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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 72

    Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Hallöchen,

    ich befinde mich derzeit nicht nur im Diagnose-Verfahren, sondern wiedermal in einer (Sinn-Daseins/Existenz)-Krise. Ich bin mit meiner momentanen Lebenssituation mal wieder irgendwie vor die Wand gefahren. Das Studium was ich mache gefällt mir nicht so richtig und ich weiß nicht was ich später damit machen soll, ich bin sehr schlecht in den Teilbereichen Mathe und Info und kann mich auch nicht mehr motivieren, geschweige denn konzentrieren für die anstehenden Nachschreibe-Klausuren zu lernen. Ich habe das Studium angefangen, weil es von meiner langen Liste an möglichen Studiengängen am vielseitigsten war. Ich hatte auch furchtbare Angst vor dem Umzug oder das ich mich in einer neuen Wohnung nicht wohlfühle, aber das ist jetzt mein kleinstes Problem, ich mag die Uni und die Stadt an sich gerne und meine Wohnung ist top. Mir graut es jetzt eher davor ausziehen zu müssen, weil es keine Alternativen in der Umgebung gibt und ich dann die Stadt/Wohnung/Uni etc. alles wechseln muss.

    Eine Diagnose bekomme ich erst Ende März und Anfang April sind die Prüfungen. Zu den regulären Klausuren bin ich schon gar nicht zu allen angetreten, weil es mir zu viel wurde. Ich bekomme es nicht hin, mich diszipliniert und strukturiert durch den Tag zu bewegen, sodass was Sinnvolles bei rumkommt und ich was gelernt und geschafft habe. Momentan sind ja eh Semesterferien und da dümpel ich wirklich nur in den Tag hinein. Serien lenken mich meistens ab, und wenn ich dann doch mal in der Realität angekommen bin, werde ich so unglücklich, blase Trübsal und weine viel, wenn es um die Zukunft und meine nicht vorhandenen Perspektiven geht. Ich verliere da schnell denn Sinn in meinem Dasein und was ich hier überhaupt soll, ich hab das Gefühl, so wie ich bin, passe ich nicht in die Gesellschaft, ich kann den Erwartungen die an mich wie an andere Menschen gestellt werden, einfach nicht nachkommen und sie erfüllen, ich fühle mich da wirklich wie eine Versagerin. Dabei glaube ich schon das jeder Mensch zu Recht seinen Platz in der Welt hat und hier etwas vollbringen soll, ich glaube auch, dass ich hier sein darf und soll, aber wenn ich dann einfach an diesen Arbeitsalltag oder die Vorstellung von einem erfüllten Leben unserer Gesellschaft denke, da gehe ich bei dem Gedanken schon ein. Ich weiß nicht was ich will und wohin mit mir und wo ich anfangen soll zu suchen. Ich bin einefach ohne Orientierung im Leben und das war leider schon immer so.

    Ich kann auch leider keine Begeisterung mehr zu der Thematik meines Studiums aufbringen, andere beschäftigen sich drumherum mit der Thematik zusätzlich und engagiert/interessiert und ich bin so schnell fix und alle und kann mich nicht dazubewegen irgendwas nachzubereiten und anschließend an die Uni noch Zeit dareinzuinvestieren. Ich weiß auch nicht, ob das ein anderer Studiengang ändern würde oder ob ich den Anfangs zwar gut finde und er mir mehr Spaß macht, ich schlussendlich aber wieder nach ein paar Monaten, was anderes machen will.
    Ich habe auch festgestellt, wenn ich mich mal konzentrieren konnte, hab ich alles verstanden, auch Mathe und Info, da das aber in einer 1 1/2 stündigen Vorlesung max. 10 unzusammenhängende Minuten sind und ich anschließend unnormal fertig bin mit der Welt, weil alles mich abgelenkt hat, kann ich mich nicht noch da dran setzen und es nachbereiten, stattdessen sitze ich vor dem Laptop und das was ich verstanden habe aus der Vorlesung müsste ich noch 30x anschauen, damit ich es nicht wieder vergesse.
    Mein Gehirn ist schon kein Sieb mehr, sondern ein Fass ohne Boden, da fällt alles durch. Ich kann mir ja nichtmal die Namen von irgendwelchen Charakteren in Serien/Filmen merken, auch wenns der Hauptcharakter ist.
    Ich komme mir im Moment einfach strunzdumm, undiszipliniert, planlos und faul vor und habe Angst nie das Richtige für mich zu finden, dass ich alles anfange und abbreche, weil es irgendwann nicht mehr zu mir passt/mich unglücklich macht/ ich falsche Vorstellung etc. pp hatte. Ich weiß nicht wo meine Stärken liegen, ich kann irgendwie nichts richtig gut, oder habe eine eindeutige Stärke, dass ich in den Bereich gehen kann. Ich bin in der Hinsicht so ultra schlecht im selber einschätzen und daraus Perspektiven erkennen. Ich hab zwar festgestellt, dass ich irgendwie gut zeichnen kann und das macht mir Spaß, aber das bringt mich auch nicht weiter. Keine Ahnung, ob ich irgendwas in die Welt einbringen kann, wofür mich andere Leute mal bezahlen möchten. Das kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ich sowas bieten kann.

