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Diskutiere im Thema Studium: Am Ende kein Interesse mehr im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    zieh dein arschbacken zusammen! mach dein ding und später hast du ruhe!

    meinst du ich habe lust zu lernen? NEIN!! aber ich muss das machen auch wenn ich überhaupt kein bock hab.

    willst du was werden dann zieh dein ding durch... wenn du kein bock hast dann schmeiß alles hin die du später bereuen wirst.

    von nichts kommt nix

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    @lobber

    Du hörst dich an, wie mein Vater [Aussprache: Vatta].

    Ist net bös' gemeint, passt aber gerade.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Bin froh, dass du es genauso verstanden hast, wie ich es gemeint habe.

    Memories an die Kindheit.
    Ich bin so froh', dass sie vorbei ist. Gibt es sonst noch Leute, die nie wieder Kind sein möchten?
    Von wegen "magische Zeit" und "Nostalgie der Kindheit".. Das kenne ich nicht.


    Du hast schon Recht. Ich weiß, man muss auch als Erwachsener seinen (Vorsicht, kreative Schreibweise): HintäRn hochbekommen!!!

    Darf ich noch was sagen?
    Ich bin so saufroh, dass ich das Medikament habe:
    Denn die Tabletten treten mich genau dorthin, wo es sein muss - aber in ihrer konstruktiven Art.

    (Denn sie schreien mich dabei nicht an - sondern sie helfen ganz effektiv da, wo es bei mir harkt: im Hirn )


    Das ist das Schöne am Erwachsensein!


    Ich hoffe, unser Threadersteller nimmt Medis? Nimmst du welche, Snowwithe? Hast du nicht irgendwie eigentlich Angst vor dem, was nach dem Studi kommt? Das kann eine echte Motivationsbremse sein um das Studi zu beenden.
    Geändert von slippyamelia (27.03.2014 um 11:54 Uhr) Grund: Tippfehler vom Handy

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    @ TE

    Bitte, bitte halte das durch. Ich selbst habe auch immer kurz vorher abgebrochen, und es bitter bereut. Selbst wenn du in dem Beruf nie arbeiten möchtest, du hast immer etwas "in der Tasche", worauf du ggf zurückgreifen kannst.
    Du hast ein ganz anderes Selbstbewusstsein, wenn du einen abgeschlossenen Beruf hast, du stehst anders vor der Gesellschaft da und es erspart dir so manche Erklärungen und auch so manches Leid.
    Du kannst zur Not immer auf etwas zurückgreifen, du kannst darauf etwas aufbauen. Auch in anderen Berufen muss man Bewerbungen schreiben, ein abgeschlossenes Studium, auch wenn es nicht im "Endberuf" ist, zeugt zumindest von Durchhaltequalitäten. Ein Abbruch ist meist ein Ausschluss oder bedarf im günstigsten Fall Erklärungen.

    Ein abgeschlossenes Studium verkürzt auch in machen Sparten die neue Ausbildungs-/Studienzeit.

    Es gibt also nur Vorteile, dieses halbe Jahr noch durchzuhalten.


    Viel Kraft und Durchhaltevermögen!

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Kannst du dir nicht ein Thema für die Masterarbeit suchen, das dir gefällt und dich motiviert und dich so insgesamt wieder motivieren? Wenn dir das Interesse für die Theorie fehlt, kannst du dich vielleicht auf dem Weg wieder begeistern. Hinterher kann man immer leichter Randbereiche oder alternative Tätigkeitsfelder finden.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Die Studienrichtung wurde leider nicht angegeben, also könnte ich daneben liegen.

    letztlich geht es nur um die Aneignung der Fach- und Methodenkompetenz. Damit wird auch sichergestellt, das alle sich im jeweiligen Wissenschaftsbereich verstehen. Natürlich gibt es Menschen die ohne Studium durch Nachdenken komplexe Zusammenhänge verstehen - aber sie werden in der realen Welt nicht ernst genommen und könnten niemals von kreativer geistiger Arbeiten leben, weil sie ihre Fach- und Methodenkompetenz nicht nachweisen können.

    Im Grunde geht es, gerade mit Master, um die Frage: wie weit willst du deinen künftigen Job selbst gestalten können/dürfen. Dies ist unabhängig von der Entscheidung: was will ich in meinem Job tun.

