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Diskutiere im Thema Ist es peinlich arbeitslos zu sein? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #91
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Duzi schreibt:

    und klar ist nicht jeder mit der selben Krankheit gleich aber woran liegt das dann? Es ist eine Belastung aber Grundsätzlich sind ja vom physiologischen her alle Menschen gleich stark belastbar der Unterschied ist dan nur manchen macht die Belastung nicht so viel aus wie anderen und das ist eine Sache der Einstellung.
    Sorry, Duzi, das muss ich jetzt auch nochmal kommentieren. Hätte ich vor 6-7 Jahren auch noch so gesehen. Aber das ist genau die Einstellung, mit der sich viele unbemerkt in ein Burn-out arbeiten und dann plötzlich weinend am Schreibtisch sitzen und nicht mehr wissen, was mit Ihnen los ist. Sei bitte, bitte auf der Hut. Denn wenn Du erstmal auf dem "falschen" Weg bist, ist es schwer zu bremsen. Ich habe schon 2 Kollegen in den Burn-out verschwinden sehen, die dann lange Reha-Zeiten hatten (einer über 9 Monate!!!) und 3 Bekannte hier sind auch betroffen und mussten teilweise sogar stationär behandelt werden... bitte, bitte pass auf Dich auf

  2. #92
    frk


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 42

    Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Nichts für ungut, aber 40h/Woche sind doch keine Enorme Belastung und Sklavenarbeit? Dieser Trend in Deutschland alles gratis und möglichst Teilzeit volles Gehalt ist lächerlich. Seit ich denken kann schuftet mein Vater zB 12h täglich - im Durchschnitt!! Erst in den letzten Jahren ist er ab und zu mal um 18 Uhr Zuhause (7 aus dem Haus).

    30h? Im Gesundheitswesen würde man sich mal über eine max. (!!) 60h Woche freuen, Real sind eher 60-100h/Woche.


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  3. #93
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Halle aletta,

    Alles habe ich nicht gelesen, aber die letzten seiten.

    Ich war in eine ähliche situation: langsam, verträult und jeden job verloren... Ausser der umfeld der nicht so doof war.

    War träumt und langsam ist, wird oft leider als faul gesehen. Ich denke, wirklich faule arbeitslosen gibt es sehr wenig und da es so vielen gibt die nicht faul sind, aber kein job kriegen gibt, darf es doch auch faulen geben. Arbeit für jeden scheint es auch nicht zu geben.

    Ich war auch einmal total demotiviert gewesen, weil es nie gegangen ist. Müde von alle diese kämpfen.

    Aber schuldig habe ich mich nicht lange gefühlt. Ich kann nicht dafür langsamn und ablenkbar zu sein, ich mache meine bestens (ich habe seit einige jahren auch die diagnose). Ich kann auch nichts dafür wie die wirtschaft sich entwicklet, dass es tatsächlich nicht genug stellen für jeden und dass ene gewisse selektion gibt. Ich habe nun pech, einige fähigekeiten die wichtig wären einfach nicht zu haben.

    Aber wert bin ich genau so! Ich habe auch meine stärken.

    Mich ist besser gegangen, wenn ich angefangen mein platz in diese gesellschaft zu suchen, ohne mich auf eine bezahlte arbeit zu fixieren. Was kann ich sonst geben? Wo fühle ich mich wohl? Was tut mich gut?

    Auch gut zu mich zu schauen bringt allem etwas. Wenn es mich gut geht, habe ich mehr zu geben, koste ich weniger.

    Also, langsam habe ich mit der job losgelassen und mich darauf konzentriert auf was ich will, was ich gerne mache und was ich gut kann.
    Dann ist der job gekommen, aber ich habe angenomme, weil ich daran spass habe, nicht wegen geld (es gibt ehe keine unterschied).

    Dass zu machen was ich gerne mache und was mich gut tut und damit etwas auch machen für alle nimmt mich auch meine schuldgefühlen weg.

