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Diskutiere im Thema ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert... im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    oh man...wurde heute von meiner Chefin kritisiert...zurecht... es müsste nach 6 Wochen flüssiger gehen...
    habe Magendrücken deswegen...könnte heulen...bin verzweifelt...

    also jemand anderem würde ich sagen: o.k., das war nicht gut was du gemacht hast aber du hast dein Bestes getan, dir zusätzlich Unterstützung von erfahreneren Arbeitskollegen geholt, die Situation war unübersichtlich und schwierig und du hast sie so gut gelöst wie du konntest...die Kollegin/Vorgesetzte wusste es auch nicht besser.

    Ich selber sage mir...bald werfen sie mich raus...du schaffst das nicht...du bist überfordert...du solltest selber kündigen...



    Mal abgesehen davon: ich soll die Verantwortung übernehmen darf aber weitest gehend nicht meine Mitarbeiter zu dem bewegen was sie tun soll...also bestimmen darf ich nicht aber ich soll die Verantwortung tragen. So siehts aus... ganz nebenbei soll das auch mit 2 von 2 Vollzeitkräften weniger funktionieren. Alles klar...dafür haben wir ja Aushilfen...die man teilweise nur für die absoluten HIWI Jobs einsetzten kann.

    Ich glaub meine Vorgesetzten halten mich für den letzten Idioten. Ich finde, das ich mein Job eigentlich ganz gut mache...noch nicht zu 100% nach 5 Wochen aber immerhin... fühle mich irgendwie von denen aus meiner Position gedrängt und degradiert. Bin demotiviert weil ich das Gefühl habe nicht geschätzt zu werden.



    Geht euch das auch so?

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    ich geb zu, das hört sich stellenweise ganz schön überzogen an...ist leider in manchen Momenten wirklich so...
    haben Menschen, die shcon als Kind diagnostiziert worden sind auch Versagensängste oder ist denne das scheitern erspart geblieben?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 170

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Wenn dir Verantwortung gegeben wird, kann man dich nicht für einen Idioten halten. Die glauben eher du bist so gutmütig und lässt alles mit dir machen.
    Versuche doch mal die Missstände für dich aufzuschreiben, dir zu überlegen was du alleine regeln kannst und ob du über einiges mit deiner Chefin reden kannst.
    Warum soll man seine Schwächen nicht zugeben können ?!?

    Ich selber habe mich auch oft besser verkauft wie ich bin und das auch noch überzeugend. Wenn ich dann beim Wort genommen wurde bekam ich kalte Füße. Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass ich mit dem zugeben meiner Schwächen nur positive Reaktionen bekommen habe.
    Versuche es doch mal bevor du dich fertig machst

  4. #4
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Hallo kaori,

    Es kommt mich echt bekannt vor! Typisch ADS, zwischen unsere angeboren sensibilität und schwierige lebensgeschichte.

    Sonst, ich finde einiges an dein job schwierig:

    Mal abgesehen davon: ich soll die Verantwortung übernehmen darf aber weitest gehend nicht meine Mitarbeiter zu dem bewegen was sie tun soll...also bestimmen darf ich nicht aber ich soll die Verantwortung tragen. So siehts aus... ganz nebenbei soll das auch mit 2 von 2 Vollzeitkräften weniger funktionieren. Alles klar...dafür haben wir ja Aushilfen...die man teilweise nur für die absoluten HIWI Jobs einsetzten kann.
    Was soll es sein? Wer verantwortung hat sollte auch bestimmen könne, oder bist du nur da um hinten die leute zu aufräumen?

    Wenn es weniger leute gibt, gibt es auch keine wunder...

