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Diskutiere im Thema Nachteilsausgleich Hochschule/Uni im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 14

    Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Hallo,

    habe in 2 Threads hier von Nachteilsausgleich in der HS/Uni aufgrund AD(H)S gelesen und das hat natürlich mein Interesse geweckt, wollte aber da jetzt nicht dazwischen funken.

    Meine Frage wäre, wie ihr diesen Nachteilsausgleich gestellt habt. (Bei mir wäre es die HS).
    Habt ihr den sofort förmlich abgeschickt oder habt ihr erstmal einen Ansprechpartner der HS/uni aufgesucht?

    Was braucht man da für Dokumente? Reicht da ein Dokument des Arztes oder wird man da genauer unter die Lupe genommen?

    Wird der Nachteilsausgleich irgendwie dokumentiert, sodass er in meinen Zeugnissen auftaucht? Muss ja nicht umbedingt jeder auf dem ersten Blick sehen.

    Mir würde zum Beispiel ein seperater Raum extrem helfen, da ich in der vollgepackten Aula immer sehr schnell abzulenken bin, bzw. mich auch schnell über andere aufrege, welche irgendwas lauteres machen.

    Grüße
    Steven

  2. #2
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Lieber steven
    Ich habe hier einen Artikel zu dem Thema gefunden.
    Nachteilsausgleich: Antragsverfahren und Nachweise | Deutsches Studentenwerk
    In der Regel haben die Hochschulen Behinderten- oder Gleichstellungsbeauftragte, an die an sich wenden kann. Schaue dich doch mal auf der Website deiner Hochschule um, ob es so etwas gibt. Oft sind die Hinweise versteckt, aber mit etwas Geduld und Spucke findet man sie. Frage doch dort zuerst nach, wie du vorgehen musst, um einen Nachteilsausgleich zu bekommen. Die können dir genau sagen, was es dafür an deiner Fachhochschule braucht und was zum Beispiel in einem Brief von deinem Arzt drin stehen muss. Sie können dir auch sagen, was die Vor- und Nachteile sind.

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Hallo Steven,

    ich gehe an eine Hochschule in der Schweiz und weiss nicht, ob es sich da gross unterscheidet. Aber ich habe mich informiert, wer die Ansprechperson im Fall Nachteilsausgleich ist. Danach habe ich da ein Mail geschrieben und mir wurde ein Termin bei der Studienberatung gemacht. Da wurde mir eine Person zugeteilt, mit welcher ich mich unterhalten habe. Ich musste meine Diagnose vom Arzt bestätigen lassen und dann wurde das Ganze so in die Wege geleitet.

    Da ein Nachteilsausgleich nicht bedeutet, dass du gewisse Leistungen nicht bringen musst, sollte der eigentlich nicht im Zeugnis auftauchen. Du machst alles, nur eben vielleicht etwas anders. Es ist dann auch eine Frage, welche Möglichkeiten gegeben sind. Wenn zum Beispiel einfach kein Extra-Raum da ist kann man natürlich auch keinen her zaubern.

    Falls du noch Fragen hast, dann einfach melden

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Gegenüber sämtlichen Uni- bzw. Hochschuldozenten bezüglich ADHS Maul halten und gar nichts sagen !!!!! Das Wort mit den 4 Buchstaben löst, sobald es ausgesprochen wird, nur negative Reaktionen aus. Außerdem gehört (nicht nur) meiner Meinung ein Nachteilsausgleich zu Personen mit einem Behinderten-Ausweis. Allein durch ADHS erfüllt man aber (glücklicherweise) nicht die Kriterien für eine Behinderung. Außerdem: Wo kämen wir denn da hin, wenn alle ADHSler sagen würden: Ich kann doch eh nichts, ich bin doch eh nicht leistungsfähig, denn ich hab ja ADHS. Man ist trotz einer ADHS sehr wohl leistungsfähig und zu etwas im Stande. Also letztendlich meine ich, sollte der Nachteilsausgleich z.B. Sehbehinderten oder Hörgeschädigten vorbehalten bleiben. Man macht sich als ADHSler durch das Schreien nach Nachteilsausgleich nur kleiner, als man ist.

    PS: Der Nachteilsausgleich bei ADHS ist die Therapie der ADHS mit Verhaltenstherapie und/ oder Stimulantien.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    In den USA bzw. auch England wäre es sicher so, dass es geradezu eine Pflicht wäre, schon gleich bei Eintritt ins College bzw. Uni sich um eine entsprechende Förderung / Unterstützung bzw. eben Nachteilsausgleich zu kümmern. Da gibt es in der Regel entsprechende Förderprogramme speziell für ADHSler (und andere "Störungen").

