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Diskutiere im Thema zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!] im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!]

    Hallo Leute, ich weiß nicht ob das gut ist oder nicht wieder einen neuen Thread aufzumachen, aber vielleicht lesen das mehr Leute :-)

    Ich frage mich ob inzwischen Rance nen Job hat...

    Ich hatte seit Januar, nach 3 Monaten $Arbeitslosigkeit wieder einen Job. Dieses war in der Kategorie: Great Place to Work. Sprich man konnte seine Arbeitszeiten selber eintragen, das führte dazu dass man hier mal da eine Überstunde eingetragen wurde. Gute Kollegen. Kreativer netter Chef. Freiraum. Umsonst Kickern während der Arbeit. Es war in einem Ingenieurbüro. Ich war in den ersten 2 Monaten wie auf Wolke 7. Jedoch begann dann das erste Projekt und da meinte dann mein Chef: "Also ist nicht so prall was du an Wissen so hast". Ich habe ihm nicht von meinem ADS erzählt. Naja es ist ein Ingenieurbüro für die Pharmaindustrie, mit vielen Standorten in DE, Schweiz usw... Ich war zuerst bei einer kleineren Firma, die so Naturheilmittel herstellt und sollte einige Dokumente schreiben. In Unterstützung mit meinem Chef habe ich das so hinbekommen.

    Als ich dann jedoch nach weiteren 4 Wochen das erste Mal alleine hinsollte traf ich mich zum Meeting mit den Leiterin. Das Meeting lief nicht so gut, da ich nicht wußte was die von mir wollten. Ich fragte mehrfach nach und hatte so im Hinterkopf gehört: "Boah , der muss ja unterstützt werden."

    Am nächsten Tag klingelte mein Handy und ich bekam Ärger nach dem Motto: " Gab es da Differenzen mit Frau ....". 1 Tag später sagte mein Chef: Wenn dann solle ich nur mit meinem Chef dorthin und nicht alleine. Laut seiner Meinung müssten aber junge Ingenieure das können, wenn sie eingearbeitet sind.

    Währenddessen bekam ich das 2te Projekt. Diesmal in einer kleineren mittelständischen Firma. Am Anfang ein großes Projektmeeting mit ca 15 Leuten. Ich hörte erstmal zu und notierte die Dinge, die zu organisieren bzw zu tun sind. Im Laufe des Projektes bekam ich Rechner und Arbeitsplatz. In den weiteren 4 Wochen gab es dann richtig viel zu tun, sodass ich schlecht hinterherkam, wenn mein Chef mit befahl was zu tun war und anderseits knallte es mal so richtig mit meinem Chef, als er mir ein größeres Dokument gab, wehelcs ich bearbeiten sollte. Dann kam es zu einem richtigen Knall unter 4 Augen, da er mir vorwarf, warum ich das nicht kann.

    Jetzt muss ich aber sagen: bei meinem ADS ist es so, dass ich Aufgaben kann, wenn ich ein Ziel bekomme. Und für jede Unterziele auch und natürlich die Zeit jeden Schritt zu üben. Mein Chef sagte mir, dass wir keine Zeit haben und hat das Dokument selber geschrieben. Das war mir unangenehm. Als ich das Dokument vor mir sehen lag und ich das auf andere Anlagen adaptieren sollte gelang mir dies auch. Weil ich ja wie eben geschrieben das Ziel vor Augen habe und die Struktur des Dokumentes kenne und dies eben nur an manchen Dingen ändern muss. Und dann bemängelte mein Chef mir fachliches Grundlagenwissen, welches laut seiner Meinung nach nicht vorhanden war. Ja irgendwie habe ich dann die chemischen Rechnungen, die er in den Dokumenten hatte nicht nachvollziehen können ohne seine Hilfe. Er meinte: "Lies nach" und gab mir Bücher. Ich habe aber auch nur gelesen, dass was mein Chef mir sagte jedoch nie aus Eigeninitiative.

    Weiterer Punkt war, ich kam öfters um 9 Uhr zu Arbeit obwohl er bereits um 7 Uhr da war. Ich hatte da was missverstanden, weil ich achte die Fahrtzeit gehört auch mit dazu. Ihr müsst wissen, dass ich täglich 60km gefahren bin, was vom Arbeitgeber bezahlt wurde. Also zum Kunden. Und bei diesem Kunden tauchte ich dann eben erst um 9 Uhr auf. z.B. aus Gründes des Staus usw.. Ich bräuchte 1 Stunde und bin so um 8 Uhr losgefahren. Alle andere waren um 7 Uhr da, okay sie wohnten dort auch. Mein Chef meinte bei meiner Kündigung: Ja Gott, dann wäre ich um 5 aufgestanden, weil du ja in der Probezeit bist und da besonders ein Auge drauf geworfen wird.

