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Diskutiere im Thema Ich pack's nicht auf der Arbeit im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Also, wenn man die Diagnose gestellt bekommen hat und sich als Patient ein wenig schlau gemacht hat über die verfügbaren ADHS-Präparate, und der Facharzt mit einem auf Augenhöhe redet, kann man sicher auch sagen dass man ein bestimmtes Medikament ausprobieren möchte, weil man mit der derzeitigen Medikamentenwirkung nicht zufrieden ist. Der Arzt entscheidet schlussendlich ob er darauf eingeht oder nicht.

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  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Hallo,

    das hier ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich glaube, vorstellen kann ich mich erst ab einer bestimmten Beitragszahl - ist das richtig? Vielleicht habe ich ja einen entsprechenden Bereich übersehen.

    Ansonsten ist das Arbeitsthema bei mir aktuell sehr präsent. Um das zu unterstreichen: Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich "ADS Langeweile" auf Arbeit gegoogelt habe. Deinen Beitrag @Threadersteller kann ich so unterschreiben, oblgleich es sich bei mir natürlich in den Details etwas anders darstellt. Ich war doch sehr fasziniert, dass Du im Prinzip meine Gedanken aufgeschrieben hast. Man fühlt sich dann doch nicht mehr so alleine. Zumindest für den Moment.

    Aktuell befinde ich mich in meiner zweiten richtigen Arbeit nach dem Studium und habe sehr große Probleme mit dieser Routine, diesen immer gleichen Abläufen und kann mich einfach nicht dafür "begeistern", jeden Tag diese stupiden Aufgaben zu erledigen. Wie bei Dir, ist es auch bei mir abnehmend: Anfangs (weil neu) bin ich mehr oder weniger topmotiviert, hänge mich rein, will alles wissen, habe Vorschläge, Ideen etc, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem "neu" nur noch "kennste schon" ist und von der spannenden Anfangszeit nur noch "ein weiterer Tag" geblieben ist.

    Das frustriert ungemein - es gibt ja auch nicht den "Schuldigen": Die Kollegen kommen mit der Arbeit klar, bei mir zeigen sich schon im zweiten Job die gleichen Effekte. Ich würde gern "normal" arbeiten können, raste heute aber fast aus, bei dem Gedanken, noch 5 Stunden auf diesem Stuhl zu sitzen und belanglosen Mist zu machen. Dass es in meiner Firma eher wie in einer Behörde zugeht, ist für mich auch nicht gerade ein Vorteil, aber da müsste ich eh mehr ausholen.

    Ich habe meine ADS-Diagnose Ende letzten Jahres bekommen - im Rahmen meiner Therapie. Zusammen entwickeln wir Lösungen, wie ich besser klarkomme und wo sich das Leben einfach mal an mich anzupassen hat. Seit Juni nehme ich Medikamente (Medikinet) und habe tatsächlich Verbesserungen festgestellt: Alles ist nicht mehr so schlimm, ich kann mich besser für die Arbeit begeistern (und nur so funktioniert es bei mir leider) und schaffe mehr. Zwischendurch gibt es Tage, da brauche ich beruflich wie privat gar keine Tabletten. Aktuell teile ich mir die letzten paar Tabletten ein (habe verschlampt, mir ein Rezept zu holen und hoffe, noch bis zum Termin nächste Woche zu kommen, dann spare ich den doppelten Aufwand) ein und merke krassen Leistungsabfall.

    Das führt zu starkem Frust, wenn ich merke, wie meine Leistungsfähigkeit/Motivation/Glückseeligkeit so von den Tabletten abhängt. Auf der einen Seite bin ich sehr froh, sie zu haben, auf der anderen Seite schüttel ich nur mit dem Kopf.

    Auf meine Arbeitssituation würde ich gern im eigenen Thread oder im Vorstellungsbereich weiter eingehen. Dann habe ich hier auch schon etwas mehr gelesen.

    Ich wünsche allen maximale Kraft!

