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Diskutiere im Thema Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Ich habe gerade meinen Job geschmissen weil ich einfach keine Lust mehr habe. Leider kann ich fast garnicht mehr kommunizieren wenn ich eine "autistische Phase" habe (das geht auf und ab, nach einer aktiven Phase kriegt man plötzlich burn-out)

    Ich glaube, am besten hat es noch für mich funktioniert, wenn ein familiäres Umfeld da war, und man sozusagen sehr viel Spaß an der Arbeit hat.

    Leider mag ich fremde Leute überhaupt nicht, und so ist es ultraschwer, so einen sozialen Job zu finden.

    Ich bin ein verbaler Autist, und kommme wohl irgendwie gebildet 'rüber.

    Das ist ziemlich unangenhem, weil mich die leute immer fragen, was ich denn studiere. deswegen gehe ich gar nicht mehr weg, weil ich entweder lpge, oder ausweiche, oder sage das ich nicht mal Abitur habe, und dann sind die leute peinlich berührt irgendwie, weil die studieren ja alle.

    Ich hab nicht mal ne Ausbildung, weil ich es einfach nicht ertragen kann, mit so vielen Leuten zusammenzu sein.

    Also liebe Kathrinchaot, ich bin zur zeit arbeitslos, obwohl mein Chef noch garnichts davon weiß ;-(

    Und mein konflikt ist:

    mach ich das bequem, und bekomme arbeitslosengeld und habe dann keine Herausforderung und entwickele mich nicht, ode rnehme ich einen neuen, anderen Job an, bei dem ich vielleicht zusammenbreche weil alles so neu unkollegial und ungewohnt ist?

  2. #12
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.453

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo Kathrin,

    Wenn ich deine letzte Beitrag lese, sieht alles so ähnlich aus wie meine Geschichte... Eine Ausbildung gemacht, immer wieder gescheitert, immer wieder probiert... Dann nur verzweifelt und ADS-Diagnose bekommen...

    Ich habe nun mich damit abgefunden dass 99% die Jobs in der freie Wirtschaft nichts für mich sind. Seit langem verdienne ich mein Geld nicht mehr ganz allein...

    Ich habe es losgelassen... Gibt es eine geeignet Job, dann ist ok, sonst eben gibt es keine... Es gibt in der CH einiges anders als der 1. Arbeitsmarkt und dort fühle ich mich auch wohl.

    lg

  3. #13
    p@x


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    KathrinChaot schreibt:
    Die Zeit war schlimm weil ich jung, alleine in einer fremden Stadt, verständnislose Eltern und nur oberflächliche Freundschaften.
    Oh das kenne ich, habe ich EXAKT so auch durchgelebt, mit 17 ausm Kinderheim geflogen, eigene Wohnung, fremde Stadt, Familie keine, nur ne Mutter, die mir vorgeschlagen hat, mich selbst für unzurechnungsfähig erklären zu lassen, da ja dann alles viel einfacher wäre *kotz*


    KathrinChaot schreibt:
    Später hab ich über verschieden Zeitarbeitsfirmen und Cateringfirmen in der Gastronomie gearbeitet, da war es zum Teil besser, die Bewegung tut mir gut, aber da hatte ich das Problem, das ich immer mehr und mehr in kürzerer Zeit schaffen musste - da war ich zu langsam...außerdem hat als Kellnerin die Kasse nicht gestimmt - das zum Thema "Aufmerksamkeit"
    Berufe mit Geld würde ich nie anfassen, erst recht nicht, wenn Geldsummen in Echtzeit berechnet werden müssen UND man noch was anderes dabei tut... nenenenenene... lass ma lieber xD

    KathrinChaot schreibt:
    In unserer Gesellschaft, hab ich immer das Gefühl, wird man nur angesehen, wenn man einen gutbezahlten Vollzeitjob hat, selbst als Frau, wenn man noch keine Kinder hat.
    Am besten ist man immer im Stress ist und keine Zeit hat. Wer Zeit hat ist verdächtig, oder?
    Scheiß auf die Anderen, wer ist denn die "Gesellschaft", dass sie dir irgendwelche 'Regeln' auferlegen kann? Was du machst ist deine Sache, wer damit nicht klar kommt hat in deinem Leben nichts verloren.

    KathrinChaot schreibt:
    Jedenfalls werde ich gezwungen, auf die Frage "Was machst du beruflich?" oft was "vorzulügen" um nicht saublöd angesehen zu werden.
    Wie gesagt, lass dich nicht zu sowas zwingen, es ist unglaublich befreiend, die ganze Heuchelei einfach abzulegen und zu jedem gnadenlos ehrlich zu sein, und glaub mir, ich weiß GENAU was man über mich denkt, wenn ich was erzähle und der andere bekommt nen bestimmten Blick... ich hab mich aber an die Rolle des Sonderlings gewöhnt.

