Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 22

Diskutiere im Thema Karriere als Suchtbefriedigung? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    Oh nein Smilie,
    da liegst Du ziemlich richtig.

    Bin ich überhaupt? Je gewesen?

    Ich bin gerade am Anfang meiner Suche nach mir selbst.

    Meinungen habe ich viele. Und schwanken tue ich auch in jede denkbare Richtung.
    Weg sehe ich noch keinen.

    Habe neulich hier im Forum aber auch was gelesen, was mir sehr gut tat.

    Die Fage 'Warum' ist destruktiv...
    Die Frage 'Wozu' ist konstruktiv.
    oder so ähnlich.

    Und das gestehe ich mir immer noch nicht zu. Das Wozu muss zwangsläufig irgendwann mal mit - FÜR MICH! beantwortet werden.
    Sonst wäre ich 'umsonst' durch dieses Leben gegangen.

    Oder doch nicht?
    Ist Mutter Theresa umsonst durch dieses Leben gegangen?

    Ich weiß nicht, was mit mir los ist.

    LG,
    Steve


    Sent with Tapatalk 2.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    hallo steve

    ich wusste es auch nicht.
    ich habe es für mich "geklärt".... mit dem warum.
    das hat mich dann zum wozu geführt.

    viele warum`s habe sich mit dem herausfinden, was adhs ist und was ich daraus gemacht habe... geklärt.
    wozu das ganze.... dazu kam bei mir.... "um zu überleben". und ich habe es so gemacht, wie ich
    es für "richtig" hielt. wenn ich das beste daraus versuche zu machen - so ist es doch nicht falsch?

    klar, beim warum - kam auch die wut - ein stück resignation.... doch da wollte ich nicht stecken bleiben.

    ich habe versucht weder etwas positives noch etwas negatives aus diesem "Zustand" herauszufiltern.
    ganz rational: scheisse stinkt - man kann sie weder schön reden - noch abwerten - sie stinkt immer gleich.

    warum - wieso ist es zu diesem stinkenden haufen kommen.
    wozu - kann sich nur jeder selbst beantworten.

    mir hat in dieser zeit das buch: shaolin, du musst nicht kämpfen um zu siegen. geholfen. / und ich glaube es gibt
    sehr viele bücher - die einem helfen - diese frage für sich zu beantworten.

    in der anfangszeit habe ich mich auf das "jetzt" konzentriert. wichtig war, dass ich das leben jetzt in die hand nehme...
    was war ..... ist nicht mehr.... und was kommt.... ist noch nicht.

    erst später habe ich angefangen in meiner vergangenheit herumzustochern .... ohne sie zu bewerten.... um herauszufinden,
    welche strategien mir gut tun und welche nicht... und versuchen mir neue anzueignen.

    eben, das bin ich.

    in der zeit des "jetzt" - hatte ich viele türen vor mir.... doch keine orientierung wohin ich gehen wollte.

    nur so was nebenbei: man hat herausgefunden, dass die psychologische momentaufnahme die sicht auf die vergangenheit
    wie auch auf die zukunft mehr beeinflusst als die realität. personen wurden bei schönem wetter und bei regenwetter gefragt... mit
    eindeutigem hinweis, dass das "jetzige gefühl" trübt, man fokussiert unbewusst und interpretiert je nach "befindlichkeit".
    ich will nur rational darauf hin weisen - dass dein jetziger blickwinkel dir die sicht versperrt über all die sinnvollen, glücklichen,
    tollen momente deines lebens. ich glaube nicht, dass man sich einreden kann, man solle glücklich sein.... das geht nicht, gefühle
    entstehen.... doch ich glaube, man kann versuchen, diese zu "kontrollieren"..... und den sinn zu erkennen. nicht zu verdrängen -
    doch irgendwie zu verarbeiten.

    lg

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    wenn ich Dich richtig verstehe...
    Nur ich selbst kann meinem Leben einen Sinn geben.

    Der Versuch einen Sinn in meinem Leben zu finden indem ich ihn für andere definiere führt in eine Selbstaufgabe, die den Sinn damit wieder aufhebt.

    LG
    Steve

    Sent with Tapatalk 2.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    Hallo Steve

    Ich kann nur von sprechen. Mein Ziel ist es, das "Beste" aus der Situation zu machen.

    Das "Beste" ist relativ. Für MICH das Beste.

    Wie du beschreibst -

    liegt der "Sinn" in der "Selbstaufgabe"? Ich glaube kaum.