    Grüße

    Mekki

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Hallöchen, besser spät als nie ich möchte hier auch mal meinen Senf dazu geben. Als ich den Beitrag eben gelesen habe fiel mir fast alles aus dem Gesicht 1:1 meine aktuelle Situation, wobei ich mittlerweile einen Schritt weiter bin und tatsächlich gekündigt habe. Meine ADS Diagnose hab ich noch nicht so lange, das bei mir einiges nicht so richtig läuft merke ich aber schon länger, mal untersuchen zu lassen was nicht stimmt verdanke ich aber meiner momentanen NOCH-Stelle. Schon in meiner Ausbildung hatte ich Schwierigkeiten ich hatte zwar dort keine Angst vor meinem Chef aber vermutlich nur weil ich nicht so viele Aufgaben hatte und er mich nahm wie ich bin. Das erinnert mich das er meiner damaligen Kolleginn gesagt hat sie soll sich nicht so ärgern sie würde ja wissen wie ich bin. Auf der Stelle danach hat mich meine vorgesetzte nur angeschriehen, auch vor allen anderen Menschen was meine zarte Seele natürlich immer mehr verletzte, alles nur weil ich öfter mal vergaß eine Telefonnummer einzutragen was sie hätte genau so gut machen können. Die andere angestellte hat mir nie irgendwas erklärt oder gezeigt und so musste ich versuchen das alles irgendwie selbst zu lernen vom Ablauf, was natürlich auch Ärger mit dem Chef gab weil ich einiges nicht wusste. (Manchmal denk ich man legt mir extra Steine in den weg. Eventuell denk ich das auch nur. ... Ich weiß noch nicht ) meine momentane Arbeit war am Anfang sehr schön. Vieles konnte ich schon durch meine Ausbildung womit ich anfangs geglänzt habe, ich hab schnell gelernt und behielt auch einiges im Kopf. Jedoch gibt es bestimmte Sachen die ich mir 500x durchlese und einfach nicht im Kopf behalten kann, ich hab es so oft versucht aber es ist immer wieder weg. Am Anfang hab ich alles gemacht und getan und alle waren stolz und haben mich gelobt und gesagt wie zufrieden sie mit mir sind. Jedoch habe ich immer wieder flüchtigkeitsfehler gemacht wegen derer ich immer bei der Vorgesetzten antanzen musste um mekker zu kassieren, egal wie ich kontrolliert habe sie nicht zu machen, immer waren welche darunter. Manchmal dachte ich sie werden von irgendwelchen Leuten da rein geschoben um mich zu ärgern. An guten Tagen meinerseits hab ich auch die Fehler meiner Kollegen gesehen, bei denen wurde aber Nie so ein aufstand geprobt wie bei mir. Ich bekam immer mehr Aufgaben, der Rest entspannte den Tag über und ich wurde wenn ich mal halbwegs mit was fertig war noch putzen geschickt, leider kann ich mich nicht zu wehr setzen bei Sowas .. meistens werde ich dann ausfallend was ich aber nicht so meine und dann wieder bereue was ich gesagt habe, dann sage ich lieber ganichts. Die Welt brach ohne das ich es selbst bemerkte über mich zusammen, ich hab nur noch Fehler gemacht bis ich dann gefragt wurde was mit mir los sei, man hätte den Anschein ich sei müde, dabei lag meine Ernährung fast nur noch in Energie Drinks und Zigaretten um wach und aufnahmefähig zu sein. Ich hab gemerkt das es so nicht weitergehen kann, ich hab selbst gedacht ich sei doof und könne nix richtig machen. Bevor noch alles zusammen bricht habe ich dann doch beschlossen zu kündigen. Auch etwas um die anderen mit meinen Fehlern nicht weiter zu belasten. Ich hab das Gefühl ich habe bei meiner vorgesetzten was falsch gemacht und jetzt hasst sie mich und versucht alle anderen zu schonen und mich als ihren leibeigenen Knecht zu gebrauchen. Darauf hin bin ich auch zum Doc und hab meine Diagnose erhalten. Panische Angst vor meinen Chefs und vorgesetzten hab ich allerdings auch, auch Angst davor gekündigt zu Werden wenn ich nicht alles gebe und kann.... Ich weiß nicht ob es das richtige war schon wieder die Arbeit zu wechseln weil mein Mann auch schon total sauer ist und meint ich sei Berufsunfähig und soll mir endlich mal Gedanken machen was ich beruflich machen will und dann auch länger als 2 Jahre in einer Anstellung zu bleiben. Ich schweif ja schon wieder ab. Alles in allem wollte ich sagen das du mit Sowas nicht alleine bist, und ich fühl mich etwas beruhigt zu wissen das es nicht nur mir so geht. LG