    Noch ein weiterer Punkt. ich kam oft mit nicht gebügelten Hemd zur Arbeit. Irgendwie war ich halt eben in so einer: LMMA Einstellung dort ( Leck mich am Arsch Einstellung) . Dies Hemd hatte oft Krümeln usw und mein Chef meinte: So wirkst du nicht sauber und ungepflegt.

    Weiterhin war meine Sozialkompetenz = 0. Keiner wollte so wirklich mit mir zusammenarbeiten. Ich habe oft geschwitzt weil ich dick bin und war nicht so sehr gesprächig. Zu den Leuten, die ich nett fand bzw auf gleicher Augenhöhe war konnte ich reden. Aber eben nicht mit Leuten, die dümmer waren als ich oder eben die genormt waren.


    Und genau heute am Freitag, bekam ich meine Kündigung in die Hand gedrückt.Mein Chef meinte die Summierung aller Sachen, die passiert waren waren so der Auslöser. Nachdem ihr das alles so gelesen habt: Meint ihr, ich hätte den Job retten können. Warum habe ich mich nicht sehr gepflegt und mein Hemd nicht gebügelt und warum bin oft spät auf Arbeit gekommen. Ich kann mir die Fragen ja selber nicht beantworten.
    .Mein Chef meinte ja ich war / bin EInzelgänger.. Oder ist es doch so die Jobumgebung bzw der falsche Job. Ihr, die ihr den Text lest, meint was dazu. Ich bin für jede Kritik offen.

    Ich als Akademiker bin jetzt das 2 te Mal nachdem ich mein Studium beendet habe gekündigt worden. Finde ich noch ein Job in meiner Branche?
    .

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 102

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    Klar findest du noch einen Job in deiner Branche :-)

    kennst du heiko mell? Der gottvater der ingenieursmässigen Berufsberatung. Der würde jetzt wohl sagen "sie müssen ganz kleine Brötchen backen" :-)

    bei ein deiner jetzigen Kündigung hast du viele Dinge gelernt, die du beim nächsten Mal erfolgreich anwenden kannst. Bist also einen Schritt weiter gekommen. Wenn die eigenständige Projektarbeit zu verantwortungsvoll war, dann weißt du da jetzt auch Bescheid. In der freien Wirtschaft ist ein höheres Maß an Eigeninitiative gefordert als beispielsweise im öffentlichen Dienst, Schema-arbeiten ist dort gewünscht. Darüber könntest du auch noch mal nachdenken.

  3. #3
    RobAthlet

    Gast

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    @belmont:

    Welche Diagnose neben ADS hast Du? Nimmst Du irgendwelche Medikamente dagegen, wenn ja welche?

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    Es ist immer schwer, in einem neuen Job anzufangen. Ich behaupte mal, dass es für uns noch schwerer als für andere Berufsanfänger ist. Da paart sich fehlende Erfahrung mit grundsätzlicher Unsicherheit wegen des Wissens um die Defizite und dem Wunsch, alles richtig zu machen, nicht anzuecken und dem Druck, den Job zu behalten.

    Das Problem mit der Pünktlichkeit ist ein Missvertändnis, bei dem ich als ADHS-Betroffener sage, klar, wär mir genauso passiert. Meinem Freund als nicht betroffenem wäre das nie passiert, denn er würde fragen, wann erwartet der akunde, dass ich da bin und dann noch einmal sicherheitshalber bei 60 km Entfernung ne Stunde eher losfahren. Mit eventuellen Überstunden durch Fahrtzeiten hat der Kunde nichtd zu tun, dass ist eine Sache zwischen dir und dem Chef.

    Kleidung fällt mir auch nicht unbedingt auf, wenn die nicht in Ordnung ist. Ich hab mittlerweile bügelfreie Sachen, kommt bei Kundenkontakten besser, weil es seriöser wirkt...

    Hast du schon mal darüber nachgedacht, unter diesem Aspekt der beruflichen Schwierigkeiten Ergotherapie zu machen? Ich glaube, dass könnte helfen, dass solche Probleme beim nächsten Job einfacher zu lösen, wenn nicht sogar zu vermeiden sind.

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    @belmont
    Kann ich mir gut vorstellen, dass sowas ziemlich frustrierend ist...

