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Diskutiere im Thema Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Ich habe mit Interesse fast Alles gelesen und versucht zu verstehen.

    Ich habe vor ca 3 Jahren (die Zeit fliegt unbemerkt an mir vorüber) einfach den Job hingeschmissen, und wollte was in Richtung Musikpädagoge machen.

    Es blieb bei der Vorstellung, ich bin in tiefste Depressionen verfallen, konnte keinerlei Termine , sei es Beratung oder Arzt (Ich habe leider einige körperliche Defizite neben meiner ADS)
    mehr wahrnehmen.

    Das "nicht durchhalten können" zieht sich durch mein ganzes Leben, der letzte Job war eigentlich etwas, was man ein ganzes Leben hätte durchhalten müssen...gut bezahlt einiges an Kompetenzen in einer mittelgrossen Firma, Ja bis ein grösserer Konzern den Laden übernommen hat , und die "Quereinsteiger" aussortiert hat.
    Ich habe eine abgeschlossenen Lehre eine IHK Weiterbildung im IT Bereich, und ein abgebrochenes Fernstudium als Techniker vorzuweisen.

    Das alles ist jedoch zu lange her, als dass es einen heutigen Personaler interessieren würde.

    Ich glaube mein Zug ist abgefahren, ich wüsste noch nicht mal an wen ich mich wenden sollte.
    Zurzeit bin ich (bis Juli 2014) voll erwerbsunfähig.(Das hat die Agentur f. Arbeit mir angetragen zu beantragen, (diese SGBII Beauftragte , dort war ich zur Beratung nachdem ich mich arbeitslos gemeldet hatte ..ich wurde dort "einsortiert wg 30% GdB und Gleichstellung)
    Einerseits möchte ich wieder arbeitsfähig werden, andererseits bietet die EU Rente eine minimale Sicherheit, sodass ich vllt. garnicht gesund werden will .. Diese Zwickmühle quält mich täglich, wenn ich nicht einen liebe Frau und eine Tochter hätte...(Ihr kennt den Rest )

    Jemand einen Tipp für mich ? ich habe bald keine Kraft mehr ...fühle mich nur noch krank und schlapp.
    Wenn die Birne zu sehr Amok läuft nehme ich Tavor . MPH habe ich selber abgesetzt, weil ich glaubte es geht ohne...habe dann mit THC substituiert...dummerweise gaukelt einem das nur heile Welt vor .Jetzt traue ich mich nicht mehr zu meinem Psyciater, weil der mich garantiert zusammensc**** (mit Recht)

    Dir Ginny wünsche ich viel Glück und Kraft, den ersten Schritt hast Du ja schon gemacht.

    lg
    banjo

    EDIT: ich kann im Augenblick noch nicht einmal Dinge tun, die mir Spass machen sollten...bin komplett blockiert
    Geändert von banjoman (25.08.2013 um 15:57 Uhr)

  2. #32
    Pepperpence

    Gast

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    minzi schreibt:
    Führt jetzt etwas vom Thema weg, aber Hal Ashby, der Regisseur von "Harold and Maude" ist selbst das beste Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist neu durchzustarten.

    Der hatte schon 50-60 Jobs durch bevor er überhaupt zum Film kam und dort arbeitete (und als Regisseur auch erst nach vielen Jahren und einem langen Aufstieg in der Branche) ;-)

  3. #33
    Lysander

    Gast

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Harold and Maude ist einer meiner Lieblingsfilme

  4. #34
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Hallo ginny,

    Wenn du krankgeschrieben bist und eine IV-fall sein könnte, ist es jetzt viel zu früh um eine studium ernsthaft zu denken. Priorität ist wirklich deine gesundheit. Wenn du krankgeschrieben ist, ist auch eine weile die KK zuständig und dann eben die IV wenn es lange bleibt...

    Aber auch wenn du dann länger krank bleibst aber doch in kleine rahmen arbeiten kann, gibt es auch möglichkeiten etwas zu tun dass dich spass macht.

    Zu mich: grosses in richtung ausbildung habe ich aufgegeben, weil weder die belastbarkeit noch das geld da ist... Geld bekomme ich zu teil von sozialdienst. Aber ich arbeite auch, an jobs die mich spass machen... 3 verschieden orten (total pensum fast 70%): büro putzen (10%) haushalt und diverses auf ein bauernhof (wird ab september von 20 zu 30%, lohn ist tief) und nähen in eine geschütze werkstatt (ab september von 40 zu 30%).