    In Deutschland ist es mehr oder weniger ungeregelt und jede Fakultät kann da allein entscheiden. Es macht aber eben wenig Sinn, wenn man nun 2 Tage nach der letzten verhauenen Prüfung sich rührt. Oder auch 2 Tage davor. Dann hilft ein Nachteilsausgleich gar nicht mehr.

    Man muss schlicht und ergreifend auch selber schon eine Idee entwickelt haben, worin denn der Nachteil bzw. worin der Ausgleich bestehen soll oder kann.

    Insgesamt ist Uni und ADHS in Deutschland ein trauriges Thema - oder noch ausbaufähig / bedürftig.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Eric Cartman schreibt:
    Gegenüber sämtlichen Uni- bzw. Hochschuldozenten bezüglich ADHS Maul halten und gar nichts sagen !!!!! Das Wort mit den 4 Buchstaben löst, sobald es ausgesprochen wird, nur negative Reaktionen aus. Außerdem gehört (nicht nur) meiner Meinung ein Nachteilsausgleich zu Personen mit einem Behinderten-Ausweis. Allein durch ADHS erfüllt man aber (glücklicherweise) nicht die Kriterien für eine Behinderung. Außerdem: Wo kämen wir denn da hin, wenn alle ADHSler sagen würden: Ich kann doch eh nichts, ich bin doch eh nicht leistungsfähig, denn ich hab ja ADHS. Man ist trotz einer ADHS sehr wohl leistungsfähig und zu etwas im Stande. Also letztendlich meine ich, sollte der Nachteilsausgleich z.B. Sehbehinderten oder Hörgeschädigten vorbehalten bleiben. Man macht sich als ADHSler durch das Schreien nach Nachteilsausgleich nur kleiner, als man ist.

    PS: Der Nachteilsausgleich bei ADHS ist die Therapie der ADHS mit Verhaltenstherapie und/ oder Stimulantien.
    Um einen Nachteilausgleich zu beantragen, braucht man keinen Behindertenausweis!

    Eine psychische Erkrankung wie ADHS kann die Kriterien für eine Behinderung erfüllen:
    § 2 Absatz 1 SGB IX
    „Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.“

    Ein Nachteilsausgleich ist auch kein Zeichen von Schwäche. Man macht sich damit auch nicht kleiner als man ist. Im Gegenteil. Man hat die innere Stärke sich selber und auch anderen gegenüber einzugestehen, dass man Hilfe benötigt. Man kennt die eigenen Grenzen, aber auch die eigenen Stärken. Wenn man z.B. als Nachteilsausgleich möchte, dass man die Klausur in einem separaten Raum schreibt, dann heißt das, dass man weiß, dass die eigene Leistungsfähigkeit dort am höchsten ist.
    Medikamente alleine reichen oft nicht aus!
    Wenn Jemand einen Nachteilsausgleich beantragt, heißt das nicht, dass derjenige von sich denkt, dass er nichts leisten kann. Es heißt nur, dass die Person gerne die äußeren Umstände so gestalten möchte, dass sie eine bessere Leistung bringen kann. Ein Nachteilsausgleich ist ebensowenig wie Medikamente ein Zaubermittel. Die Leistung muss man ja trotzdem alleine erbringen.

    An den Hochschulen gibt es unterschiedliche Regelungen zur Vorgehensweise. Manchmal gibt es extra Studienberater, die für chronisch Kranke und behinderte Studierende zuständig sind. Und/oder die Studierendenschaft (Stura oder Asta) hat einen Ansprechpartner. Und/oder das Studentenwerk vor Ort hat Fachleute dafür.
    Je nachdem, welche Art Nachteilsausgleich man beantragen möchte, muss man sich an unterschiedliche Leute wenden. Bei Prüfungen sind in aller Regel die Prüfungsämter zuständig. Dort muss der Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Welche Unterlagen dafür benötigt werden, ist wohl unterschiedlich. An meiner Uni benötigt man mindestens ein ärztliches Schreiben.
    Allerdings empfiehlt es sich, dass man sich vorher über die verschiedenen Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs bei den Stellen, die ich oben genannt habe, informiert. Die können eine vermittelnde Funktion einnehmen, falls das nötig sein sollte.
    Wenn man sich erstmal grundsätzlich an der Uni erkundigen möchte, muss man nicht gleich sagen, dass man ADHS hat. Man kann das auch erstmal mit "neurologischer Störung" umschreiben.

