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Diskutiere im Thema Mein Leben geht richtig den Bach hinunter! im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    ...so @ JTR666 : mit 22 Jahren hat man sein Leben noch vor sich...egal wie es aktuell aussehen mag....schreib dir das hinter die Ohren , Man

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 130

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    Ich habe nach dem Abitur meine Lehre zum Bankkaufmann gemacht, hab dann bis ich 26 war und einen BurnOut erlitten habe in diversen Banken gearbeitet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon ein Kind, konnte es mir also nicht leisten lange ohne Arbeit zu bleiben.

    Habe mit dem Thema Bank abgeschlossen und arbeitete dann ein dreiviertel Jahr in nem Büro.... Dann wurde ich ausgestellt, weil ich zu chaotisch war und die Arbeit kotzlangweilig war... Also was tun? Meine Frau hat mich da wirklich gut unterstützt, habe mich als Vollzeitstudent an der FernUni Hagen eingetragen und mein Wirtschaftsinformatikstudium aufgenommen, nach zwei Semestern bot sich mir die Gelegenheit in ner IT-Firma anzufangen als Dispatcher (Jemand der Techniker einteilt).

    Da stellte sich dann raus, dass ich ein Talent für die IT habe. MCITP gemacht und durch das Studium begleitet im Moment in meinem Traumjob. Glaub mir, zu dem Zeitpunkt mit dem BurnOut war es die Hölle, da habe ich mir ähnliche Gedanken über die Zukunft gemacht wie du. Das bringt in dem Moment aber nix.

    Du musst JETZT was machen und nicht dauernd an später denken. Im Nachhinein hat sich diese düsterste Phase meines Lebens als größter Glücksfall erwiesen. Mittlerweile habe ich sogar zwei Kinder.

    Klar war ne Menge Glück dabei, aber das hab ich mir auch erarbeitet. Das kannst du auch. Aber fixier dich nicht auf solche Deadlines, wie mit dem Studium mit 25 fertig sein.

    Sei mal ehrlich zu dir. Wann hast du das letzte mal was in der vorgegebenen Zeit geschafft? Die Frage ist nicht böse gemeint, aber ich hab das bisher bei so etwas langfristigem noch NIE geschafft.

    Und wenn du dann 25 bist, hast du VIELLEICHT ein Studium aber trotzdem keine Versicherung weil du dann immer noch keine Anstellung hast.

    Du zäumst das Pferd im Moment von hinten auf. Versuch dich aus der Perspektive zu befreien. BITTE

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    [ ... ] Gelöscht (Angriffig, Beleidigung)
    Geändert von Alex ( 6.11.2014 um 20:20 Uhr) Grund: s. Edit

  4. #54
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 130

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    Hansihans

    das ist nicht wirklich produktiv.

  5. #55
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    Hansi meinst du DAS hilft jetzt weiter? Und "behindert" im Sinne von Schimpfwort ist ja wohl das allerletzte!

    Es gibt einige hier, die haben einen Grad der Behinderung, unter anderem ich auch, und ich möchte nicht mit irgendetwas abfälligem deswegen in Verbindung gebracht werden!

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 123

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    @joncan: Ich weiß nicht ob du es schon weißt, aber ich habe das absolute Problem nen Job zu halten! 8 Tage waren mein Rekord!!!

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    ...das war aber als aufmunternder Klapps auf den Hintern gemeint...und nicht negativ...

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    ...sorry, @ Alex : ich hatte hier absolut nicht vor, JTR666 zu beleidigen...ich hatte damit sagen wollen, dass diese Sichtweise, dass das Leben mit 22 Jahren den Bach runtergegangen wäre oder dabei wäre, irgendwie albern ist, deshalb der Vergleich mit den12-jährigen BRAVO-Jungfrauen-Mädchen... @ JTR666: ich wollte dich dazu anregen, dich nicht selber runter zu machen und in ein emotionales Loch zu ziehen, sondern das Positive zu sehen, auf dem man aufbauen kann, dass mag vielleicht, wenn man eine depressive Symptomatik hat, leichter gesagt sein als getan, aber vorsätzlich die Welt in trübem Grau zu malen, hilft auch nicht weiter, finde ich...

  9. #59
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 212

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    Ich glaub du machst dich mehr kirre, als es sein müsste :-P

    versuch dich mal zu entspannen, tieeeef durchatmen.... dann schau in deine beiden Handflächen, bewege deine Finger. Ist das der "freie Wille" der deine Finger bewegt?

    Eigentlich irrelevant, du lebst! Und genauso wie du deine Finger bewegen kannst, wie du willst, kannst du eigentlich auch alles andere machen wie du willst!

    Ja sicher ist es nicht so einfach aber man darf es sich auch nicht zu schwer machen, weil eigentlich wärs schon so einfach. Was hält dich jetzt davon ab, einfach aufzustehen und in den Süden zu wandern?(ohne Gepäck ohne irgendwas)

    Die angst vor dem Verhungern? Im worst case stirbt man immer, aber meist kann man den abwenden, egal wie halsbrüchig man unterwegs ist, und im Endeffekt stirbt man sowieso.

    Man fällt schnell in ein Loch, in dem man sich selbst seine Optionen einschränkt. Manchmal ist es eben eine Panik Situation, die einem eigentlich nur auf eine Option hindrängt - Flucht.
    Wie die Situationen wenn du dir Vorstellst nochmals einen Tag bei dieser Firma zu arbeiten. Ich hab leider keine Ahnung woher diese Panik kommt, vielleicht hat Sunpirate recht mit dem Trauma.

