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Diskutiere im Thema Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Vielen Dank für eure Antworten und die Tips. Den ein oder anderen werde ich bestimmt nochmal ausprobieren. Aber erstmal bin ich schon ein wenig beruhigt, dass ich damit nicht alleine bin und man damit leben kann, bzw. lernt, es zu kompensieren.
    Listen funktionieren bei mir leider nur sehr sehr bedingt. Ich schreib mir zwar immer alles auf, aber wahlweise treten verschiedene Verhalten meinerseits auf:
    - Entweder es steht so viel drauf, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, weil ich mir echt alles aufschreibe. Sogar so Sachen wie Geschirr spülen, ne Mail zu schreiben und so weiter. Ich glaube hier kommt wieder das Syndrom der Extreme zum Vorschein. Entweder nix schreiben oder wirkliche alles.
    - Oder ich schreib mir alles auf und denk dann "Jop, jetzt haste dir schonmal alles aufgeschrieben, dann kann ja nix schief gehen. Vergessen haste nix und so wie es aussieht dauert es auch nicht allzu lange. Dann kannste ja erstmal xy machen". Den folgenden Supergau kennt dann wahrscheinlich jeder, der nach xy auf die Uhr schaut...
    - Oder ich verschlamp den Zettel mit den Listen oder hab auf einmal 3 Zettel da liegen und find mich gar nicht mehr zurecht.

    Allerdings hab ich mir mal überlegt, dass ich meine Zettel nach Kategorien bzw. Modulen sortiere. Erstens steht weniger drauf und zweitens hab ich alles für ein Thema drauf stehen, ohne das ich Gefahr laufe, irgendwelche Dinge dazwischen zu schießen und mich zeitlich wieder selbst ins Aus zu befördern.

    Wollte gerne zu ein paar Anmerkungen von euch was sagen:
    @ChaosQueeny:
    Es können natürlich auch Ängste dahinter stecken, dass du z. Bsp. glaubst, deine Arbeit ist nicht gut genug o.ö.. So lange du sie nicht fertig hast, kann dir auch nichts passieren und du bist auf der sicheren Seite. Niemand bewertet deine Arbeit, niemand sieht sie, also kann auch niemand dazu Kritik äussern.
    Irgendwie schaffst du es ziemlich oft den Nagel auf den Kopf zu treffen. Ich glaube nämlich, dass genau das hier der Fall gewesen ist. Außer meiner Grundunsicherheit was meine eigene Arbeit angeht wurde auch noch durch meine nette Komillitonin gesteigert, aber dazu schreib ich unten gleich noch mehr.

    @Susilein:
    Mich hat der Gedanke an die anstehende Arbeit irgendwann so belastet, dass ich einfach nicht mehr anders konnte als anzufangen.
    Auch habe ich mich meinen Kommolitonen gegenüber so verpflichtet gefühlt, dass ich das als Gemeinheit empfunden hätte meinen Teil nicht pünktlich fertigzustellen.

    Dieses Verhalten ist zwar nicht schlecht, hat mir jetzt im Arbeitlseben aber das Genick gebrochen, weil ich mich gehörig übernommen habe.
    Das hab ich im 3ten oder 4ten Semester bereits gehabt, dass ich die Wochen vor der Abgabe fast gar nicht mehr geschlafen hab (gegen Ende 7 Stunden die Woche oder so) und pro Tag 3-4 Liter EnergyDrink gekippt und Unmengen geraucht hab. Bin eigentlich vom Rauch aufs Dampfen umgestiegen, aber in der Zeit gings wieder zur Zigarette zurück, was mich zusätzlich noch finanziell ziemlich belastet hat. Mittlerweile hab ich das einigermaßen im Griff, so dass ich über die Prüfungszeit mit einer Schachtel tatsächlich hinkomme, aber auch nur dann, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt. EnergyDrinks zwar immer noch, aber nicht mehr sooo viel und ich schaff es zumindest 5 Stunden Schlaf pro Nacht einzustreichen. Nach der Woche bin ich dann zwar ein wenig im...naja ein wenig kaputt halt, aber zumindest reicht die erste Woche des neuen Semesters dann aus, mich zu rehabilitieren. Da passiert Gott sei Dank nie viel.