    Selbstaufgabe ist wiederum ein "Gefühl" -
    wenn ich "Entschlossen" bin das "Beste" daraus zu machen, z.b. im Beruf.... für mich....
    so muss ich mich nicht selbst dafür aufgeben.

    Mein Perfektionismus, mein Kopf liess es nicht zu - zu mir zu stehen. Es raubt einem enorm
    viel Kraft jemand sein zu wollen.... "schauspielern".... sich gut zu verkaufen.... (man verkauft sich?!)
    wenn man sich selbst nicht akzeptiert. Ich wollte jemand sein, ohne zu wissen wer ich bin.

    Bevor ich jemand SEIN kann - musste ich erstmal verstehen wer ich wirklich bin.

    Obwohl man mir nachsagt, nicht ehrgeizig genug zu sein - auch wenn ich im Wettkampf auf den ersten Rang
    plaziert war.... so war ich nie zu frieden mit mir. Wenn man davon aus geht, dass man nur mit sich selbst
    vergleichen sollte - so habe ich mir nie zugestanden "das Beste" erreicht zu haben.

    Mein Problem - ich war nie zu frieden.
    Egal was ich an "Erfolg" ergattert habe - die Suche nach der Zufriedenheit - kann einen zu mehr Leistung motivieren -
    doch durch die nicht "Befriedigung" (was ja bei einem selbst liegt) - und den Versuch dies zu kompensieren - kann
    schon ähnlich wie eine Sucht sein.

    Die Suche (Sucht) nach der Befriedigung des zu frieden seins gekoppelt mit dem sich selbst versklaven durch
    die Negierung es sich selbst zu zu gestehen - es "Gut" gemacht zu haben.

    Ja, ich glaube schon.... es liegt IN einem Selbst - Sei dir du dein bester Freund.

    Sind wir es? Was würdest du deinem besten Freund raten? Wenn er dir die gleiche Lebensgeschichte erzählen
    würde? Wenn du für dich dein bester Freund bist - so würdest du ihm auch mal auf die Schulter klopfen und sagen...
    hey, sei nicht so streng zu dir! Du bist toll und all das was du erreicht hast - trotz deiner Adhs - ist das "Beste" und
    jetzt kommt DEINE zeit.... für DICH... das Beste.

    lg

  5. #15
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    SteveD schreibt:

    Habe neulich hier im Forum aber auch was gelesen, was mir sehr gut tat.

    Die Fage 'Warum' ist destruktiv...
    Die Frage 'Wozu' ist konstruktiv.
    oder so ähnlich.

    Und das gestehe ich mir immer noch nicht zu. Das Wozu muss zwangsläufig irgendwann mal mit - FÜR MICH! beantwortet werden.
    Sonst wäre ich 'umsonst' durch dieses Leben gegangen.

    Oder doch nicht?
    Ist Mutter Theresa umsonst durch dieses Leben gegangen?

    Ich weiß nicht, was mit mir los ist.

    LG,
    Steve
    Lieber Steve,

    "Warum" bringt dich immer in eine Verteidigungshaltung. "Wozu" richtet den Blick nach vorne.
    Ich denke wenn du die "wozu" Frage mit "für mich" beantworten kannst bist du schon einen großen Schritt weiter.

    Auch nach der Definition ist Mutter Theresa nicht umsonst durchs Leben gegangen.
    Ohne jetzt eine Altruismusdiskussion anstossen zu wollen: Auch Helfende tun dies weil es ihnen Befriedigung/Bestätigung/Glück bringt.
    Natürlich gibt es auch in dem Bereich Menschen die mehr tun als für sie persönlich gut ist, aber die meine ich in dem Fall nicht.

    Ich lese aus deinen Zeilen heraus dass du bisher viel gegeben hast aber nicht genug zurück bekommen hast.
    "Einmal geachtet werden für das was ich bin" Das ist ein guter Punkt um anzufangen. Wenn du magst forsche mal nach wie du "das was ich bin" definierst und dann wie du anderen genau das zeigen kannst.

    Ich denke schon dass Erfolg süchtig machen kann, denn Erfolg gibt Bestätigung und mehr Erfolg gibt mehr Lob und Bestätigung.

    Ich suche auch noch nach meinem persönlichen Weg denn irgendwie bin ich nie zufrieden. Daher ist mein Ziel momentan zufrieden sein.

