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Diskutiere im Thema ADHS im Bewerbeverfahren im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.442

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Wintertag schreibt:
    Aber siehst du, dass ist es doch, dass die Gefahr so groß ist, dass sie einen raushauen (und man dann vielleicht, wenn es weitergetragen wird auch nichts mehr findet, wo man arbeiten kann), so wie es auch Theresa gegangen ist. Du hast hier oft geschrieben und erzählt, dass es dir jetzt besser geht und das ist wirklich schön für dich, aber daraus abzuleiten, dass man es ruhig sagen sollte und das es besser ist damit ehrlich umzugehen ( obwohl man ja nicht unehrlich ist, wenn man es nicht sagt, andere erzählen ja auch nicht, ob sie was mit der Schilddrüse haben z.B.), dass kann man eben keinesfalls, finde ich.
    Ich habe nie gesagt, man sollte ADS bei Bewerbung bei Name nennen! Es bringt meistens, denke ich, nicht viel. Aber über seine Schwächen und Stärken, geschickt reden, vorsichtig überprüfen ob ein Job eines liegt, dann ja! Lieber vorher schauen ob es passen könnte als später... Ausser, jemand braucht noch einige Erfahrungen mit an falsche Job zu sein, aber ich finde, zu viel davon bringt auch nicht viel.

    Dabei fängt es ehe vor der Vorstellungsgespräch: Bei Inserat kann man sich schon überlegen ob der Job für einem geeignet ist, ob man die Voraussetzungen bringt. Wenn da etwas geschrieben ist, dass ich ganz genau weiss, ich erfühle es gar nicht, es liegt mich ehe nicht, lasse ich es sein... Wenn klare Kopf in Hektik und zügige Arbeitweise verlangt ist, lasse ich immer stehen.

    Dann kann man im Bewerbungschreiben auch wieder über seine Stärken reden und zwischen die Zeilen, welche Arbeitsumfeld man sucht (weil es einem gut tut und zu gute Leistungen bringt). Passt es denen nicht, passt der Job nicht...

    Dann wenn man eigeladen ist, hat man schon eine gute Eindruck gelassen... Da kann man auch, wenn man nicht über sich reden will (obwohl es doch gewünscht ist), mit Fragen schauen ob der eines oder anderen für einem stimmt... Kann man sogar auch selber sich entscheiden, der Job nicht zu nehmen.

    Wegen die Schildrüsen: Wenn es im Bezug auf die Leistungen unrevelant ist, macht es kein Sinn darüber zu reden. Nun, ADS beinfluss auch sehr stark unsere Arbeitsweise und was da an einem revelant ist, ist besser auf eine Art zu erwähnen. Aber nur die Punkten die bei der Stelle revelant sein können. Aber ADS muss man auch nicht (würde ich gar nicht, ausser in seltene Ausnahmfälle) direkt erwähnen. Ich kann mich vorstellen dass man fragen kann ob es möglich ist in eine ruhige Ort zu gehen um Papierkram zu erledigen oder wieviel Wert die Firma legt auf Tempo oder lieber Genauigkeit möchte...

    Ich nehme der Beispiel von jemand mit Rückenproblemen der keine grosse Last tragen darf, aber auch nicht zu lange sitzen darf. Zuerst wird er sich an keine Inserat bewerben wo es klar ist, dass er immer wieder viel schleppen muss. Wenn er sich für eine Büroarbeit entscheidet, kann er vielleicht fragen ob er Abwechslungsweise im Stehen arbeiten kann... Es gibt sogar Bürotischen die dafür geschaft sind... Ist der Arbeitgeber da gar nicht offen, dann zu nächste...

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 39

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Ich wüsste im Moment nicht wie ich damit umgehen soll. Zur Zeit bin ich in einem Arbeitsversuch und gehe offen damit um. Die Rückmeldungen von Kollegen sind durchweg positiv oder neutral. Bei einer Bewerbung werde ich es erstmal nicht erwähnen, nur wie erkläre ich dann die 2Jahre Krankheit nach dem Zusammenbruch. Ich habe mich bei der IV für ein speziell auf ADHS zugeschnittenes Bewerbercoaching angemeldet. Mal sehen was das bringt.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Für mich ist es ein echtes Problem. Wenn ich mich dafür entscheiden würde weiter in der Pflege zu arbeiten müsste ich mit offenen Karten spielen, da ich mich im Moment ausser Stande sehe ohne Medis gut genug zu arbeiten um eine Probezeit zu überstehen. Ausserdem wäre es dann leicht für mich zu erklären warum alle meine Arbeitsversuche im letzten Jahr den Bach runter gegangen sind. Und eigentlich wäre es mir lieber mit offenen Karten zu spielen. Mir ist aber auch klar das ich viel mehr Vorurteile zu erwarten habe als Verständnis. Das sieht man ja schon daran wie das medizinische Umfeld reagiert hat, dass es eigentlich besser wissen sollte. Ich werde jetzt wohl erstmal versuchen über Praktika einen Betrieb/Ausbildung zu finden die zu mir passt. In der Hoffnung dann mal die Probezeit zu überleben, weil man mir mal etwas mehr Zeit zur Eingewöhnung lässt.

