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Diskutiere im Thema Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    WeißeRose schreibt:

    "Hallo liebe Kollegen,

    wie Ihr wisst, findet morgen unsere Weihnachtsfeier statt. Aus diesem Anlass möchte ich euch bitten, den Weißwurst-Topf morgen nach dem Frühstück sehr gründlich zu reinigen, damit die Getränke uns alle schön lecker schmecken.

    Danke schön und viele Grüße
    WeißeRose"
    Hallo WeisseRose
    Ich hoffe, es macht dir nichts aus, wenn ich dies kurz kommentiere, denn ich glaube zu erkennen, warum der Herr empfindlich reagierte.

    Ich finde die Formulierung etwas ungeschickt. Der zweite Satz impliziert, dass der Topf sonst nicht gründlich gereinigt wird und es liest sich nicht, wie eine Bitte, sondern wie ein Befehl. Solche Formulierungen kenne ich aus Mahnungen. Die Erklärung "damit die Getränke uns alle schön lecker schmecken" ist etwas beleidigend und klingt herablassend. Sicher war das nicht deine Absicht aber eigentlich hätte da gleich stehen können: "Seht zu, dass ihr den Topf ausnahmsweise gründlich reinigt, damit wir nicht alle Weisswurst trinken müssen."

    Das soll jetzt kein Angriff sein. Ich wollte dir nur zeigen, wie man es sonst noch verstehen könnte.

    Oh, damit will ich aber nicht sagen, dass seine Reaktion angemessen war. Seine Reaktion war definitiv übertrieben.

    lg
    Geändert von Liberty ( 6.12.2013 um 22:55 Uhr)

  2. #72
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Ich schließe mich Liberty an...es lässt vermuten, dass der Topf nun ausnahmsweise mal gründlich gereinigt werden sollte...was ja sonst eher nicht der Fall ist...

    Und wenn es dann zu einem Missverständnis gekommen ist, würde ich ebenfalls etwas diplomatischer reagieren. Musst Du natürlich nicht, aber solche Anlässe summieren sich und man steht eben ganz schnell am Rand einer Gruppe oder eines Teams.


    LG Emely

  3. #73
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.449

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Ich schliesse mich auch Emely an und Liberty.

    Ich habe auch erlebt wie viele Leute empfindlich reagieren und je mehr ich schaffe, diplomatisch zu sein, je besser geht es.

    lg

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    WeisseRose, N'Abend zusammen

    Ich verstehe nicht, wie du bei so einem (nach deiner Schilderung) Karnevalsverein ernsthaft äussern kannst, dass es dir dort gut gefällt.
    Es scheint, als hättest du den Ernst deiner Lage noch nicht richtig begriffen.

    Du willst ein Mobbing-Tagebuch schreiben? Glaubst du wirklich, dass sich dadurch deine (persönliche Lebens-/Job-) Situation ändern wird?
    Um es zu wiederholen: glaubst du das wirklich? Ist das deine einzige Antwort auf das Problem?

    Aus deinen letzten Beiträgen entnehmen ich extreme Niedergeschlagenheit, Verzweiflung und Aggression.

    Du hast mehrere Möglichkeiten; u. a.:
    - lernen, wie man sich nicht mobben lässt: Souveränität, Selbstbewusstheit, entspannter Umgang mit sich und anderen, Dinge nicht zu ernst nehmen, eine dicke Haut haben.
    -- Problem: lässt sich alles nicht so schnell "lernen".

    - weiter "gemobbt" werden und total auszubrennen:
    -- dies beraubt dich jeglicher Chance, deine Situation grundlegend zu verändern, da du an einem bestimmt Punkt einfach nicht mehr die Energie dazu haben wirst.


    Je länger du in dieser Situation bleibst, desto mehr Kraft wirst du verlieren, die du brauchtest, um deine Situation zu ändern.
    Offensichtlich bist keinesfalls fähig, dich mit diesen Leuten zu messen. Du spielst da nicht in der gleichen Liga.
    Und warum machen diese Leute das? Weil sie es können. Weil sie es mit dir machen können.
    Und du wirst nichts dagegen unternehmen können.


    Mit den von dir geschilderten Personen möchtest du weiter freiwillig Zeit verbingen?
    Geh, solange du noch kannst.


