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Diskutiere im Thema Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Ich kann es absolut nicht leiden, wenn andere Leute jeden Fitzel meiner Arbeit kontrollieren wollen. Leider bin ich gerade an einem Standort, an dem die Sekretärinnen sehr offen miteinander arbeiten und keinerlei Geheimnisse vor den anderen haben. Dazu gehört u. a., dass es für alle Rollcontainer und Schubladen Ersatzschlüssel gibt, die für alle frei zugänglich sind. Jeder kann also an meine Sachen, wenn ich im Urlaub oder krank bin. Als Papier-Messie fühle ich mich dadurch natürlich stark unter Druck gesetzt, meine Ablage regelmäßig zu machen.

    Noch schlimmer finde ich aber, dass die anderen Sekretärinnen auch das Festplattenkennwort meines Laptops und mein Anmeldepasswort haben wollten. Ich habe mich verweigert. Ich will einfach nicht, dass die Kolleginnen die ganzen Vorgänge in meiner Abwesenheit kontrollieren. Außerdem könnten sie sehen, auf welchen Internetseiten ich während der Arbeitszeit war. Bei uns im Großraumkonzern ist privates Surfen erlaubt. Trotzdem will ich nicht, dass die Kolleginnen so viel Privates über mich wissen.

    Ist das überhaupt rechtens, dass es die ganzen Ersatzschlüssel für alle gibt und ich meine Kennwörter verraten muss? Na ja, eigentlich gibt es bei uns so eine Vereinbarung, die besagt, dass die Weitergabe von Passwörtern NICHT gestattet ist. Aber wenn es die anderen Sekretärinnen machen, wird es halt auch von mir erwartet - Teamwork sozusagen. Ich will aber nicht und werde nun gemobbt. Toll.

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    PW Weitergabe ist bei uns absolut verboten!
    Ich bin nicht im Büro beschäftigt, kenne es aber so dass die Mitarbeiter dort alle an dienstliche Papiere können, die sie zB gemeinsam verwalten.
    Für andere Dinge gibt es Mailadressen, auf die eine Gruppe von MA zugreifen können. ZB technik@xxx.de.

    Bei uns im Labor arbeiten wir auf Servern, dh, das Dienstliches von allen berechtigten eingesehen kann. Macht ja auch Sinn so.
    Privates bleibt privat.

    Ich könnte zB meinen Kalender und / oder meine Mails für andere sichtbar machen. Ich kann's aber auch lassen. Es gibt Teamkalender, in die gemeinsame Termine, Aufgaben oder Abwesenheiten eingetragen werden können.

    PW gebe ich nicht weiter, Punkt!

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Du hast da vollkommen korrekt gehandelt @WeißeRose.

    Der Rollcontainer ist Dein Privatbereich, den andere nichts angeht. Das gleiche gilt für den Rechner. Wenn sich jemand an mein Rechner sitzt ist dass immer ein bissel für mich, als wenn jemand mein Unterwäschefach durchwühlen würde (ok das gilt gerade für meinen privaten, den Arbeitsrechner versuche ich schon so zu halten, dass ich da auch Kollegen problemlos heranlassen kann).
    Bei Passwörter teilen kommt noch hinzu, dass es auch noch ein Sicherheitsrisiko ist, wenn die zu leicht zugänglich sind. Ungefugte kommen dann viel leichter dort heran.

    Das Kollegen an Deine Arbeit heran kommen, wenn Du nicht da bist, ist zwar sinnvoll, aber dafür gibt es auch Möglichkeiten, ohne gleich alles offenbaren zu müssen. Z.B. Papiere können in einen offen zugänglichen Ordner abgelegt werden, ebenso können alle Dateien auf einen extra Server abgelegt werden (auch aus Datensicherungsgründen sinnvoll).. mamada hat ja schon ein paar Sachen aufgezählt

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Schön, dass nicht nur ich das so sehe. Ich bin seit 3 Jahren über eine Zeitarbeitsfirma in einem Großkonzern beschäftigt und wechsle alle paar Monate die Abteilung und manchmal auch den Standort. Nicht in jedem Bereich wird diese Offenheit im Büro gelebt. Ich erlebe das jetzt zum 2. Mal. Gegen die Sache mit den Schlüsseln kann ich mich nicht wehren. Selbst wenn ich den Zweitschlüssel aus dem Schlüsselkasten an mich nehmen würde, könnten sich die Kollegen während meiner Abwesenheit einen Ersatzschlüssel an der Pforte holen. Bei mir ist es jetzt aufgeräumt, von daher stört es mich weniger.