    Ich bin letzten über die Motivationrede von Steve Jobs in Sandhurst gestolpert. Er bring das "gerade unnütze" als Meilenstein der Zukunft sehr treffend auf dem Punkt und hat in meinen hohen alter mein Denken nochmal verändert/bereichert. Steve Jobs hatte eine sehr wechselhafte Biographie (sogar ADHSler). Guck es an - ich finde hier zu lange Texte immer nervig.

    Gruß
    dB

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Hallo zusammen,

    tut mir leid, dass ich jetzt erst reagiere. Privat ist gerade einiges los (Krankheitsfall in der Familie).

    Vielen Dank für die ganzen Tipps.
    WIE ich lerne, weiß ich eigentlich... also ich kann z.B. nicht in die Bib gehen - die anderen Leute lenken mich so dermaßen ab. Ne, geht nicht.
    Ich weiß auch WIE ich bei einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit vorgehen muss.
    Mein Problem ist wirklich nur die MOTIVATION - also endlich in den Tritt zu kommen und auch das zu tun, was ich tun muss.

    - Warum hast Du denn damals das Studium gewählt?
    - Warum willst Du nicht abbrechen?
    - Was kannst Du mit dem Studium anfangen?
    - Was lähmt Dich so?
    - Was ist so ätzend?
    - Wer könnte Dich unterstützen?
    - Was könnte Dir helfen?
    - Was bräuchtest Du?
    - ..???
    - Ich habe das Studium gewählt, weil ich mehr als nur den Bachelor machen wollte. Weil es in der Nähe zu meiner Familie war (ich unterstütze meine Großeltern im Alltag). Weil es relativ interessant und praxisnah KLANG (ist es nicht).
    - Was ich damit anfangen kann - keine Ahnung. Es gibt drei offensichtliche Möglichkeiten, die mir alle nicht schmecken. Ich werde eine Nische finden müssen.
    - Es lähmt mich, dass ich auf wissenschaftliches Arbeiten keinen Nerv mehr habe und keinerlei Interesse mehr für die Fragestellungen in meinem Fach aufbringen kann.
    - Ätzend ist, dass es immer die gleichen Abläufe sind und die Themen nicht (mehr) interessant genug, das zu überbrücken
    - Wer oder was mir helfen könnte, weiß ich nicht

    Frag dich einfach, warum du nicht fertigwerden willst.
    Doch ich WILL ja fertig werden. Bitte gestern. Ich habe keinen Bock mehr.
    Klar, ich habe auch Angst vor der Zukunft. Davor keinen Job zu finden etc.
    Aber ich will wirklich RAUS aus der VERDAMMTEN Uni.

    Mir hilft bei so etwas immer, Themenbereiche anzustreben, die mich konkret fesseln. Im selbstgewählten Studienfach hat man die ja normalerweise.
    Kannst du dir nicht ein Thema für die Masterarbeit suchen, das dir gefällt und dich motiviert und dich so insgesamt wieder motivieren? Wenn dir das Interesse für die Theorie fehlt, kannst du dich vielleicht auf dem Weg wieder begeistern. Hinterher kann man immer leichter Randbereiche oder alternative Tätigkeitsfelder finden.
    HATTE ich auch mal, diese Bereiche.
    Inzwischen interessieren mich wirklich nur noch sehr spezielle Teilbereiche und da ist es mir durch meine Professoren verwehrt worden dazu zu arbeiten ("zu speziell", "bei mir nicht", "nehmen Sie etwas Anderes")

    Wie gesagt: Ich habe noch ein Forschungsbericht, eine Masterabschlussarbeit und 2 mündliche Prüfungen vor mir. Für alle 4 Dinge stehen die Themen fest.
    Es gibt sicher schlimmere (d.h. NOCH uniteressantere Themen), aber begeistern tut mich keins von denen, die ich da jetzt vor der Brust habe.
    D.h. Keine Begeisterung fürs Thema = keine Motivation wieder die langweiligen Arbeitsabläufe durchzukauen

    WIE ich schreiben/lernen/mich vorbereiten MÜSSTE weiß ich, aber ich krieg den Anfang nicht, weil es im Kopf vor lauter "boah, wie ööööööööööööde" weh tut.
    Und darüber stresse ich mich so, dass mir die Energie langsam ausgeht und ich keinen Schritt vorwärts komme.