    KathrinChaot schreibt:
    Bin vom Elternhaus so erzogen worden, das man nur was wert ist, wenn man einen gescheiten Beruf hat. Meine Mutter sagt, das das mit dem ADHS "quatsch" ist.
    Es gibt viele Menschen, die sagen dass ADHS Quatsch ist, ist natürlich bei dir doppelt hart, dass es die eigene Mutter ist, aber ich würde diese Meinung einfach akzeptieren, und dem Gegenüber klar machen, dass das Thema damit nicht mehr zwischen uns angesprochen wird, weil die Fronten ja geklärt sind.

    KathrinChaot schreibt:
    Daher weiß meine Mutter seit Jahren nicht mehr was ich überhaupt mache, würde nur zu Streit kommen.
    Klingt für mich, als ob das Thema doch sehr zwischen euch steht, würde ich dir empfehlen (falls das in deinem Interesse ist) dich mit ihr auszusprechen, und wie gesagt dieses eine Thema abzuhaken, wenn es das Einzige ist, was heutzutage noch zwischen euch steht, wäre es sehr schade wenn eure ganze Beziehung weiterhin daran scheitert, ich hatte nie eine Familie, und wie d ja sicher schon gehört hast: man weiß etwas umso mehr z schätzen, wenn man es nicht mehr hat... wirf das nicht leichtfertig weg.

    KathrinChaot schreibt:
    Gerne würde von dir und von andern Forum Teilnehmern wissen was ihr beruflich macht?
    Ich hatte dazu schon mal hier woanders mehr zu geschrieben, ich bin Softwareentwickler und plane gerade die Gründung einer (bis das Geld für ne GmbH da ist) Gbr mit einem Freund zusammen und mit viel Unterstützung von Freunden/Kunden/Bekannten

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo Mj 71,

    vielen Dank für deine Nachricht, wahrscheinlich muss ich auch loslassen...

    Ich will nicht vollständig abhängig sein von meinem Mann...aber mehr als Teilzeit kann ich auch nicht mehr arbeiten. Da fehlen mir einfach die Kapazitäten.
    Mein Mann unterstützt mich Gott sei Dank und hat Verständnis.

    Liebe Grüsse
    Kathrin

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob dir das helfen kann, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass zu Beginn für uns ADSler jeder Job schrecklich anstrengend ist und wir auch einige Fehler machen. Meiner Erfahrung nach ist es aber nach einem halben Jahr schon viel besser. Man muss sich durch den Anfang durchkämpfen, gutgemeinte Worte des Arbeitgebers auch mal zur Seite wischen können und dann bekommt man so viel Routine, dass die Aufmerksamkeit für die Dinge, die außer der Reihe kommen, ausreicht.

    Wie ist das hast du auch diese Erfahrung gemacht? Der Psychologe meiner Kinder meinte auch, dass man als Erwachsener deshalb oft weniger Probleme hat, da man in seinem Job sich auskennt, somit nicht ständig mit Neuem konfrontiert wird. Bei Kindern ist das anders, sie müssen ja ständig lernen und so ist das auch bei einer neuen Berufstätigkeit.

    Vielleicht ist für dich auch sowas was eher kreativ ist gut. Weiß ja nicht, welchen Schulabschluss du hast. Weiß nicht, Frisör, Gärtnerei, wo man nicht ganz so viel organisieren muss.

    Hoffe, du findest für dich das richtige.

    Drück dir die Daumen

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo Kathrin,

    viele gute Ratschläge kann ich dir leider nicht geben, aber was ich sehr wichtig in deiner Situation finde, ist ein guter Arzt. Versuche es doch mal über den Arztsuche-Thread, vielleicht gibt es ja jemanden in deiner Nähe. Und dann schau doch mal, ob es eine real existierende Selbsthilfegruppe gibt, wo du dich mal persönlich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Ich habe es auch so gemacht und mir bringt das Treffen mit den anderen Chaoten ziemlich viel.

    LG Tris

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo Herbstwind,

    vielen Dank für deine Anregungen :-)

    Also ich hab auch das Gefühl, das es im Job nach einem halben Jahr etwas besser wird. Ich hab viel über Zeitarbeit gearbeitet. Da ist man gar nicht dran interessiert, eine Person an eine Stelle zu binden. Normale Stellen sind für mich schwer zu bekommen.
    Auch glaub ich, das einem heute nicht viele Chancen mit ADHS gegeben werden, sich zu beweisen.
    Obwohl ich schon denke, das sich die Leute mit ADHS im Dorf oder in der Kleinstadt schon bestimmt leichter tun, als in der Großstadt, wo es einiges stressiger zugeht.