    Viel Kraft wünschend,
    mit besten Grüssen,
    besec

  5. #75
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    @mj71, Liberty + Emely: Ich werde euch am Montag den genauen Wortlaut meiner E-Mail wiedergeben. Den habe ich nicht im Kopf, weil ich täglich sehr viele Mails schreibe. Ich hatte mir spontan was einfallen lassen, als ich hier darüber berichtete, aber was ich tatsächlich geschrieben habe, könnte vielleicht anders rüberkommen… das mit dem "schmecken lassen" z. B. hab´ ich gar nicht erwähnt, aber mir fiel gestern nichts anderes ein. Auf jeden Fall weiß ich, dass definitiv nicht die ganze Gruppe meine Mail als persönlichen Angriff empfunden hat, sondern wirklich nur dieser eine Kollege. Das haben mir nämlich ein paar andere Leute aus der Mannschaft von sich aus bestätigt.

    Um ehrlich zu sein war ich noch nie während der Weißwurst-Session in der Küche, dafür habe ich nicht die Zeit. Und darum wusste ich auch lange nichts von der Existenz dieses Topfes. Also war es sicher nicht meine Absicht zu behaupten, dass er nicht gründlich gereinigt wird. Der Projektleiter wollte das auch nicht behaupten… egal, hat sich längst erledigt. Wahrscheinlich ist es ganz gut, dass wir alle so viel zu tun haben. Da bleibt uns keine Zeit für solche Diskussionen.

    @besec: Auch wenn es dir schwer fällt das zu glauben, aber wir haben insgesamt tatsächlich ein sehr angenehmes Arbeitsklima innerhalb der Abteilung. In Anbetracht der äußeren Umstände ist das sehr beachtlich. Weißt du, unsere Geschäfte laufen wirklich hervorragend. Wir haben zahlreiche bekannte Großkunden. Und weil sie mit unserer Arbeit sehr zufrieden sind, versorgen sie uns immer wieder mit neuen Aufträgen. Je mehr Aufträge wir bekommen, umso mehr Mitarbeiter müssen wir einstellen, damit die Arbeit auch erledigt wird. Als ich vor 7 Jahren mal für ein paar Monate in diesem Bereich war, hatten die meisten Abteilungen so zwischen 15 und 20 Mitarbeiter. Nur eine sehr große Abteilung hatte rund 50 Angestellte. Inzwischen arbeiten in sämtlichen Abteilungen zwischen 70 und 150 Personen. Nächstes Jahr müssen alle noch mehr Personal aufbauen. Meine jetzige Abteilung ist noch die kleinste Mannschaft, aber selbst wir werden Ende 2014 zwischen 80 und 90 Mitarbeiter beschäftigen. Die größte Abteilung, in welcher ich von Mai bis Oktober eingesetzt wurde und in welcher jetzt meine sog. Lieblingskollegin arbeitet, wird von 150 auf 180 aufstocken.

    Unser Standort ist allerdings recht klein. Bereits vor 7 Jahren hatten wir Sekretärinnen manchmal Probleme bei der Suche von Räumen für Meetings. Inzwischen ist dieses Problem sehr extrem geworden. Es gibt Phasen, da suchen wir mehrere Stunden am Tag nach einem Besprechungszimmer für die Kollegen. Inzwischen kommt noch hinzu, dass wir manchmal nicht mehr wissen, wo die ganzen neuen Mitarbeiter sitzen sollen. Praktikanten, Werksstudenten, Azubis, usw. haben sowieso keine festen Plätze und sitzen immer auf den Plätzen von Mitarbeitern, die gerade krank, im Urlaub oder auf Dienstreise sind. Mittlerweile haben nicht einmal mehr festangestellte Mitarbeiter die Garantie auf einen eigenen Arbeitsplatz bei uns, weil wir eben nicht so viel Platz haben. Ich kenne u. a. zwei Abteilungsleiter, die seit Monaten zusammen in einem Büro sitzen. Ihre Sekretärinnen teilen sich Schreibtisch, Theken und Laptop. Die beiden Frauen sind schon froh, dass wenigstens jede einen eigenen Bürostuhl hat. So etwas ist natürlich hinderlich, wenn man mit der Arbeit vorankommen möchte. Da kann ich schon verstehen, dass manche Leute bei uns frustriert sind. Man könnte dieses Problem mit der Anmietung von neuen Räumlichkeiten in den Griff bekommen. Nur leider weigert sich unsere Leitung bisher, warum auch immer… Das kostet halt Geld, aber angemessene Arbeitsbedingungen für die Ingenieure sind verdammt wichtig, weil sonst die Arbeitsleistung darunter leiden könnte.