    Ich habe zwar vor das 2. Semester noch abzuwarten und mich da druchzuhangeln, aber ich habe jetzt schon keine Lust mehr und ich weiß nicht, ob es mich dann umstimmt, zumal ich jetzt viel lieber alles andere machen/studieren möchte als was Naturwissenschaftliches. Irgendetwas Kreatives, wo ich mich selbstverwirklichen/entwickeln kann und später auch eine bessere Vorstellung von dem Berufsfeld habe.

    Ich befinde mich da in einer Zwickmühle, ich würde gerne die Prüfungen mitschreiben, damit ich den Druck vielleicht weg habe, aber andererseits kriege ich das mit dem Lernen und Konzentrieren gar nicht mehr hin, und ich ja nicht weiß, ob ich es weitermachen will.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich einfach nur davor weglaufen will vor diesen für mich schwierigen Klausuren, wie gesagt, der Studiengang schien von allen anderen die ich damals in der engen Auswahl hatte noch am vielseitigsten, bzw. hielt Möglichkeiten offen, aber wirklich begeistert hat er mich von Anfang an nicht. Das hat kein Studiengang, weil ich oberflächlich alles(!) interessant finde, und vieles lernen möchte, aber dann nicht so wie jetzt.
    Über eine Ausbildung habe ich auch schon viel nachgedacht, aber da hab ich so gar keine Vorstellung von, ob mir das gefällt oder ob ich Bürojobs machen will/kann. Zumal da ja auch schulischer Anteil drin ist mit Prüfungen etc. Und das noch spezialisierter ist und wenn mir das nicht gefällt, sieht das hässlicher aus im Lebenslauf als ein gewechseltes/abgebrochenes Studium. Und was handwerkliches/medizinisches...ich weiß einfach nicht.

    Vielleicht habt ihr ja ein paar Vorschläge/Tipps wie ich weitermachen kann, vielleicht wie ich es doch schaffe für die Prüfungen zu lernen oder was eure Erfahrungen so waren, wie ihr mit solchen Krisen umgegangen seid.
    Momentan bin ich deswegen einfach echt traurig, dabei merke ich immer wieder wie gerne ich doch leben möchte, aber ich hab einfach unrealiste/romantische Träume/Vorstellungen vom Leben. Eigentlich hab ich nichtmal eine Ahnung wie das eigentlich geht, ich wollte es so lange nicht und das holt mich leider immer wieder ein.

    Ich freue mich auf eure Antworten Pandahh

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Ich hatte diese Krise auch. Ich würde Dir raten erstmal abzuwarten (Diagnose und so). Also bei mir lief es so, dass ich ein Studium abgebrochen habe und auch 2 Ausbildungen abgebrochen habe. Letztendlich war dann Studieren doch eher das richtige für mich. Wichtig ist, was Du später machen möchtest bzw. machen kannst.
    Warum hast Du dieses momentane Studium gewählt? Schreib Dir die Gründe dafür auf und denk nochmal nach.
    Schreib mit jemanden zusammen Stärken und Schwächen auf.
    Mach Praktika- dazu kann ich Dir nur raten, dann wirst Du auch sehen, was Dir liegt. Ich hätte wohl auch sowas vor meinem Studium machen sollen oder so ein FSJ. Dann hätte ich vielleicht schon früher herausgefunden, was mir liegt und was zu mir passt.
    Machst Du eine Therapie? Wenn ja, besprich es dort. Oder mache einen Termin bei der Studienberatung oder Psychosoziale Beratung an Deiner Uni. Die haben mir gut geholfen. Auch war ich beim Berufsberater für "Akademiker" von der Agentur für Arbeit, was mir gut geholfen hat.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg :-)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 182

    AW: Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Hallo Pandahh,

    es ist nun schon eine Weile her, aber ich kann mich gut erinnern, dass ich auch frühzeitig gezweifelt habe.
    Ebenso viele meiner damaligen Kollegen. Einige sind zum 2. Semester gar nicht mehr wieder gekommen und Andere haben
    nach oder während des 2. Semesters abgebrochen und was anderes gemacht.
    Gerade die Selbstzweifel zermürben einen.