    Ich glaub meine Vorgesetzten halten mich für den letzten Idioten. Ich finde, das ich mein Job eigentlich ganz gut mache...noch nicht zu 100% nach 5 Wochen aber immerhin... fühle mich irgendwie von denen aus meiner Position gedrängt und degradiert. Bin demotiviert weil ich das Gefühl habe nicht geschätzt zu werden.
    Vielleicht ist die sache halb so schlimm, aber eben, als ADSler nehmen wir vieles sehr persönlich. Ich würde am bestens mit dein chef doch einiges klären. Klarheit wer was zu tun hat, wie die arbeit erledigt werden muss ist sehr wichtig.

    lg

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    nein, es gibt keine Wunder mit weniger Leuten...
    ist immer leicht zu sagen, das es an mir läge weil ich zu langsam bin...
    muss schneller werden, das ist richtig aber Wunder gibts trotzdem net.
    Ich glaub, ich muss mich halt in die Position vorarbeiten, für die ich eigentlich eingestellt wurde. Aller Anfang ist schwer...als meine Kollegin/Vorgesetze mich heute wieder angemault hat habe ich gesagt dass ich ihre Situation verstehe es aber für mich auch nicht immer leicht ist mich ein zuarbeiten und das wir beide Recht hätten.

    Ich habe echt Löcher in meiner Stimmungslage ohne MPH...krass wenn ich den Thread von gestern so lese...

  6. #6
    Apollo_1012

    Gast

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Diese Stimmungslöcher habe ich auch. Ich versuche dann, mich räumlich / zeitlich rauszunehmen, also einfach ein paar Minuten zu verschwinden. Wenn das nicht geht, dann beginnt in diesem Moment das Leiden, welches erschöpft. So ist das...

    LG
    Apollo

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 37

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Das kenne ich auch. Aber genauso kann ein Lob weis noch so klein sowas von den Turbo in mir anwerfen das ist wirklich nicht normal.
    Andersrum kann selbst wenn sie gerechtfertigt ist Kritik besonders von Menschen die ich für gut halte derbe einen in die Magengrube geben. Dann muss ich mich erstma berappeln und mir selbst einen erzählen und dann gehts wieder :-)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    das mit den Missständen aufschreiben ist ne gute Idee... meine Chefin hat gesagt wir bekommen noch eine Halbtagskraft...immerhin.
    Also irgendwie ist mein Eindruck, dass meine nächste Vorgesetzte nur am Lästern ist und dafür aber selber reichlich Mist baut. Es demotiviert mich total von anderen für schlecht gehalten zu werden.
    Na Hauptsache, ich bin mit mir selber zufrieden und der Ansicht, dass ich das gut mache...vielleicht ist das im Moment das wichtigste.Und wenn sie mich dann nicht haben wollen...ja vielleicht ist das denn eben so.
    Hat MPH eigentlich eure Arbeit verändert?

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Hallo kaori,

    Zuerst mal: wissen deine kollegen über dein ADS? Vielleicht sehen sie einige auffälligkeiten die sie nicht einordnen können und reagieren eben so ungünstig. Wäre mal ihnen zu erklären dass du eben nicht die schnellste bist, aber dass du mit routine es hinkriegen würde und dass du dafür genauer oder (such mal eine stärke von dich!).

    Ich habe mit der arbeit vieles erlebt... So vieles dass ich zu diagnose gekommen. Oft gab es missverständnissen, weil meine kollegen einiges von mich nicht einordnen könnten... Ich war als unmotiviert gesehen, jemand der nicht will...

    Medis nehme ich seit jahren, und am arbeit hat es wirklich die situation sehr verbessert! Wenn es kniffig ist am arbeit, wenn es gerade jetzt viel gemotzt ist und du bist gerade bei diagnoseverfahren, kannst du vielleicht (ob günstig ist und auf welche art kannst du selber abschätzen) davon reden. Vielleicht reicht es wenn du sagst dass du wegen einige schwierigkeiten (langsamkeit, vergesslichkeit) im medizinische abklärung bist und dass du hoffst dass du dort dann geholfen wird damit du besser arbeiten kannst. Es kann allem der hoffnung geben dass deine leistungen doch mal besser werden und vielleicht kommt es mal auch ein bisschen hilfbereitschaft.

    Wenn du gemault wird, geht es eigentlich nurt um eines: Es wird bessere leistungen von dich erwartet und wenn du ihnen zu spüren gibt dass es dafür ein weg gibt, hilft es schon.

    lg

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 22

    AW: ...Kritik von der Cheffin...völlig demotiviert...

    Hallo kaori,

    je, es ist manchmal ein schwieriges Ding für Vorgesetzte - die Sache mit der Verantwortung.