    Vielleicht kommt es nicht ganz so rüber, aber im Vergleich zu jüngeren Jahren ist meine Haut schon um einiges dicker geworden… u. a. weil ich weiß, dass meine Leasingfirma einen anderen Einsatz für mich findet, falls ich nicht längerfristig hier bleiben kann und ich im Anschluss nicht gekündigt werde. Am Dienstag habe ich mich übrigens ganz offen gewehrt, als meine Kollegin mir wieder sarkastisch kam. Die Tür vom Büro meines Chefs stand offen, und er saß am Rechner. Ich habe es ihr so deutlich gesagt, damit er es hören könnte… das war wenige Stunden nach meinem Gespräch mit ihm. Sie war sichtlich überrascht, irritiert und etwas geschockt, dass ich mit einem passenden Spruch konterte. Dann war sie diejenige, die beim Reden plötzlich zitterte und unsicher wurde.

    Seitdem hatte ich keine Bauchschmerzen mehr, und als sie und eine andere Kollegin sich am Donnerstag krank meldeten, übernahm ich die Vertretung und hatte die Sache gut im Griff. Mir wurde schon von mehreren Seiten berichtet, dass die Frau seit ihrem Stellenwechsel sehr frustriert sei. Sie verdient immer noch das gleiche Gehalt, muss jetzt aber viel mehr und aufwändiger arbeiten als vorher bei uns (wir haben die Plätze getauscht).

    Ich bin jetzt in der Abteilung mit den wenigsten Mitarbeitern gelandet. Außerdem sind wir die einzige Abteilung, in der es keine Wochenend- und Feiertagsarbeit gibt. In der Nachbarabteilung arbeiten jedes WE und jeden Feiertag ein paar Leute, in den anderen Abteilungen manchmal. Wir Sekretärinnen sind an solchen Tagen nie im Büro, aber wir müssen den ganzen Papierkram für die Leute vorbereiten, die außerhalb der normalen Arbeitszeiten in die Firma kommen. Das ist ganz schön aufwändig. Ich bin seit meinem Wechsel davon befreit und werde natürlich darum beneidet.

    Trotzdem bleibe ich realistisch, neutral und verhalte mich unparteiisch. Ein Kollege aus der Abteilung meiner Kollegin ist gerade auf einer längeren Dienstreise. Die letzten Tage rief er mehrmals bei ihr an und beschwerte sich über sie. Angeblich hätte sie gewisse Dinge für seine Reise nicht bzw. falsch für ihn erledigt. Ich hab´ ihm gesagt, dass ich das in meiner Funktion als Vertretung prüfen (ist meine Aufgabe) und ihm anschließend Bescheid geben werde. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Fehler nicht bei der Sekretärin lag… der Kollege hat beim Lesen einige Sachen übersehen, und das habe ich ihm auch so mitgeteilt. Ich erledige meine Pflichten, aber ich haue niemanden bewusst in die Pfanne. Auf dieses Niveau möchte ich mich nicht herablassen.

  6. #76
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.449

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Hallo WeisseRose,

    Um wirklich analysieren zu können, bei eine Dialogue, ist es sehr wichtig die genaue Wortlaut wieder zu geben. Weisst du noch genau be die letzte Geschichte gesagt war wo du dich gut gewehrt hattest?

