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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    Bundeswehr

    Nein es geht nicht schon wieder um die Frage ob man mit ADHS zur Bundeswehr kann

    Vielmehr würde mich Interessieren ob es hier jemanden gibt der bei der Bundeswehr ist/war und sich während der Bundeswehrzeit dazu entschlossen hat eine Diagnose durchführen zu lassen.
    Wenn es hier tatsächlich jemanden gibt würde ich mich freuen wenn er/sie mit mir Erfahrungen austauschen würde!
    Andersherum kann ich auch gerne jemandem mit Informationen zur Bundeswehr helfen wenn er etwas wissen möchte, da ich mittlerweile einige Jahre Erfahrung habe!

    Meine Geschichte: https://adhs-chaoten.net/vorstellung...-zusammen.html

    Es gab hier wohl mal einen "Lept0pp" aber der scheint nicht mehr aktiv zu sein :/

    In der Hoffnung dass sich jemand meldet,
    Euer Vohogel

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Bundeswehr

    Ich wurde von der Armee entlassen, weil ich zu wenig Frustrationstoleranz damals zeigte. Heute ist das anders, aber damals war ich total intolerant, wenn mich einer anschreit oder mich am Morgen weckt

    Bei meinen Recherchen habe ich gemerkt, dass früher sehr viele ADHSler bei den Armeen gedient haben. Und das sehr erfolgreich. Ich habe diverse bekannte Köpfe entdecken können. Auch bekannte Generäle zum Beispiel dem Herrn Napoleon wird ADHS nachgesagt. Adhsler sind von Natur aus eher Kämpfernaturen. Sie beissen da durch, wo andere aufgeben und sind meistens auch noch intelligent. Ein Körper der voller Bewegungsdrang ist, kombiniert mit Intelligenz und Formbarkeit, konnte man früher sehr leicht zu einem Soldaten machen.

    (Meine Interpretation der Sache, warum ADHSler nicht mehr so gebraucht werden in modernen Armeen)
    Heute ist allerdings nicht mehr gefragt, dass einer in wenigen Sekunden wie einer in einer Wikingerspezialeinheit (den Berserkern) schnell in Aggression verfallen kann. Auch ist nicht mehr gefragt, dass einer im Kopf auf stur schalten kann und einfach auf die gegnerische Linie zumarschiert. Der Krieg hat sich verändert. Es gibt keine brutalen Nahkämpfe mehr und der Soldat ist nicht mehr immer direkt davon betroffen, weil er nicht weiss, was er tötet. Es läuft anonymer ab, man drückt Knöpfe, man feuert oft blind und weiss nicht, was man trifft. Man sieht oft nicht, wie der Gegner vor einem auf den Boden fällt. Der Krieg von heute ist ein Krieg, der keine grosse Aggressivität mehr braucht. Man hat nicht mehr den Bajonettangriff, wo man den Gegner aufspiessen muss. Man riecht nicht den Gestank (beim Aufspiessen des Gegners) und das viele Blut läuft einem nicht mehr über die Klinge. Früher war man viel mehr betroffen als Soldat, wenn man töten musste. Die posttraumatischen Belastungsstörungen müssen damals extrem heftig gewesen sein. Jeder Soldat ob zu Pferde oder zu Fuss war davon betroffen, er sah wie die Leute neben ihm sterben. Auch die Bogenschützen sahen oft mit entsetzen zu, wie ihre Kameraden nach dem Abschiessen der Pfeile nach vorne stürmen mussten und in Nahkämpfe verwickelt wurden. Man sah, was passierte da. Heute erinnert man sich vielleicht als Scharfschütze an Gesichter, kann sie aber nicht richtig zuordnen oder einfach an gar nichts, weil man nur der Mann am Knöpfchen war. Man steht dem Feind meistens nicht mehr Auge in Auge gegenüber.

    Hässlich wirds heute halt dann, wenn der Feind zu hinterhältigen Mitteln greift und er nicht mehr als Kombatant zu erkennen ist. Man sieht dann, wie die Kameraden durch Sprengsätze in die Luft fliegen (weil sich ein Kind in die Luft jagt zum Beispiel) oder wenn der Plan der soooo gut durchgerechnet war schiefgeht und man als westlicher Soldat in einen Hinterhalt gerät, wo es halt mal zu Verlusten kommt.

    Früher musste man die Muskete noch anlegen und durfte keine Angst haben oder Gewissensbisse. Es wurde früher den Musketieren empfohlen auf den Bauch zu zielen beim Gegner, weil der normale Mensch seine Muskete hochdrückt, weil er nicht zum Mörder werden will. Da dies allerdings die Leute im Kommandostab wussten, kam dieser Befehl. So konnte der zwar leicht hochzielen, traf den Gegner aber immer noch in einer lebensgefährlichen Zone.

    Was lernen wir daraus? Der Krieg von heute ist die unfairste Form die es gibt. Technologie entscheidet über den Sieg oder Niederlage, nicht mehr, was der einzelne Soldat wirklich kann. Ich bin der Ansicht, dass man in der westlichen Welt nur dank Technik die Siege davon trägt auf dem Schlachtfeld. Dies zwingt die Feinde des Westens zu wirklich sehr brutalen Methoden und Taktiken, die man sich nicht mal vorstellen kann. Nachdem der Westen alle Knöpfchen gedrückt hat und das Land zusammengebombt hat und der Infanterist rein soll, kommt es dann halt zu den hässlichen Szenen die wir alle aus dem Fernsehen kennen. Denn auf normale Art und Weise hat keiner gegen den Westen eine Chance. Erst nachdem alles ausgefeuert wurde, bemerken die heutigen Soldaten dann was Krieg wirklich ist. Eine sauhässliche Sache und was mich am meisten stört
    Geändert von David1986 (16.01.2014 um 09:03 Uhr)

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Bundeswehr

    ist, dass man den Gegner nicht mehr sieht, der einen verwundet. Man ist unpersönlich und ist einfach dem Zufall ausgeliefert. Man kann nicht mehr durch seine persönliche Kraft entscheidend zum Überleben beitragen.

    Wer sich dessen bewusst ist, und gehorchen kann, der soll sich melden, so mein Fazit. Wer aber nicht für Öl, andere Rohstoffe und die Geldgeber der westlichen Welt sein Leben lassen will, der hüte sich vor dem Beitritt in eine Armee, die auch im Kampf ist in irgend einem fremden Land. Denn man dient seinem Vaterland so nicht, man verschafft ihm Feinde...

    Man dient seinem Land nur, wenn auch die Politiker einsehen, dass man seine eigenen Söhne nicht für fremde Händel opfert, indem man Auslandseinsätze nicht als humanitäre und friedenssichernde Taten kaschiert. Sein Land aber an der Heimatfront zu verteidigen ist eine ehrenvolle und gute Sache, so lang ein Angriff auf ein anderes Land nicht als Verteidigung oder Präventivschlag dargestellt wird. Seine Heimat verteidigt man, sobald der Feind in das eigene Territorium einmarschiert und nicht wenn die Firma XY kein Öl mehr liefern kann ins Heimatland, weil der Diktator Z mal wieder seine gestörten Phasen hat.

    (Tschuldigung im letzten Beitrag konnte ich nicht fertig schreiben. Deshalb noch zweite Antwort eröffnet. Mir erschien wichtig, dass ich diesen Aufsatz zu Ende schreibe.)
    Geändert von David1986 (16.01.2014 um 09:15 Uhr)

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