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Hallo Soft-Egg und ihr Anderen
    Dies ist mein erster Beitrag hier. Ich habe mich in euren Beiträgen hier in diesem Strang 1:1 wiedergefunden. Will euch, auch wenn es für uns alle grundsätzlich natürlich traurig ist, kurz dafür danken, dass ihr mir mit dieser Offenheit Hoffnung gebt und das Gefühl, weder komplett gaga noch allein zu sein.

  5. #15
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    nimue schreibt:
    Hallo Soft-Egg und ihr Anderen
    Dies ist mein erster Beitrag hier. Ich habe mich in euren Beiträgen hier in diesem Strang 1:1 wiedergefunden. Will euch, auch wenn es für uns alle grundsätzlich natürlich traurig ist, kurz dafür danken, dass ihr mir mit dieser Offenheit Hoffnung gebt und das Gefühl, weder komplett gaga noch allein zu sein.
    Herzlich willkommen hier im Forum. Ich selbst bin auch noch recht neu hier. Es ist ein idealer Ort um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Das Thema bei Nichtbetroffenen zu platzieren finde ich persönlich immer etwas schwierig, weshalb ich auch nur die Menschen informiert habe, von denen ich glaube, dass es wichtig ist.

    Bist du schon in Behandlung? Machst du eine Therapie?

    LG

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Hallo,
    komme leider aus familiären Gründe jetzt erst zum Antworten, liebes Soft_Egg.
    ADS wurde bei mir vor 3 Jahren diagnostiziert, da ich dazu aber noch weitere psychische Störungen habe (z.B.PTBS, BPS), bin ich schon länger in Therapie. Seit 2 Jahren nehme ich mehr oder weniger durchgehend Medikinet, meine Motivation dazu hängt immer von meiner jeweils aktuellen Akzeptanz meiner Krankheit ab ;-)



