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Diskutiere im Thema Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Hallo zusammen,

    ich (39) bin Programmierer und Projektleiter in der Informatik-Branche.

    Ich habe bereits mehrmals den Job gewechselt, da ich sehr schnell mit beruflichen Situationen unzufrieden war (Vorgesetzte, Arbeitsbedingungen, Aufgaben, Eintönigkeit, Stress, ...).

    Ich wurde nie gekündigt und meine Arbeitgeber/Vorgesetzte waren mit meiner Arbeit immer sehr zufrieden, was sich in meinen bisherigen Arbeitszeugnissen wiederfindet. Ich bin durchaus belastbar und ausdauernd, wenn die Umgebungsfaktoren passen. Wenn ich jedoch mit einigen Gegebenheiten nicht zufrieden bin, z.B. Entscheidungen nicht verstehe, häufig gestört werde, ständigem wiederkehrendem Druck ausgesetzt bin, lässt meine Motivation und meine Leistungsfähigkeit und -bereitsschaft extrem nach.
    Des Weiteren muss ich mich mit meiner Arbeit und dem Ergebnis, z.B. den Produkten, identifizieren können, um dauerhaft leistungsfähig zu sein.

    Wenn ich an meine verschiedenen Arbeitsstellen zurückdenke, dann stelle ich fest, dass ich dort am zufriedensten war, wo ich viele verschiedene Aufgaben, also viel Abwechslung hatte und mich "bewegen" konnte - körperlich wie geistig. Unzufriedenheit im Beruf verbinde ich mit eintönigen, immer wiederkehrenden Aufgaben.

    Momentan befinde ich mich an einer Arbeitsstelle, an die ich wie immer (zu) motiviert herangegangen bin und merke seit längerer Zeit schon, dass die Eintönigkeit, die Routine und die schwachsinnigen Entscheidungen meiner Vorgesetzten meine Motivation auf ein Minimum schrumpfen ließen.

    Vor einigen Wochen wurde mir ADHS diagnostiziert, was u.a. einige der oben beschriebenen Job-Probleme erklärt.

    Allerdings weiß ich momentan nicht, wie es beruflich weitergehen soll. Ich habe das Gefühl, unbedingt von meinem momentanen Job weg zu müssen, weil er mir nichts gibt - und zudem durch die ständigen Grübeleien mein Privatleben zerstört.

    Ich habe auch schon überlegt, die Informatik-Branche zu verlassen - aber wie und wohin, Ideen hätte ich einige, aber mit 39 eine Umschulung oder neue Ausbildung?

    Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen und Probleme oder sogar Lösungen?

    Viele Grüße
    Anton

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Du hast deine Probleme auf Arbeit doch schon ganz gut analysiert - es sind Probleme, die ADS bedingt sind. Deswegen wäre der richtige Weg, dein ADS anzugehen und jetzt nicht nach einem neuen Beruf zu suchen, denn die Probleme, die du schilderst, wirst du auch dort haben.
    Geändert von Wintertag ( 4.01.2015 um 20:45 Uhr)

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Hallo,
    ich kann Dir nachfühlen.
    In einer Sackgasse steck ich auch im moment. Habe allerdings immer noch meinen ersten Arbeitsplatz.
    Irgendwie will ich was anderes machen aber was? Auf jeden Fall nicht mehr in den Verkauf.
    Und großmächtig Autofahren will ich auch nicht. (jetzt 10 km ) Also was tun? Ich werd wohl noch ne weile steckenbleiben, so wie
    viele andere auch.



    spatz

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Hi du,
    warum machst du dich nicht selbständig? Du bekommst ja 1 Jahr Arbeitslosengeld. Viele Online Marketer behaupten sich innerhalb kürzester Zeit einen florierenden Blog aufgebaut zu haben mit Wordpress, Digimember, Klicktipp und Mailchimp. Als Programmierer kannst du ja leicht online digitale Produkte verkaufen.
    Ich meine da hast du mehr Freiräume. Du kannst selbst bestimmen wann wie und wo du arbeitest. Ich habe selbst einen Blog mache den aber just for fun.
    Vielleicht lese mal ein bißchen über Online Marketing. Ob es wirklich so gut funktioniert kann ich nicht sagen weil ich zum Beispiel digimember für geschützte Bereiche benutze nicht aber zum Verkauf von online Produkten. Ich habe auch keine Affiliates. ich habe auch nichts davon das ich das hier so schreibe. es war nur so eine Idee...
    vielleicht fällt dir noch was besseres ein...

    gruss keineinfall

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Mit 40 Jahren würde ich nicht mehr komplett in eine andere Branche wechseln, sondern schauen, dass ich auf dem aufbauen kann, was ich habe... ausser Du hast da noch einen Bereich, der Dich wahnsinnig interessiert, wo Du auch mit einiger Sicherheit sagen kannst, dass Du dadrin arbeiten könntest.. Also Neuanfänge sind möglich aber sehr risikoreich..