    Aber lernen vergesse ich nicht, und wenn es mal ein kurs gibt der mich wirklich interessiert und ich das geld und die zeit habe, gehe ich dort hin... Ich lese auch alles was ich unten die finger bekomme zu ADS. Irgendwann möchte ich eine ausbildung zu ADS-coach machen, was bei mich von belastung und finanzen scheinbar passt, aber auch meine interessen entspricht!

    Aber, ich habe mich viel viel zeit gelassen... Diagnose habe ich seit 6 jahren und ich habe mich wirklich vorgenommen beruflich mich zeit zu lassen und mal einiges probieren. In meine jetztige berufliche situation bin ich auch seit einige jahren. Diese stabilität tut mich gut.

    Der weg wird sich bei dich auch zeigen...

    lg

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo banjoman,

    Für mich ist auch für einiges der zug seit langem abgefahren. Es war schmerzhaft es zu annehmen, aber dann gibt es doch einige passenden möglichkeiten... Auch wer gesundheitlich eingeschrànkt ist, hat sache die er gerne und gut macht...

    Für manchen ist sein lebenunterhalt zu sorgen mit ein job der passt schon nicht mehr möglich... Aber etwas machen dass einem spass macht doch noch!

    lg

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    So schnell kanns gehen...

    danke erstmal für Deine lieben Worte mj71 (Du schreibst so süss , das muntert mich geradezu auf)

    Hatte noch 2x10 mg MKAdult liegen, zack, gehts mir gut, habe Gardinen gewaschen.Habe keine fiesen Gedanken.
    Naja die Schmerzen bleiben, und jetzt muss ich mich erstmal eine halbe Std. hinlegen.

    Eindeutiger kann es wohl kaum sein, dass ich MPH nehmen MUSS.

    Morgen gehe ich zum Doc...versprochen..

    (Ich muss eh erstmal zum Orthopäden um 10.00... danach geh´ ich gleich zum Psycho )

    Schönen Sonntag Euch allen..

    lg
    banjo (der erst lernen muß Hilfe auch anzunehmen )

  6. #36


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Liebe Ginny

    Ich schliesse mich gern den Worten von mj71 an.
    Es ist jetzt wichtig, dass du erst einmal eine gesundheitliche Stabilität erreichst.
    nachher findet sich bestimmt ein Weg der zu dir passt. Vielleicht auf ganz andere Weise als du heute denkst.

    Ich kann dir noch sagen, dass ich sogar mit 51 noch eine Zusatz-Ausbildung begonnen und abgeschlossen habe.
    Und zwar habe ich in einem Bereich in dem ich mich sehr engagiert habe, noch einen Abschluss gemacht.
    Das war zwar "nur" ein Lehrgang (6 Tage, 6 Abende und eine Fallarbeit) aber es hat mir Spass gemacht.

    @banjo
    Jetzt traue ich mich nicht mehr zu meinem Psyciater, weil der mich garantiert zusammensc**** (mit Recht)
    Das Gefühl kenne ich. Aber es ist auch für dich wichtig dass du dich hier überwindest. Du hast mit diese "Aktion" sehr viel über dich gelernt und kannst damit auch den Psychiater beeindrucken.

    Vielleicht wäre es gut, wenn du dir deinen Post ausdruckst und mitnimmst. Du könntest ihn ja noch ergänzen, wenn dir noch mehr dazu einfällt. Dann hast du etwas in der Hand und kommst nicht in den "Erklärungsnotstand" bei Anblick des Psychiaters

    Liebe Grüsse
    Pucki

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 156

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Ich sag einfach mal was mein Psychologe dazu immer sagt: " Du wirst geboren und du stirbst Irgendwann, die Zeit dazwischen gehört dir. Also lass dir nicht vorschreiben was du tun und lassen sollst, sondern mach einfach das was du möchtest." Ein sehr guter Satz. Wir reden hier schliesslich von unserem Leben oder nicht? Was bringt es also mir, wenn ich selbst nicht in diesem Leben Glücklich werde. Das würde bedeuten, dass ich nur leiden würde.

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.179

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Ich möchte euch (äh ich hoffe man darf das hier so) auf die neue "Motivations-Gruppe" aufmerksam machen.

    Dort können wir uns gegenseitig motivieren und auch von unseren Erfolgserlebnissen berichten.

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    Der psycho hat mich heute sozusagen "rauskomplementiert".

    Gut ich war seit März nicht mehr dort...die 50 Stck Medikinet hatte ich auf Bedarf genommen, was da in mir vorging kann ich nur so erklären.
    Der Doc hatte mir 10-10-0 verordnet., aber auch immer nur 50 Stck aufgeschrieben.
    Da gings bei mir im Unterbewusstsein ungefähr so los: Ahah das Zeug is selten also sparst Du damit.
    Das ging bis vor einigen Wochen einigermassen gut, und ich hatte ja noch zuhauf andere Medis liegen (Opipramol, Tavor)
    Mann die verschreiben einem auch jeden Scheiss, obwohl sie wissen dass man hochgradig suchtgefährdet ist...ablehnen tu ich aber auch nicht
    Macht das Leben ja erträglicher sich wegzubeamen (Vorsicht, wie ich das schreibe ist mit genügend Ironie zu verstehen)

    Also Sprechstd. ab 14.00 Uhr, ich versuchte der Dame am Empfang zu erklären warum ich dringend wieder MPH bräuchte..Sie nur "Kommen Sie bitte morgen wieder um 9.00 Uhr oder so)
    Sehr witzig, als wenn ich in meiner augenbl. Situation morgens um 9 einen Termin wahrnehmen könnte....Ich sagte nur, "Nein, ich bleibe hier, ansonsnten können Sie mich gleich einliefern"

    Dann nach 1h Wartezeit (sehr nett, ich hatte mich auf mehrere Stunden eingerichtet...eine Qual in dieser Situation) sprach der Doc mit mir...meine Frage nach Alternativen wie Dronabinol oder Amphetaminsaft wich er aus...bei Dronabinol musste ich ihm sogar erklären was das ist !?!?!
    Er wusste dass ich ab und zu Cannabis konsumiert hatte, und meinte nun er schreibe mir noch eine kleine Menge MPH auf, und dies sei das letzte Mal dass er das täte.

    Ich solle mich an die Ambulanz der Asklepios Klinik wenden.

    Das klang hart, aber ich glaube, dass die Leute dort wesentlich mehr Ahnung haben .
    Ich mache mich dort mal vorstellig.
    Und vielleicht hilft man mir dort auch wieder "durchzustarten" (um den Bezug zum Ausgangsthread wieder herzustellen

    Sorry fürs "Thread kapern"

    banjo

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 63
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Ab wann zahlt es sich nicht mehr aus, neu durchzustarten?

    @ banjoman

    Okay, das Problem mit den Arztterminen und Haushalten mit den Medikamenten habe ich gottseidank nicht, da mir mein Neurologe zu Beginn der Therapie mit den Medikinet (ich nahm zu diesem Zeitpunkt 20-20-0) klarstellte, daß es sich hierbei um ein BTM-Rezept handelt und die 50 Stück da nur 1 Monat reichen und ich deshalb regelmäßig jeden Monat bei Ihm auf der Matte stehen muß.
    Ich vereibare immer gleich 3 Termine im Voraus, das ist bequemer.

    Opipramol kenne ich sehr gut, hatte das vorher sehr lange genommen. Ich machte aber den Fehler, daß ich es von Heute auf Morgen sofort absetzte anstatt es langsam auszuschleichen. Dadurch hatte ich ein paar Tage miese Stimmung (Gereiztheit), konnte nicht die kleinste Kleinigkeit erledigen ohne mich über irgendwas zu ärgern.

    Kurzfristig konnte Tavor mir Abends beim Einschlafen helfen, jedoch hatte ich morgens noch Stunden eine bleierne Müdigkeit, die ich mit Unmengen Kaffee bekämpfen musste.

    Cannabis konsumierte ich mal sporadisch als junger Mensch vor 40 Jahren, ich weis nicht ob ichs heute noch vertragen würde, vielleicht gibts das ja in Zukunft auch mal auf Rezept.

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