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Diskutiere im Thema Humanmedizin studenten aktiv im Forum?! im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #51
    LNC


    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Halo miteinander,

    ich bin auch Medizinstudent und habe in einem Jahr mein PJ. Es macht mich ein wenig wahnsinnig, aber ich habe nach wie vor keine passende Fachrichtung für mich gefunden... Ich habe immer Angst, dass es mich dann letztendlich doch langweilt. Wie geht es euch damit? Oder an die Ärzte, wie habt ihr eure Richtung gefunden?

  2. #52
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Bei mir ist es einfacher. Ich hab den Weg über die Ausbildung (MTLA) gemacht und will später auch weiterhin in die Richtung gehen. Am liebsten Pathologie oder Rechtsmedizin

  3. #53
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    LNC schreibt:
    ich bin auch Medizinstudent und habe in einem Jahr mein PJ. Es macht mich ein wenig wahnsinnig, aber ich habe nach wie vor keine passende Fachrichtung für mich gefunden...
    Finde ich nicht schlimm.

    Ich kenne einige, die sich erst im bzw. nach dem PJ entschieden haben. Andere wollten immer X machen und haben dann im PJ gemerkt, dass doch Y das richtige zu sein scheint. Andere wechseln während der Facharztausbildung noch mal.

    Ich wusste ziemlich schnell, dass ich Stationsarbeit zum K***** finde, also sollte es eine Fachrichtung sein, die so wenig wie möglich davon hat. Interessiert haben mich Anästhesie, Radiologie und Rechtsmedizin (wollte ganz früher mal Chirurgie machen). Geworden ist es Radiologie.

  4. #54
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    @ all, ich habe gerade eine Studiumskrise und wollt mal eure Erfahrungen wissen. Am liebsten würde ich nämlich gerade alles hinhauen, aber ich kenn mich, ich würde es bald bereuen.
    Also, ich habe ein Problem mit lernen und dem strukturieren meines Lernen und auch, die Abtrennung zwischen wichtig und unwichtig. Was habt ihr für Tricks, einen Überblick zu bekommen und euch auf das wichtige zu konzentrieren? Und was habt ihr für Tricks, das lernen zu strukturieren und zu organisieren. Ich lerne und lerne und doch ist es ineffizient und bringt NullmommaNix.
    Vielen Dank schon mal im vorraus.

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    @ Hathor: Schon mal mit MPH probiert. Hätte ohne das Studium wahrscheinlich nicht geschafft. Ein Freund von mir studiert seit ca. 13 Jahren Medizin und könnte wahrscheinlich längst fertig sein, wenn er seine irrationalen Vorbehalte gegen MPH loswerden würde. Auf jeden Fall: Ein Medizinstudium schmeißt man nicht so ohne Weiteres hin, zumindest nicht aus einer "labilen" Phase oder gar "Laune" heraus, dazu sind die Perspektiven nach dem Studium trotz aller Schwierigkeiten, die zumindest die ausgeprägten Fälle von ADHS im Arztberuf mit klarkommen müssen, zu glänzend. Was Lerntechniken angeht: Das eigene Leben so weit es geht entrümpeln und während dem Studium auf´s Studium ausrichten, und insgesamt so viel Struktur wie möglich sich selber schaffen, in Bezug auf Tagesverlauf, Wochenverlauf, Monatsverlauf und Jahresverlauf.

  6. #56
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hallo Hallodri 78,
    ich selber nehme seit Jahren Medikinet adult. Hätte damals fast die gesamte Praxis abgesoffen, wo ich als MTLA gearbeitet habe. Ich weiß, dass man das Studium nicht so einfach hinschmeißt. Dafür hab ich viel zu lange gewartet, bis ich endlich anfangen durfte.

    Aber ich bin eben am verzweifeln. Ich war dank Medikamente und Verhaltenstherapie echt gut drauf und kam mit mir und meiner Krankheit zu recht. Dann bekam ich vor 2 Jahren nur eine Zulassung in München. Total weit weg von zu Hause, Anschluss find ich auch wenig, wohnte bis Juni 2015 auf 20qm für 685€ und war 3mal in der Woche arbeiten.
    Okay, also entrümpelt hab ich jetzt so weit es geht. Hab mit meinem Freund uns eine Wohnung gesucht, die groß ist. Hab auch ein eigenes Zimmer zum lernen und wieder ein normales Bett. Also dort kommt langsam ruhe rein. Arbeiten geh ich jetzt auch erstmal nicht mehr. Mit Bafög und KfW - Kredit komm ich erstmal momentan über die Runden, da ja auch meine Miete gesunken ist. Und ab September kommt auch meine Katze wieder mit, auf die ich jetzt so lange warten musste. Also, ich glaube, dass Umfeld ist jetzt soweit bereinigt, dass es wieder bergauf gehen kann.