    Deshalb erstmal meine Frage - Informatik bzw. Programmieren an sich interessiert Dich schon noch? Und nur das drumherum ist das was Dich stört? Dann würde ich schauen, dass Du im Informatik -Bereich bleibst, aber nach einer anderen Branche/ anderen Typ von Jobs schaust. z.B. könntest Du in den Bildungsbereich wechseln. Vielleicht mußt Du nach einer kleinen Firma Ausschau halten, wo Du nochmehr die Möglichkeit zur Mitbestimmung hast.. oder vielleicht wäre die Selbstständigkeit etwas für Dich? Die beinhaltet natürlich wieder andere Gefahren für ADSler...

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Du versuchst auf Teilzeit zu wechseln und in der Freizeit dann irgendwas machst, was Dich erfüllt.


    Wie war das auf den Stellen, wo Du diese Abwechselung hattest? Wieso hast Du dort nicht weitergearbeitet?

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    AdeHaEss schreibt:

    Ich habe das Gefühl, unbedingt von meinem momentanen Job weg zu müssen, weil er mir nichts gibt - und zudem durch die ständigen Grübeleien mein Privatleben zerstört.

    Ich habe auch schon überlegt, die Informatik-Branche zu verlassen - aber wie und wohin, Ideen hätte ich einige, aber mit 39 eine Umschulung oder neue Ausbildung?

    Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen und Probleme oder sogar Lösungen?

    Viele Grüße
    Anton

    Moin AdeHaEss,

    Aufgrund mehrmals auf die Nase gefallen wegen genau solcher Gedanken (nicht nur im beruflichen Kontext): UN-BE-DINGT ... und so.... ...

    also wenn es bei mir so los geht (was immer mal wieder vorkommt),

    dann sehe ich zu, dass ich KEINE SPONTANE Entscheidung treffe und meinem eigenen inneren Druck und meinen Gedanken über eine Angelegenheit freundlich misstraue.

    Mein ADHS-Gehirn ist nämlich gerne: Impulsiv, totalitär, einseitig-grüblerisch, verbohrt ..... und hat es immer eilig.


    Wegen der momentanen Be- oder Überlastung bei dir auf der Arbeit - gäbe es die Möglichkeit, dass du dir eine Auszeit nehmen kannst? Kur? Krankschreibung? Urlaub?

    Manchmal tut ja eine Distanz vom Ort gut und eröffnet neue Perspektiven.

    Liebe Grüße,

    Luzie

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    AdeHaEss schreibt:
    Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen und Probleme oder sogar Lösungen?
    Ich kann dieses "weg wollen" nachvollziehen. Geht mir im Moment ähnlich. Ok, da spielen auch private Gründe eine Rolle, weil ich eine WE-Beziehung führe und das nicht bis in alle Ewigkeit weiter machen will. Nach über fünf Jahren nervt es mich einfach. Aber da ich jetzt nach der Weiterbildung einen unbefristeten Vertrag habe...

    Meine Motivation ist z. Zt. einfach auf dem Nullpunkt. Das letzte Jahr war grässlich. Vollzeit arbeiten, pendeln, pauken für die Prüfung. Fühle mich immer noch total alle. Und mehr als Gastarbeiter in der Abteilung als je zuvor, trotz unbefristetem Vertrag.

    Was mich vom Wechsel abhält ist eine extreme Unsicherheit (will einfach noch mehr Erfahrung sammeln) und dass es im Moment nicht genau das gibt, was ich suche, ohne jeden Tag in die nächste Großstadt pendeln zu müssen (Horror, es geht nichts über arbeitsplatznahes Wohnen!) und da hab' ich erst recht keinen Bock drauf.