    Was machst du gerne? Was machst du gut? Welche sinnvolle tätigkeiten wüde dich freude machen? Stellt dich vor, du bist immer noch arbeitslos, aber du gehst tätigkeiten die dich spass machen, die sinn machen. Vielleicht hilfst du mal jemand einige stunden in deine umfeld, ob im garten, bei zügeln, kindernhüten... So was kann auch dich schlagfertig machen gegenüber deine nachbarn, da du doch etwas macht. Auch wenn du zum beispiel gern bastelt, wieso nicht anfangen?

    Auf diese art bin ich auch zu ein job gekommen. Ich war arbeitslos, ich mache der vorschlag eine freund der bauer ist ihm zu helfen und so seit jahren, arbeite ich doch für ein lohn einige stunden pro woche...

    lg

  4. #94
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Hallo alle,

    Zu lesen dass belastung einstelungsache ist oder wieviel ein mensche leisten kann kann ich nicht ohne zu reagieren: Sagen dass alle gleich belasbar sind oder gleich arbeiten können ist nur eine normdenken. Menschen sind sehr unterschiedlich, auch in diese gebiet.

    Wenn ich eine arbeit habe der mich gar nicht stress, in meine tempo, im ruhe und wo ich auch dabei träumen kann und auch zu hause, wenig anstregender habe, kann ich sicher mich sehr lange tagen leisten...

    Körperliche arbeit vertrage ich auch (körperlich bin ich fit) viel besser als geistige arbeit....

    Bin ich hingegend dauern abgelenkt, herrscht zeitdruck und mein job verlangt hohe konzentration, bin ich rasch erschöpft, weil es von mich viel energie braucht. Wenn dazu die stimmung nicht so toll ist, belastet mich mal auch zusätlich deutlich.

    Je besser ein job seine eigene fähigkeiten entspricht, je balstbarer ist man. Je mehr muss man seine einschränkungen dauernd kompensieren, je schwieriger wird es.

    Dann kommt auch das alterprozess dazu und auch dass hohe belastung über läger zeiten, sehr unbelastbar machen können. Menschen die schon eine burnout gemacht haben, brauchen oft sehr lange sic ganz zu erholen oder können es sich eben nicht mehr. Ich kenne einige solche fälle in mein umfeld. Es ware vorher gesunden menschen, ohne ADS, aber sie haben jahre lang zu viel gemacht...

    lg

  5. #95
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Schnubbel schreibt:

    Leider lassen sich viele Menschen relativ simpel durch die Medien beeinflussen, deren Berichterstattung oft (nicht immer) gezielt gerichtet ist. Nur, wer sich davon beeinflussen lässt, hat selbst keine eigene Meinung und ist selbst nicht stark genug, seine eigene Auffassung mal zu hinterfragen...
    Medien? Du meinst Fernsehen, Bild und MoPo? Neoliberaler Psychoterror nenne ich das. Die spielen dem System durch gezielte Hetze in die Arme. Echt fein sowas...

    Einzige Zeitung, die ich lesen würde ist gerade noch die TAZ - aber leider habe ich weder Zeit noch Geld für ein Abo dieser Zeitung, begnüge mich daher mit Newsletter und gelegentlichem Stöbern. Fernsehen in punkto Informationsquelle überwiegend grottig. Selten mal Arte, ZDF Neo oder Ähnliche, evtl. mal die Anstalt. Aber ansonsten eher reine Netzbeiträge und pointiert genossene, "sinnvolle" Ausschnitte aus dem Fernsehen, wie sowas hier: http://www.youtube.com/watch?v=iq3se1MShiI&list=PL3EE 97306BAF88035

    Sehr zu empfehlen auch Volker Pispers...

  6. #96
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    frk schreibt:
    Nichts für ungut, aber 40h/Woche sind doch keine Enorme Belastung und Sklavenarbeit? Dieser Trend in Deutschland alles gratis und möglichst Teilzeit volles Gehalt ist lächerlich. Seit ich denken kann schuftet mein Vater zB 12h täglich - im Durchschnitt!! Erst in den letzten Jahren ist er ab und zu mal um 18 Uhr Zuhause (7 aus dem Haus).