    Aber davon ist das Problem, dass effektive lernen nicht gelöst. Ich lerne und lerne und lerne doch das falsche oder verliere mich im Detail. Dann weiß ich nicht, wie ich den Lernablauf ordentlich strukturiere. Ich plane von vorn herein keine Wiederholungen ein, weil ich nicht weiß, wo ich sie runter bekommen soll und da bleibt logischerweise nix im Kopf.

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hm, na ja, weiterer hoffentlich nicht allzu nutzloser Ratschlag: defensiv studieren, das heißt u.a. im Zweifel für ein oder 2 Kurse weniger anmelden vor Semesterbeginn, frühzeitig in Erfahrung bringen, wie der Hase läuft bei den jeweiligen Klausuren (das erfährt man ja leider oft nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda, die aber auch wiederum nicht verlässlich ist, gerade in einem Streberfach wie Medizin: Ich kenne die Aussagen wie z.B.:"****, ich habe gestern abend erst angefangen zu lernen für das Anatomie-Testat und heute bestanden" oder "Ich habe einen Tag gelernt für die Epidemiologie-Klausur, das reicht ewig" nur zu gut; das ist alles dummes Geschwalle von Strebern, die sich so darstellen wollen, als könnten sie mit minimalem Aufwand den maximalen Ertrag rausholen und als wären sie entsprechende Supermänner....die haben alle schon vor Wochen angefangen zu lernen, vielleicht definieren sie "lernen" nur etwas auf ihre Weise, es gibt nämlich "lernen" und "lernen") , was man wohl am besten über die Altklausuren erfährt. Wenn man doch zum Semesterende in der Klausurenphase von den Tatsachen überrumpelt wird, zu nem Arzt gehen und krank sein (Ich hatte sehr oft Migräne am Tag der Klausur oder nen Magen-Darm-Infekt am Tag vor der Klausur, mann, war das immer ein Zufall, ausgerechnet am Tag der Klausur war ich immer krank), aber Vorsicht, nicht jeder Arzt spielt da mit. Auf jeden Fall ist eine ganz frühzeitige Planung des Semesters und das Wissen, woran man im jeweiligen Semester ist, eminent wichtig. Außerdem ist wichtig: Mit welchem Buch lerne ich jeweils; und macht ein Buch für das jeweilige Fach überhaupt Sinn; wo gibt es die Skripte im Internet (von Studenten für Studenten meist anhand der Vorlesungen verfasst und oft exakt auf die Klauren zugeschnitten)?; außerdem geben Dozenten in den Vorlesungen oft Hinweise, welche Klausurfragen gestellt werden (manchmal sagen sie in der VL ganz offen, dass genau die Frage in der Klausur dran kommt); es ist somit auch wichtig, schon ganz am Anfang des Semesters zu wissen, welche Vorlesungen sich lohnen und welche Zeitverschwendung sind. Nochmal zu Büchern: weniger ist mehr!, Kurzlehrbücher bringen es bekanntrmaßen meist 10x eher, als der Benninghoff-Drenckhahn in Anatomie z.B. natürlich. Was das lernen können im Tagesverlauf angeht: Erholungsphasen im Tagesverlauf sich genehmigen und im Zweifel mal alleine für sich essen in der Mensa, quasi weil die Ruhe und das nicht mit anderen Studenten am Tisch reden müssen beim Mittagessen auch den Geist auftankt, ansonsten ist der Kopf leer am Abend und man bekommt abends (der wichtigsten Zeit zum lernen/pauken im Tagesverlauf) nichts mehr in den Kopf hinein. Außerdem: Ist die Medikation mit MPH ausreichend dosiert und ab wann im Tagesverlauf ist offensichtlich keine Wirkung mehr vorhanden (ein bischen zu niedrig die Dosis und die Medikation hat keinen nennenswerten Effekt mehr). Welches Semester bist du denn nun eigentlich? Z.B. kann man ab dem 5. Semester außer in Mikrobiologie und Pharma meist generell auf ein Buch verzichten und mit Skripten (bei mir gab´s docsdocs als Internet-Portal von Medizinstudenten für Medizinstudenten , einfach googlen), Altklauren, ganz oft Vorlesungs-Folien (die stehen doch meist auf der Homepage der jeweiligen Institute unter Lehre) (die Vorlesungs-Folien haben bei mir spätestens ab dem 5. Semester fast sämtliche Lehrbücher überflüssig gemacht, Lehrbücher sind sowieso generell viel zu viel Blabla, in denen das wenige, eigentlich relevante untergeht und sie gehören wohl didaktisch bald der Vergangenheit an) oder Internet-Lernprogrammen (Amboss z.B. das A und O ab der Klinik) lernen. Letztendlich habe ich es so erlebt, dass mitunter die größten Vollschwachmaten am Ende das Studium geschafft haben, weil sie sich organisieren konnten und wussten, wie man lernt und andere, mitunter sehr sehr intelligente meist ADHSler irgendwann gescheitert waren, weil sie gennates eben gerade nicht konnten. Organisation und Struktur und das Organisieren des Paukens ist das A und O im Medizinstudium, die richtig schweren Studiengänge (was die Komplexität der Materie, des Lernstoffes angeht), die findet man eher im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Wichtig ist auch beim Organisieren, dass man die zeitlichen Fristen sich immer bewusst macht. Menschen mit ADHS haben leider ein sehr schlechtes Zeitgefühl insbesondere über einen längeren Zeitraum, z.B. vom Semesteranfang bis zum Semesterende. Da kann man nur aktiv sich das immer bewusst machen und das immer im Hinterkopf haben und so früh wie möglich dran denken (also zum Semesteranfang oder besser sogar vor dem Semester, anstatt im Verlauf des Semesters erst). Außerdem: Man sollte sich gerade als ADHS-Mensch hüten vor Prokrastination! Letztendlich habe ich leider einige ADHSler erlebt, die im Medizinstudium trotz vorhandener intellektueller Voraussetzungen gescheitert sind, aber: ich kenne auch viele ADHSler, die es trotzdem geschafft haben und auch Ärzte, die eine richtige Vita als Arzt hingelegt haben und die Notaufnahme gerockt haben und weiter rocken (Was man als Arzt übrigens nicht muss, ich persönlich gehe es z.B. lieber chillig an und plane mit Arbeitsmedizin). Im Übrigen gibt es im Medizinstudium überdurchscnittlich viele ADHSler (oder sagen wir "gab": NCs von 0,9 lassen meist nur die Wartezeit-Quote heutzutage übrig für ADHS-Menschen), weil gerade der Arztberuf den Wesenzügen und positiven Eigenschaften der ADHSler in sehr vielen Aspekten (natürlich längst nicht in allen) entgegekommt. Deshalb: Kopf hoch, glaub an dich, wer Wege aus dem tiefen Tal sucht, der wird sie auch finden - auch als ADHS-Betroffener im Medizinstudium.

