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Diskutiere im Thema Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 7

    Frage Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Hallöle, ich weiß, ich sollte mich erst vorstellen, bin aber gerade im Lernfieber; Studium Erstsemester. Und hab hier nun schon mehr als 1,5 Stunden verdaddelt

    Eine Klausur habe ich bereits hinter mich gebracht - und da war es, das Problem mit der Zeit. Naja, 3,0 kann man sagen ist ja nicht übel. Ich hätte aber durchaus einiges mehr wenn nicht alles gekonnt, ich hätte nur mehr Zeit gebraucht. Mir ist mal wieder schleierhaft, wie andere das hinbekommen.... naja. Sorgfalt ist der Feind der Schnelligkeit.

    Für die nächsten Klausuren möchte ich nun einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Da gibt es aber verschiedene Möglichkeiten und ich soll nun selbst vorschlagen, welche Art Ausgleich ich mir vorstelle...

    Hüüüüülfäääää!!!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    hallo eamane,

    da du ja schon selbst festgestellt hast, dass du mehr zeit benötigt hättest, wäre eine verlängerung der schreibzeit doch offensichtlich hilfreich. wenn du aber schriftlich generell nicht so gut kannst, ist es auch möglich, als ersatzleistung eine mündliche prüfung zu beantragen.
    du musst ausprobieren, was dir am besten hilft.

    mein sohn hatte bis vor kurzem etwa 10 semesterarbeiten in der warteschleife und konnte einfach nicht anfangen. dann ist er erst zur behindertenbeauftragten und danach zu den profs gegangen und hat alles als mündliche prüfungen ablegen können. so kam er wenigstens vorwärts.

    gruß von anabell

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Liebe Anabell,

    danke für deine Antwort. Solche Beispiele sind gut. Puh, 10 in der Warteschleife ist ne Menge. Das werd ich mal meinem Töchterlein erzählen, die hat auch gerade angefangen mit Studium und kriegt schon die Krise, weil sie sich erstmal wieder dran gewöhnen muss, planvoll zu lernen.

    Ich muss glaube ich erstmal mit dem Prüfungsausschuss Kontakt aufnehmen. Habe mittlerweile auch einen Beispielantrag gefunden. Bn mal gespannt, wie das läuft.

    Lieben Gruß

  4. #4
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Hallo Emane,

    beschaff Dir ein Attest vom Arzt,indem drin steht, was Du hast, wie sich das äußert und was Dich unterstützt. Dann geh damit zum Prüfungsamt.

    Behindertenbeauftragte ist auch gut. Aber Du brauchst auf jeden Fall etwas Schriftliches.

    Liebe Grüße
    Susanna

  5. #5
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Um mal auf den Zug auf zu springen, wisst ihr wie es mit Bäfog auch ist, also angenommen man hatte es mal und will ein neues Studium anfangen, ob man da die Adhs Karte ziehen kann ?

  6. #6
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    @Tetrian: ich denke bei Studiumwechsel in Bezug auf BaföG könnte es schwierig sein, denn was hat ADHS mit Studiumwechsel zu tun ....

    Normalerweise hat man ADHS ja schon in der Kindheit und nicht erst seit aktuell ... klar können die Schwierigkeiten erst später sich bemerkbar machen. Denke da hast Du keine Chance.

    Vielleicht sieht das jemand anders.


    Frag Deinen Arzt oder die Behindertenbeauftragte oder beim Bafög-Amt oder probier es!

    Liebe Grüße!
    Susanna

  7. #7
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Weil es mir erst während dem Studium klar wurde, als der Karren schon tief im Dreck war....

  8. #8
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Frag bei der Behindertenbeauftragten mal nach.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Ich hatte bei meinen Abschlussprüfungen einen Nachteilsausgleich. Allerdings habe ich auch einen Schwerbehindertenausweis. Der berechtigt auf jeden Fall dazu.
    Ohne ist es, glaube ich, Ermessensfrage des Ausschusses.
    Mir hatte mein Arzt formlos aufgeschrieben, wo ich Probleme (aufgrund dieser Schwerbehinderung/ Depressionen/ADHS war da noch nicht diagnostiziert) habe, z.B. Konzentrationsstörungen, wie lange ich ungefähr am Stück aufmerksam sein kann, etc.etc. Daraus ergaben sich dann die Möglichkeit zu mehreren kleinen Pausen während der Prüfungen und eine Verlängerung um 1-3h pro Prüfungstag. Habe ich aber nicht in Anspruch genommen, nur die Pausen.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Nachteilsausgleich für Prüfungen?

    Ich habe bei meinem Studium keine offiziellen Nachteilsausgleiche in Anspruch genommen, aber inoffiziell habe ich Hilfen benötigt.
    Bei mir war es möglich, die Abschlussarbeit später anzumelden (ich habe etwa doppelt so lange gebraucht wie die anderen und hätte die offizielle Zeitvorgabe der Studienordnung auf keinen Fall einhalten können).
    Ich hätte einige der schriftlichen Arbeiten gar nicht abgeben können, wenn mir kein Betreuer bei der Auswahl der Inhalte und beim roten Faden geholfen hätte. (ich habe viele Textabschnitte mehrmals geschrieben, weil sie nicht verständlich waren)
    Wenn ich schon im Grundstudium mehrere Hausarbeiten pro Semester gehabt hätte, dann hätte ich wohl einen Nachteilsausgleich auf Ersatz beantragen müssen.
    Gegen Ende meines Studiums habe ich den Lehrenden meine Probleme beim Referate halten mitgeteilt ohne das Wort AD(H)S in den Mund zu nehmen.

    Ich bin der Meinung, dass es sinnvoller ist, die Nachteilsausgleiche erst zu beantragen, wenn ein starker Leidensdruck besteht oder die Weiterführung des Studiums gefährdet ist: Grund: Im Berufsleben gibt es keine Nachteilsausgleiche mehr. Man muss die Arbeitsaufgaben in der vorgegebenen Zeit ausführen. AD(H)S kann im Studium eher offen angesprochen werden als im Berufsleben.
    Ich selbst sehe bei mir Probleme, die Arbeitsaufgaben im Berufsleben erfüllen zu können: Ich brauche mehr Zeit, um die Arbeiten zu erledigen (was im Studium über eine längere Studiendauer oder weniger Freizeit umzusetzen war). Bei fast jeder angebotener Arbeitsstelle gibt es Aufgaben, die ich wegen AD(H)S gar nicht, nicht ohne fremde Hilfe oder mit einem deutlich längeren Zeitaufwand bearbeiten kann.

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