  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    tinchen92 schreibt:
    Hallöchen, besser spät als nie ich möchte hier auch mal meinen Senf dazu geben. Als ich den Beitrag eben gelesen habe fiel mir fast alles aus dem Gesicht 1:1 meine aktuelle Situation, wobei ich mittlerweile einen Schritt weiter bin und tatsächlich gekündigt habe. Meine ADS Diagnose hab ich noch nicht so lange, das bei mir einiges nicht so richtig läuft merke ich aber schon länger, mal untersuchen zu lassen was nicht stimmt verdanke ich aber meiner momentanen NOCH-Stelle. Schon in meiner Ausbildung hatte ich Schwierigkeiten ich hatte zwar dort keine Angst vor meinem Chef aber vermutlich nur weil ich nicht so viele Aufgaben hatte und er mich nahm wie ich bin. Das erinnert mich das er meiner damaligen Kolleginn gesagt hat sie soll sich nicht so ärgern sie würde ja wissen wie ich bin. Auf der Stelle danach hat mich meine vorgesetzte nur angeschriehen, auch vor allen anderen Menschen was meine zarte Seele natürlich immer mehr verletzte, alles nur weil ich öfter mal vergaß eine Telefonnummer einzutragen was sie hätte genau so gut machen können. Die andere angestellte hat mir nie irgendwas erklärt oder gezeigt und so musste ich versuchen das alles irgendwie selbst zu lernen vom Ablauf, was natürlich auch Ärger mit dem Chef gab weil ich einiges nicht wusste. (Manchmal denk ich man legt mir extra Steine in den weg. Eventuell denk ich das auch nur. ... Ich weiß noch nicht ) meine momentane Arbeit war am Anfang sehr schön. Vieles konnte ich schon durch meine Ausbildung womit ich anfangs geglänzt habe, ich hab schnell gelernt und behielt auch einiges im Kopf. Jedoch gibt es bestimmte Sachen die ich mir 500x durchlese und einfach nicht im Kopf behalten kann, ich hab es so oft versucht aber es ist immer wieder weg. Am Anfang hab ich alles gemacht und getan und alle waren stolz und haben mich gelobt und gesagt wie zufrieden sie mit mir sind. Jedoch habe ich immer wieder flüchtigkeitsfehler gemacht wegen derer ich immer bei der Vorgesetzten antanzen musste um mekker zu kassieren, egal wie ich kontrolliert habe sie nicht zu machen, immer waren welche darunter. Manchmal dachte ich sie werden von irgendwelchen Leuten da rein geschoben um mich zu ärgern. An guten Tagen meinerseits hab ich auch die Fehler meiner Kollegen gesehen, bei denen wurde aber Nie so ein aufstand geprobt wie bei mir. Ich bekam immer mehr Aufgaben, der Rest entspannte den Tag über und ich wurde wenn ich mal halbwegs mit was fertig war noch putzen geschickt, leider kann ich mich nicht zu wehr setzen bei Sowas .. meistens werde ich dann ausfallend was ich aber nicht so meine und dann wieder bereue was ich gesagt habe, dann sage ich lieber ganichts. Die Welt brach ohne das ich es selbst bemerkte über mich zusammen, ich hab nur noch Fehler gemacht bis ich dann gefragt wurde was mit mir los sei, man hätte den Anschein ich sei müde, dabei lag meine Ernährung fast nur noch in Energie Drinks und Zigaretten um wach und aufnahmefähig zu sein. Ich hab gemerkt das es so nicht weitergehen kann, ich hab selbst gedacht ich sei doof und könne nix richtig machen. Bevor noch alles zusammen bricht habe ich dann doch beschlossen zu kündigen. Auch etwas um die anderen mit meinen Fehlern nicht weiter zu belasten. Ich hab das Gefühl ich habe bei meiner vorgesetzten was falsch gemacht und jetzt hasst sie mich und versucht alle anderen zu schonen und mich als ihren leibeigenen Knecht zu gebrauchen. Darauf hin bin ich auch zum Doc und hab meine Diagnose erhalten. Panische Angst vor meinen Chefs und vorgesetzten hab ich allerdings auch, auch Angst davor gekündigt zu Werden wenn ich nicht alles gebe und kann.... Ich weiß nicht ob es das richtige war schon wieder die Arbeit zu wechseln weil mein Mann auch schon total sauer ist und meint ich sei Berufsunfähig und soll mir endlich mal Gedanken machen was ich beruflich machen will und dann auch länger als 2 Jahre in einer Anstellung zu bleiben. Ich schweif ja schon wieder ab. Alles in allem wollte ich sagen das du mit Sowas nicht alleine bist, und ich fühl mich etwas beruhigt zu wissen das es nicht nur mir so geht. LG
    Du hast recht, für die Partnerschaft ist die unsichere Jobsituation ein Dauerthema. Ich denke dass das für nicht Betroffene schwer bis gar nicht nachvollziehbar ist. Wenn das Arbeitsumfeld im Job nicht passt wegen zu vieler Reize, Stress, Druck etc. ist es für Normalos ja schon nicht einfach... Trotzdem ist es ein sehr schlechtes Gefühl für mich, auf der Arbeit andauernd einzuknicken und die Kollegen im Stich zu lassen. Ich bin derzeit AU und das wirft natürlich ein sehr negatives Bild auf einen...

