbst privat versichern.

    Ich frage mich nun, wie es sich hierbei mit dem Verdacht und ggf. mit der Diagnose ADHS verhält. Ich bin derzeit über meinen Vater 80 % beihilfeberechtigt und 20 % bei einer PKV versichert, von der ich nun auch Angebote über eine 100 %-ige Versicherung vorliegen habe (Studententarife).

    Ist dies sozusagen nur ein Tarifwechsel oder ein Neuabschluss einer Versicherung mit Gesundheitsprüfung etc? Denn dann wäre doch eine Diagnose vor Ende November nicht gut oder? Oder habe ich durch meine bisherige 20%-ige PKV sozusagen ein Recht, in der PKV zu bleiben.

    Noch eine weitergehende Frage hierzu:
    Ich strebe selbst beruflich den öffentlichen Dienst an. Auch hier muss ich mich ja wieder privat versichern und den Studententarif verlassen. Könnte ich auch hier wieder Probleme bekommen bei Wechsel in einen anderen Tarif?

    Vielen Dank im Voraus!

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Studium und private Krankenversicherung

    nomosvoco schreibt:
    Da ich nun mit 25 (genauer gesagt Ende November) aus der Familienversicherung rausfliege und vor Beendigung des Studiums (dauert wohl noch 2-3 Jahre) nicht wieder in die GKV reinkomme, muss ich mich nun zu 100 % selbst privat versichern.

    Ich frage mich nun, wie es sich hierbei mit dem Verdacht und ggf. mit der Diagnose ADHS verhält. Ich bin derzeit über meinen Vater 80 % beihilfeberechtigt und 20 % bei einer PKV versichert, von der ich nun auch Angebote über eine 100 %-ige Versicherung vorliegen habe (Studententarife).

    Ist dies sozusagen nur ein Tarifwechsel oder ein Neuabschluss einer Versicherung mit Gesundheitsprüfung etc? Denn dann wäre doch eine Diagnose vor Ende November nicht gut oder? Oder habe ich durch meine bisherige 20%-ige PKV sozusagen ein Recht, in der PKV zu bleiben.
    Die PKV muss dich ja nehmen, weil du in die gesetzliche Versicherung nicht reinkommst. Zu welchen Bedingungen und welchen Einfluss darauf eine ADHS-Diagnose hätte, weiß ich allerdings nicht.

    Ich strebe selbst beruflich den öffentlichen Dienst an. Auch hier muss ich mich ja wieder privat versichern und den Studententarif verlassen. Könnte ich auch hier wieder Probleme bekommen bei Wechsel in einen anderen Tarif?
    Musst du? Doch eigentlich nur wenn du verbeamtet wirst, oder?

    Ansonsten wäre eine Anstellung im öffentlichen Dienst (oder anderswo) eine gute Gelegenheit, in die gesetzliche KV zu gehen.

    Abgesehen davon musst du dich fragen, welche Alternativen du eigentlich hast. Zum Psychiater geht man ja eigentlich nur wenn die Störung wirklich beeinträchtigend ist. Und ohne Diagnose und Behandlung bliebest du sowohl im weiteren Studium als auch im späteren Dienst deutlich unter deinen Möglichkeiten, nehme ich mal an.

    Zumal du durch deine bisherigen Besuche beim Psychiater, die ja vermutlich über die private Krankenkasse abgerechnet wurden, Tatsachen geschaffen hast, selbst wenn du jetzt die Behandlung bzw. Diagnostik abbrächest. Und selbst wenn du privat bezahlt hast- die Formulare der PKV fragen bestimmt danach.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Ach übrigens- willkommen in diesem Forum! Fühl dich wohl hier!

  3. #3
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Studium und private Krankenversicherung

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Was meine berufliche Zielvorstellung betrifft, habe ich mich missverständlich ausgedrückt: ich strebe eine Verbeamtung an.

    Mich würde interessieren, ob auch bei Tarifwechsel, und der ist nach Beendigung des Studiums ja geboten mangels Berechtigung für den Studententarif, eine Prüfung seitens der PKV vorgenommen wird und sich ADHS hierbei negativ auswirken kann, also ob ein Tarifwechsel wie ein Neuantrag behandelt wird oder ob die Versicherung sozusagen "Pech" hat, dass ich nun schon bei ihr versichert bin?

    Mein Psychiater hat mir angeboten, ADHS erst einmal unerwähnt zu lassen, jedenfalls solange noch keine Medikation erfolgt ist.

    Ich werde sicherlich auch eine medikamentöse Behandlung in Anspruch nehmen, um mein Potenzial endlich einmal nutzen zu können, die Frage ist nur ob ich lieber warte bis ich zumindest mal fest im Studententarif bin (wie gesagt, momentan noch beihilfeberechtigt familienversichert).

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Studium und private Krankenversicherung

    Da fragst du besser einen Experten für PKV, das sind ja sehr spezielle Fragen.

    Ein Bisschen findest du hier:
    Versicherung und AD(H)S

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