    Bei mir wissen einige Personen an der Uni, dass ich "chronisch krank" bin. Was ich genau habe, habe ich nicht gesagt. Das geht keinen was an. Das läuft bei mir unter "neurologischer Störung" und ich habe nur einzelne Symptome beschrieben, bei denen ich Unterstützung benötige. Einen Nachteilsausgleich habe ich allerdings nicht beantragt.
    Bei einer Projektarbeit war es nötig, dass meine Kommilitonen Bescheid wussten, dass ich manchmal nicht so einsatzfähig bin, wie ich das gerne hätte, da ich mich sonst selber völlig verausgabe. Sie haben das fast durchweg positiv aufgenommen. Vor allem, weil ich eine sehr gute Leistung gebracht habe und mich sehr für das Projekt eingesetzt habe. Da war es dann OK, dass ich mich zeitweise mit Vorankündigung ausgeklinkt habe.

    Aus falschem Stolz mögliche Unterstützung und Hilfsangebote nicht zu beantragen und nicht in Anspruch nehmen zu wollen, halte ich für das Dümmste, was man tun kann. Man muss als ADHSler die eigenen Stärken und auch die Grenzen sehr gut kennen. Und man muss lernen, diese Grenzen zu respektieren. Man muss für sich herausfinden, was einem hilft und was nicht. Und man muss lernen, Hilfe anzunehmen.

    Ich habe schon ein abgeschlossenes Studium hinter mir. Damals wusste ich nichts von ADHS. Dieses Studium habe ich zwar irgendwie gemeistert, aber es war teilweise eine mittlere Katastrophe. Ich hatte immer wieder Gespräche mit Profs und Dozenten, weil meine Leistungen schlecht waren. Immer und immer wieder wurde mir gesagt, dass man das nicht versteht, warum ich nicht besser bin, weil ich doch eigentlich das Zeug dazu hätte. Ich habe durch dieses Studium zwar eine fachliche Qualifikation erworben, aber für meine Psyche war es sehr kontraproduktiv.
    Jetzt studiere ich wieder. Und jetzt ist es so, dass ich auch darauf achte, dass es meiner Psyche gut geht. Daher wissen einige Leute an der Uni, dass ich chronisch krank bin. Und bekomme ich nicht mehr gesagt, dass meine Leistungen in Anbetracht meiner Fähigkeiten zu schlecht sind. Jetzt sagt man mir, dass man mich bewundert, wie ich mein Studium meistere. Man nennt mich aufeinmal "Lieblingsstudentin". Und das wirkt sich positiv auf mein Selbstbewusstsein und dadurch auch auf meine Leistungen aus.
    Im ersten Studium war es fast schon egal, welche Leistungen ich gebracht habe, denn es war immer weniger als das, was ich eigentlich konnte. Heute sehen andere und vor allem ich selber meine Leistungen vor dem Hintergrund meiner Defizite. Und so kann man mir endlich helfen, eine bessere Leistung zu bringen. Und ich kann mir endlich auch helfen lassen.
    Eine fachliche Qualifizierung zu erwerben, ist sehr wichtig. Aber genauso wichtig ist die eigene psychische Verfassung, das eigene psychische Wohlbefinden.
    Ich weiß, dass man ein Studium ohne Nachteilsausgleich und ohne Unterstützung schaffen kann. Das geht. Aber ich musste dabei sehr oft über meine eigenen Grenzen gehen, habe mich selber permanent überlastet und war sehr oft einfach nur fix und fertig. Und mein Selbstbewusstsein hat sehr darunter gelitten. Und das ist es echt nicht wert!

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Ich meine das u.a. auch so: Schön wär´s, wenn die Gesellschaft in Deutschland bezüglich ADHS so weit wäre, ADHS als Nachteil anzuerkennen und entsprechende Maßnahmen hinsichtlich Nacteilausgleich zu ermöglichen. Die Realität sieht aber (leider) ganz anders aus. Man macht sich an der Uni nur Feinde, wenn man ADHS anspricht und am Ende auch noch einen Nachteilsausgleich diesbezüglich einfordert. Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich selbst habe die Uni als kaltes Haifischbecken erlebt. Man sollte, wenn überhaupt, ADHS nur ansprechen, wenn man absolut sicher sein kann, damit bei dem richtigen zu sein. Das Öffentlich-Machen bzw. Outen von ADHS kann an der Uni gegen einen verwendet werden. Kommt natürlich auch auf das Studienfach drauf an: Wenn man eh fast nur schriftliche Prüfungen schreiben muss, kann einem da weniger passieren. Aber mal angenommen, man macht eine Bachelor-Thesis, Master-Arbeit oder Dissertation (Die Auswahlmöglichkeiten bei solchen Arbeiten sind nicht in einem Maße ein Schlaraffenland, dass man es sich leisten kann, nur bei dem Dozent zu machen, bei dem die Chemie stimmt), dann würde ich bezüglich ADHS gaaaanz gaaaanz vorsichtig sein !!!!!!

