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Diskutiere im Thema ADHS und Mathematik im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #111
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    Ich versteh auch gerne die Zusammenhängen und Herleitungen der Mathematik :-)

    Grade eben kam meine Bestellung von Klett an. 6 Bücher... 2 Bücher 7/8 und 9/10 Mathematik Gymnasium und 7,8,9 und 10 je ein Buch mit Aufgaben und Lösung. Von Lambacher Schweizer, damit geht es super :-)

  2. #112
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 44

    AW: ADHS und Mathematik

    Ja, nee schreibt:
    Na ja, die Mathematik der Mathematiker ist auch schwerer. Kannst dir ruhig etwas drauf einbilden, wenn du das gut hinbekommst. Immerhin macht ihr "richtige" Mathematik. Die Ingenieurs- oder Schulmathematik ist ja mehr rechnen, d.h. ist mehr oder weniger Rezeptmathematik. Jedenfalls werden wir weitgehend von Beweisen verschont. Gott sei dank. Wenn, dann kommen nur leichte "Zeigen Sie dass,..." -Aufgaben (z.B. zeigen, dass etwas ein Unterraum ist). Der Rest ist pures Rechnen nach Rezept.
    Wenn du Unterraum Eigenschaften verstanden hast ist das doch eine prima Fundament für die Algebra. Ich würde auch nicht wirklich sagen dass Mathematik unbedingt schwerer wird, es kommen nur einige unbekannte Sichtweisen hinzu, die erstmal irgendwie fremd wirken.
    Da hilft es wie bei allen abstrakten Modellen sich eine genaue Vorstellung zu machen, so wie die meisten das hier ja ganz richtig schreiben. Letztendlich ist die Zahl 1 auch nur ein Modell das uns helfen soll im Alltag z.B. Mengen zu beschreiben.
    Dann werden Unterraumbetrachtungen auch wieder plastischer.
    Nur darf man nie vergessen dass das trotzdem Modelle sind, so wie in der Chemie mit den einzelnen Molekülen und deren Darstellung - das studiere ich Klopskind nämlich auch noch.

    Modelldenken ist aber eher zur Beschäftigung in ruhigen Zeiten geeignet und kommt hoffentlich irgendwann auch als Inhalt im Unterricht an, wenn denn die Lehrerausbildung irgendwann solche skills in den Vordergrund rückt statt nur irgendwelche Fachwissenschaften.
    Macht mich manchmal traurig wie sinnlos schöne Denkwissenschaften wie Mathematik in die Köpfe unschuldiger Schüler gepresst werden...

  3. #113
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 186

    AW: ADHS und Mathematik

    Also ich find die Mathematikermathematik (cooles Wort) schwerer als die Ingenieursmathematik. Hab mal eine Zeitlang Physik studiert, da hatten wir Analysis mit den Mathematikern zusammen. Erste Vorlesung: Körperaxiome und erst mal beweisen, dass es nur EINE Null gibt und nicht mehrere. Klar, der Beweis ist nicht so schwer, war ja nur die erste Vorlesung. Ging aber immer weiter, wurde schwerer, abstrakter und vorallem unbrauchbarer. Die Ingenieure rechnen einfach mit der Null, interessieren sich nicht für topologische Räume, sind dafür aber sehr anwendungsorientiert.

    Mein damaliger Übungsleiter meinte zum Beispiel auf die Frage, wozu man dies oder jenes nun brauche: "Hmm... ja... mit dem Brauchen ist das in der Mathematik so eine Sache" ... und hat mehr oder weniger philosophische Vorträge über den Beinahe-Zusammenbruch der Mengenlehre zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehalten.

    Bei der Mathematik der Ingenieure weiß man halt wozu man sie braucht, sie ist nützlich. Integrale z.B. braucht man Fächerübergreifend ständig und überall, man muss allerdings nur mit ihnen rechnen und muss nix beweisen.

  4. #114
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    Pure Mathematik wäre auch nichts für mich. Ich wende sie lieber an, finde ich wesentlich interessanter. Daher auch die Entscheidung Physikalische Technik zu studieren :-)

  5. #115
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADHS und Mathematik

    Cool, dass es hier ein Mathe-Thema gibt ^^.

    Ich stehe der Mathematik ambivalent gegenüber.
    Ich hatte in der Schule Mathe und Physik als LK .

    Das Problem bei der MM ist, dass ich Dinge partou nicht verstehe, wenn man nicht bei den Grundlagen beginnt .

    Beispielsweise wird zwar oft schön der Sinus von iwas in den Taschenrechner gehackt, aber dass die Berechnung von einem Sinus keine triviale
    Schulmathmatik ist, sondern "komplexere" Ideen wie eine Taylor-Reihe erfordert wird nicht erklärt .

    Außerdem hab ich zumindest bei Ana das Problem, dass ich sie nicht visualisieren kann. LinA dagegen find ich viel angenehmer ^^.

    Deshalb mag ich die Physik (und die anwendungsbezogene Mathematik) so, ich sehe sie vor meinem inneren Auge .