    Vielen Dank für deinen Ratschlag.

    Wünsch dir schöne Weihnachten.

    Schöne Grüsse

    Kathrin

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Ahoi Kathrin, willkommen an Bord!

    Es ist immer schwer jemandem einen Ratschlag zu geben was er tun könnte, vor allem da deine Lebenssituation anders ist als meine. Aber ich kann dir sagen was ich gemacht habe.

    Ich bin 37 und habe keine Ausbildung, nichtmal Führerschein habe ich geschafft. Ich konnte mich nie motivieren die Theorie zu lernen, da wußte ich aber auch noch nicht dass ich ADS habe.
    War auch mal in Klinik wegen Depressionen, hatte mich sozial zurückgezogen, bei meinem vorletzten Job fristlos gekündigt, mich mit allen Freunden verkracht, habe früher Drogen genommen, zwischenzeitlich gesoffen, nur vorm PC gehangen, zuviel Fernsehen geschaut, immer etwas anderes halt. Dazu die Zukunftsängste, Schuldgefühle, stetig abnehmendes Selbstbewußtsein, zuhause ständig geheult, usw., usw. ...

    Das schlimmste dabei war für mich, dass ich immer das Gefühl hatte meine (Lebens-)Zeit zu verschwenden.
    Um mich zu retten habe ich wahnsinnig viel ausprobiert. Therapie hatte nur kurz was geholfen und im Grunde wußte ich schon vorher was ich tun muss, hatte aber einfach keine Kraft mehr und wußte nicht wo ich anfangen soll, weil überall Baustellen, im Großen wie im Kleinen.
    Nach der Therapie dachte ich mir, hey, statt zu denken ich bin psychisch krank, glaube ich lieber an Sternzeichen. Viele der Diagnosekriterien für psych. Krankheiten konnte ich auch in mein Sternzeichen interpretieren. Damit war ich erstmal geheilt.
    Habe mich in loser Reihenfolge mit Pädagogik, Psychologie (vor allem Lernen), Kommunikation, Autosuggestion, Selbsthypnose, Tarot und meist aber nur kurz mit irgendwelchem spirituellen Zeug beschäftigt, dazu mit Gebieten die an diese angrenzen, wie zum Beispiel Werbung, Verschwörungstheorien, usw.
    Mit den Jahren habe ich immer mehr Erkenntnisse gewonnen. Ich weiß im Grunde ganz oft was das richtige ist oder wie man bestimmten Zuständen begegnen kann. Z.B. gegen Depressionen hilft lachen oder einfach nur grinsen. Gegen Einsamkeit unter Menschen gehen und sich unterhalten. Den Verschwörungskram und irgendwelchen Mist den niemand beweisen kann habe ich aus meinem Kopf verbannt. Ebenso wie den ganzen Fernsehmüll, hier Russland, da Terroranschlag, dort vergiftetes Essen, sonstwo Vogelkrippe ... .
    Ich bin irgendwann zur Erkenntnis gelangt das Angst lähmt. Ich hatte so viele selber, da brauchte ich nicht noch irgendwelchen Mist der mich erstmal sowieso nicht belangt. Wenns Krieg mit den Russen gibt kann ich daran auch nicht ändern. Aber wenn ich ständig darüber nachdenke, dann denke ich irgendwann wieder geht eh alles den Bach runter, und kann mich schön in meinem Mitleid baden.
    Ich glaube nämlich auch dass wir ganz oft das negative suchen. Ich kenne so viele Menschen die immer nur motzen und alles ist Scheiße, mit so einer Einstellung kann es einem ja nur schlecht gehen.

    Noch bevor ich auf die Idee kam dass ich ADS habe, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass ich nur eine Ausbildung schaffe deren Inhalte mich interessieren. Auch da habe ich heute eine ganz andere Sichtweise. Früher habe ich immer überlegt, was kann ich (lol ) bzw. macht mir Spass. Welche Berufe gibts da? Welche Berufe gibts denn überhaupt außer Altenpfleger, Tischler und Hotelfachmann? Die ganzen außergewöhnlichen Berufe verrät einem ja keiner. Und wenn man dann von deren Existenz erfährt ist man zu alt, zu ungebildet, zu arm oder was auch immer. Außerdem ist es dann doch nicht der Beruf, oder doch?
    Ich denke, man muss das Lernen was einen interessiert und dann entweder den Beruf finden in dem man genau das macht, oder man erfindet den Beruf selber.