    30h? Im Gesundheitswesen würde man sich mal über eine max. (!!) 60h Woche freuen, Real sind eher 60-100h/Woche.


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    Lieber Frk. Es ging auch nicht um Belastung und Sklavenarbeit (hängt ja auch von der Art der Arbeit ab, die man in dieser Zeit vollrichten muss) sondern mit der fairen Umverteilung der verfügbaren sinnstiftenden Arbeit auf alle Arbeitswilligen. Siehe z.B. Startseite* - Attac Gruppe - ArbeitFAIRTeilen .... ja, ich weiß, die utopischen, linken Spinner. Sicher? Denk mal drüber nach.

    Ach und Dein Vater: Steht 60 Wo/Std in seinem Vertrag? Wenn nicht, bekommt er die Überstunden gut entlohnt/abgegolten? Oder schiebt er ein utopisches ÜstKonto vor sich her? Ist er glücklich damit? Hat er den Traumjob mit Flow-Garantie, in schlechter Akkordarbeit gefangen oder Ist er vielleicht sogar "nur" Workaholic? Eine Münze hat manchmal sogar mehr als 2 Seiten...

  7. #97
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Generell ist es absolut nicht peinlich arbeitslos zu sein, solange es an Dauer und Häufigkeit nicht überhand nimmt, bzw. das Weltbild jedes einzelnen nicht auf alle anderen fixiert werden sollte, wenn man ständig einen job verliert welche unabhängig zueinander stehen.
    Ich persönlich bin aktuell im letzten Monat dem mir das Arbeitslosengeld noch zusteht.
    Rückblickend habe ich die Zeit aber genutzt um mich meiner Probleme zu stellen und dagegen, vor allem auf die Zukunft betrachtet, etwas zu ändern.

    Leider sind viele Menschen viel zu leicht zu beeinflussen, sei es durch Mitmenschen, Medien, "Push-Prinzip" und fehlende Motivation des Arbeitgebers, etc.
    Sollte man allerdings aus verschiedenen Quellen vermehrt die selben Gründe für seine "Nicht-Tragbarkeit" zu hören bekommen, darf/sollte man dem Glauben schenken und nicht stumpfsinnig den Rest der Welt als B-Löcher abstempeln!

    Jeder einigermaßen klar bei Verstand und Wissenshungrige/Anspruchsvolle Mensch schaut doch heut zu Tage Pay-TV, über´s Internet oder benutzt die Glotze nur noch zum Radio hören...
    Wen das Harz4-TV doch mal erwischt, wird mit niveaulosem und sinnfreien Mist bestrahlt und fühlt sich bei erreichen des Schleudersitzes doch (mal ganz ehrlich) wie ET der nach Hause telefonieren will aber die 1-Stellige Telefonnummer vergessen hat, oder nicht?!
    Egal wie fit ich auch bin bei versehentlichen Bestrahlung, da penn ich nach max. 20 Min Hirnwäsche total weg und ärger mich hinterher drüber das ich nicht mit Musik eingeschlafen bin weil mich Berlin Tag und Nacht, wegen übertriebener Unsinnigkeit, mieß drauf bringt.

    Lg Sun

  8. #98
    Celestis

    Gast

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Bei der Heutigen lage in De. ist es ganz normal geworden ,keine Arbeit zu haben .
    Die frage ist wohl eher , lohnt sich arbeiten noch ? Man macht sich den Rücken
    kaputt und bekommt ein Lohn,der so gering ist,das man nebenbei noch Harz4 stütze
    braucht Dann frage ich mich,wo lebe ich eigendlich ? Ist Arbeit Lohnenswert ?
    Immer mehr müssen wir Zahlen um zu leben. Kein Wunder das man gezwungen
    wird
    Schwarzarbeit zu machen. Aber wenn wir das machen geht man ins
    Gefängnis ´´
    im schlimsten fall´´ aber die da oben,machen Geld mit
    bescheißen ohne belangt zu werden
    . Kein Wunder das viele Depris
    bekommen,weil viele einfach kein Bock mehr haben verarscht zu werden.