    Aber ich kenne dieses "immer die gleichen Leute, die gleichen Räume, der gleiche Ablauf". Vielleicht sind ADHSler doch oft "Jobhopper", keine Ahnung. Die meisten Leute würden wohl jubeln, wenn sie einen unbefristeten Vertrag angeboten bekommen würden in diesen Zeiten, auch wenn die Bedingungen woanders sicherlich besser wären (sprich: mehr Geld), aber ich hab' echt gezögert, bevor ich die Unterschrift unter das Papier gesetzt habe. Es war eine Überwindung, das zu tun. Ich fühlte mich wie die Braut, die vor'm Altar steht, sich umdreht, das Brautkleid rafft, die hochhackigen Schuhe von sich kickt und wegrennt.

    Im Moment fühle ich mich einfach komisch, wenn ich auf Arbeit gehe. So eine Frage von "Das war es jetzt?" bzw. "Das ist es jetzt für die nächsten 30 Jahre, wenn ich das so will?"

    *grusel*


  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 268

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Wintertag schreibt:
    Du hast deine Probleme auf Arbeit doch schon ganz gut analysiert - es sind Probleme, die ADS bedingt sind. Deswegen wäre der richtige Weg, dein ADS anzugehen und jetzt nicht nach einem neuen Beruf zu suchen, denn die Probleme, die du schilderst, wirst du auch dort haben.
    Die Frage ist, ob es wirklich so ist, dass es nichts nützt, nach einem neuen Beruf zu suchen. Es gibt nämlich schon Leute, die durch einen Berufswechsel etwas gefunden haben, was viel besser passt. Ich denke nicht, dass es so pauschal richtig ist, dass die Probleme in jedem anderen Beruf (oder auch nur anderem Job im selben Beruf) auch auftreten werden.
    Trotzdem kann es aber natürlich sein, dass man durch einen Berufs- oder Jobwechsel nur versucht, vor sich selbst wegzulaufen, was ja bekanntlich nicht geht.

    Die Lösung wird wohl in einer Mischung aus beidem liegen: ADS angehen UND die äußeren Umstände verändern. Ob hierzu Änderungen an der aktuellen Arbeitsstelle reichen, ein neuer Job im selben Beruf reicht oder ein Berufswechsel sinnvoll ist ist eine sehr individuelle und sehr komplizierte Frage. Vielleicht kann man das mit Hilfe einer Psychotherapie herausfinden?

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    Wintertag schreibt:
    ... und jetzt nicht nach einem neuen Beruf zu suchen, denn die Probleme, die du schilderst, wirst du auch dort haben.
    Ja, das ist nachvollziehbar. Allerdings ist es momentan schwer für mich, einen klaren Kopf zu behalten! Denn einerseits ist da das unerträgliche Gefühl "Ich muss hier weg, sonst drehe ich durch!", andererseits natürlich die Vernunft und die Zukunftsangst. Es ist momentan schwer für mich, die Dinge durch die "Ich-habe-ADHS-Brille" zu sehen, denn im Grunde werde ich trotzdem häufig durch meine Gefühle kontrolliert.

    Spatz schreibt:
    ... Also was tun? Ich werd wohl noch ne weile steckenbleiben, so wie viele andere auch.
    Ich bin in meinem ersten Job auch sehr lange "steckengeblieben". Als ich dann die Chance hatte dort herauszukommen, war ich sehr froh! Allerdings hatte ich damals keine Ahnung von "meinem" ADHS. Ich habe allerdings heute auch immer wieder den Gedanken: "Liegt meine Unzufriedenheit an meinem ADHS, oder ist in meinem Berufsleben tatsächlich alles negativ?" Und diese Frage stelle ich mir immer wieder ...

    keineinfall schreibt:
    Hi du, warum machst du dich nicht selbständig? ...
    Ach, daran habe ich auch schon so oft gedacht. Ich verwerfe diesen Gedanken allerdings immer wieder, da mir das finanziell und existenziell viel zu unsicher ist. Ich muss halt nicht nur für mich allein sorgen ... In dieser Hinsicht bin ich wirklich ein "Angsthase"!

    Rina Oka schreibt:
    ... Wie war das auf den Stellen, wo Du diese Abwechselung hattest? Wieso hast Du dort nicht weitergearbeitet?
    Das ist allerdings eine sehr gute Frage, die ich mir selbst auch im Hachhinein immer wieder stelle ... Allerdings war ich damals halt auch sehr unzufrieden mit dem jeweiligen Job. Aber so ist das: Man weiß erst, was man hatte, wenn man es noch schlechter antrifft ... Aber ich habe häufig das Gefühl, dass ich in der Informatik-Welt kein berufliches Heil finde, da diese immer mit viel Stress behaftet ist. Klar, in vielen anderen Branchen ist es auch so. Ich habe auch grundsätzlich nichts gegen Stress, aber es sollte auch Momente geben, in denen man denkt: Ok, es ist stressig, aber es ist trotzdem toll, weil ich etwas schaffe, erreiche, bewege, hinter dem ich stehe - und diese Momente hatte ich schon lange nicht mehr!