    Viel schlimmer finde ich die Sache mit den Passwörtern. Das kostet mich jetzt wohl meine Festeinstellung. Ich bin seit Anfang Mai hier und war bis Ende Oktober in einer anderen Abteilung. Mein Chef wurde vor einiger Zeit überraschenderweise versetzt. Zu seinem Nachfolger wurde der Mann bestimmt, der früher eine andere Abteilung geleitet hat und die Urlaubsvertretung meines Ex-Chefs war. Seine Sekretärin hat er mitgenommen, und ich sitze jetzt an ihrem alten Platz. Wir haben also die Plätze getauscht und vertreten uns immer noch gegenseitig. Mir gefällt es hier in meiner neuen Abteilung sehr gut, und ich würde gerne bleiben.

    Gestern habe ich erfahren, dass diese Sekretärin während meines Jahresurlaubs im September bei ihrem Chef und bei der Personalabteilung negative Stimmung gegen mich gemacht hat... so nach dem Motto ich sei nicht teamfähig. Ich verstehe mich hier sehr gut mit den Abteilungsleitern und anderen Kollegen, aber die Sekretärinnen machen mir das Leben schwer, weil ich nicht arbeite wie sie es möchten. Dummerweise ist auch noch eine meiner aktuellen Kolleginnen mit einer Frau privat befreundet, die vor 2 Jahren ebenfalls Sekretärin in meiner Abteilung war und mit der ich mich am Ende auch zerstritten hatte, weil ich ihr mein Festplattenkennwort nicht geben wollte. Die Sekretärinnen hier haben auch Zugriff auf die Postfächer der anderen Kolleginnen, nur ich habe meins nicht freigeschaltet. Zwar schreibe ich keine privaten Mails über meinen Firmenaccount (web, gmx, yahoo etc. sind eh gesperrt), aber ich möchte nicht kontrolliert werden und mich dafür rechtfertigen, warum diese oder jene Aufgabe noch nicht von mir bearbeitet wurde.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    An deiner Stelle würde ich einmal deinen Datenschutzbeauftragten darauf ansprechen wie das bei euch in der Firma mit der Weitergabe von Passwörtern an Kollegen gehandhabt wird. Euer Betrieb muss einen haben, denn schon E-Mail Addressen gelten als personenbezogene Daten und sind schützenswert. Da ich davon ausgehe, dass bei euch mehr als 9 Personen ein E-Mail Postfach haben ist euer Betrieb dazu verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu haben. Je nach der Auffassung des Beauftragten kann die Weitergabe von Passwörtern an Kollegen als Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen in eurem Betrieb gewertet werden, womit deine Weigerung rechtlich abgesichert ist. Es kann jedoch auch sein, dass er das nicht so sieht, in dem Fall könntest du keine Rückendeckung von ihm erwarten.

    Meiner Ansicht nach ist die Weitergabe von Passwörtern absolut unangebracht, denn abgeschlossene Fächer oder passwortgeschützte Computer zählen für mich zur Privatsphäre, auch am Arbeitsplatz. Ich sehe auch absolut keinen Grund dazu, warum deine Kolleginnen Zugang zu deinem Rechner benötigen sollten. Wenn zufällig während deiner Abwesenheit das doch einmal notwendig sein sollte, dann können deine Kollegen sich an die Systemadministration wenden, die haben die Möglichkeit auch ohne Kenntnis deines Passworts auf deine Daten zuzugreifen, aber die werden dir dann bescheid geben, dass sie das gemacht haben...oder sollten es zumindest.

    Grüße Drowe

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    In unserem Großkonzern hat jede Abteilung einen Datenschutzbeauftragten. Unserer sitzt in einer Niederlassung in Indien, spricht relativ schlechtes Englisch und kein Wort Deutsch. Keine Chance, auf diesem Weg etwas zu erreichen.

    In unserem Bereich arbeiten die Abteilungen und somit auch die Sekretärinnen sehr eng zusammen. Diese Offenheit hat sich schon vor Jahren etabliert, und die alten Sekretärinnen erwarten diesbezüglich Anpassung von den Neuzugängen. Mich ärgert das sehr, weil mein am Ende des Jahres auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird. Wenn ich mich angepasst hätte, wäre ich wohl übernommen worden. Es regt mich halt auf, weil ich mich mit den Abteilungsleitern, Gruppenleitern und anderen Ingenieuren sehr gut verstehe. Aber die Sekretärinnen haben einen der Abteilungsleiter in meiner Urlaubszeit gegen mich aufgebracht und ihn gebeten, über die Personalabteilung nach einer anderen Sekretärin zu suchen. Sie wollten mich schon vor 3 Monate vor Ablauf meines Vertrags loswerden, was ich erst letzten Mittwoch erfahren habe (von meiner Zeitarbeitsfirma).