  4. #24
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Wo steht, dass.du deine Medikamente mitteilen musst? Das habe ich noch nie gehört. Krankheiten und Medikation geht Niemanden etwas an.

    Gesendet von meinem GT-I9300

  5. #25
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.442

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Ob du mit offenen Karten spielen willst oder nicht, das wichtigste ist doch auch dass du gute Leistungen bringe kannst... Ich denke, viele Arbeitsgeber sind bereit in eine vernünftige Mass Rücksicht zu nehmen, wenn es dann gut gearbeitet wird.

    @ Andreas: Ich bin mit der Arbeit so oft auf die Nase gefallen dass es für mich Offenheit sich gelohnt hatte. Aber ich bin auch schwer vermittelbar und kann nur in eine Nischearbeitplatz arbeiten, bei eine offene, flexibeler Arbeitsgeber. "Normalen" Job sind nichts für mich und ich probiere es gar nicht mehr...

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Nochmal zur Erklärung. Im Krankenhaus werden Drogentests bei den Azubis gemacht, weil man keine Leute gebrauchen kann die dann an den vielfältig zur Verfügung stehenden Mitteln naschen weil sie ein Drogenproblem haben. Und da würde ich mit den ADHS Medis auffallen. Also muss ich sie angeben, damit sie als mein legales Medikament in meine Akte eingetragen werden. Das hat dazu geführt das die Pflegedienstleitung mich entlassen hat obwohl die schule und die Abteilung für mich gekämpft hat und ich alle Leistungen erbracht habe. Zum Ende der Probezeit geht das ja ohne Angabe von Gründen.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 98

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    aloha

    behalte alles für dich, eine gute freundin von mir (rechtsanwältin) hat mir gesagt, dass adhs ein guter grund ist entlassen zu werden da du "untragbar" für die firma bist.

    fehlende konzentration, wobei das voraussetzung ist für manche berufe = fristlose kündigung (und dagegen kannst du nichts machen... leider)

    das ist jedoch von deinem arbeitgeber abhängig, manche freuen sich über ehrlichkeit (verständnis, unterstützung usw.) und ja, der rest (ca. 90%) sieht dann bei deiner beichte nur die kündigung.



    hmm, mal ein beispiel!

    du hast eine firma, die z.b. platinen löten und und diese verkaufen.
    da dein laden gut läuft und du mit aufträgen überschwemmt wirst, bist du auf der suche nach arbeitnehmern!
    es bewerben such 30 stück, 5 davon sind in die ängere auswahl gekommen und sagen wir mal ...hmm..jeder von ihnen bekommt einen befristeten vertrag (1 jahr)

    jeder von ihnen hat vor und nachteile, sagen wir mal..sie sind sozusagen alle gleich gut, jedoch willst du nur zwei von ihnen dauerhaft übernehmen.

    irgendwann kommt da einer der fünf zu dir und erzählt dir, dass er/sie adhs hat und sie nur mithilfe von medikamenten konzentriert arbeiten kann.


    sooo....
    das ist der punkt;

    wie würdest du reagieren?
    willst du einen ehrlichen mitarbeiter mit defizit?
    hast du verständnis dafür?
    wärst du bereit ihm eine verantwortungsvolle arbeit zu vertrauen?
    usw.

    (du hast noch 4 weitere arbeitnehmer, die keine medikamente nehmen "davon gehen wir jetzt mal aus")


    naja, ich hoffe mal, du kannst dir jetzt selbst eine meinung bilden




    weißt du was?
    schon immer beruhten die meisten menschlichen handlungen auf angst oder sturheit.






  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Hmmm...das ist krass und ich muss mal die Azubis bei uns fragen, ob das da auch so gehandhabt wird! Denn selbst fürs ausgebildete Personal sind die Btms nicht jederzeit so leicht zugänglich. Also schon gar nicht erst für die Azubis! Da gibt es (zum Glück) sehr strenge Vorschriften. Ich persönlich finde es jedenfalls sehr diskriminierend ..das Ganze!

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Ich musste zu Beginn meiner Ausbildung dem Drogentest ausdrücklich zustimmen und die haben manchen azubis danach sogar gesagt sie würden zu viel rauchen und Kaffee trinken. Meiner war komplett negativ weil ich noch nicht mal Kaffee trinke. Aber das hat dann später niemanden interessiert

  10. #30
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.442

    AW: ADHS im Bewerbeverfahren

    Ich finde es einfach krass und diskriminierend! So langen dass jemand gut Arbeitet ist auch Privatsache was er da "einwirft" und Krankenhäuser können selber ihre Medisschrank gut schliessen und kontrollieren, sind nicht nur Arbeitnehmer potentiellen "Nascher"

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