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Diskutiere im Thema Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    ADHS Symptome sind doch auch von der Situation etc. abhängig. Viele ADHSler haben Jobs mit viel Verantwortung ohne Probleme zu machen. Walter Beerwerth schreibt das auch in seinem Buch! er selbst war Oberarzt.
    Ich selbst bin privat auch anders als in der Arbeit. Ich kompensiere auch in der Arbeit mehr- z.B.kontrolliere ich mehr nach, wenn ich was mache, schreibe auch mehr Notizen,frage lieber mal nach etc. Und in Stresssituationen bin ich klar im Kopf, ruhig und denke strukturiert (bin angehende Medizinerin). Arbeit: Hyperfocus auf die Arbeit. Aber: ich brauch zu Hause meine Erholungszeit.
    Die ADHS Symptome hängen sicher in ihrer Ausprägung von Interesse an dem was man macht sowie anderen Faktoren ab.

  2. #12
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Warum er es erfahren hat? Weil ich mal wieder zu ehrlich war und meine Klappe nicht halten konnte...
    Selber Schuld kann man da zu recht sagen.

    Aber mit dem Kopf durch die Wand will ich nicht, im Gegenteil, mir misfällt es absolut da jetzt jemanden an den Pranger zu stellen, ich bitte lediglich drum diese Entscheidung zu überdenken aus besagten Gründen.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    ohne jetzt wirklich hilfreiche verfahrensweisen vorschlagen zu können, würde ich meinen vorrednern zustimmen, nicht sofort irgendwelche schriftstücke abzuschicken. du bist noch auf 180, was verständlich ist. aber gerade da heißt es: füße still halten. sonst bestätigst du in deren augen nur die befürchtung.
    ich an deiner stelle würde auch erstmal entsprechenden medizinischen/psychologischen und jursitischen rat einholen, drüber schlafen und dann handeln. wobei rat einholen ja auch zum handeln zählt, aber mit weniger fragwürdigem ausgang.

    viel erfolg!
    mel

  4. #14
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Hey mel, und auch alle anderen!

    Also mein Schreiben liegt gerade bei einem befreundeten Juristen der das Ganze einmal durchsieht. Vitamin B ist alles
    Keine Sorge, ich habe rein sachlich einmal die Situation erläutert und drum gebeten ggf. eine Einzelfallentscheidung vorzunehmen.

    Selbst wenn der Job jetzt weg ist, dieses Medical verfolgt mich auch später anderswo, alleine darum geht es mir.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    haben die überhaupt, wenn sie wollten, die möglichkeit einer einzelfallentscheidung? weiß ja nicht, wie da die lage ist. denke dabei gerade an verbeamtungen die eben nicht erfolgen, sobald jemand ein f-diagnose hat. ob das schön und richtig ist, ist ja nochmal ein anderes thema.
    denn wenn denen eh die hände gebunden sind, wäre das zu verfolgende ziel vielleicht eher, dass das nirgends auftaucht?

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Gehe noch mal zu einen anderen Arzt! Für Flugtauglichkeit Untersuchungen. Das ist Sichtweise.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Thorsticek schreibt:
    Hallo liebe Chaoten

    Werde versuchen sachlich zu bleiben auch wenn ich momentan noch ziemlich geladen bin.
    Heute haben sich die Ereignisse überschlagen. Ich hatte eine Stelle als Flugbegleiter sicher, befand mich schon in Ausbildung, als der Anruf aus der Flugmedizin kam.
    Wegen meines Berichtes über ADHS muss ich als untauglich eingestuft werden, obwohl alle Untersuchungswerte makellos sind! Dieses Urteil kam zudem erst nach Rücksprache mit einem anderen Mediziner zustande, da es offenbar kein Patntrezept für ADHS-Fälle gibt.

    Es hieß, da u.a. laut meiner Aussage impulsives Verhalten auftritt, könne man kein Risiko eingehen. Nun frage ich mich allerdings, ist das so in Ordnung?