  8. #18
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    tinchen92 schreibt:
    Hallöchen, besser spät als nie ich möchte hier auch mal meinen Senf dazu geben. Als ich den Beitrag eben gelesen habe fiel mir fast alles aus dem Gesicht 1:1 meine aktuelle Situation, wobei ...
    Oha..... Genau an diesem punkt stehe ich auch und muss mich krankschreiben lassen. Ich bin psychisch so dermaßen erledigt... Ich hatte heute auch ein Personalgespräch in dem ich offen und ehrlich war. Doch ich war natürlich am ende "Der Idiot" ...mein denken, mein handeln und ich selbst werde nicht verstanden oder akzeptiert. Ständige kritik die ich ertragen muss (nicht Konstruktiv)...werde angeschriehen usw. "ich wär zu empfindlich"... Vor lauter chaos den faden verloren... oh man ich kann dich wahnsinnig gut verstehen, ich werde deshalb auch eine therapie anstreben... Sowas verkraftet man als Mann nicht leicht...niemand verkraftet sowas "leicht". Keiner erkennt meine Leistung... Traurig dass der Betriebsrat zeichen auf sein block gritzelt so nach dem Motto "wieso bin ich eigentlich hier!?" Traurig...

    Aber ein grund Verantwortung zu übernehmen, gehen und dass tun was einem wirklich Spaß macht. Auch wenn es mir jeder der "Kollegen" abrät... Mein meister und mein studium zum sounddesign lass ich mir nicht ausreden... Ich bin überzeugt und voller optimismus den weg zu meistern, es ist allein der wille... Auch mit Hauptschule kann mann viel erreichen!! Der ein oder andere würde behaupten, ich setze meine ziele zu hoch. Aber dass wär alles verschwendetes talent und schade wenn ich mein durchtriebenen Optimismus nicht nutze.

    Ich denke ich kann für alle sagen, wir können stolz auf uns selbst sein und auf dass was wir erreicht haben... Unser leben spielt eben auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad... Wo die meisten scheitern, geben wir nicht auf!

    Boa was wollt ich eigentlich noch schreiben?... Nicht aufgeben! Ich hab 6 Jahre gebraucht es zu verstehen. Glaub an dich!

    Danke für die Beiträge... Tut gut nicht noch zu denken ich sei föllig bescheuert.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    Schnulli schreibt:
    Ich hoffe fast, dass Deine Dosierung doch zu gering war, denn wenn sich bei Dir mit dem Medikament nicht wirklich viel verbessert hat, dann verliere ich ja doch ein bisserl den Mut.
    Ist halt leider doch so, dass Medikamente nicht immer und bei allem helfen bzw. ausreichend helfen. Ich hatte mir damals vom Medikinet z. B. auch eine bessere Impulskontrolle versprochen.

    Dann muss man vielleicht auch sehen oder einsehen (das ist jetzt irgendwie ein Sprengstoff geladenes Thema, zumindest empfinde ich das so), dass nicht jedes Problem auf Arbeit oder in zwischenmenschlichen Beziehungen mit ADHS zu tun hat.

  10. #20
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.125

    AW: Ich pack's nicht auf der Arbeit

    summerset schreibt:
    Ist halt leider doch so, dass Medikamente nicht immer und bei allem helfen bzw. ausreichend helfen. Ich hatte mir damals vom Medikinet z. B. auch eine bessere Impulskontrolle versprochen.

    Dann muss man vielleicht auch sehen oder einsehen (das ist jetzt irgendwie ein Sprengstoff geladenes Thema, zumindest empfinde ich das so), dass nicht jedes Problem auf Arbeit oder in zwischenmenschlichen Beziehungen mit ADHS zu tun hat.
    Stimmt, mE. kann auch ein optimal wirkendes Medikament nicht alle Probleme lösen die mit ADS zu tun haben. Dafür ist das Spektrum viel zu breit. In vielen Bereichen muss auch ein ADS- Betroffener trotz der Medikation noch an sich selber arbeiten. Darin unterscheiden wir uns nicht von den nicht Betroffenen.

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