    Sonst, dass du dich wehrst und dich danach besser fühlst ist eine gute Zeichen! Manchmal ist genau das richtige. Es gibt Leute die dich fertig machen, nur weil du es zulässt.

    lg

  7. #77
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.449

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Noch dazu: Da genaue Wortlaut wichtig ist, muss auch keine grosse Dialogue sein, wenn du dich nicht gut errinern kann. 2 Sätzen genügen. Ich finde, wenn dich eine Kollegin wiedr mal anpfiift mit eine kurze bemerkung und wie du darauf reagiert sicher eine gute beispiel zu anschauen. Dann geht es nicht drum nur zu sehen, was du falsch machst, aber vielleicht wie du dich besser wehren kann. Es gibt übrigens nicht falsch oder richtig, es gibt wirksam oder nicht. Dein Ziel ist dass einigen auf der Arbeit dich besser behandeln und nur wenn wir hier etwa genauer wissen (mit ganz konkreten Beispielen) können wir dich eine konkreten Weg vorschlagen. Nur wenn wir wissen, wie genau du angepfifft wird, können wir dich Vorschlägen machen wie Kontra geben.

    Sonst, sehen wir auch gut auf Forum wie du kommuniziert, was deine Muster sind, auch wenn es ein andere Rahmen ist als am Arbeit und daher nicht ganz zu übertragen ist.

    Ich merke einiges und sage dich mal was ich beobachte, du machst daraus was du willst:

    Es wird viel geschrieben wie gut du bist und was anderen schlecht machen. Irgendwie tönt nach Rechtfertigung und Verteidigung, etwa nach "Ich bin lieb, aber die anderen tretten mich auf die Füssen" Du hast selber zugegeben: manchmal bist du eben zu lieb und es kann ein problem sein! Die Art zu reden ist nähmlich sehr typisch von leute die sich nicht gut wehren und sich immer wieder einigen gefallen lassen. Sich zu wehren kann man lernen, nicht jeden kann es sofort gut! Ich musste auch lernen und sehr sehr lange üben. Ich hatte früher ziemlich ähnliche Schwierigkeiten wie du und habe mich doch entwicklet. Du entwicklet dich auch gut und wird es einmal auch schaffen.

    Auch auf der Forum wirst du kritisiert und da kommt auch wieder Verteidigung und Rechfertigung von deine Seite (so empfinde ich es). Es wird viel erklärt wieso du so machst wie du machst. Ich hatte auch diese neigung (habe ich manchmal auch noch) und versuche mich so kurz wie möglich zu halten und eine ganz kurze Antwort geben. Es kommt besser an!

    Bei Kritik: entweder stimmt oder nicht. Ist sachlich oder nicht und bei allgemeine Vorwürfen darfst du ruhig fragen was gemeint ist. Wenn du was falsch machst ist auch alles im Ordnung: Wir machen alle Fehler. Du hast auch der recht, dass man mit dich in angemessen Ton redet! Egal was deine Fehler sind.
    Damit hatte ich immer Schwierigkeiten. Es ist sehr frisch dass ich mich da besser abgrenzen kann. Es ist schwierig!

    Ausser dass es manchmal recht lange Beiträgen gibt zu lesen stört mich nicht. Es ist nichts schlimmes, viele Leute machen auch so, aber es macht dich auch angreifbar. Viele menschen brauchen Grenzen und wenn man ihnen nicht setzt, gehen sie weiter.

    übrigens, seit die Zeit dass du hier von Schwierigkeiten mit Mitmenschen berichten, neigen wir auch zu suchen, was du eventuel "falsch" machst oder besser gesagt, was du anders machen kann, damit es besser klappt.

    lg

  8. #78
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Hallo mj71,

    also was das Forum angeht, kann ich dich beruhigen: Weil ich hier niemanden persönlich kenne, fühle ich mich keineswegs bedroht. Ich bin von den Menschen hier nicht abhängig, weder finanziell noch sonstwie.

    Im Privatleben kann ich mich zum Glück besser abgrenzen und sortiere viel konsequenter aus als früher. Ich habe gerade eine aktuelle Geschichte, die erzähle ich in einem anderen Thread. Aber wenn es um den Job geht, kommt die finanzielle Abhängigkeit dazu. Und ich bin eben nicht so gerissen, dass ich jemanden in die Pfanne hauen kann und er dann um seinen Job bangen muss.

    LG
    WeißeRose

  9. #79
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.449

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Hallo WeisseRose,

    Die finanzielle abhängigkeit im Job ist auch so eine Sache... Besonders im Moment wo schwierig ist, lassen sich viele leute zu viel gefallen. Aber eben, es kann auch ein Punkt geben wo es einem egal ist der Job zu verlieren, weil diese Job die Gesundheit gefàhrdet... Wieviel du riskieren willst und was für dich der kleinste übel ist, kannst du selber entscheiden. Manchmal ist wirklich weniger schlimm sein Job zu verlieren als seine Gesundheit.