    @Chokmah
    Quasi 200% als Ziel obwohl 100% reichen.
    Das mach ich mittlerweile auch, dass ich zu absolutem Perfektionismus strebe und weiß, dass das Resultat dann zumindest akzeptabel ist. Klappt momentan eher mäßig und es ist das eingetreten, was Queeny angemerkt hat. Die Ergebnisse sind gut, meine jetzigen Gruppen auch damit zufrieden, allerdings hab ich dauernd das Gefühl nix geleistet zu haben, unzulänglich und schlichtweg nichts wert zu sein. Hab mich da wohl selbst in ein zwanghaftes Verhalten gesteigert, was zusätzlich mein ohnehin miserables Selbstwertgefühl annagt. Allerdings und da meinte meine Ärztin, könnte das auch am MPH liegen, weil das sowas nochmal unterstreicht. Daher bin ich nun auf Stratera umgestellt worden, wovon ich morgen die erste Tablette nehme. Dazu allerdings in meinem nächsten Thread (morgen oder übermorgen) mehr.
    Generell finde ich deinen Vorschlag wirklich nicht schlecht und was mich als Arbeitskraft betrifft funktioniert der auch, auf der menschlichen/emotionalen Ebene hat es leider nicht so gut hingehauen. Kann mir aber vorstellen, dass andere damit zurecht kommen können.
    Das mit dem Abschieben klappt leider nicht. Ich bin immer einer der Ersten, die hier brüllen, weil ich immer denke, ich MUSS was leisten und zwar mehr als alle anderen, weil meine Ergebnisse meist nicht so dolle sind. Das hat mir wie bei Susilein schon ein paar Mal nicht wirklich gut getan. Aber meine "Art" zu Arbeiten ist ohnehin etwas kurios. Je nach Gruppenkonstellation und Aufgabe bin ich mal Material- und Informationslieferant, mal Organisator und Planer, mal Ideenfinder und manchmal auch einfach nur Ausarbeiter und Finisher. Ist echt immer ganz anders und vorhersehen kann ich das meistens auch nicht. Mal gucken ob ich das hinbekomme.

    Und an alle nochmal, die mir hier geschrieben haben, mir Mut gemacht und die Daumen gedrückt habe, vielen vielen Dank, ihr seit ne tolle Gemeinschaft die wirklich Rückhalt gibt. Ich werd versuchen, mir öfter mal gehörig in den Hintern zu treten und an die Arbeit zu machen.
    Leider hat es im Projekt nicht geklappt, sind knapp am Durchfallen vorbei gekommen. Allerdings, in Rücksprache mit meinem Prof und wenn ich das jetzt rückblickend betrachte, hat es auch nicht nur an mir gelegen.
    Das Konzept (welches von meiner Komillitonin stammte) war schlichtweg ungenügend und der Aufgabenstellung nicht angemessen. Auch wenn ich mir beim Ausarbeiten echt Mühe gegeben habe, auch ich kann Schei** nur vergolden, aber kein Gold draus machen. Außerdem war auch die Arbeitseinstellung von ihr recht unproduktiv und nicht grade für ne Gruppe geeignet, da sie die gesamten Semesterferien nicht einmal hier war und wir lediglich über Facebook kommuniziert haben.
    Aber ich glaube auch, dass das von unseren Arten her nicht gut harmonierte. Sie hat auf ihr Konzept nichts kommen lassen und ziemlich schnell rausgefunden, dass ich nicht gut mit offenen Konfrontrationen auf leicht aggressiver Art kann. Wenn ich was anzumerken hatte hieß es schnell und in nicht grade freundlichem Tonfall "Ja dann schlag du doch mal was vor". Wenn da nicht sofort was kam und ich sagte, ja keine Ahnung, lass doch nochmal drüber nachdenken, dann "dann können wir das ja auch genausogut so machen, wenn dir nix besseres einfällt".
    Sowas hatte ich schonmal gehabt in nem anderen Projekt, da waren wir allerdings zu 4. und ich hatte in der Gruppe ein bischen mehr Rückhalt gehabt, hier bin ich da leider gnadenlos untergegangen.
    Aber naja, ein Modul aus 8 Semestern. Glaube damit kann ich leben und bin um ne Erfahrung reicher. Mehr Selbstvertrauen, mehr Stellung beziehen und mehr den Mund aufmachen. Und vor allem nicht mit dem Rücken an die Wand stellen lassen und mich so fernsteuern lassen. Steht auf meiner To-Do-Liste zur Persönlichkeitsbildung.
    Dieses Semester bin ich in jedem Modul mit 2 Kommilitoninnen zusammen, mit denen ich schon oft gute Arbeiten erzielt habe. Die wissen um mein ADHS (ok, die andere wusste das auch) und können damit umgehen (die andere so überhaupt nicht...würde vllt. sogar behaupten, die wusste die Schwächen auszunutzen). Die achten auf ihre Art mit mir zu reden und wie sie es hinbekommen, dass ich teils zu Höchstleistungen aufdrehe, aber schauen auch immer danach, dass ich mich nicht selbst übernehme und versuche, alles zu machen, fragen oft nach, wie weit ich bin und ob ichs noch schaffe und wenn nicht, soll ich Bescheid sagen und die nehmen mir was ab. Und wir treffen uns fast jeden/jeden zweiten Tag zum besprechen, abklären, was fertig ist, was noch gemacht werden muss und das ist super so. Fühle mich nicht mehr wie in ner Tretmühle oder Zwangsjacke und es macht gehörig Spaß.
    Donnerstag hatte ich mit einer ne Präsentation. Normalerweise kann ich das gar nicht, fang an zu stammeln, Schweißausbrüche, teilweise Blackouts und vergess die Hälfte. Diesmal absolut spontan, keinen einzigen Satz vorher auswendig gelernt, hab einiges an Lachern geerntet wegen ein paar spontaner Witze und flotter Sprüche meinerseits. Sowas hatte ich noch nie gehabt und es war ein absolut geniales Gefühl. Zumindest nachdem ich verarbeitet hatte, was da grade mit mir abging. Kann aber sein, dass das die erleichterungsbedingte Euphorie war, keine Ahnung. Mal schauen, hoffentlich gehts so weiter.
    Also vielen vielen Dank an euch alle. Ich hoffe, dass es mit meinem komischen Minderwertigkeitsgefühl was momentan aktuell ist, aufhört und was Stratera so alles kann.
    Wünsch euch was.