    Luzie schreibt:
    ... Wegen der momentanen Be- oder Überlastung bei dir auf der Arbeit - gäbe es die Möglichkeit, dass du dir eine Auszeit nehmen kannst? Kur? Krankschreibung? Urlaub? ...
    Das ist ja eigentlich keine schlechte Idee, aber weder ein längerer Urlaub noch eine Kur sind momentan möglich. Eine Krankschreibung kann ich irgendwie auch nicht "bringen".

    summerset schreibt:
    ... Im Moment fühle ich mich einfach komisch, wenn ich auf Arbeit gehe. So eine Frage von "Das war es jetzt?" bzw. "Das ist es jetzt für die nächsten 30 Jahre, wenn ich das so will?" ...
    Das frage ich mich auch immer häufiger. Vor Allem, wie ich oben schon schrieb, sehe ich keinen Sinn in meiner Arbeit - außer Geld zu verdienen. Ich arbeite nur für stressige Projekte/Kunden, um, wenn etwas fertig ist noch stressigere Projekte/Kunden zu erhalten. Ich habe den (vielleicht subjektiven) Eindruck, dass die Ganze Welt, vor allem aber die Informatik-Welt, immer verrückter wird - und vor allem immer verrückter macht!

    Gianna schreibt:
    Die Frage ist, ob es wirklich so ist, dass es nichts nützt, nach einem neuen Beruf zu suchen. Es gibt nämlich schon Leute, die durch einen Berufswechsel etwas gefunden haben, was viel besser passt. Ich denke nicht, dass es so pauschal richtig ist, dass die Probleme in jedem anderen Beruf (oder auch nur anderem Job im selben Beruf) auch auftreten werden.
    Trotzdem kann es aber natürlich sein, dass man durch einen Berufs- oder Jobwechsel nur versucht, vor sich selbst wegzulaufen, was ja bekanntlich nicht geht.

    Die Lösung wird wohl in einer Mischung aus beidem liegen: ADS angehen UND die äußeren Umstände verändern. Ob hierzu Änderungen an der aktuellen Arbeitsstelle reichen, ein neuer Job im selben Beruf reicht oder ein Berufswechsel sinnvoll ist ist eine sehr individuelle und sehr komplizierte Frage. Vielleicht kann man das mit Hilfe einer Psychotherapie herausfinden?
    Mein größtest Problem ist eigentlich, dass ich keinen Sinn in meinen täglichen Bemühungen und in den Ergebnissen meiner Arbeit, und wenn sie noch so gut sind, sehe. Grundsätzlich macht mir die Informatik ja Spaß, wenn ich einen Sinn im Ergebnis sehen würde ... Allerdings sind das natürlich auch momentane "Spinnereien" ... Vielleicht hast Du ja Recht und eine Psychotherapie könnte mich da ein wenig weiterbringen ...

    Auf jeden Fall vielen Dank für Eure Antworten!!!

    Gruß
    Anton

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Beruflich in der Sackgasse - und nun ADHS-Diagnose

    AdeHaEss schreibt:
    Wenn ich an meine verschiedenen Arbeitsstellen zurückdenke, dann stelle ich fest, dass ich dort am zufriedensten war, wo ich viele verschiedene Aufgaben, also viel Abwechslung hatte und mich "bewegen" konnte - körperlich wie geistig. Unzufriedenheit im Beruf verbinde ich mit eintönigen, immer wiederkehrenden Aufgaben.
    Bestünde denn die Möglichkeit, in deiner jetzigen Firma in eine andere Abteilung zu wechseln, wo du das wieder hättest? Und was bräuchtest du denn, um Sinn in dem Ergebnis deiner Arbeit sehen zu können?

    Hab gerade beim Süddeutsche-Lesen noch nen Artikel gefunden, von dem ich dachte, er könnte dich vielleicht interessieren:
    http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufliche-neuorientierung-radikale-jobwechsel-sind-riskant-1.2271392

    viele Grüße,

    oracle.kid

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