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Diskutiere im Thema ADHS und Mathematik im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: ADHS und Mathematik

    Mathe??
    Zahlen hassen mich...wirklich!
    Mathe ging solange gut,bis mir meine Lehrerin in der Grundschule das Subtrahieren beibringen wollte..."Wenn du soundsoviel hast,davon soundsoviel abgibst..." Da hat es mir schon gereicht...ich gebe nichts ab,ich teile auch nicht
    Nee,mal im Ernst...ich habe echt ein gestörtes Verhältnis zu Zahlen,oder die zu mir...natürlich habe ich das meiste irgendwann begriffen,aber gehasst aber ich es wie die Pest.Lehrer haben es geduldig versucht,aber mir fehlte meistens noch der letzte Kick,um den kompletten Durchblick zu bekommen.Wenn dann die Mathearbeit verhauen war und die Arbeit anschliessend besprochen wurde,dann hab ich es ganz geschnallt...war halt dann zu spät...aber ich hab es überlebt

  2. #52
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    Ja ich glaube das hängt damit zusammen -so ist es momentan noch bei mir- das ich immer erst Druck brauche oder ein Versagen damit ich was kapiere... Das muss irgendwie auch davor gehen

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 131

    AW: ADHS und Mathematik

    What Drowe said!!!

    Geht mir exakt genau so. Ich muss die Hintergründe verstehen um mich wirklich glücklich zu fühlen beim Rechnen. Und das gibt auch die Sicherheit mal etwas rekonstruieren zu können. Leider hab ich in der QM aktuell doch schon einige Lücken, was das Hintergrund verstehen recht schwer macht...

  4. #54
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 139

    AW: ADHS und Mathematik

    Ja das mit den Hintergründen stimmt ... ich muss wissen wieso es funktioniert und wofür ich das brauchen kann ... bis dahin is es nur stures auswendig lernen

  5. #55
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    Abfrager.de - Lernen kann Spaß machen! ist eine Super Seite zum lernen finde ich. Ist Kostenlos und gut untergliedert. Und macht irgendwie auch Spaß, da alles irgendwie interaktiv erscheint und man ein Belohnungssystem hat. Noten, Punkte etc.


    Langsam blick ich immer mehr durch, lerne jetzt schon seit 15 Uhr intensiv

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: ADHS und Mathematik

    Ich fühl mich hier gerade angesprochen, als Mathematikerin.
    Stellt euch also brav alle hinten an, wenn ihr euch schon streitet, wer hier die härteste Mathematik im Studium hat.


    Was erwünscht man sich denn durch Medikamente, wenn es um Gleichungen umformen geht?
    Wo genau besteht die Problematik bei Gleichungen?

    Bitte beantworten als hättest du ein kleines Kind vor dir, ich habe nie verstanden, wo das Problem besteht.
    Sehe ne Gleichung an und stelle die dann vor meinem inneren Auge um.
    Was mir in der Schule geholfen hat, war der Vergleich mit der Waageschale. Was ich auf einer Seite mache, muss ich auch auf der anderen Seite machen.
    Und URI. Also das Ohmsche Gesetz. Hat unser Lehrer damals als Dreieck an die Tafel gemalt, also ungefähr so:
    U
    R I
    U=R*I <=> U/R=I <=> U/I=R
    Wenn man es einmal bildlich vor sich hat, ist es überhaupt kein Problem mehr, irgendwas umzuformen.
    In der Uni sind Gleichungen natürlich ein wenig komplexer (wobei wir selten mit Gleichungen konfrontiert werden, ist zu "simpel"...), aber das Prinzip bleibt dasselbe.

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 131

    AW: ADHS und Mathematik

    Wenn du es soweit abstrahieren magst, richtig. Dann ist letztendlich alles nur ein wenig umformen und fertig.