    Zum Schluss kleiner Beitrag, der vor 2 Jahre oder so durch die Medien ging, der bei allem Humor einen Eindruck vermittelt, dass die Unis bzw. Hochschulen alles andere als ein Pony-Hof sind...hat zwar nicht direkt mit ADHS zu tun, für Uni-Neulinge mit ADHS lohnt es sicht trotzdem, finde ich:

    http://www.focus.de/panorama/welt/ob...d_3668962.html

    http://www.maz-online.de/Lokales/Pot...elaestigung-an

    Das Thema hat deshalb so hohe Wellen geschlagen, weil es doch ein offenes Geheimnis ist, dass auch heute noch an Hochschulen in Deutschland Klausuren z.B. mit sexuellen Gefälligkeiten gekauft werden. Bei mir an der Uni soll es z.B. das Bestehen in einer mündlichen Nachklausur plus gute Note für nen Blow-Job gegeben haben. Nur so als Beispiel, mit welchen Bandagen an Unis so gekämpft wird.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Eric Cartman schreibt:
    Aber mal angenommen, man macht eine Bachelor-Thesis, Master-Arbeit oder Dissertation (Die Auswahlmöglichkeiten bei solchen Arbeiten sind nicht in einem Maße ein Schlaraffenland, dass man es sich leisten kann, nur bei dem Dozent zu machen, bei dem die Chemie stimmt), dann würde ich bezüglich ADHS gaaaanz gaaaanz vorsichtig sein !!!!!!
    Einen Nachteilsausgleich für diese schriftlichen Arbeiten beantragt man nicht beim Prof oder Dozenten, sondern beim Prüfungsamt. Und die entscheiden dann darüber. Und nur die entsprechenden Mitarbeiter des Prüfungsamtes wissen, welche Behinderung oder Erkrankung der Student hat. Sie dürfen das aus Datenschutzgründen keinem anderen erzählen. Der Prof selber weiß nur, dass der Student die Prüfung mit Nachteilsausgleich schreibt. Dass der Student ADHS hat, weiß der Prof nicht.

    Auch Behindertenbeauftragte an den Unis, die Studierendenberater und auch die entsprechenden Fachleute der Studentenwerke dürfen das nicht weitererzählen.
    Man kann sich also erstmal gezielt Infos einholen, ohne dass man direkt von ADHS erzählen muss.

    Ja, man muss sich ganz genau überlegen, wem man von ADHS erzählt. Da stimme ich dir zu. Und bei mir an der Uni weiß das keiner, dass ich ADHS habe. Es war für mich nie nötig, das so explizit zu erzählen. Und ich bekomme trotzdem die Unterstützung, die ich brauche.

  9. #9
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Eric Cartman schreibt:

    Zum Schluss kleiner Beitrag, der vor 2 Jahre oder so durch die Medien ging, der bei allem Humor einen Eindruck vermittelt, dass die Unis bzw. Hochschulen alles andere als ein Pony-Hof sind...hat zwar nicht direkt mit ADHS zu tun, für Uni-Neulinge mit ADHS lohnt es sicht trotzdem, finde ich:

    http://www.focus.de/panorama/welt/ob...d_3668962.html

    http://www.maz-online.de/Lokales/Pot...elaestigung-an

    Das Thema hat deshalb so hohe Wellen geschlagen, weil es doch ein offenes Geheimnis ist, dass auch heute noch an Hochschulen in Deutschland Klausuren z.B. mit sexuellen Gefälligkeiten gekauft werden. Bei mir an der Uni soll es z.B. das Bestehen in einer mündlichen Nachklausur plus gute Note für nen Blow-Job gegeben haben. Nur so als Beispiel, mit welchen Bandagen an Unis so gekämpft wird.
    Ich verstehe leider nicht genau, was diese beiden Artikel mit dem Thema Nachteilsausgleich zu tun haben? Kann mich da jemand aufklären.

  10. #10
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Nachteilsausgleich Hochschule/Uni

    Vielen Dank für eure Posts

    Ich werde morgen nochmal auf der Uni Internetseite stöbern und ggf. zu der studentischen Hilfe gehen.
    Dort gibt es eine Person, die Ansprechpartner für Lebenskrisen (auch außerhalb des Studiums) zur Hilfe steht.

    Also ihr würdet das erstmal als "neurologische Störung" beschreiben?

    Natürlich ist mir klar, dass ich das jetzt nicht noch vor den Prüfungen durchgeprügelt kriege, das will ich auch gar nicht.

    Möchte mir da erstmal Infos einholen und dann schauen, ob mir das was bringt, was die mir da anbieten könnten.

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