    Aber, eben es gibt die Möglichkeit sich der Angst zu stellen und sie dadurch zu besiegen, oder wirklich genau rauszufinden, woher sie kommt um ihr besser ausweichen zu können. Es

    Es hilft oft diese vielleicht komisch klingenden "ernüchterungs-Gesten" zu praktizieren, wie eben in die offene Handfläche zu starren, irgendwie verusche in kompletter nüchternheit selbst zu fassen, und sich einfach bewusst zu machen, dass man gerade hier und jetzt einfach mal ist, am allermeisten sich selbst sein eigener Herr ist, und sich theoretisch allem entziehen könnt.
    Dann die Hand zur Faust ballen.

    Was ist daran schlimm einfach wegzugehen. Das hast du ja eh gemacht, es war deine Entscheidung und was andere dazu sagen ist halt nur ein komischer Nebeneffekt. Angenehm ist es nicht, darum auch die kleine Frage was macht es noch unangenehmer auch mal dort zu bleiben und es länger durchzuziehen?

    Du hast immer wie neue Chancen, wie das Edison Zitat nahebringen will, wie oft man "versagt" ist wurscht. Im Endeffekt geht es nur darum sich schnell wieder aufzuraffen und mit einer Neuen Idee an die Sache ranzugeben, der ganze Spass ist ja immer das erforsche, und neue Optionen auszuprobieren ist auch erforschen, und draufzukommen dass es nicht funktioniert, oder gerade jetzt nicht funktioniert, ist halt ein nüchternes Ergebnis.

    "Versagen" ist eigentlich eher ein bösartiges Wort. Diese komische idee, dass das "versagen" soo schlimm ist, ich war selbst viel zu lange damit infiziert, ist einge behindernde Illusion.
    Für jeden Erfolg im leben braucht man mehrere Tätigkeiten, die nicht direkt zu diesem Erfolg geführt haben, sie als Misserfolg, oder Versagen zu interpretieren, ist eigentlich schon nicht fair zu einem Selbst.

    Nur wenn irgendwelche Personen, die sich Erfolgreich fühlen, es gern auch bei anderen Menschen, die sich halt zu schnell entmutigen lassen, so nennen, macht es das nicht real.

    Ok ja ich weiss davor, kann man sich nicht wirklich wehren, vor diesem "Impact" :-/
    Aber irgendwie muss mans schaffen dem Auszuweichen oder, auch wenn mans nicht schafft auszuweichen, irgendwie wieder aus dem Kopf zu kriegen, dass es einem nicht langsam zugrunde richtet.
    Diese eigentlich psychische Angriffe, summieren sich auf und ergeben ein wirklich zermürbendes Selbstbild, welches dann in allen Situationen wo nur leicht die Vermutung aufkommt dass es stimmen könnte sich in den Vordergrund drängt, und BAM! wird man von diesen bösartigen Angriffen vernichtet.

    Aber eben unterschätze nicht deine Optionen :-) drum liste sie mal auf und schau ob irgendwas dabei ist, was dir gefällt. Dabei nicht den Fehler machen dich von der Option die du jetzt triffst, bis ans Ende deines Lebens gefangen zu fühle, du kannst ja nur einen Schritt in die Richtung gehen und dich dann im nächsten Schritt für eine noch andere Option entscheiden.

    Und wenn keine dabei ist die dir gefällt, generiere neue, es gibt unendlich viele. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du keine findest, die dir gefallen würde. Es ist eher wahrscheinlich dass die Angst zu groß ist diese zu nehmen.

    @hansihans, er befürchtet es geht den Bach runter (also eigentlich eher ein zukunftsorientiertes Präsens^^), aber es muss nicht sein, bzw. ist es sehr wahrscheinlich dasses nicht passiert, weil er hat es ja in der Hand :-)

  10. #60
    Lysander

    Gast

    AW: Mein Leben geht richtig den Bach hinunter!

    hansihans schreibt:
    ...sorry, @ Alex : ich hatte hier absolut nicht vor, JTR666 zu beleidigen...ich hatte damit sagen wollen, dass diese Sichtweise, dass das Leben mit 22 Jahren den Bach runtergegangen wäre oder dabei wäre, irgendwie albern ist, deshalb der Vergleich mit den12-jährigen BRAVO-Jungfrauen-Mädchen... @ JTR666: ich wollte dich dazu anregen, dich nicht selber runter zu machen und in ein emotionales Loch zu ziehen, sondern das Positive zu sehen, auf dem man aufbauen kann, dass mag vielleicht, wenn man eine depressive Symptomatik hat, leichter gesagt sein als getan, aber vorsätzlich die Welt in trübem Grau zu malen, hilft auch nicht weiter, finde ich...
    "Albern" ist es ganz und gar nicht, sondern ein ernstzunehmender Hilferuf. Er kann mit 22 nicht die Sichtweise eines Älteren annehmen, genauso wie ein 80Jähriger mich "junger Mann" nennt und ich seine Sichtweise nicht annehmen kann, weil ich Mitte 40 bin.
    Mit 22 ist es sein Leben, seine Sichtweise, Verzweiflung, weil es nun einmal das einzige Leben ist, was er hat.

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