  8. #58
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Ich hab' für die Klausuren damals gekreuzt ohne Ende. Tausende von Fragen, weil das was war, wo ich lange dabei bleiben konnte. Ansonsten Kurzlehrbücher. Die ganzen Schinken sind zwar schön aufgemacht, waren aber absolute Geldverschwendung.

    Für die Facharztprüfung habe ich dann mit Fallsammlungen gelernt (Buch, I-Net) und mit Notizkarten (UPad bzw. MojiNote) bzw. gezielt geladenen PDF-Dateien zu einzelnen Themen und einem Frage-/Antwort-Buch.

    ---

    Nicht aufgeben, Hathor. Das wird schon. Vielleicht nicht mit 'ner eins oder zwei sondern nur mit 'ner drei so wie bei mir, aber es geht. Wenn du dir deine Fachrichtung dann ausgesucht hast und nicht mehr allen möglichen Kram pauken musst, den du vielleicht allenfalls halbwegs interessant findest, wird es besser.

  9. #59
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Also meine Schwester, die auch ADS hat, hat auch Medizin studiert und die hat vorallem mit Altklausuren für die Klausuren gelernt und fürs Examen durch Kreuzen, Kreuzen, Kreuzen ... und war erheblich besser als drei sogar dann. Vielleicht kannst du dir bei euch solche Altklausuren auch besorgen ?

    Na und ansonsten weiß ich, dass sie immer einen strengen Plan hatte, bis wann sie was gelernt haben muss. Richtig aufgeteilt auf jeden einzelnen Tag und mit eingeplanten Wiederholungen. Aber sie hat so auch jeden Tag gelernt, oft bis spät in die Nacht. Ich hätte das so nie durchziehen können wie sie. Sie wollte aber unbedingt Ärztin werden, dass war ihr großer Traum und den hat sie sich dann auch verwirklicht.

  10. #60
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Mit 'nem Lernplan bin ich z. B. überhaupt nie klar gekommen.

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