    Versuch Dir das Positive herausziehen - Dein Chef scheint Dir ein gutes Feedback gegeben zu haben, weswegen es nicht geklappt hat. Und er wird sicherlich recht damit gehabt haben, dass es der falsche Job war. D.h. es muss nicht die falsche Branche sein, sondern eher das falsche Tätigkeitsprofil - Dir liegt vielleicht einfach nicht das, was Du dort gemacht hast wie Dokumente schreiben oder Kundenkontakt. Aber es gibt in Deiner Branche sicherlich noch andere Tätigkeiten, die Dir mehr liegen könnten.

    Oder wenn Dir die Branche wirklich überhaupt nicht zusagt, dann schauen ob es nicht andere Branche gibt, die Dir mehr zusagen und die Überschneidungspunkte zu Deiner jetzigen haben.

    Zum Beispiel Bauingenieur, der gerne taucht könnte sich auf Unterwasserbaustellen spezialisieren. Oder wenn der Bürojob zu trocken ist und man gerne unter Menschen ist, könnte man z.B. in die Erwachsenbildung gehen und Berufschullehrer machen. Das sind zwei Fälle, die nicht auf Dich passen werden (nur mir fällt gerade nichts besseres ein), aber wo Du von einer Branche in die andere wechselst ohne komplett von vorne anzufangen zu müssen.

    Analsysiere, weshalb es nicht geklappt hat und schaue, was Du daran ändern kannst. Z.B. Umgangs/Höflichkeitsregeln/Geflogenheiten sind Sachen, wo Du Kurse und Ratgeber zu findest und die Du lernen kannst. Ansonsten heißt es zu Anfang immer die Kollegen zu beobachten und zu schauen, wie die sich verhalten und im Zweifelsfall nachfragen.


    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass folgende beiden Einstellung etwas arrogant auf mich wirken :

    Noch ein weiterer Punkt. ich kam oft mit nicht gebügelten Hemd zur Arbeit. Irgendwie war ich halt eben in so einer: LMMA Einstellung dort ( Leck mich am Arsch Einstellung) . Dies Hemd hatte oft Krümeln usw und mein Chef meinte: So wirkst du nicht sauber und ungepflegt.
    ...
    Zu den Leuten, die ich nett fand bzw auf gleicher Augenhöhe war konnte ich reden. Aber eben nicht mit Leuten, die dümmer waren als ich oder eben die genormt waren.
    Hattest Du die LMMA Einstellung sofort zu Anfang oder erst später, als Du gemerkt hast, dass es nicht mehr so gut lief? Im erstern Fall kannst Du Dich mal selber Fragen - wenn Du selber Chef wärst, ob Du jemand haben möchtest, dem alles egal ist?

    Und wenn Du Glück hast, dann hast Du Kollegen mit denen Du Dich so gut verstehst, dass ihr auch privat etwas unternehmt. Im Normalfall wird es aber so sein, dass Du nur ein paar wenige haben wirst, die mit Dir auf gleicher Wellenlänge liegen und alle anderen nicht. Mit diesen mußt Du aber trotzdem klarkommen. Dazu finde ich die Formulierung 'dümmer' und 'genormt' finde ich sehr abwertend formuliert... also ich meine, dass Du Dich mit dieser Bewertung 'der ist mir zu dumm' / 'der ist mir zu genormt' selber einschränkst... und das wirst Du sicherlich auch ausstrahlen und von Kollegen entsprechend wahrgenommen werden.

    Gerade in kleineren Betrieben sind nicht alleine die fachlichen Kompetenzen wichtig, sondern auch wie gut man mit seinen sozialen Verhalten ins Team paßt. Da wäre es vielleicht gut für Dich, Kurse zu besuchen, wo Du soziale Kompetanz üben kannst.



    So wie Du schreibst, kam mir der Gedanke, dass es sich etwas nach Asperger anhört. Ich kann damit natürlich komplett falsch liegen (man soll ja nie Ferndiagnose machen), aber wenn dem so ist, dann könnte der Bereich 'soziale Interaktion' vielleicht wirklich der Problembereich sein, an dem Du arbeiten müßtest.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    Die LMMA Einstellung hatte ich schon zu Anfang. Ich habe meistens nur gearbeitet, wenn mein Chef mir was gab. Oder ich sollte jemanden fragen. Habe aber erst gefragt, nachdem mein Chef mich drum bat. Am Anfang wollten auch die Leute mit mir was unternehmen, aber ich fühlte mich nur schlapp und sagte ab. Ich bin da nie mitgegangen. Die wollten mit mir in eine Kneipe bischen was trinken. Durch mein Übergewicht habe ich mich nicht getraut mitzugehen. Denn wenn ich ne Treppe hochgehe und es ist nicht besonders kühl fange ich an stark zu schwitzen. Das hatte ich früher nie. Ich weiß nicht ob ich damit was habe. Allgemein ist es so, wenn ich einkaufe gehe und ich gehe an den Tresen um zb eine Hose oder Hemd zu bezahlen fange ich stark an zu schwitzen. Früher hatte ich das nicht. ich weiß auch nicht was das sein könnte.