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Hallo Eyvn,

    schade, dass euer Projekt nix geworden ist, aber wie du schon sagst: "Ein Modul von 8 Semstern..." da brauchst du dir keinen Kopf machen.
    So hast du aber mit reltiv geringen Schaden eine Lektion gelernt... ist manchmal auch nicht verkehrt.
    Und schön, dass du eine Gruppe gefunden hast die harmoniert. Das ist ganz wichtig. Ich hab meine Harmonie-Gruppe erst im 7 Semster gefunden - aber wir haben auch nicht so viele Gruppenarbeiten im Diplomstudium gehabt. Das hat aber voll gepasst weil wir 3 einfach gut harmoniert haben und der eine Typ voll der Alleswisser war - nicht auf unangenehme Weise, aber der hat mir so manche Note ein bisschen aufgebessert mit seinem Wissen was er mir noch vor der Prüfung eingetrichtert hat...

    Schönen Sonntag
    lg
    Susilein

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 80

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Eyvn schreibt:

    . Immer irgendwo was angefangenes, aber ganz ganz selten was fertig gestelltes, weil ich immer kurz vor knapp denke, "gut, jetzt biste fast fertig, den Rest kannste auch später machen".
    Warum ist das so und was kann ich dagegen machen???

    ist ja witzig, gerade wollte ich genau zum gleichen thema einen fred eröffnen, da sehe ich deinen.
    lösung habe ich leider (noch?) keine, aber ich verstehe dich und kenne das soooo gut *seufz*

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Wenn ich´s kann/erlernt habe - ist es langweilig geworden.
    Wenn ich das Ergebnis erahnen kann - ist es langweilig geworden.
    Hausarbeit und Papierkram - generell äusserst unspannend.

    Ergo: Immer wieder was Neues anfangen um die benötigte Konzentration mittels Spannung aufrecht zu erhalten.



    So ist´s bei mir.

