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Diskutiere im Thema Jobs für psychisch Beeinträchtigte im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Hi,

    Ich zähle mich schon zu den hochsensiblen. Allein schon die vielen Dinge die mir was ausmachen (siehe oben) und das war nur ein kleiner Abriß. Manchmal echt nervig. Aber ich weiß nicht was ich dagegen tun kann.
    In der arbeit muss ich mir schon mal anhören ich sei zimperlich und tüdelig. Außerdem würde ich mich in watte packen... derjenige meint das nicht böse, aber es gibt mir immer ein bisschen das Gefühl nicht zu genügen und schon wieder was falsch gemacht zu haben bzw. Abnormal zu sein.
    Mit meinem Chef reden ist keine so gute Idee. Der ist so von dem schlag, dass alles nur einstellungssache ist und "man das schon erwarten kann". Wenigstens wird er mir nie mehr einen Posten mit alleinverantwortung geben, weil das ja letztes Jahr so schief gelaufen ist.
    Aber gerade wegen letztem Jahren bin ich jetzt noch vorsichtiger. Ich achte jetzt viel besser auf mich, aber das wird gleich als tüdeligkeit verstanden "und das in deinem alter".
    Ich bin mir immer so unsicher was jetzt richtig ist. Was kann ich aushalten? Für wie lange? Gut in eine Situation wie letztes Jahr komme ich vermutlich so schnell nicht wieder, aber das war ja auch nur der tropfen der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
    Aber ich weiß dass nur ich alleine das rausfinden kann...
    Lg susilein

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    @walikarimya: Wohnst du nicht sogar in Wien? Und hast du dich dort schon für Psychologie an der Uni beworben? Man muss übrigens bei Psychologie leider auch Mathe, also Statistik dort pauken, aber das soll nicht so schlimm sein, wie man denkt. Mit der richtigen Motivation hätte ich das als Mathemuffel sicher hinbekommen.

    Ich würde dir ans Herz legen, dass du dich nicht zu schnell verunsichern lässt durch Dinge wie Studienpläne usw. Natürlich ist das viel, aber es ist ja auch verteilt auf drei Jahre. Und überhaupt, drei Jahre können im Flug vergehen, vor allem wenn man etwas macht was man mag. Ein "Problem" von uns ADSlern ist ja dass wir oft zu schnell aufgeben, sobald Schwierigkeiten oder ungeliebte Aufgaben auftauchen. Aber es wäre schade wenn du in dem Beruf glücklich werden könntest und dich durch die Lernjahre abschrecken lässt, weißt wie ich mein?

    Oder bist du wirklich eher der praktische Typ? Also ich liebe Lernen, also nicht im Sinne von Im Zimmer pauken und auswendig lernen, sondern eher im Klassenzimmer zuhören, aufschreiben, nachfragen, diskutieren. Das LIEBE ich! Lernen beruhigt mich sogar, ich bin einfach auch mega wissbegierig (meistens, außer ich hab nen ganz depressiven Tag) Aber ich mag auch mittlerweile gern das Praktische, Angewandte. Und ich mag mich auch mal zwischendurch bewegen, daher mag ich den Job im Souvenirshop auch recht gerne. Gemein nur, dass man als Verkäuferin auch so wenig verdient. Ich habe letztens von einem jungen Juristen gehört, der 7.000 Euro im Monat verdient und nicht weiß, wohin mit seinem Geld!!!! Argggggh! Das ist sooooo ungerecht. Es müsste sich auch in punkto Gerechtigkeit gehörig was ändern, ist meine Devise. Ich finde unsere Arbeitswelt ist noch sehr auf Ausbeutung Angestellter angelegt.
    Einige Jobs im Niedriglohnsektor wie Verkäuferin, würden mir liegen, ich möchte sie aber nicht für immer machen, da ich mit dem geringen Gehalt alleine nicht leben könnte.

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    @Susilein: Hmm also ich habe es tatsächlich ein bisschen gelernt, auch als sensibler Mensch, alles nicht so persönlich zu nehmen. Aber ich finde solche Chefs und Menschen auch so k.....e, die sagen "man kann das schon erwarten" und "und das in deinem Alter". Menschen sind verschieden, und ich finde es so anmaßend, wenn Menschen, die mit mehr dickem Fell ausgestattet worden sind, annehmen, das müsste auf den Rest der Bevölkerung dann auch ausnahmslos zutreffen.