    Mit der 1. Vorgesetzten des Betriebsrates hatte ich schon mehrere nette Gespräche. Sie rät mir zu einem dringenden Gespräch mit diesem betreffenden Abteilungsleiter. Der Mann ist sehr nett und menschlich, aber sein Terminkalender jeden Tag von 7 bis 19 Uhr und noch länger total voll. Termine machen kann ich bei ihm nur über seine Sekretärin. Und die macht mir das Leben zur Hölle, die lässt mich garantiert nicht in sein Büro.

    Dann gibt es noch etwas, womit mich diese intriganten Frauen in der Hand haben: In der Anfangszeit verstand ich mich echt gut mit ihnen. Eines Tages fuhren wir gemeinsam zu einer Schulung an einem anderen Standort. Dort trafen wir eine Sekretärin, mit der ich vor 2 Jahren mal in dieser Firma monatelang gearbeitet habe. Wir freundeten uns damals auch privat an, ich mochte sie wirklich sehr. Eines Tages bat sie mich per E-Mail, ihr das Festplattenpasswort meines alten Rechners zu schicken. Ich habe ihre Bitte nicht erfüllt. Daraufhin hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen. Wie der Zufall es möchte, ist diese Frau privat sehr eng mit einer der Sekretärinnen aus meinem aktuellen Bereich befreundet. Ein paar Tage später bekam ich zufällig mit, dass meine ehemalige Freundin ihrer guten Freundin diverse private Mails geschickt hat, welche ich ihr damals geschrieben habe.

    Seit diesem Tag ist diese Sekretärin nicht mehr so gut auf mich zu sprechen, und im Laufe der folgenden Wochen kühlte auch mein Verhältnis zu den anderen Kolleginnen deutlich ab. Sie hat ihnen bestimmt so einiges erzählt und meine alten Mails weitergeleitet. Ich werde niemals wieder Freundschaften auf der Arbeit schließen, so viel ist sicher. Meine Kolleginnen wissen bestimmt alle, dass ich ADHS habe und diverse andere Sachen aus meinem Privatleben, die ich nicht jedem erzählen würde. Als ich im Mai hier anfing, wollte ich bewusst nicht viel über mich erzählen und mich ausschließlich auf die Arbeit konzentrieren. Dass es letztendlich anders gekommen ist, lag nicht in meiner Hand. Meiner ehemaligen Freundin hätte ich allerdings nie zugetraut, dass sie mir 2 Jahre nach dieser Sache so einen reindrücken würde. Ich meine, was sie hat sie schon davon? Sie ist eine festangestellte Mitarbeiterin und kann aus meiner Nicht-Einstellung keinen Vorteil ziehen (sie arbeitet an einem anderen Standort, abgesehen von der einen Schulung hat sie mich nie mehr gesehen).

  7. #7
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    WeißeRose schreibt:
    Ist das überhaupt rechtens, dass es die ganzen Ersatzschlüssel für alle gibt und ich meine Kennwörter verraten muss? Na ja, eigentlich gibt es bei uns so eine Vereinbarung, die besagt, dass die Weitergabe von Passwörtern NICHT gestattet ist. Aber wenn es die anderen Sekretärinnen machen, wird es halt auch von mir erwartet - Teamwork sozusagen. Ich will aber nicht und werde nun gemobbt. Toll.
    Sicherlich wird es in Deinem Arbeitsvertrag einen Passus geben, was die Benutzung von Computern betrifft. Ansonsten würde ich mal im QM-Handbuch nachschauen, das Dir der QMB zeigen muss. Dort wird es eine Anweisung geben, wie mit Passwords umzugehen ist.

    Allgemeine Regel ist, dass an einem Dienst-PC ausschließlich dienstlich gearbeitet werden darf. Auf diesem PC darf es keines privaten Daten geben. Also kann das Team die Passwords auch bekommen, weil es ja Geheimnisse gibt.

    Da der PC der Firma gehört, musst Du das Windows-Password dem Teamleiter verraten, damit er während Deiner Abwesenheit an Deinem PC weiterarbeiten kann. Dazu bist Du verpflichtet. User-Passwords brauchst Du nicht weiter zu geben. Somit ist es möglich, dass man Dein Surfverhalten kontrollieren kann. Auch falls es erlaubt sein sollte, privat zu surfen, die Seiten, auf denen Du warst, musst Du offen legen. Außerdem verrät die Index.dat ohnehin, auf welchen Seiten Du warst (die habe ich einmal in der Woche gelöscht. Das ist nicht so einfach, weil man das nur im abgesicherten Modus mit einem speziellen Programm machen kann). Auch auch bezüglich der Internetseiten muss es in einer größeren Firma eine Arbeitsanweisung geben (nicht, dass jemand auf Kinderpornoseiten geht, Bilder downloadet und das dem Kollegen in die Schuhe schiebt).