  5. #15
    wali_karimya

    Gast

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Halloo. Ich hab jetzt nur mal die ersten vier Beiträge gelesen (ungeduldig) u muss gleich mal meinen Senf dazugeben.
    Ich liiiiiebe es, Sachen voller Begeisterung zu beginnen und voller Entgeisterung aufzugeben. Bis jetzt hat mich im Leben immer meine Umwelt (Freunde) an der Hand genommen (nicht in den Arsch getreten, weil ich da drauf mit größtem Widerstand reagiere) und mich an mein Ziel begleitet (Abschlüsse, etwas zu Ende bringen).
    Wenn mein Bruder mal wieder mit "....und ein bisschen Faulheit ist auch dabei, gell???? grins" kommt, krieg ich echt Hassgefühle.
    Naja.
    Vor einem Monat borgte mir eine Freundin das Buch "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" von karen kingston.
    Ich war gerade dabei Ordnung in mein Leben zu bringen. Zumindest war der Wille da. Das Tun ließ vorerst auf sich warten.
    Na auf jeden Fall les ich das Buch, obwohl ich eig nicht auf feng shui stehe u da kommt ein Kapitel mit "Unerledigtes erledigen".
    Ich liebe diesen Absatz, weil sie sogut argumentiert u beschreibt, welche Nachteile das Unerledigte hat u was es mit uns macht.
    Sie überzeugt mich mit ihren Argumenten. Sie ist der erste Mensch, der mich ohne Druck total überzeugt, warum es das einzig Sinnvolle ist, Dinge, die gemacht werden müssen, zu machen.
    Denn macht man sie nicht, verfolgen sie einen im Hinterkopf wie wenn ein Damoklesschwert über dir schwingt. Und da man immer wieder daran denkt, dass man dieses oder jenes doch jetzt endlich irgendwann machen muss, führt es dazu, dass man wichtige Energie verliert, die man für Dinge verwenden könnte, die einem echt guttun oder Spaß machen oder was auch immer.
    Ich mag dieses Buch von ganzem Herzen u lese immer wieder darin, sodass ich mich immer wieder daran erinnere, um wieviel leichter sich mein Leben anfühlt, wenn mich nicht ein Berg unetledigter Dinge verfolgt!
    Sunshine

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 152

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Das kenne ich leider auch nur allzugut von mir ... kurz vor dem Ziel der totale "Abriss" und wenns nur noch ein kleiner Schritt zur Vollendung nötig gewesen wäre. Oft war das Ergebnis dann so dass eben dadurch alle Mühe zuvor umsonst war. Ich hätte genausogut auch gar nichts tun brauchen - das Ergebnis wäre dasselbe gewesen ... 95% Arbeit soviel wert wie 0%. In manchen Situationen war das leider so.

    Das Vertrakte bei dieser Sache war: ich hatte mich daran gewöhnt! Es hing weniger am Willen oder Disiplin sondern das gewohnte Verhaltensmuster sabotierte auch mein Willen.

    Ich entkam aus diesem Muster nur indem ich langsam jedesmal immer nur eine Sache vornahm es zu vollenden. Immer wieder ... andere Dinge ließ ich mal "sausen". Wenn das dann mal einigermassen saß, dann das nächste ...
    So gewöhnte ich mich langsam daran mir auch mal kleine Erfolge "zuzustehen" und das Muster des "gewöhnheitsmässigen Versagens" abzulösen. Allerdings muss ich nach wie vor aufpassen und dabei bleiben.

    Werde ich dann (kommt leider hin und wieder vor) rückfällig werde dann muss ich schnellstmöglich wieder gerade biegen. Ich möchte sagen dass ich eine bestimmte Anzahl an unerledigten Dinge "verkrafte" die ich dann eben später erledige. Komme ich dann aber darüber - dann hat mich meine alte Gewohnheit wieder in der Mangel. Anders ausgedrückt:
    Von der Skala 1-10 kann ich so bis 3 "tolerieren", bin ich bei 4 dann weiß ich: ich kann gleich alles bleiben lassen ... Abriss ...

    Deswegen versuche ich immer drunter zu bleiben ...

    So ist es bei mir.

    Gruß

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Und wie!

    Man sagt ja, aller Anfang sei schwer...
    Aber bei allen Tätigkeiten, die ich freiwillig, hochmotiviert und begeistert beginne, ist das Ende jeweils eine Zangengeburt (wenn es denn überhaupt so weit kommt).

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Bei mir ist es ein bisschen anders. Wenn mir etwas sehr wichtig ist, fange ich an zu überkompensieren. Das heisst, für mich gibt es nur diese eine Sache und sonst nichts mehr. Wie eine Sucht. Bei nicht so wichtigen Angelegenheiten geht es mir wie dir.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Kurz vorm Ziel verreckt...warum eigentlich immer?

    Ein Teil des Problems ist bei mir mein Perfektionismus.
    Ich zögere, Dinge zu beenden, um einem definitiven Urteil auszuweichen. Etwas abzuschliessen heisst für mich, es als gut genug zu befinden und hinter meiner Leistung zu stehen. Und das kann ich in der Regel nicht. Nicht, weil ich mir keine Fehler erlaube, sondern weil ich immer unsicher bin, ob ich wirklich alles gegeben habe.

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