    LG,

    Erin

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    @ Steve:
    ich habe mir heute viele Gedanken um das Thema Arbeit gemacht und wenn ich so deinen Beitrag lese, muss ich an mich und meine Familie denken. Ich glaub es geht mir da doch so wie dir: Karriere ist mir extrem wichtig.
    Meine Eltern sind da noch viel krasser, sie haben beide Professoren Titel. Als mein Vater in den Ruhestand ging, ist er nach kurzer Zeit wieder arbeiten gegangen. In der Zeit in der er nicht arbeiten ging, war er schlecht aus zu halten und sehr unglücklich. Ich glaube, sowas nennt man Arbeitssucht.

    Der Arzt in der ADHS Ambulanz sagte, dass ich quasi prädestiniert für eine Sucht bin. Stoffliche Süchte habe ich wenig. Mit dem ersten bisschen MPH in meinem Körper höre ich aber auf einmal auf, darüber nach zudenken welche Fortbildung ich als nächstes machen will. Das sagt viel über mich aus und über mein Verhalten, dass ich mir von meinen vermutlich ebenfalls ADHS-betroffenen und mit aller Wahrscheinlichkeit arbeitssüchtigen Eltern übernommen habe.

    Das ist manchmal so eine Sache: vermutlich sieht dich dein Umfeld als einen an, der es geschafft hat. Das hast du ja auch offenbar aber auch zu einem hohen Preis und offenbar haben deine Familie und dein Arbeitgeber sehr von dir profitiert bzw. dich ausgenutzt. Viele Frauen sind so erzogen, sich einen Mann suchen und versorgen lassen.
    Ich bin selber "vom anderen Ufer" und bekomme daher oft von Männern mehr erzählt als Andere. Ich höre von Männern meiner Familie oft, dass sie darunter leiden "der Versorger" sein zu müssen, die ganze Verantwortung zu tragen und die (studierte) Ehefrau sitzt zu hause und sieht sich nicht in der Lage halbtags arbeiten zu gehen, da ihr jüngstes Kind "erst" acht Jahre alt ist. Ich glaube einfach ist das auch nicht für ihre Ehemänner. Ich drück dir die Daumen, dass es besser wird und du deine Situation verbessern kannst
    Geändert von kaori32 (31.05.2013 um 20:41 Uhr)

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    So wie einige das von euch Beschreiben geht es mir auch oft.
    Im Job sehr erfolgreich, aber im Alltag eine Niete!

    Als ich mit 18 mein Studium begann, brauchte ich einen Nebenjob, da mein Bafög nicht ausreichte.
    Da ich aber kein Bock auf Kellnern oder Regale einräumen hatte, machte ich mein Hobby zum Beruf.
    Ich verkaufte Computer und kümmerte mich um den Service.
    Dieses Geschäft lief so gut, dass für die Uni immer weniger Zeit übrig blieb.
    Die machte ja auch nicht so viel "Spaß".
    Innerhalb eines Jahres verdiente ich im Monat mehr als das 4 fache, was ich mit meinem Studium je hätte verdienen können.
    Also ging ich gar nicht mehr zur Uni.
    Dank guter Kontakte in die örtliche Wirtschaft ging es meinem kleinen Unternehmen immer besser und besser.
    Die Firma warf immer mehr Geld ab, welches ich ohne großes Zögern "verbrannte".
    Dies war der Höhepunkt, als ich dachte nun habe ich es "Geschafft".
    Als die Arbeit jedoch immer mehr wurde, fing sie an mich zu nerven und von heute auf morgen hatte ich auf diesen Job keinen Bock mehr.
    Ich brach mein Studium offiziell ab, kündigte meinen Freelancern und zog wieder in meine Heimatstadt.

    Dort begann ich ein neues Studium und arbeitete lange Jahre im pädagogischen Bereich.
    Ich denke heute noch gerne an diese Zeit zurück, Sie war ein wichtiger Meilenstein in meinem persönlichem Werdegang, wünsche mir Sie aber auf keinen Fall zurück.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    Karriere als Suchtbefriedigung hmm ....
    Also bei mir waren es wohl eher die guten Noten als Suchtbefriedigung eine 2 hatt mir nicht ausgereicht ich wollte die 1 und wenn ich die 1 hatte wollte ich sie natürlich auch mit voller Punktzahl anders war ich nicht befriedigt. Und wenn ich dann mal selten ne 2 hatte war ich tiefst deprimiert. Doch nach ner gewissen Zeit hab ich mich nicht mal mehr über ne 1 gefreut da es einfach schon zur Gewohnheit geworden war und nix besonderes mehr war und mich auch gelangweilt hat. Aber dann einfach weniger oder gar nix lernen kam auch nicht in frage da ich ja sonst wieder 2er geschrieben hätte und eine 2 für mich alles andere als gut war. und das wurde dann zu so nem Teufelskreis eig haben mich die 1er gelangweilt aber ich habe mich auch strikt geweigert eine 2 zu riskieren und damit nur zum durchschnitt zu gehören da ich weis das ich es besser kann.