    Anders verhält es sich mit Passwords für das Intranet. Das darfst Du nicht weiter geben.

    (und Du bist Dir sicher, dass Niemand aus deiner Firma weiß, dass Du hier mit "WeißeRose" angemeldet bist? Du gibst Firmeninterna bekannt, die ein Kündigungsgund darstellen können - wir schreiben gerade im öffentlichen Bereich)

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Ich habe Passwörter für

    1.) die Festplatte und
    2.) den User.

    Also wenn ich das Festplattenkennwort weitergebe, können sich Leute mit ihren eigenen Usern anmelden. Im August wollte eine Kollegin aber ausdrücklich mein User-Passwort haben. Und dann hätte sie alles gesehen, was ich gemacht habe. Wer mein User-Passwort kennt, der kann gleich per Mausklick ins Internet gehen und sehen, welche Seiten ich vorher besucht habe (und auch ins Intranet, aber da befinden sich nur firmeninterne Programme und nichts Privates).

    Ich habe keinen Teamleiter. Bei uns gibt es einen Abteilungsleiter sowie mehrere Gruppenleiter. Die Sekretärin ist dem Abteilungsleiter unterstellt. Ihn interessieren die Passwörter der anderen Leute nicht die Bohne. Die Gruppenleiter haben mehrere Personen in ihren Gruppen unter sich. Die Sekretärin ist die Einzige, die keiner Gruppe angehört.

    Bei uns ist das private Surfen tatsächlich erlaubt. Allerdings sind diverse Seiten gesperrt. Dazu gehören u. a. Ebay, web, gmx, yahoo, Seiten mit pornographischen Inhalten, usw. Die sind auch nicht zu knacken. Verboten ist das Herunterladen von Dateien egal welcher Art. Gegen diese Regel habe ich noch nie verstoßen. Trotzdem sehe ich das nicht ein, meinen Kolleginnen im Sekretariat z. B. meine Beiträge hier im Forum oder mein FB-Profil zu zeigen. Sie haben kein Recht das zu sehen, da bin ich mir sicher.

    (und Du bist Dir sicher, dass Niemand aus deiner Firma weiß, dass Du hier mit "WeißeRose" angemeldet bist? Du gibst Firmeninterna bekannt, die ein Kündigungsgund darstellen können - wir schreiben gerade im öffentlichen Bereich)
    Sicher gibt es in der Firma Leute, die alles herausfinden können, was ich im Netz mache. Ich arbeite aber in einem Großkonzern, für solche Dinge haben die IT-Leute bei uns echt nicht die Zeit (die IT-Abteilung ist sehr klein). Natürlich bin ich vorsichtig und würde niemals den Namen der Firma oder irgendwelcher Personen hier nennen, auch wenn ich "nur" Leasingkraft bin. In den nächsten Wochen muss ich noch vorsichtiger sein. Ich bin wie gesagt vor kurzem umgezogen. An meinem alten Arbeitsplatz saß niemand hinter mir, jetzt schon. Wenn die Leute hinter mir im Büro sind, kann ich nicht ins Netz gehen. Das ist mir zu riskant.
    Geändert von WeißeRose ( 9.11.2013 um 13:10 Uhr)

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    WeißeRose schreibt:
    Also wenn ich das Festplattenkennwort weitergebe, können sich Leute mit ihren eigenen Usern anmelden.[...] Wer mein User-Passwort kennt, der kann gleich per Mausklick ins Internet gehen und sehen, welche Seiten ich vorher besucht habe (und auch ins Intranet, aber da befinden sich nur firmeninterne Programme und nichts Privates).
    Die Internetseiten, die Du besuchst hast, findet man heraus, indem man sich den Verlauf, die Temp-Dateien oder die Index.dat anschaut. Das kann jeder, der an deinem PC arbeitet, ohne sich auf Deinem Profil anzumelden; ein Administrator ist verpflichtet, ab und an die Funktion deines PCs zu checken. Daher muss er die Temp-Dateien löschen können.

    Das, was Du unter Deinem Profil abspeicherst, ist natürlich geheim. Zum Beispiel Dein Arbeitsvertrag oder Gehaltsabrechnungen. Die darfst Du natürlich auf deinem PC abspeichern, Du darfst sie aber nicht den Kollegen zeigen. Das wäre ein Kündigungsgrund, den jedes Arbeitsgericht anerkennt.