    Fakt ist
    -ich habe dem zuständigen Arzt lediglich im Vertrauen mitgeteilt, dass eine "ADHS-Symptomatik mit Teilausprägung" vorliegt. Es wurde weder etwas untersucht, noch ein Psychologe herangezogen, noch der Befund aus der Uniklinik Köln angefordert.


    ich finde das - gelinde gesagt - eine Frechheit und komplett daneben? Die scheinen keinen Tau von irgendwas zu haben. Genau DAS ist der Grund warum ich NIEMALS sagen werde, dass ich ADHS habe. NIEMALS. Ich befinde mich auch gerade in der Zulassung zu einer Ausbildung (erfahre ENDE Juni ob sie mich nehmen) und ich habe sogar extra meinen Arzt gefragt, ob die das nachforschen können, wenn ich es NICHT angebe. Ich bin aus dem Grund auch immer früher zu privaten Ärzten gegangen, weil ich auf sowas keinen Bock habe.

    Lass dich mal beraten, was du rechtlich machen kannst. Problem könnte lediglich sein, wenn du Strecken fliegst, wo das MPH deklariert werden muss, odr garnicht im KÖrper sein darf (UAE zum Beispiel) aber das ist ja wirklich worst case scenario.

    Erhebe Einspruch, geh in Berufung, sollte das alles nichts helfen, würde ich sogar zu den Medien gehen und auf Vorurteile pochen. Wie die Feministinnen, die damit argumentieren, dass gender spezifisch gesucht wird, kannste du dich als benachteiligt outen. In den USA würde sowas unter Diskriminierung laufen, denn rein medizinisch gesehen haben sie nichts in der Hand, auch wenn der Arzt wohl mal studiert hat . Ich würde mir das auf keinen Fall gefallen lassen!!! Kein risiko eingehen, impulsives Verhalten. Haben die noch was am Schüsserl?

    - - - Aktualisiert - - -

    Thorsticek schreibt:
    Hey mel, und auch alle anderen!



    Selbst wenn der Job jetzt weg ist, dieses Medical verfolgt mich auch später anderswo, alleine darum geht es mir.
    Furchtbar! BB is watching you!
    Am besten nicht nur Jurist , sondern Anwalt (und zwar einen guten, der darauf spezialisiert ist! ) Fight back!

  8. #18
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    noubamofi schreibt:

    Lass dich mal beraten, was du rechtlich machen kannst. Problem könnte lediglich sein, wenn du Strecken fliegst, wo das MPH deklariert werden muss, odr garnicht im KÖrper sein darf (UAE zum Beispiel) aber das ist ja wirklich worst case scenario.
    !
    Nehme ja noch nichtmal welches. Die Untauglichkeit beruht einzig und alleine auf der Vermutung(!), ich könnte ja mal einen Aussetzer haben da ich ja laut eigener Aussage mit ADHS zu tun habe.

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Thorsticek schreibt:
    Nehme ja noch nichtmal welches. Die Untauglichkeit beruht einzig und alleine auf der Vermutung(!), ich könnte ja mal einen Aussetzer haben da ich ja laut eigener Aussage mit ADHS zu tun habe.
    das hat doch keinen hand und keinen fuß. da nehme ich an, kann man gut gegen vorgehen.
    zudem: werden eignungsuntersuchungen nicht eigentlich vor vertragsabschluss durchgeführt????

  10. #20
    pero

    Gast

    AW: Fluguntauglichkeit durch ADHS - und nun?

    Ich verstehe schon warum der Arzt so reagiert.
    Wenn es irgendwann ein Problem geben sollte und dann bekannt wird das er von ADHS wusste, aber keine Bedenken gegen die Flugtauglichkeit hatte, dann der Arzt die A-Karte.
    Wenn er aber (für sich) sicherheitshalber die Flugtauglichkeit aberkennt, hat das für ihn keine negativen Folgen.
    Und wenn er sich mit ADHS nicht auskennt ist das für ihn so die sichere Variante.

    Ich sage nicht das es richtig ist, aber ich verstehe es.

    Daher halte ich es für sinnvoll wenn Du jetzt, mit sachlichen Informationen, sehr besonnen gegen diese Entscheidung vorgehst.
    Wenn es Dir gelingt Unterlagen zu beschaffen die den Arzt aus der Verantwortung entlassen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er seine Entscheidung überdenkt.
    Sollte dann später etwas passieren, dann kann er immer sagen: "Mein Entscheidung beruht auf dem Gutachten von xxx, ich bin also nicht Schuld...".

    Diese Angst vor Entscheidungen gibt's überall. Aus genau diesem Grund braucht man für alles Papiere. So kann der Entscheider die Verantwortung immer weitergeben...

    lg
    pero

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