    Jetzt überlege mal, was sich in deinem Leben alles verändert hat. Du beginnst ein Studium, beziehst vielleicht die erste
    eigene Wohnung (vielleicht sogar weit weg von zu Hause), Du musst dir einen neuen Freundeskreis aufbauen.
    Da ist noch vieles mehr, was einen erschlagen kann. Das ist nicht einfach. Manch einer steckt das halt besser weg.

    Hole mal tief Luft und dann schaue dir das alles noch ein Semester an.
    Nimm` ruhig die Tipps von schusselkopf an, daran ist nichts falsch oder peinlich.
    Und wenn du zu dem Schluß kommst das es alles nichts für dich ist, dann suche nach Alternativen.

    Es ist nie verkehrt den Weg zu wechseln, wenn es einem nicht gut tut.
    Lass dir keine Vorwürfe machen, denn nur du kannst dich fühlen und in dich hinnein horchen und merkst was gut ist.

    liebe groteske Grüße

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 617

    AW: Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Hallo Pandahh,

    Wenn du es momentan nicht so hinbekommst wie du willst dich zu konzentrieren, würde ich dir auch raten, erst einmal dich als Person in erster Linie zu stellen und das Studium-Zukunft Thema vorläufig stehen zu lassen. Wenn du dir dadurch Druck wegnehmen willst, und dich dazu zu zwingen versuchst mehr zu lernen als du grad kannst, wird es nichts. Dadurch kannst du Dir nur noch mehr Druck hereinkriegen, bis wirklich gar nichts mehr geht.
    Man hat so viel Zeit vor sich, wie man es sich nur vornimmt, wenn es dir besser gehen wird wird du es auch besser in Angriff nehmen können. Ich habe ungefähr den gleichen Weg eingeschlagen wie Du, und ich meine das nutzt nicht zu versuchen weiterzumachen, wenn du in einer Krise steckst. Später ist alles besser .
    Viel Erfolg bei deiner Weiterentwicklung. Du schaffst das schon .

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Hallo Pandahh,

    In solchen Momenten ist es oft schwierig, Ratschläge zu geben... Ich kenne diese Situation nur zu gut und Ratschläge sind da bei mir immer so... Na ja... Ich finde immer ein Gegenargument in solchen Situationen.

    Aber was das Studium angeht... Manchmal ist das Studium total anders als der Beruf, der danach kommt. Überlege dir einfach, was dein Ziel ist, welchen Beruf du ausüben willst, was ist dein Wunsch. Ist dieser nicht der, wofür du studierst, dann solltest du dir das vielleicht wirklich überlegen, ob du dieses Studium durchziehen willst. Aber in einem Tief findet man manchmal alles schlecht, auch wenn man ansonsten von etwas begeistert ist. Deswegen würde ich mit Entscheidungen immer warten, bis man wirklich urteilsfähig ist. Dagegen spricht auch nicht, ein Zwischensemester einzulegen oder dir mehr Zeit für dich zu nehmen, sprich, dein Studium ein wenig zu strecken.

    Gerade jetzt, wo du noch im Diagnoseverfahren steckst, würde ich mir das auch mit den Klausuren überlegen. Ob du sie schreiben willst oder nicht. Solltest du AD(H)S haben, dann kann mit einer medikamentösen oder anderen Behandlung dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt werden. Und vielleicht bist du dann im nächsten Jahr voll fit für die Klausuren.

    Oder geh einmal zur Studienberatung, auch da kann es sein, dass ein Gespräch um einiges entlasten kann.

    Die Entscheidungen kannst nur du treffen. Aber ich kann dir nur raten, nicht unüberlegt oder überhastet zu entscheiden. Lass dir die Zeit, die du brauchst.

    Viel Glück, egal wofür du dich am Ende entscheidest!!

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Krise (Studium, Zukunft, Diagnose, wie geht es weiter?)

    Hallo Pandahh,

    was du schreibst, kenne ich auch aus meiner Studiumszeit!

    Genau wie du fühlte ich mich überwältigt von den vielen unterschiedlichen und komplexen Anforderungen - sei es im Stoff, sei es die neue Lebenssituation oder auch die Frage, wie ich die vielen UNTERSCHIEDLICHEN und teilweise neuen Rollen für mich integriere und erfüllen kann.

    Mein Gedächtnis ist ebenfalls eher ein Fass ohne Boden - so wie du ja auch schreibst, dass man es nicht mal mehr ein "Sieb" nennen kann. Das ist heftig und ich musste Sachen auch tausend Mal wiederholen und tausend Mal lernen - und dann haperte es doch wieder an Einzelheiten - an Begriffen oder Formeln oder so. Das ist Ober-Blöd, weil man ja sehr viel gelernt und geübt hatte und es sieht immer so aus, als wenn die ganze Mühe überhaupt nix nützt.

