@Wastl

Testen und Üben im Seminar dürfte die schlaueste Lösung sein.
Und: wie sind deine Kontakte zu Mitstudenten? Kannst du dir da vielleicht Feedback holen, wie du jetzt im Vergleich zu früher rüberkommst? Es gibt da nämlich oft überraschend grosse Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du "ohne" eloquenter bist. Nur - beantwortest du da auch wirklich die Frage, oder redest du dich an einem Stichwort fest, das vielleicht gar nicht Kern der Frage war?

Ich selbst kann jedenfalls mit Medikamenten besser zuhören, kann ganze Sätze verstehen, und springe nicht gleich auf das erste sich bietende Stichwort mit einem Wortschwall an. Mir fallen aber sofort ein paar Familienmitglieder ein, die das nicht können. Die haben aber auch nicht genug Alltagsprobleme für eine Diagnose und deshalb auch kein Problembewusstsein.

Die Einstellphase auf ein neues Medikament ist immer eine Übergangsphase, da kommen die bisherigen Denk- und Verhaltensmuster aus dem Takt. Simples Weglassen der Medis führt deshalb auch nicht zwingend zum früheren Normalzustand.
Deshalb dürfte in dieser Situation Ausprobieren und Rückfragen die einzige wirklich zielführende Methode sein.

lg
lola