    Aber schau doch erstmal, vielleicht ist der Kollege ja doch gar nicht so schlimm, wenn du erst mit ihm arbeitest, oder er ist selber sensibel oder introvertiert und hat daher nur viele Verletzungen einstecken müssen und du kitzelst mit deiner Empathie dann vielleicht den einst netten Menschen wieder heraus? Zugegeben, das klingt sehr optimistisch und menschenfreundlich-idealistisch, aber mach dir über ungelegene Eier noch keinen Kopf! Okay?

  4. #34
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Meine Mutter sagt immer.:"es wird nie so heiß gegessen wie gekocht"
    Da ist schon was wahres dran. Leider habe ich die blöde Angewohnheit oft vom schlimmsten auszugehen... aber bis dahin ist ja noch viel Zeit.

    Mich nervt es auch total dass die Leute immer von sich auf andere schließen. Ich empfinde es als ewigen Kampf für mich einzustehen. Dann gibt es auch Leute die verständnisvoll sind wenn es ihnen passt und wenn es hart auf hart kommt, dann ist wieder alles ganz anders.
    Beispiel: ich gehe, trotz Antibiotika, mit dicker backe vom zahninplantat setzen in die Arbeit, mir gings nicht besonders, die backe hat bei Anstrengung voll gepocht. Angeblich wäre es kein Problem wenn ich nur sitzende Tätigkeiten machen würde, Hauptsache ich wäre da. Das Ende vom Lied war dass ich doch wieder rumgerannt bin und mich schrecklich fühlte weil mein einer Kollege was wichtiges am PC zu tun hatte.
    Das fand ich voll mies aber damals hatte ich noch nicht den Mut mich zu wehren. ..

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Susilein schreibt:
    Ich kann auch nachfühlen... das Thema Arbeit ist bei mir auch ein ziemlich heikles... nach dem Studium (was technisches) habe ich bis jetzt nur in einem Beruf (den Job den ich für meinen Traumberuf hielt) gearbeitet. Letztes Jahr im Sommer, wurde ich an eine andere Stelle versetzt die alles vereint hat was im 4. Absatz zu lesen ist -> Zusammenbruch.
    Auch ich denke dass ich für eine "klassische" Karriere wie es heutzutage üblich und auch erwartet wird eigentlich eher ungeeignet bin.

    Mit Druck kann ich nur bis zu einem gewissen Maß umgehen und dieses Maß ist sehr gering.
    Rauen Umgangston vertrage ich auch nicht. Genauso wie ich schlecht mit Ironie, "Witzen" und Gestichel umgehen kann.
    Auch Unterbrechungen durch Telefonanrufe, Parteiverkehr, Kollegen die ne Frage haben nerven mich gewaltig und bringen mich total aus dem Konzept
    Auch "schwierige" Kollegen die unzuverlässig, chaotisch, übermäßig freundlich, stimmungslabil, hektisch, negativ-schwingend sind kann ich nicht ab.
    Für Aufgaben die viel Verantwortung mit sich bringen bin ich auch ungeeignet.
    Im Großen und Ganzen brauche ich eine von außen vorgegebene Struktur, die aber nicht zu streng sein darf.

    Am besten arbeite ich in einem harmonischen Team, wo jeder (mehr oder weniger) seine Aufgabe hat. Ich kann gut auf Zuruf arbeiten, ich mach alles wenn ich weiß Punkt1, Punkt2, Punkt3... das ist zu tun. Ich mach das, bleib dran und meistens ist am Ergebnis nichts auszusetzen. Ich kann auch festgelegte Projekte über einen längeren Zeitraum verfolgen - zwar muss ich dann manchmal aufpassen dass ich mich nicht verzettle, aber das klappt ganz gut.

    Schwierig wird es wenn ich einen ungeordneten Korb an verschiedenen Aufgaben bekomme (Administration, Reparatur, Verwatlungskram) bzw. die Aufgabe neu ist und es mir keiner erklärt bzw. erwartet wird "Das kann die schon!". Da verlier ich den Überblick und bekomm nen BlackOut. Ganz schlimm ist, wenn ich das über einen längeren Zeitraum alleine machen muss - ohne Hilfe bzw. Möglichkeit jemand persönlich (nicht übers Telefon) zu fragen.

    Ich denke mir immer, dass für mich ein Job passend wäre wo Hektik kontraproduktiv ist. Mir kommt immer Uhrmacher, Porzelanmaler oder so, in den Sinn.