    Dabei hast du jetzt doch keine risiko dass du mit uns darüber redest und mit uns eine Weg suchen willst... Ich kann sicher mehr sagen, wenn es mehr konkreten Dialoguen kommen, weil auf alles anderes, der immer ähnlich ist, kann ich nichts mehr neues sagen, aber wenn es dich nicht zusagst, macht es nichts!

    Was meinst du sonst über was ich sonst oben gesagt hattest? Ist etwas dass du brauchen kannst?

    lg

  10. #80
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Weitergabe von Schlüsseln und Passwörtern - "Privatsphäre" im Büro

    Hallo mj71,

    die Mail an die Weißwurst-Gruppe war recht kurz. Mir ist klar, dass ausschweifende Bemerkungen meistens nicht gut ankommen.

    Ich erzähle dir gerne wie das ist, wenn ich einen Anpfiff kassiere. Letzten Montag hatte die besagte Kollegin frei, und ich hab´ die Vertretung übernommen. Der Tag war sehr hektisch, ich war fast 10 Stunden im Büro und hatte eine Menge zu tun. Ein Kollege aus ihrer Abteilung rief mich von seiner Dienstreise aus an, beschwerte sich über ihre Arbeit und bat mich, etwas für ihn zu erledigen. Ich führte danach ein Telefonat mit dem von ihr gebuchten Hotel und rief ihn zurück. Weil die Sache sehr kompliziert war, entschied ich mich gegen eine Rückmeldung an meine Kollegin per E-Mail. Ich wollte es ihr am Dienstag persönlich erklären. Dummerweise war dann aber auch Dienstag ein hektischer Tag, und vor lauter Stress kam ich nicht so schnell dazu bzw. vergaß es. Als wir Sekretärinnen gemeinsam um 14 Uhr die Post holen wollten, sagte sie zu mir: "Hast du gestern mit dem betreffenden Hotel telefoniert?" "Ja, das habe ich." Sie: "Und was kam dabei raus?" Ich habe ihr kurz den Sachverhalt geschildert. Sie (zickig): "Aha. Schön. Und warum weiß ich nichts davon? Wo bleibt die Rückmeldung an mich?" Sie wird gerne mal sarkastisch und zickig, wenn ich etwas vergessen oder nicht die Zeit gefunden habe, um es frühzeitig zu erledigen. Bis vor kurzem hätte ich auf so eine Bemerkung einfach nicht reagiert und es wortlos geschluckt. Letztes Mal habe ich mich aber gewehrt.

    Dass ich mich öfters rechtfertige, habe ich früher auch in anderen Foren zu lesen bekommen. Um ehrlich zu sein, hielt ich dieses Verhalten jahrelang für ganz normal und nicht außergewöhnlich. In meinem Elternhaus musste ich meine Worte und Taten nämlich immer rechtfertigen, das wurde von mir erwartet. Deshalb konnte ich lange nicht verstehen, warum andere davon so genervt waren. Eigentlich dachte ich, das hätte sich gebessert… aber scheinbar kommt es nicht so rüber. Andererseits frage ich mich, wie man sich richtig wehrt, ohne sich für alles zu rechtfertigen. Da bin ich noch nicht so richtig dahinter gekommen. Hast du vielleicht ein konkretes Beispiel in Form eines Dialogs (muss keine Situation sein, die wirklich passiert ist)?

    Ich lese auch immer wieder den Satz: "Wenn Menschen eine bestimmte Person schlecht behandeln, dann tun sie das, weil sie es können bzw. weil ihr Gegenüber das zulässt." Das mag in vielen Fällen so sein, aber ich finde das ist keine Rechtfertigung für schlechtes Benehmen. Tatsache ist: Bei mir dauert es schon eine ganze Weile, bis ich richtig sauer werde. Manche Sachen, die andere als Grenzüberschreitungen empfinden, nehme ich nicht als solche wahr. Jeder Mensch hat sein eigenes individuelles Empfinden. Ich unternehme erst dann was, wenn ich mich wirklich schlecht behandelt fühle.

    LG
    WeißeRose

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