    Celestis

  9. #99
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    SunKing schreibt:
    Ich persönlich bin aktuell im letzten Monat dem mir das Arbeitslosengeld noch zusteht.
    Rückblickend habe ich die Zeit aber genutzt um mich meiner Probleme zu stellen und dagegen, vor allem auf die Zukunft betrachtet, etwas zu ändern.
    Willkommen im Club. Sieht bei mir auch so aus. Allerdings ist das Problemelösen (nicht glücklich mit meinem Job - Umorientierung dazu Übungsleitervertrag mit einer Kita-Vereinigung) zu einem Problemefinden (totale Überforderung nach einem Nervenzusammenbruch meines Mannes, erste Konfrontation mit ADHS und wie gut es doch zu meinen Eigenheiten - sage bewußt nicht Probleme, weil bisher waren es nicht wirklich Probleme - passte) geworden.

    Jetzt muss ich erstmal diese neugefundenen Probleme lösen. Bin zZt wirklich nicht in dem Zustand einen Arbeitstag von mehr als 2 Stunden zu überstehen. Würde nach spätestens 2 Stunden sicher mit dem Stuhl gegen die Wand fahren oder meinen nackten Hintern kopieren oder andere unsinnige Sachen (Akten falsch ablegen, Termine verdödeln....) tun. Und fühle mich eher schlecht dabei. Muss mich dann immer daran erinnern, dass ich jetzt den richtigen Weg beschreite, um hoffentlich meine Eigenheiten irgendwann mal zu verstehen und lerne, mit ihnen zu leben und sie auszutricksen, wenn sie mir zum Nachteil werden....

    @Celestis
    Ja, so sieht es aus. Leider. Peinlich. Aber was musste ich hören? Die Gerüstbauer haben jetzt einen Mindestlohn von 10EUR??? Das ist der Hammer - geht doch halbwegs. Wobei, wenn er eine Familie mit Kids hat, ist er wohl doch noch am Aufstocken. Vor allem, wenn er mit einer Frisörin verheiratet ist... Die Hamburger Frisörinnung hat gerade mal 7,50 (naja ab 2015 dann volle 8,50 lächerlich. wirklich.) durchgekämpft. Armutszeugnis ehrlich. Sicher besser als die bisher üblichen 4,50 oder 5,00 EUR in den Billig-Läden. Ich denke nur immer:Freie Berufswahl? Aber nicht, wenn ich eine Familie ernähren will.
    Geändert von snowhopper ( 4.08.2013 um 09:07 Uhr)

  10. #100
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Ist es peinlich arbeitslos zu sein?

    Liebe mj71,

    das hast Du ganz wunderbar auf den Punkt gebracht! Jeder Mensch hat eine andere Belastungsgrenze und man muss das auch immer im Gesamtkontext sehen. Also welche Faktoren spielen noch eine Rolle? Habe ich Kinder? Eine/n Partner/in? Wie ist die Wohnsituation? Arbeitsweg? Haustiere? Das Umfeld eben.

    Ich bin allein erziehend, drei Stunden jeden Tag zu arbeiten ist schon eine (machbare) Herausforderung. Zum jetzigen Zeitpunkt. Aber es gab eben auch Zeiten, da war selbst das zu viel. Und als es mir zu viel war, war es mir nicht peinlich arbeitslos zu sein.

    Dann kam der Punk an dem ich merkte das mich das zu Hause rum sitzen krank macht. Da war es mir immer noch nicht peinlich, aber ich merkte mir fehlt die Arbeit. Zum 26. August werde ich wieder starten. 3 Stunden jeden Tag.

    Eine neue Herausforderung.

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