    Auch ich interessiere mich sehr für Psychologie, Medizin und Gesundheit im allgemeinen. Auch mag ich gerne Tiere und die Natur. Ich kann sehr gut logisch denken und Naturwissenschaften interessieren mich auch sehr.
    Ich helfe aber gerne Leuten die es nicht so gut haben wie ich. Z.B. habe ich einem Mädchen aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern umsonst Nachhilfe in Mathe und Physik gegeben - die haben nicht viel Geld und die Mutter ist chronisch Krank und lebt im Heim. Das hat mir voll Spaß gemacht und mich auch nicht gestört, dass ich nix bekommen hab.

    An meinem aktuellen Job ist ja grundsätzlich nichts auszusetzen, er ist interessant, abwechslungsreich, bietet eine gute Mischung aus sitzender und bewegter Tätigkeit, man hat mit Menschen zu tun und man kann helfen - nur sind mir 8 Stunden/Tag irgendwie etwas viel. Ich könnte auch gut mit nem 6h-Tag leben. Wäre auch Geldmäßig drin, nur wie erklär ich das meinem Chef? Der hat sich jetzt grad wieder von meinem Zusammenbruch von letztem Jahr erholt - er dachte er hätte jetzt schon wieder so nen Dauerkranken im Team und hat einmal sogar angedeutet ich solle mir doch was anderes suchen.

    Ich habe mir auch schon überlegt mir was anders zu suchen - hatte sogar schon ein konkretes Angebot, habe mich aber jetzt dagegen entschieden, weil ich da wieder so einen Mist wie letztes Jahr hätte. Mein jetziger Chef würde mir nie mehr eine Aufgabe mit großer Alleinverantwortung geben, das sollte ich erst mal ausnützen.

    Zur Zeit schwebt mir irgendwie der Gedanke, eines Nachhilfezentrums speziell für ADHS-Kinder vor, vielleicht sogar Tierunterstützt. Das fände ich irgendwie voll cool. Kindern die so sind wie ich war zu helfen die Schule zu packen. Die brauchen nämlich wen der an sie glaubt und dann wachsen solche Kids über sich hinaus. Eltern sind schnell genervt und überfordert weil sie auch noch Angst haben um die Zukunft ihres Sproß. Erklären kann ich nämlich gut. Aber dazu fehlt mir die pädagogische Ausbildung. Ich hätte zwar ne Freundin die wäre sogar Heilpädagogin, aber die hat auf ne Selbstständigkeit keine Lust und ich ehrlichgesagt auch nicht. Außerdem ist die unzuverlässig (=NoGo).

    Eine kurze Liste was sonst noch zu Auswahl stehen würde (wahrscheinlich fehlt wieder die Hälfte):

    Psychologin (am liebsten mit Kindern)
    Forscherin (am liebsten Sterne oder in der Medizin)
    Gerichtsmedizinerin
    Laborantin
    Lehrerin oder Nachhilfelehrerin
    Physiotherapeutin
    Tierpflegerin
    Hundetrainerin
    Tierpsychologin (am liebsten für Hunde)
    Försterin
    Müllerin
    Uhrmacherin
    Präparatorin bzw. Kürschnerin (Tiere ausstopfen)
    Baumpflegerin bzw. in ner Baumschule
    Greenkeeper aufm Golfplatz
    Juristin oder Richterin


    Es passt halt immer was nicht. Einmal die fehlende Ausbildung, dann muss man Schichtarbeiten (passt nicht zu meinem Bedürfnis nach Ordnung), dann müsste man sich selbstständig machen (zu stressig, kenn ich von Papa).

    Zu der Sache mit den Senioren:
    Könnte man das nicht freiberuflich machen? Einfach mal in den Altenheimen anrufen (in Berlin gibt's doch bestimmt massig davon?!) und fragen ob da Interesse bestünde.

    Bis jetzt hat sich noch immer irgendwie alles von selbst gegeben. Ich musste nur abwarten - mal schauen obs diese mal auch wieder so ist. Zur Zeit geht es mir eigentlich ganz gut in der Arbeit weil die Punkte aus Absatz 3 weitestgehend erfüllt sind.

    Ich hoffe auch für dich dass du das findest was dich interessiert. Ich arbeite ja auch grade in dem Bereich er mit total interessiert, nur wenn man zu wenige Personal hat wird auch der tollste Job irgendwann zur Tortur...
    Was hast studiert?