    Ich hoffe, unser Threadersteller nimmt Medis? Nimmst du welche, Snowwithe?
    Leider keine Medis, nein.
    Ich bin ja noch mitten in der Diagnose.
    Das ist auch irgendwie mit ein Punkt ... mir fehlt dieser Kick, dieser Tritt ins Hirn.
    Normalerweise hatte ich immer noch genug Interesse für die Themen, um mich durchzubeißen, aber das ist wie gesagt weg.
    Und auch der Faktor "du hast es doch fast geschafft. Nur noch ein paar Monate durchhalten!" greift nicht, weil ich schon ganz erschöpft vom ewigen Durchhalten bin.

    Wirklich weiter bin ich also nach wie vor nicht.


    lG
    Snow

  8. #18
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Hallo Snow White, Prüfungen sind für ganz viele von uns Chaoten rein gar nichts und es besteht die Riesengefahr, sie einfach nicht zu machen. Auch schon bei vielen vor lauter Prüfungsangst, war bei mir auch so. Es ist doch normal, dass einem am Ende des Studiums irgendwann alles auch mal zum Halse raushängt und man nicht mehr dafür brennt. Das geht jedem so bei Prüfungen. Das wäre aber der größte Unsinn, sich davon bestimmen zu lassen.
    Ich habe mir immer, vom Abi bis zum Hochschulexamen und auch noch bei weiteren beruflichen Fachprüfungen IMMER jemanden von der fleißigen Normalo-Fraktion dazu genommen, der auch vor den Prüfungen stand und dann haben wir zusammen gelernt und es sehr gut bestanden. Von mir kam die Kreativität, von meinen Lernfreunden das Durchhalten.

    Viel Erfolg! Aufgeben ist keine Option, denn dein Fach braucht dich! LG! Maggy

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Studium: Am Ende kein Interesse mehr

    Dass man Studienabbrecher immer als dumm handelnd darstellt ist schon irgendwie leicht der falsche Weg. Warum kann ein Studienabbruch nicht erfolgreicher Teil des Studiums sein? Immerhin findet man immer mehr und besser zu sich. Man möchte halt sichergehen, dass man "alles" richtig macht und hat dafür denkbar schlechte Voraussetzungen.
    Das Erfolgselement in Akademikerhaushalten ist doch, dass sich alle bewusst sind, dass es viel mehr als reine Intelligenz braucht um ein Studium abzuschließen. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass das auch so eingeplant wird. Warum nicht Spätzündern gleich viel Wertschätzung entgegenbringen wie Stipendiaten? Es wird sich noch immer viel zu sehr nach dem achso wichtigen Abschluss gerichtet. Ich persönlich habe mein Erststudium auch abgebrochen und bereue keine Entscheidung, das Fatale an meinem Studienweg war, dass ich eben nicht über das notwendige Selbstwertgefühl verfügt habe, das ist jetzt aber anders und siehe da, alles funktioniert. Ich werde immer besser. Ich lerne wie ein Weltmeister, jetzt nachdem ich für mich akzeptiert habe, dass Musik anscheinend mein zweites Gehirn ist. Alles soll immer am besten von alleine laufen, aber es gibt eben auch hochkreative und hochsensible Menschen, die eben anders denken und mehr Zeit brauchen um sich auf diese besondere, hochkomplexe, ungewöhnliche Art die Welt zu verstehen einzustellen.
    Alles nur eine Sache des Verständnisses, des Finetunings...am Ende dann magischerweise sehr großer Erfolg, überraschend hohe Intelligenz. Bei AD(H)Slern wird besonders deutlich, dass man die Persönlichkeit ganzheitlich betrachten muss. Intelligenz lässt sich nicht von den Persönlichkeitsfaktoren abkoppeln. Ich lerne selektiv und wiederum auch gar nicht. Wenn man das Paradoxe wahrnimmt, weiß man, ist man auf dem richtigen Weg.

    Als AD(H)Sler steht man geradeso unter dem Asperger Autismus, ich sehe das genau so. Struktur ist ganz ganz wichtig um keine Nachteile zu haben. Asperger Autisten müssen ganz penibel ihren Tag nach Timetable vorausplanen, ansonsten wissen sie nicht was sie tun sollen und starren zum Beispiel einfach nur gegen die Wand oder liegen einen Großteil der Zeit im Bett. Je weiter es dann in die intensivierende Richtung des Autimus geht umso wichtiger werden Rituale und Planung.

    https://www.youtube.com/watch?v=oEjQYxDm0Nw

    Liebe Grüße,
    Jana
    Geändert von Limeorchid ( 6.04.2014 um 01:14 Uhr)

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