  6. #116
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    Hagakure schreibt:
    Cool, dass es hier ein Mathe-Thema gibt ^^.

    Ich stehe der Mathematik ambivalent gegenüber.
    Ich hatte in der Schule Mathe und Physik als LK .

    Das Problem bei der MM ist, dass ich Dinge partou nicht verstehe, wenn man nicht bei den Grundlagen beginnt .

    Beispielsweise wird zwar oft schön der Sinus von iwas in den Taschenrechner gehackt, aber dass die Berechnung von einem Sinus keine triviale
    Schulmathmatik ist, sondern "komplexere" Ideen wie eine Taylor-Reihe erfordert wird nicht erklärt .



    Außerdem hab ich zumindest bei Ana das Problem, dass ich sie nicht visualisieren kann. LinA dagegen find ich viel angenehmer ^^.

    Deshalb mag ich die Physik (und die anwendungsbezogene Mathematik) so, ich sehe sie vor meinem inneren Auge .
    Dir geht es wie mir :-)
    Ich muss auch erst bei den Grundlagen beginnen und will dann alle Fragen beantwortet haben bevor ich zum nächsten Thema gehe.
    Das mit Sinus, Cosinus und Tangens etc kapier ich auch nur wenig. Wir hatten das nur minimal in meiner Elektroniker Ausbildung angeschnitten zwecks Leistungsdreieck, Blindleistung etc.



    Physik mit anwendungsbezogener Mathematik liegt mir auch, weil wie du sagst, sieht man das besser vor dem inneren Auge. Es ist dann halt nicht mehr abstrackt :-)


    Ich bin momentan bei den Linearen Gleichungssystemen und komme damit eigentlich ziemlich gut klar, obwohl ich mich auch manchmal festfahre :-)

    Ich lerne die ganze 7-11. Klasse Autodidaktisch mit Büchern, Arbeitsheften, Videos :-) Ist schon ziemlich hart :-)

  7. #117
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: ADHS und Mathematik

    Kenne es nur zu gut !!!
    "basis" Mathe ist kein Problem.
    alles was mit der Berechnung von Körpern, Beschleunigungen, Kräften oder Statik zu tun hat ist kein Problem. (Da gucken die Normalos immer doof)
    Aber sobald es um so "sinnfreie" Sachen wie Algebra geht bin ich raus :-D .... da wird es schnell schwierig die Gleichung korrekt abzuschreiben :-D

  8. #118
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: ADHS und Mathematik

    So nach langer Foren Pause bin ich wieder da, hab aber trotzdem nicht mehr soviel Zeit, die Schule läuft mittlerweile schon 4 Wochen und ich hab mich super eingelebt.Hmmm Ok die erste Woche nahm ich vor der Schule immer eine 0,5mg Alprazolam (Xanax) um nicht angespannt und schüchtern rüberzukommen. Nun nehme ich natürlich keine mehr, haben mir super geholfen offen auf andere zuzugehen usw..


    Ok nun zurück zum Thema des Threads

    Mathe haben wir leider nur 4 Stunden in der Woche, was wie ich und andere finden zu wenig ist.

    Wir haben einen Dr. als Lehrer... Der ist schon was für sich...


    Jedenfalls fing es direkt mit Polynomdivision, Substitution und Ganzrationen und reelen Graphen bzw Funktionen an.. Das alles in etwa 12 Std Mathe.....

    Aber ich kann ihn ja mal zitieren als Antwort eines Punktes unserer (Unsere ganze Klasse) Kummerliste die wir ihm in sein Fach warfen...

    Wir finden alle das er den Stoff viel zu schnell durchgeht. (Er war vorher Lehrer an nem Gym für die 13. Klasse und davor im obersten Schulministerium in Baden-Würtemberg und dafür zuständig die zentralen Abiturprüfungen zusammenzustellen....) Ich hoffe Ihr könnt Euch denken was für ein Typ er ist.....


    Jedenfalls ist es schon sehr hart mit dem was er da anfängt.... Nun mal er diese Woche, also 4 Stunden nicht da und wir hatten Vertetung bei nem anderen Lehrer.... Der ist bzw war total super... Fingen erstmal mit Linearen Funktionen und den binomischen Formeln an. (Zwar sehr sehr schnell aber sehr gut verständlich). Ich hab die Lehrpläne gesehen und die sind schon ganz schön hart wie ich finde.






    Wir haben also ca 10 Monate Schule, im Mai sind dann die Prüfungen.

    Das hier ist unser Lehrplan einmal für das 1. Halbjahr und das 2. Halbjahr... Man kann ja errechnen 1. Halbjahr ca 80Stunden und das 2. auch 80 Stunden...




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ID:	16367Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	FOS12 Mathematik 2Halbjahr.jpg
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ID:	16368Ich hoffe man kann es erkennen Also die nächsten Monate werden sehr sehr hart und danach geht es ja schon direkt ins Studium.


    Was bin ich froh das ich vorgelernt hab einige Wochen vorher. Das hat mir wirklich sehr geholfen. Nochmals Danke an alle die mir in diesem Thread geholfen haben



    Liebe Grüße

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