    Aber genau das ist der Punkt, den ich mit Verständnis meinte. Wenn ich Umformungen machen muss, die etwas "komplexer" sind, dann hilft es mir, den Hintergrund zu verstehen, um diese eigentlich recht einfachen Regeln anwenden zu können. Ohne das Hintergrundverständnis schmeiss ichs durcheinander und machs falsch.

    Was genau die Problematik ist oder was genau ich mit "komplexen" Umformungen meine? Nun, angefangen bei den (verzeih das Wortspiel) komplexen Zahlen, meine ich aktuell für mich vor allem die gesamte Notation in der QM.

    Wenn es darum geht einen Bahndrehimpuls und den Spin zu dem Gesamtdrehimpuls zusammen zu fassen, und dieser Gesamtdrehinpuls dann unterschiedliche Quantenzahlen haben kann etc... Dann schreibseln die sich da riesig einen zurecht und letztendlich ists nur ein wenig Zahlen ablesen und einfache Gleichungen lösen.
    Ich kann mir aber ums verrecken nicht merken, was ich da zu lösen habe, weil ich jedes mal einen gewaltigen "Häää, aber warum zum Henker???"-Gedanken habe! Der blockiert mich gerade zu vollständig.

    Wenn ich es schaffe, den Hintergrund zu verstehen, stellt sich dieses Gedankenmuster gar nicht mehr ein, und ich kann dir ohne große Probleme die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten quantenmechanischen Zustand angeben.

    Weil letztendlich, haste Recht, sinds nur einfache Umformungen. Paar quadratische Gleichungen, ein paar e-Funktionen, ein Integeral oder ne Ableitung hier, bei einer e-Funktion ja zudem noch äußerst dankbar....

    Es gibt da z.B. diese Bra-Ket Schreibweise. Erst heute hat mein Nachhilfe-QM-Guru mir da ein wenig Erleuchtung geschenkt.

    | n l m s m_s> (wobei m_s für m mit Index s steht)

    Ist so ein Teil. Früher war das für mich ein senkrechter Strich mit n paar Buchstaben und ner spitzen Klammer dahinter. Heute weiß ich (schon eher, noch nicht vollständig) worum es geht, und kann was damit anfangen.
    Aber dieses Wissen ist a) viel b) viel zu schnell verflogen und daher insgesamt für mich schwer anzusammeln.


    'Psi'_(n l m) (wobei 'Psi' für den entsprechenden griechischen Buchstaben steht und alles hinter dem _ als Index gemeint ist)

    Steht also für eine Energieeigenwertfunktion, bzw Wellenfunktion, welche mit bestimmten Quantenzahlen angegeben ist. z.B. hier: http://upload.wikimedia.org/math/b/d...6ffe2d3b42.png
    Die dritte Zeile hab ich in der Übung auch schonmal gesehen. Und gemeint ist hier nicht 100, 200 oder 210 sondern auf der ersten Zeile n=1, l=0 und m = 0. Muss man nur wissen...

    Diese kannste aber nicht immer hinschreiben. (Weil für höhere Quantenzahlen reichlich unhantlich...)
    Also schreibt man oft einfach sowas: https://upload.wikimedia.org/math/9/...efc970201b.png

    Um daraus dann aber Informationen ableiten zu können, muss man verstehen bzw eigentlich einfach nur Wissen, was R und Y bedeuten. Hat man an der Stelle in der Vorlesung nicht aufgepasst, bzw grad mal kurz den Fokus verloren oder aber man war aufs Abschreiben fokusiert, weil der Prof so durchs Thema pflügt, dass man zuhören und schreiben parallel nicht hinbekommt. Dann hat man da schnell ein Problem.

    Und selbst wenn nicht. Oft setzen die so viele Zwischenschritte voraus, die ich einzeln quasi alle nachvollziehen könnte, in der Komprimiertheit aber einfach nur dran verzweifle, dass es mir elendlich schwer fällt, diese Zusammenhänge dann zu verinnerlich.


    Sorry. Ist etwas länger geworden, aber ich fühlte mich gerade etwas herausgefordert bzw angesprochen...