    Ich bin nie zum Arzt, weil ich nur im Kopf habe: Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten. Ich habe ein Studienkredit, den ich abbezahlen muss. Da schaue ich, dass ich schleunigst immer in einem Beschäftigungsverhältnis stehe. Ich weiß, dass ich bzgl. der Gesundheit ein Aortenklappeninsuffizienz habe. Ich war im Krankenhaus 2 Tage, da ich morgens immer mit Kopfschmerzen aufwache. Da habe ich mich außsnahmsweise hingeschleppt. Weiterhin wurde eine Fettleber festgestellt. Blutdruck bei 160 / 105.

    Weiterhin fühle ich mich seit der Kündigung, die ich am Freitag erhielt völlig müde, niedergeschlagen, erschöpft, kaputt. .


    Rina, ich habe mich schon mal als Produktionshelfer beworben um zb in die Automobilindustrie zu gehen. Was aber kommt sind Absagen. Man unterstellt mir als Akademiker, ich sei dafür überqualifiziert. Ja wie mache ich denn ein Branchenwechsel. Ich hatte mich eben beworben bei versch. Zeitarbeitsfirmen um z.B. Einblick zu bekommen als Produktionshelfer, Küchenhilfe, Metallhelfer. Aber es kommen ja Absagen. Ich sage denen immer, ich will mich umorientieren. Aber die Firmen glauben dass einem nicht.

    @Rob. : Ich nehme Medikenet Adult Retard.10mg. Davon so 2 -3 am Tag. Diagnose: ADS ohne H. Leichte Depression. Das war mal 2007 im KH getestet worden. Dazu nehme ich noch Venlafaxin 75mg.


    Wenn ich mich weiterbewerbe und ich EINGELADEN w
    eerdn sollte, was sage ich: Okay bei der ersten Stelle sage ich mir wurde gekündigt, weil eben keine Projekte anstanden und dies stimmt ja auch so. Die Stelle in der Schweiz waren 6 Monate. Danach wieder die Stelle, die mir ja am Freitag gekündigt wurde, wieder nach 6 Monaten. Was soll ich sagen: Mir wurde wieder gekündigt? Und warum aus welchem Grund: Wieder betriebsbedingt? Das kauft mir doch keiner ab und jeder Personaler denkt sich, dass da was faul ist. Also werde ich die Stelle dann doch nicht bekommen. Jemand sagte zu mir: Naja sieh zu, dass du in den ersten oder 2 Job mindestens 2 Jahre bleibt. Nicht immer wieder wechseln. Es könnte mir unterstellt werden, dass ich nicht weiß was ich will.

    Mir fällt noch auf, was mir der Chef sagte:


    • Motivation war nicht 100% da
    • Ich wäre polterig,unbeholfen und sozial gehemmt


    Was ist polterig sein?


    Ich habe übrigens am Freitag ja meinen Chef gefragt, ob ich wieder eingestellt werden könnte. Oder ob ich nen Praktikum machen könnte. Er antwortete, der Drop ist gelutscht. Keine Chance also.


    Im Übrigen bin ich jetzt 32 und ich will nicht wieder zu meinen Eltern ziehen. Welche Frau findet das schön? Bisher war so immer der Kreislauf:

    1. Bewerben am PC und ich sitze bei meinen Eltern
    2. Stelle bekommen durch Glück.
    3. Stelle angetreten und dann gab es Probleme
    4. Kündigung nach 6 Monaten
    5. Zurückziehen zu Eltern

    und wieder zu Punkt 1.
    und wieder...
    und wieder...


    Andere Freunde habe ne eigene Wohnung. Ich bisher nie. Ich sitze dann meistens die Zeit in Hotels oder Ferienapartments, weil ich ja hoffe ich komme dann doch durch die 6 Monate. Einmal war ich 1 Jahr beschäftigt, wohnte aber 1 Jahr bei Vermietern in einem Ferienapartment, weil ich Angst habe: Mir wird gekündigt....