  9. #19
    LAX


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    mal eine frage:

    woher kommt eig. der gedanken das jemand mit AD(H)S nach etwas süchtig sein muss?

    ich meine mir wollen viele eine PC-Sucht attestieren aber ich sitz eig. nur viel dran, weil ich a) wenige freunde hab, b) diese weiter weg leben (d.h. kommunikation über chat, Teamspeak und telefon meistens) c) ich viele andere hobbies damit mache (surfen, zocken, videos machen (das ist ganz neu) etc.) d) weil dauernd bücher kaufen so teuer wäre (da ich auch sehr gerne lese, aber halt auch sehr schnell und viel) und e) weil ich damit nicht gelangweilt rumsitze - jedoch kann ich auch tage ohne (gut ist selten geworden, aber wenn ich draußen bin - meinen eltern helfen mit bauen/renovieren, mal abends weg bin etc. dann brauch ich den PC auch nicht...)

    und sonst habe ich nix was man nur ansatzweise als sucht sehen kann (weder trinke ich viel - ab und an mal ein glas wein oder whisky, noch nehme ich drogen, medikamenten oder sonst was)...d.h. wo kommt dieser IMHO UNSINN her?

    mfg LAX

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: Karriere als Suchtbefriedigung?

    Ich für mich kann schon eine Suchtgefährdung feststellen.
    Dadurch, dass ich mich immer mehr anstrengen musste um von anderen als annähernd 'gleichgestellt' wahrgenommen zu werden, bin ich süchtig nach Anerkennung geworden.
    Und die habe ich mir mit Leistung erkauft.
    Im Toppen der Leistung anderer und meiner eigenen.

    Das mögen Stinos aber gar nicht, wenn man sie alt aussehen lässt!
    Wobei es nicht wissentlich geschah, dass ich sie gegen die Wand fuhr.
    Das war nur die andere Seite der Medaille.
    Ich hatte ja nur meine Seite und meine Anerkennung gesucht.
    Hatte keine Ahnung, dass die Stinos da nicht mithalten können.

    So, und nun habe ich die Quittung dafür.
    Ich bin mit 46 fertig mit mir und der Welt und weiß nicht, zu was ich noch zu gebrauchen bin.
    Und die Stinos haben mich ausgesperrt. Sie können nämlich noch geschlagene 20 Jahre länger.
    Was unsere Gesellschaft auch so vorgesehen hat.

    Für mich ist stattdessen kein Platz mehr in dieser Gesellschaft.

    Das tut erst Mal weh. Zum Anderen muss ich schön langsam mal überlegen, was denn für mich noch übrig bleibt.
    Und wo ich denn nun wieder Fuß fassen kann und will.

    Mein Traum ist ein Guest House am Rio Negro Brasilien, oder am schwarzen Fluss hinter Kalutara in Sri Lanka.
    Da könnte ich anerkannt arbeiten und mit/für Touristen arbeiten.
    Und meinen Abenteurer Geist leben.

    Nur von nichts kommt nichts.
    Ich müsste einfach mal los.
    Dem entgegen stehen dann Verpflichtungen meinem Sohn und meiner Frau gegenüber.

    Und wenn ich zurück denke, trete ich wohl in die Fußstapfen meines Vaters. Auch ADHS, nie diagnostiziert.
    Er lernte mit 32 spanisch und hat seinen Traum einer Schreinerei in Uruguay dann auch nie verwirklicht.
    Wegen uns Kindern und seiner Frau/meiner Mutter.

    Das Klima war vergiftet und die Familie kaputt.
    Der Gerechtigkeitssinn und die Verpflichtung verhindert dann, an sich selbst zu denken.
    Er starb mit 57 an gebrochenen Herzen und an Energieverlust.
    Alles in ihm war mit ca. 46 schon gestorben.

    Das Schicksal wiederholt sich hier und ich habe keine Mittel es aufzuhalten.

    Schön traurig, aber so ist das Leben.
    Nicht auf alles hat man selber einen Einfluss.

    LG
    Steve

    Sent with Tapatalk 2.

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Karriere...nicht beruflich!
    Von Faith im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 3.10.2012, 12:33
  2. Toller Beruf, aber keine Ambitionen auf Karriere
    Von WeißeRose im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 24.08.2011, 21:21

Stichworte

Thema: Karriere als Suchtbefriedigung? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum