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Diskutiere im Thema Soll in eine Maßnahme, die meiner abgebrochenen Umschulung ähnlich ist... im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 36

    Soll in eine Maßnahme, die meiner abgebrochenen Umschulung ähnlich ist...

    Hallo

    Ich denke mal, der Titel sagt alles. Ich komme aus dem erzieherisch-pflegerischen Berufszweig, kann ihn aber aus gesundheitlichen körperlichen Gründen nicht mehr ausüben und "tingle" nun von ABM zu ABM.
    Dann wollte ich vor 4 Jahren umschulen und es gab nur kaufmännische Berufe. Ich habe zugesagt, weil ich dann halt in Richtung Reiseverkehr wollte, was ich mir eben so vorstellte, was mich interesssiert. Die Umschulung hatte ich nach 1 1/2 Jahren abgebrochen und in einem Tagestest eines Berufsförderwerkes wurde Dyskalkulie festgestellt sowie eben noch meine ADS-Träumer-Symptome...
    Trotzdem wurde mir nach dem kaufmännschen Intelligenztest bescheinigt, jederzeit eine kaufmännische Umschulung zu schaffen (wäre da nicht die Langsamkeit, die gerade-eben-erst-gehört/gelernt-und wieder vergessen-Geschichte, die Konzentrationsschwierigkeiten usw). Ich habe sozusagen von 10 Komplex-Aufgaben 6 geschafft und davon 4 richtig ???
    Nach dem Abbruch hatte ich eine ABM in einem Kindergarten, was sehr sehr schön war, nur eben Kinder heben, tragen usw ging nicht und war schon für die Erzieher eine Belastungsprobe (da hab ich nun schon ne Hilfe...)

    Nun hatte ich jedes Mal eine andere Kundenberaterin, diesmal habe ich eine schon 1 Jahr und diese kam am Montag mit einer neuen Maßnahme: kaufmännischer Bereich, also alles, was ich in der Umschulung hatte, nur eben für "Integrierte"- sprich Neueinsteiger, die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können und gehandicapt sind durch Sehschwäche, Hörschwäche, andere körperliche Handicaps. Alles wird begleitet durch Helfer, alles läuft langsamer und es wird auch "nur" eine Ausbildung zum Büro-assistenten. Die Maßnahme läuft 7 Monate.
    Die Beraterin weiß von meiner Dyskalkulie.

    Schlaflose Nächte nun, weil:
    - bei der Umschulung habe ich für mich gelernt: man kann auch was aufhören, wenn es nicht geht (vorher mein Satz: erst mal ausprobieren, nicht gleich abwehren)
    - ist das wieder eine "Wir verdienen an den Arbeitslosen"- Geschichte ?
    - oder wäre es gar eine Chance für mich ?
    Ich möchte erst einmal hingehen und mir alles erklären lassen und meine Fragen beantworten lassen.
    Aber ich habe auch so lange gebraucht, um mich von der Umschulung zu "erholen", alles von damals ist wieder da (Weinen zu Hause, stundenlang lernen für Luft, Schweißausbrüche, Lohnsteuererklärungen, Exelchinesisch, Zinsrechnungen,...Nullen 000000, wo das Auge hinschaut (also Zahlen)...
    Aller 5 Minuten denke ich was anderes wegen der Maßnahme : Chance oder erneuter Horror? Chance oder...

    Ich will so richtig keinen Rat, muss ich ja auch selbst entscheiden...ich möchte nur gern mal ein Verstehen meiner Situation...Kopfkino
    Danke Euch lieb fürs Lesen
    pippilotte

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: Soll in eine Maßnahme, die meiner abgebrochenen Umschulung ähnlich ist...

    wenn du keinen eigenen Vorschlag machst, mit entsprechender Begründung und demostration, das du das wirklich willst und damit Geld wirst, hast du schlechte Karten beim ablehnen.

    Im Gründe hättest du dir in der ABM-Zeit Maßnahme durchgoogeln können (-; .. aber du scheinst ähnlich tranig zu sein, wie ich


    Aber du hast ja noch genug Zeit, Szenarien durchzuspielen (da sind wir ja schneller als Muggels):

    1. Was für ein Job-Konstellation brauchst du (kaufmännisch/Pflegerischer Bereich, Kaufmännisch / Interessenlage) und wir realistisch ist das.

    Ein reiner Bürojob ist, je nach AD(H)S Ausrichtung, sehr anstrengend. Reicht die Ausbildung als "Assistentin" aus für derartige berufliche Ziele.

    2. Was für Optionen könnte es geben, auf deiner bisherigen beruflichen Erfahrung- und Ausbildungsstand aufzubauen. Wenn du einen guten Draht zu einer deiner ehemaligen Vorgesetzten hast, hätte ich ggf. was für dich ;-)

    3. Deine idee, auch beruflich zu neuen Ufern ist schwierig. Da spielt aber erheblich deine Persönlichkeit hinein: Alter, wie gut kannst du dich verkaufen, Alter, Ausbildung (zB Sprachen) ... und Wohnort (Arbeitsmarktlage)

    4. Risiko eingehen und begründet ablehnen. Das wäre eigentlich sehr schlecht.


    Wenn sie dir jetzt noch eine Maßnahme anbieten, hat die Behörde noch Geld und es wäre zu überlegen, eine vernünftige Weiterbildung zu machen.

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