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    das hört sich nicht gut an. Ich finde, du solltest über dies Symptome mit dem Schwitzen und der Angst mit dem Doc sprechen. Und du musst nicht zu deinen Eltern ziehen, es gibt Hartz IV, den Antrag solltest du wegen den Rentenanrechnungszeiten unbedingt stellen.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    ich frage mich in welche Stadt ich ziehen soll. Wer sagt mir das?

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    Gibt es einen Ort, an dem du dich wohlfühlst? Oder ist das tatsächlich bei deinen Eltern? Ich glaube, dir geht es im Moment richtig schlecht. Da kannst du keine weitreichenden Entscheidungen treffen.Das geht erst, wenn es dir wieder besser geht. Wenn du dich grundsätzlich da wohl fühlst, wo du jetzt bist, solltest du da bleiben.

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: zuviele Fehler begannen. Guter Job nach 6 Monaten wieder weg [Vorsicht lang!

    Lieber Belmont,

    ich bin auch oft gescheitert und mußte wieder zur Notresidenz meiner Ma. Ich glaube, bis man heute in eine privilegierte sicher landet benötigt man das auch.

    Die lockere Art der Bekleidung kenne ich. Wie du schon bemerkt hast, war diese verkehrt. Wenn Du ein Brutto von 40.000 oder im Bürobereich tätig bist, gehört eine Oberhemd (maximal Polohemd) dazu. Ebenso trägt man beim ersten Kundenbesuch Anzug, ggf. Sakko.

    Das sich selbst motivieren nach vielen Rückschlägen auf dem Weg zu einem Job kenne ich. Es ist schwer, seinen Hyperfokus zu aktivieren und richtig zu aktivieren.

    Viele meiner neuen Kompensationsstrategien entwickelte ich nach der Diagnose. Einige riefen sogar das erstaunen meinen Chef hervor (positiv). Eine andere betrifft die Strukturierung. Verwundert schaut mein aktueller Vorgesetzter immer auf meine Management tools an meiner Wand. Die werden sogar regelmäßig neu gestaltet, wenn ich sehe, das wird nicht mehr benutzt (vor vier Wochen geändert, nachdem das Projekt in eine neue Phase eingetreten ist). Das hinterfragen seine Tools ist wichtig.

    Natürlich ist man beim Kunden, wenn er es will. Pünktlichkeit macht Eindruck und der Kunde will sehen, das du etwas für ihn tust (= Anwesenheit)

    Das man sich in der Struktur leicht verheddert klar. In einem Projekt beginnt und endet jeder Phase mit der Frage: Was will der Kunde. Die gilt für den internen und externen Kunden!

    Das Thema Sozialkompetenz ist schwierig. Ich kenne dich nicht. Oft beschränke ich mich auf die Sachebene und im Verlauf kommt das andere dazu. Natürlich gibt man auch mal Hinweise. Eine Hand wäscht die andere. Also bekommt man eigentlich nur Hilfe, wenn man sie selbst gibt. In Gesprächen formuliere ich oft die getroffene Entscheidung am Diskussionen selbst (also für das Protokoll, wie machen das also nun so ….).

    Körpergeruch ist etwas normales. Wenn man regelmäßig Sport treibt, riecht der Schweiz allerdings nicht mehr so schlimm . Ich weiß, das du dich derzeit in einer depressiven Phase befindest - ads= Aufgeben tun selten.

    Ja, du hättest den Job retten können - aber es fehlte dir spezifisches Wissen, wie man sich verhält. Eine Garantie ist das Wissen niemals.
    Es ist auch falsch, zu denken, man arbeitet für den Chef. Man arbeitet für sich um sein ziel zu erreichen (Hyperfocus), weil diese erworbene Erfahrungen neue Wege eröffnet. Im Grunde wäre also dein Chef nur nr 2 und dein entzünde nr1.
    Ich könnte nun einige Anekdoten erzählen …. aber da wird der Text noch länger

    Ich weise mal auf meinen Arbeitskollegen/Freund Olli hin. Der hat als Kompensationsstrategie sein Hyperfokus. Alles was er macht ist mit: toll, das will ich, das will ich wissen, das ist schiffbar, die Lösung finde ich …. . Von diese positiven Lebenseinstellung bin ich immer wieder überrascht. Übrigens wurde ich im später Diagnostiziert (weil sein Sohn betroffen ist).

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