    Obgie Gleichungen sind übrigens diesem Artikel entnommen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffatom

  8. #58
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: ADHS und Mathematik

    also ich kann mir da nüx bildlich vorstellen.
    bei zahlen steigt mein hirn aus
    erschließt sich mir überhaupt nicht.
    da erscheint direkt error auf meinem
    inneren bildschirm...
    nur noch ein fragendes gesicht...
    und gähnende leere.

    habe ich noch nie begriffen.
    habe ewig für das kleine 1 mal 1 gebraucht

    eckenrechnen in der grundschule war
    das allerschlimmste...ich gehörte zu denen
    die einfach nicht aus der ersten ecke raus kamen
    und gequält wurden mit aufgaben...
    bis ich mich dann als eine der letzten hinsetzen konnte.

    das war furchtbar....

    das einzige was irgendwann mal während
    des studiums geklappt hat,
    waren die statistikkurse in soziologie....
    da war ich super drin...
    warum auch immer....

    alles andere ist für mich seltenst nachvollziehbar.
    das finde ich mittlerweile aber auch nicht mehr so
    schlimm....ist eben so.

    sag ich immer wieder...
    neeee zahlen,
    mathe...
    check ich nicht.

    was solls....
    beeindruckend finde ich aber dennoch diejenigen,
    die das alles durchdringen und verstehen....

    ich kann dafür andere dinge...
    schwamm drüber.

  9. #59
    Ist öfter hier

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    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    ReRegenbogen schreibt:
    Ich fühl mich hier gerade angesprochen, als Mathematikerin.
    Stellt euch also brav alle hinten an, wenn ihr euch schon streitet, wer hier die härteste Mathematik im Studium hat.


    Was erwünscht man sich denn durch Medikamente, wenn es um Gleichungen umformen geht?
    Wo genau besteht die Problematik bei Gleichungen?

    Bitte beantworten als hättest du ein kleines Kind vor dir, ich habe nie verstanden, wo das Problem besteht.
    Sehe ne Gleichung an und stelle die dann vor meinem inneren Auge um.
    Was mir in der Schule geholfen hat, war der Vergleich mit der Waageschale. Was ich auf einer Seite mache, muss ich auch auf der anderen Seite machen.
    Und URI. Also das Ohmsche Gesetz. Hat unser Lehrer damals als Dreieck an die Tafel gemalt, also ungefähr so:
    U
    R I
    U=R*I <=> U/R=I <=> U/I=R
    Wenn man es einmal bildlich vor sich hat, ist es überhaupt kein Problem mehr, irgendwas umzuformen.
    In der Uni sind Gleichungen natürlich ein wenig komplexer (wobei wir selten mit Gleichungen konfrontiert werden, ist zu "simpel"...), aber das Prinzip bleibt dasselbe.

    Durch die Medikamente erhoffe ich mir (wenn man das so sagen kann) das ich mich wie früher längere Zeit mit dem gleichen Thema auseinandersetzen kann ohne den Fokus zu verlieren. Zudem noch das ich wieder strukuriert denke und nicht alles nur überfliege. Dann kommt auch noch diese Vergesslichkeit etc.... Nun wo ich aber wieder Ritalin nehm, gehts wesentlich besser als vorher. Das Ohmsche Gesetz... Wie oft haben wir das in der Etechnik Lehre durchgenommen . Ich glaub aber mittlerweile das ichj Probleme damit habe, weil ich die ganzen Rechenregeln zum großen Teil vergessen bzw verdrängt habe, weil meine Schulzeit nicht so prickelnd war. (Mobberei etc) :-)

  10. #60
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    AW: ADHS und Mathematik

    Sumasu schreibt:
    bei zahlen steigt mein hirn aus
    Da wärst du in ner Physik-Vorlesung richtig gut aufgehoben: https://upload.wikimedia.org/math/1/...020d3c8b10.png
    Mehr Buchstaben als Zahlen und das ganze gespickt mit lustigen Zeichen, Strichen, Symbolen etc.

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