    Ich dachte mir dann, egal, ich studiere nochmal und mache etwas was viele Inhalte hat die mich interessieren damit ich möglichst stressfrei eine Zettel habe mit dem ich für IRGENDETWAS qualifiziert bin. Beim Studium trotzdem gestrauchelt, eigentlich schon vorher in einer Beziehung. Kam auf ADS, während Studium die Diagnose (also deswegen schiebe ich manche Sachen vor mir her und fühle mich deswegen schlecht und heule anstatt zu lernen).
    Mir helfen die Medikamente (jetzt allmählich immer besser) dass ich mich endlich konzentrieren kann. Nicht nur kurzfristig bei etwas. Auch generell, wenn ich etwas "Freizeit" habe und etwas sinnvolles machen will. Ich kann nicht nur planen, sondern mich auch auf meinen Hintern setzen und es machen.
    Das liegt aber mit Sicherheit nicht nur an den Medikamenten, weil ich zeitgleich meinen "Geist" auf Erfolg trimme (Erfolg ist mehr als nur Geld). Ich habe mir zum ersten mal in meinem Leben konkrete Ziele setzen können und weiß wie ich die verfolgen kann und mache es auch. Ich übe positives denken, baue mich jeden Tag mental auf und mache Dinge die mir den Tag verschönern und mich positiv in die Zukunft blicken lassen. Ich lese täglich zusätzlich zu dem Hochschulzeug das was mich interessiert (nur Fachbücher wohlgemerkt), richte meine Freizeitaktivitäten danach aus dass ich in den Skills besser werde wo ich besser werden will, versuche aktiv meine Persönlichkeit zu verändern.

    In der Hochschule habe schon Leute in meinem Beisein gesagt wie komisch ich bin, das ist aber auch positiv gemeint, weil ich einfach versuche meine Stärken auszuspielen. Komischerweise ist mir das auch piepegal was die meisten denken. Ich denke mir, wer ungewöhnliche Träume hat und diese erreichen will, muss wohl selbst etwas ungewöhnlich sein. Mir ist auch aufgefallen, dass ich zwar sozial etwas der Außenseiter bin bei Studenten, aber mich mit vielen Dozenten blenden vertsehe. Ich glaube einfach, man darf sich nicht an sein Umfeld anpassen, sondern muss sich ein Umfeld wählen dass zu einem passt. Ich mage gebildete Menschen aus bestimmten Bereichen, ich mag schräge Künstler und Unikate. Bei mir sind das auch die Beireiche wo meine Interessen liegen. Ich umgebe mich mit Menschen die mir nicht sagen: Du musst so sein, das darfst du nicht machen. Oder mit besch... Religionen (sry falls jemand gläubig ist, aber Religionen haben große Nachteile) die mir einreden wollen ich seie an irgendetwas Schuld um mich zu manipulieren, genauso wie der ganze Esoterikkram. Die Bibel finde ich übrigens gar nicht mal verkehrt, da sind tolle Weisheiten drin die man nutzen kann.
    Ich denke der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben liegt in einem selbst. Das heißt man muss sich von dem ganzen Mist den man sein ganzes Leben lang in sich angehäuft hat befreien damit man das tun kann was man tun möchte, das man (wieder) erkennt dass man immer die Wahl hat und an sich glauben kann. Oder mit andern Worten, wer die Welt verändern will, muss sich selbst verändern.

  9. #19
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Hallo Kathrin,

    danke für deinen Thread!

    Hallo Parabel, danke für deinen Beitrag!
    Ja, lächeln und lachen ist eine gute Sache.
    Gestern früh habe ich im Fernsehen ein Interview mit John Cleese im
    Carré-Theater in Amsterdam gesehen. Er erzählte, dass er Dalai Lama gefragt habe,
    warum er immer lächle. Er antwortete, weil der Mensch dabei seine Meinung ändern könne.

    Wie Molière schon sagte, man muss den Menschen verändern, indem man ihn zum Lachen bringt.

    Ich habe in meinem Leben auch nicht so viel in die Rentenkasse eingezahlt.
    Ich gebe zu, dass ich vom Ehegattensplitting gelebt habe. Aber ich habe meinem Mann (Ausländer)
    das Studium im zweiten Bildungsweg ermöglicht, zwei ADHS-betroffene Kinder groß gezogen,
    sehr viel ehrenamtliche Arbeit gemacht. Jetzt arbeite ich in einem Theater und kümmere mich
    mehrmals in der Woche um ein demenzkrankes Ehepaar. Das macht mich glücklich.

  10. #20
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Keinen Mut mehr eine neue Stelle anzunehmen

    Parabel! Danke für deinen Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele! Auch wenn ich das so nicht umzusetzen schaffe. Top.
    Ich freue mich von Herzen für dich und deinen Lebensweg!

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