    Geben sie einem wirklich Verantwortung - oder machen sie einen nur verantwortlich für das was passiert. Oder gar nur für das, was schlecht läuft. Verantwortlich sein - oder verantwortlich gemacht zu werden - zwei paar Schuhe, die im Notfall beide nicht passen.

    Ich habe deine Nachricht so interpretiert, dass du (u.a.) Aufgaben, für die du verantwortlich bsit, nur mit Hilfe deiner Kollegen erledigen kannst, du aber keinen Einfluss auf diese hast.

    Vielleicht hilft es dir, mit deiner Chefin zu sprechen und im Detail zu klären, welche Kompetenzen du in Bezug auf etwa deine Kollegen tatsächlich hast. Und wie sie meint, wie du deiner Verantwortung (deiner Aufgabe?!) gerecht werden kannst, mit den dir zugewiesenen Kompetenzen (oder ich nenne es mal: Befugnissen). So kannst du ein kleines bisschen die Verantwortung wieder zurückgeben.

    nach dem Motto: kein Wunder, dass es so lange dauert, den Sandhaufen wegzuschaufeln, wenn ich nur 2 chinesiche Ess-stäbchen als Arbeitsmittel dazu erhalten habe...

    >Ich selber sage mir...bald werfen sie mich raus...du schaffst das nicht...du bist überfordert...du solltest selber >kündigen...
    ich habe gesehen, dass du schon gleich zu Beginn von Problemen bei deinem neuen Job geschrieben hast. Und offensichtlich hat sich das für dich nicht geändert in den 6 Wochen. Und dass die Probleme sich nicht auf einen Bereich beziehen, sondern viele Dinge deines Jobs betreffen (Kollegen, Chefin, zu viel Arbeit, zu wenige Kollegen etc)

    Mh - mir scheint, dass es auf Dauer zu einer ganzen Ansammlung von Konkflikten (womöglich ungelösten) kommen kann. Auf Dauer kann dir das nicht gut tun. Es muss also eine Veränderung passieren.

    Diese kann so aussehen, dass sich die Situation am Arbeitsplatz für dich bessert. Ich behaupte hier ganz frech: von alleine wird das nichts werden. Du müsstest aktiv werden können. Und das ist natürlich bei einer Chaoten-Diagnose nicht so einfach, das kenne ich gut .

    Es kann aber auch sein, dass sich die Situation auf absehbare Zeit nicht bessern wird. Dann kann eine Kündigung eine Lösung sein. Sollte aber - aus den verschiedensten Gründen (Stichwort: Sperrfrist Arbeitsamt etc) wirklich keine Lösung sein.

    Natürlich wäre es auch Möglichkeit, sich parallel um einen anderen Job zu bemühen und dann zu kündigen, wenn der fest ist...

    Aber: das wäre doch die Flinte ins Korn zu werfen.

    Ich habe gelesen, dass du von dir überzeugt bist, dass du in deinem Bereich, welcher auch immer das ist, ist auch vollkommen egal, was drauf hast. Und ganz ohne Grund wird man dich nicht auf deine Position gesetzt haben.

    Also überleg mal genau: musst du dich wirklich so schlecht machen, wie du es in Teilen deines Postings machst. Warum die Einschränkung der Art "naja, war ja auch richtig so, ich habs ja auch schlecht erledigt", wenn du auf der anderen Seite weißt - und schreibst - dass es unter Berücksichtung aller Umstände eben nicht schlecht war.

    Eine Idee: meinst du, du könntest mit deinen Kolleginnen sprechen und mit ihnen klären, wie ihr das gemeinsam angehen könnt. Damit wären mehrere Fliegen gleichzeitig tot: du kannst deiner Verantwortung gerecht werden und gegenüber deiner Chefin stehst du mit guten Ergebnissen dar. Außerdem erübrigt sich so auch, dass du gegenüber deinen Kollegen Befugnisse hast...

    So weit von mir, ich drücke dir die Daumen dass es besser wird - und das als jemand, der gerade selbst mit massiver Intervention von davon abgehalten werden musste, seinen (eigentlich geliebten) Job zu kündigen, weil er in der Summe zu belastend ist.

    Fliffis

    Mir fällt da gerade so ein kluger Spruch ein, von wem auch immer der ist:
    "Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber eines ist sicher: es muss anders werden, wenn es besser werden soll." (oder so ähnlich)

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