    WeißeRose schreibt:
    Ihn interessieren die Passwörter der anderen Leute nicht die Bohne.
    Es muss aber weiter gearbeitet werden können, falls Du mal krank bist.

    WeißeRose schreibt:
    Sicher gibt es in der Firma Leute, die alles herausfinden können, was ich im Netz mache. Ich arbeite aber in einem Großkonzern, für solche Dinge haben die IT-Leute bei uns echt nicht die Zeit (die IT-Abteilung ist sehr klein). Natürlich bin ich vorsichtig und würde niemals den Namen der Firma oder irgendwelcher Personen hier nennen, auch wenn ich "nur" Leasingkraft bin. In den nächsten Wochen muss ich noch vorsichtiger sein. Ich bin wie gesagt vor kurzem umgezogen. An meinem alten Arbeitsplatz saß niemand hinter mir, jetzt schon. Wenn die Leute hinter mir im Büro sind, kann ich nicht ins Netz gehen. Das ist mir zu riskant.
    Es ist für einen halbwegs versierten Administrator kein Problem, Dein Verhalten am PC zu kontrollieren. Und das ist sogar erlaubt. ich habe mich immer gewundert, dass ein ehemaliger Chef immer Bescheid wusste, auf welchen Internetseiten ich war. Der hat morgens erst mal kontrolliert, was seine Mitarbeiter für Mails bekommen haben und auf welchen Seiten sie waren. Alles von seinem PC aus.

    Und ich meine auch nicht den Namen der Firma, den man herausfinden kann, sondern Deinen Realnamen. Ich selbst war mal sehr unvorsichtig und habe meinen Realnamen mit meinem alten Internetnamen kombiniert. Diese Fehler unterlaufen einen sehr schnell.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Steintor schreibt:
    Die Internetseiten, die Du besuchst hast, findet man heraus, indem man sich den Verlauf, die Temp-Dateien oder die Index.dat anschaut. Das kann jeder, der an deinem PC arbeitet, ohne sich auf Deinem Profil anzumelden; ein Administrator ist verpflichtet, ab und an die Funktion deines PCs zu checken. Daher muss er die Temp-Dateien löschen können.
    Ist das auch möglich, wenn ich den Verlauf gelöscht habe?


    Steintor schreibt:
    Das, was Du unter Deinem Profil abspeicherst, ist natürlich geheim. Zum Beispiel Dein Arbeitsvertrag oder Gehaltsabrechnungen. Die darfst Du natürlich auf deinem PC abspeichern, Du darfst sie aber nicht den Kollegen zeigen. Das wäre ein Kündigungsgrund, den jedes Arbeitsgericht anerkennt.
    Meinen Arbeitsvertrag habe ich persönlich in die Hand gedrückt bekommen. Meine Gehaltsabrechnungen werden von der Leasingfirma verschickt. Nichts davon befindet sich auf dem PC.


    Steintor schreibt:
    Es muss aber weiter gearbeitet werden können, falls Du mal krank bist.
    Wir haben ein Laufwerk, auf welches alle Leute aus der Abteilung zugreifen können. Jeder kann also meine Aufgaben, die ich begonnen und noch nicht abgeschlossen habe, zum Ende bringen.


    Steintor schreibt:
    Es ist für einen halbwegs versierten Administrator kein Problem, Dein Verhalten am PC zu kontrollieren. Und das ist sogar erlaubt. ich habe mich immer gewundert, dass ein ehemaliger Chef immer Bescheid wusste, auf welchen Internetseiten ich war. Der hat morgens erst mal kontrolliert, was seine Mitarbeiter für Mails bekommen haben und auf welchen Seiten sie waren. Alles von seinem PC aus.
    Das hatte ich auch mal, aber das war in einer sehr kleinen Firma. Die Chefs dort hatten nicht viel zu tun und mehr Zeit. Deshalb war ich dort auch so gut wie nie privat im Netz.


    Steintor schreibt:
    Und ich meine auch nicht den Namen der Firma, den man herausfinden kann, sondern Deinen Realnamen. Ich selbst war mal sehr unvorsichtig und habe meinen Realnamen mit meinem alten Internetnamen kombiniert. Diese Fehler unterlaufen einen sehr schnell.
    Das habe ich noch nie getan. Ich bin in Foren nie unter meinem richtigen Namen unterwegs und bei FB habe ich weder meinen richtigen Namen noch Wohnort, Beruf, Arbeitgeber, Adresse oder Geburtsdatum angegeben.


    Ich gebe aber zu, dass ich schon gewissermaßen internetsüchtig bin und nicht davon loskomme...

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