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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: hilfe bei berufswahl

    Seraphim schreibt:
    Na ja Steintor, wenn Cha0s eine handfeste Depression hat, wird das mit dem "umschalten" auf positives Denken nicht so einfach gehen. Und das ist jetzt kein Pessimismus sondern eigene Erfahrung. Der Weg aus der Depression ist steinig und wirft einen immer wieder zurück, aber wenn man den entscheidenden von all den kleinen Schritten getan hat, mit dem man es hinausschafft aus dem Teufelskreis, gehts danach leichter.
    Die Depression habe ich nicht so krass gesehen, weil ihm sein Gewicht wichtiger ist als die Einnahme von Antidepressiva. Sollte wirklich eine Depression vorliegen, würde ich zunächst die Frage nach Medikamenten klären. Danach würde ich mich an Veränderungen im Leben anstreben, das mit Medikamenten besser ginge. Oder, falls Medikamente nicht in Frage kommen, würde ich die Erwartungen nicht zu hoch stecken. In seinem Fall würde ich einen einfachen Job annehmen, was er aber auch nicht möchte.

  2. #12
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: hilfe bei berufswahl

    Das kann man so nicht wirklich sagen Steintor. Cha0s kann (sehr) depressiv sein, seine eigene Situation aber nicht so realistisch einschätzen wie sie ist. Prioritäten und Realitäten verschieben sich während einer Depression.

    Das was du geschrieben hast wären die richtigen und logischen Schritte. Und für einen gesünderen Menschen vermutlich ohne große Schwierigkeiten umsetzbar. Solange Cha0s sich nicht dazu überwinden kann, etwas aus der Sicht seiner Depression sinnloses zu tun, wird er es nicht so einfach umsetzen können. In so einer Phase überwiegt das Gefühl nichts Wert zu sein, keine Hoffnung zu haben und das alles nichts bringt. Man bringt nur für das Wenigste Kraft auf. Und für das was man tun kann, braucht man viel Kraft um sich zu überwinden. Oft glaubt man, gar nicht soviel zu haben.

    Was ich damit sagen will: Im Grunde weiß Cha0s das alles auch selber (was er tun sollte, was richtig wäre), nur kann er es jetzt nicht von heute auf morgen machen.

    Ich weiß nicht, ob du eine Therapie machst, cha0s. Wenn nicht, solltest du mal darüber nachdenken.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 97

    AW: hilfe bei berufswahl

    Ich kann seine Sichtweise nachempfinden und erkenne Muster, die ich auch ich erlebe/ erlebt habe.

    Wie oben schon geschrieben wurde, möchtest du für dich selbst weg von der selbstzerstörerischen negativ-Denke kommen um wieder etwas Energie und Elan
    zu bekommen dein leben wieder in die Hand zu nehmen.

    Ich lege dir ans Herz, in dich zu gehen und dir eine Liste zu machen, was du alles GUT kannst (ohne "ja aber..."- Relativierungen).

    Das müssen jetzt nicht immer großartige Dinge sein; auch kleine Dinge zählen und sind wertvoll. Oben hast du ja schon einige Punkte genannt, also hast du schonmal die

    ersten Einträge für deine Inventurliste deiner Fähigkeiten.

    Diese schaust du dann immer wieder (täglich) an, ergänzt sie um neue Punkte, lässt dich inspierieren, kreierst daraus neue Ideen usw.

    Du kannst auch Freunde und Famile nach deren Sichtwweise über dich und deine STÄRKEN befragen.

    Mit diesem Hilfsmittel wirst du neue Einsichten über dich selbst gewinnen und leztendlich auch besser erkennen können was genau du willst und wo deine besonderen Fähigkeiten liegen. JEDER Mensch hat Stärken :-)

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 28

    AW: hilfe bei berufswahl

    Danke für Hilfe.

    Gestern Abend habe ich den Notarzt rufen müssen.

    Hatte Herzrasen bis 190.

    Im Krankenhaus gabs Tavor und heute fühle ich mich schon besser.

    Ich hab diese Panikattacken so immer im 1 Jahres-Takt.


    Diesmal war der Auslöser, dass ich keine Ausbildung und keine Zukunft habe. Die Sachen waren mir seit eh und je Bewusst, jedoch diesmal viel zu heftig.

    Als ich meiner Mutter meine Beine gezeigt habe (Trichotillomanie) habe ich Heulkrämpfe bekommen und hatte Angst in der Klappse zu landen.

    Meine Beinhaare sind fast komplett rausgerupft. Kopfhaare lass ich in Ruhe. Gott sei Danke.


    Ich habe mir eingeredet, dass ich ein kranker dummer Mensch bin, der nichts auf die Kette bekommt.

  5. #15
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: hilfe bei berufswahl

    cha0s schreibt:
    Ich habe mir eingeredet, dass ich ein kranker dummer Mensch bin, der nichts auf die Kette bekommt.
    Nun, das du im Moment krank bist, kann keiner bestreiten, aber das du dumm bist, kauf ich dir nicht ab. Momentan steht dir eher deine eigene Panik im Weg, als die Krankheiten. Wenn du mal "runterkommst" wird es schonmal besser werden. Dann kannst du auch deine Lage sondieren, schauen wo du mit der Hilfe anderer (Ärzte, Therapeuten und Sozialarbeiter) etwas an deiner Situation verändern kannst. Und je mehr sich zum Positiven verändert, je mehr du dich physisch und psychisch stabilisierst, desto eher kannst du wieder in ein "normales" Leben mit Arbeit zurückkehren. Da liegt es dann an den oben genannten Leuten, dir bei der Wahl deines zukünftigen Berufswegs beizustehen und ihre Einschätzung abzugeben, was du arbeiten kannst. Also körperlich und seelisch packst.

    Weißt du, ich hab mir in den Phasen, in denen meine Depression nachließ immer gedacht, das es mein Kopf ist, der mich gefangen hält und blockiert. Mich davon abhält etwas zu tun, geschweige denn zu ändern. Durch die Schwarzmalerei, Hoffnungslosigkeit, das volle Programm eben. Irgendwann wurde mir klar, das mein Leben gar nicht so pechschwarz war, wie es mir die Depression ständig einflüsterte.

    Abseits deiner Depression und deinem Unwohlsein gerade, gibt es eine Welt in der du deinen Platz hast, in der du im Rahmen deiner Möglichkeiten etwas leisten und erreichen kannst. Nur momentan ist das nicht drin. Du brauchst Behandlung. Es stimmt, Antidepressiva können dein Gewicht erhöhen (das tun aber nicht alle). Aber wie gelähmt immer nur zu Hause zu hocken, kann dein Gewicht auch erhöhen. Und sobald es dir besser geht und du damit auch aktiver wirst, wirst du so auch wieder eventuelle Pfunde los.

    Ich sag dir nicht "nimm unbedingt Antidepressiva", aber das du ärztliche Hilfe brauchst und diese auch annehmen solltest.
    Geändert von Seraphim (18.02.2014 um 12:37 Uhr)

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