    So wie bei dir begann die dicke Krise um das 2. Semester herum und ich verlor den Anschluss. Habe mich von Semester zu Semester irgendwie weitergehangelt und fühlte mich im Großen und Ganzen komplett unfähig.

    Sehr viel später erst wurde ich mit ADHS diagnostiziert und bekam auch Medikamente zur Unterstützung. Und danach hat es dann noch über ein Jahr gedauert, bis ich mich im "neuen Leben" (denn so fühlte es sich für mich nach der Diagnose an) eingerichtet hatte.

    Ab da ging es aufwärts - mein Gedächtnis ist jedoch nicht besser geworden und ich musste weiterhin unendlich viel Üben und Wiederholen, um fit für die Prüfungen zu sein. Und dennoch hatte ich in manchen Prüfungen plötzliche Blockaden und mir fielen einzelne (wichtige) Wörter und Begriffe nicht mehr ein, obwohl ich ganz genau wusste, dass ich sie gelernt hatte. Nur SAGEN konnte ich sie dann manchmal nicht mehr.

    Ähnlich wie du hatte ich auch immer wieder überlegt, das Studium zu schmeißen - obowhl ich das Fach liebte und immer noch liebe - ich wollte nur nicht mehr mit diesem Insuffizienzgefühl belastet sein.

    Also: Es war eine Quälerei zwischendurch über lange Strecken.

    Heute bin ich froh, dass ich durchgehalten habe - es wurde wirklich nach und nach besser mit den Medikamenten und auch dadurch, dass ich nun wusste, dass meine Schwierigkeiten nichts mit meinem Intellekt zu tun haben, sondern mit dieser Transmitterstörung, die man zwar ein bisschen beeinflussen kann unter Medis, die aber nicht weg geht. Letztendlich habe ich das Studium beendet und bin ab dem Sommer dann diplomiert.

    Was das Lernen angeht - und du fragst ja nach Tipps dazu - ich musste lernen, dass ich meinen ganz eigenen Lernweg finden muss.

    Also: Gruppenlernen war nix für mich - obwohl man in der Uni immer gehört hat, wie wichtig es sei, sich Lerngruppen anzuschließen.... Das mag ja sein, aber für manche ADHS´ler können Lerngruppen das pure Gift sein. Für mich war das so. Lerngruppen haben mich verwirrt, erschöpft und ausgelaugt zurück gelassen.

    Lernen mit Karteikarten? Habe ich eeeeewig lange versucht - manche meiner Kommis schwörten darauf. War auch nix für mich, weil ich mir da bei immensem Zeitaufwand kaum was merken konnte.

    Der Durchbruch kam bei mir mit Lernplakaten! Damit habe ich (a) sehr viel mehr Freude am Lernen bekommen und (b) entspricht das "bildliche" meiner Lern-Konfiguration (und das soll bei ADHS´lern durchaus nichts Ungewöhnliches sein) und (c) konnte ich am Ende eines langen Lerntages auch SEHEN und ANFASSEN, was ich getan hatte. Die habe ich auch immer abfotografiert, so dass ich sie mir auch ankucken konnte, wenn ich unterwegs war. (Ich hänge dir mal zwei Beispiele an).Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    In den Prüfungen dann sah ich so manches Mal mein Plakat vor meinen Augen und das war wirklich hilfreich!

    Mein Rat an dich wäre, keine weitreichende Entscheidung zu treffen, solange du noch so traurig, belastet und/oder aufgewühlt bist. Das sollte man grundsätzlich nicht, in so einer Stimmung Entscheidungen treffen!

    Hilfreich fand ich für mich auch, dass ich ein paar Mal die Soziale Beratungsstelle für Studis aufgesucht hatte, denn dort erfuhr ich, dass es nicht nur mir so ging mit den Studienschwierigkeiten, sondern dass das auch viele andere Studis betrifft (es wird halt an der Uni sonst kaum darüber gesprochen, weil alle so auf "Erfolg" gepolt sind). Außerdem war es entlastend für mich, dass die Beraterin dort mir den Druck rausgenommen hat, alles sofort schaffen zu müssen und am Besten noch mit Prädikatsnoten.

    Letztendlich war es in der Rückschau immer wieder eine harte Zeit - "Blut, Schweiß und Tränen", sozusagen. Ich möchte es nicht nochmal erleben - bin aber, wie gesagt, froh, dass ich durchgehalten habe und meine Abschlussnoten sind richtig gut! (Hätte ich nienienie gedacht!!).

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