  6. #36
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Feinwerktechnik

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Ne private nachricht kann man dir nicht schreiben zwecks einstellung in dem forum? Susilein in was fuer ner branche bist taetig

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Ich habe bachelor und master in lebensmitteltechnik. Habe deinen beitrag,susilein gelesen und bin ebenfalls platt von der arbeit.habe zugenommen und kann mich zu nichts aufraffen.habe ich das falsche studiert oder ist das bei adslern so, dass sie total platt sind wenn sie von der arbeit kommen. Bin hypo und arbeite in nem ingenieurbuero seit 6 wochen ..3 stelle nach studium..beibden ersten beiden nicht verlaengrt

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    wali_karimya schreibt:

    Aber ich will mir das aussuchen. Machmal gehn mir alle Menschen soooo auf den Zeiger!!, dass ich zu jederzeit sagen können will: "Nein. Mach ich nicht. Dieses Eisen is mir zu heiß".
    Stell ich mir grade soooo bildlich vor .....

  10. #40
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Jobs für psychisch Beeinträchtigte

    Um private Nachrichten zu schreiben muss man sich vorstellen.
    Ich glaube nicht, dass ich primär das falsche studiert habe, es war sehr interessant und meine Leistungen waren über allem was ich und meine Umgebung je erwartet hätten. Nur der Anforderung die solch ein Abschluss mit sich bringt, der bin ich bisweilen nicht gewachsen. Fachlich kenn ich mich ganz gut aus aber da ich halt nicht so belastbar bin wie andere und bisweilen unsicher bin im Umgang mit anderen ernte ich des öfteren Unverständnis und muss mich zum gefühlten 1000. Mal für irgendwas rechtfertigen und das kostet so viel kraft und nerven. Den Satz:"du hast doch studiert, das musst du doch können! " hab ich schon so oft gehört und jedes Mal gibt es mir das Gefühl wieder mal versagt zu haben. Ich habe glücklicherweise total nette Kollegen, einem konnte ich sogar von der adhs-Problematik erzählen, aber irgendwann ist auch dessen Geduld erschöpft. Manchmal habe ich das Gefühl, dass geglaubt wird ich würde das absichtlich machen aber das stimmt nicht!
    Am Mittwoch z.B. habe ich mich trotz Erkältung mit Halsweh, Kopfschmerzen und leichtem Fieber in die Arbeit geschleppt, mir gings echt mies ich bin aber hin weil sonst der Eine ganz alleine gewesen wäre. Als ich dann meinem eingeweihten Kollegen am Telefon mitteilte, dass ich am Donnerstag vermutlich nicht kommen würde musste ich mir gleich wieder anhören ich wäre zu zimperlich und würde mich in watte packen. "Nur weil man sich ein bisschen schlecht fühlt, kann man nicht zuhause bleiben" Er meinte zwar, dass er es nicht böse gemeint hätte, was ich ihm auch glaube, aber schon wieder ankorigieren, schon wieder rechtfertigen... das nervt mich so! Gestern musste ich mich dann zum Doc bringen lassen, weils mir so schlecht ging und der meinte ich hätte am Mittwoch schon ins Bett gehört. Supertoll!!!
    Ich bin auch oft so platt nach der Arbeit. Ich denke das liegt an der Reizüberflutung. Bei mir dudelt meistens das Radio (weil meine Kollegen nicht ohne können), dann wird oft noch lautstark telefoniert (manchmal an 2 Telefonen gleichzeitig) und parteiverkehr gibt's auch noch. Da sitzt man mal konzentriert an was und muss von einer Sekunde auf die andere alles hinschmeißen und sofort zu 100% bei nem komplett anderen Problem zu sein. Diese Wechsel fallen mir auch schwer, das und auch das obige versteht aber keiner weil ich doch ein junger und ausgezeichnet ausgebilder mensch bin "das musst du doch können bzw. Aushalten !"
    Ich nehme seit Mitte letzten Jahres medikinet, damit ist es etwas leichter, aber ich muss mir meinen privaten altag extrem ruhig gestalten als Ausgleich für die Arbeit. Zum Glück ist mein Freund auch eher der ruhige und zieht da gut mit. Wir bewegen uns viel in der freien Natur, schauen nur noch wenig fern und treffen uns nur noch mit Leuten die wir wirklich mögen. Besonders die Bewegung tut uns gut, anfangs war es verdammt schwer sich aufzuraffen, aber ist man erst mal unterwegs merkt man wie gut es tut.
    Irgendwie hat die smartphone-app den letzten Teil geschluckt. Ich denke nicht dass es der falsche job ist. Ich mache ihn sogar sehr gerne, aber ich habe ein bisschen schiss dass ich es nicht durchhalte... mal schauen wies so weitergeht.
    Geändert von Susilein (13.02.2015 um 09:36 Uhr)

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