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Diskutiere im Thema Humanmedizin studenten aktiv im Forum?! im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Ich würde auch super gern Medizin studieren.. Ist leider echt schwierig mit nem Abi von 2,2. Mache jetzt Anfang Mai den Medizinertest (TMS) und fange ab September eine Ausbildung zum MTA-L an.

    Das Problem ist nur, dass ich mir zieeeeemlich Stress mache, ob ich das Studium letztendlich schaffen würde, bzw. auch, ob ich nicht schon zu alt bin, wenn ich das Studium beginne.

    Trotzdem, es ist wirklich mein Traum und ich wüsste echt nicht, was ich sonst machen wollen würde, habe immerhin die letzten 8-9 Monate damit verbracht mit den Kopf darüber zu zerbrechen..

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.212

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Während meiner MTA-Labor Ausbildung hatte ich 3 Mitstreiter, die die Ausbildung auch wegen ihrem Notendurchschnitt gemacht haben, ihnen wurden dann aber mit der Ausbildung etliche Wartesemester angerechnet. Weiss nicht wie das heute ist, es ist bei mir über 10 Jahre her, aber der Weg von dir klingt doch erstmal nicht schlecht. Und während der Ausbildung zum MTA-L merkst du schon, ob das Studium das richtige ist, denn die Ausbildung ist auch nicht ganz ohne. Wenn man da durchkommt, schafft man auch das Studium.


    Viel Erfolg und Spass!!


    Vielleicht entdeckst du ja dort auch eine spätere Fachrichtung.

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Also, ich bin gelernte MtLA. Und ich würde diese Ausbildung auch jederzeit wieder machen. Und letztendlich hat es mich auch bestärkt, diesen Schritt zu gehen. Und letzendlich werde ich später auch wieder in dieser Richtung landen denke ich. Aber es könnte auch schwierig werden, wenn MTLA, nur eine Notlösung ist. Immerhin kann es passieren, dass du noch einige Jahre darin arbeiten musst, wenn das mit den NC so weiter geht. Und hätte mir jemand damals gesagt, dass ich insgesamt 7 Jahre auf meine Zulassung warten muss, ich weiß nicht, ob ich mein Leben anders geplant hätte und momentan bin ich mir auch nicht sicher, ob es der richtige Weg war. Aber nicht wegen dem Studium, sondern eher wegen dem finanziellen, weil ich in München unfreiwillig gelandet bin und München sau teuer ist.

    Aber allen in allem. Die Ausbildung ist cool. Wird dir wahrscheinlich auch Vorteile im Studium bringen. Und das Studium ist zwar schwer. Aber ich habe vorher Chemie studiert und im Vergleich dazu, ist es echt machbar. Schwierig an dem Studium ist vor allem die Masse, die man in kurzer Zeit in seinen Kopf bekommen muss. Aber ich denke, in jeder Studienrichtung gibt es solche Phasen.
    Und ich muss für mich sagen, Ausbildung und 3,75 Jahre arbeiten hat mich reifen lassen und ich hänge mich mehr hinters Studium. Auch wenn ich extreme Schwierigkeiten habe, mich von der Hektik und den Stress, den meine Komillitonen sich machen, nicht anstecken zu lassen. Aber ein bissl spornt mich der Kampf gegen mich selber auch an.

    Und einen Vorteil gibt es auch, wenn man 3 Jahre Ausbildung macht und 3 Jahre arbeiten geht, bekommt man definitiv Elternunabhängiges Bafög.

    Wenn du noch fragen haben solltest, dann scheue dich nicht, mich anzuschreiben.

    Lg Hathor

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Macht es Sinn, Medizin deutlich später anzufangen (Anfang 30)? Nehmen wir an ich würde alles innerhalb der Regelstudienzeit schaffen, hätte ich später Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Nehmen wir auch an, ich könnte das Studium finanzieren.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Man kann als MtLA auch später ein Studium als Weiterbildung dranhängen um Laborleiter/in zu werden. Je nach Bundesland ist das
    auch ein Studium bzw. "lediglich" eine Zusatzqualifikation (aber man kann arbeiten und Geld verdienen..) und man verdient dann als Leitung dann auch nicht schlecht. Solange Arzt, naja.. Ihr wisst ja..

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Ich hab auch mit 27 angefangen. Ich denke schon, dass man Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, dafür sehen doch generell die Chancen aufm Arbeitsmarkt für Ärzte gut aus. Ich habe auch Komillitonen, die sind schon über 40.
    Finanzierung ... hm, ist die Frage, hast du schon während der Ausbildung Bafög aufgebraucht? Wenn nein, hast du ein Anspruch auf Bafög, dass sind dann immerhin schonmal 670 Euro, die man in der Tasche hat. Und je nach dem, wo du studierst, kann man schon mal damit leben. Nur eben leider in München nicht.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Ich hatte vor dem Studium erst Physiotherapie gemacht, auch um zu schauen, ob Medizin das Richtige für mich ist. Das hatte mir im Studium wahnsinnig viel geholfen, gerade für Anatomie und Physiologie mußte ich nicht mehr viel lernen, bzw. hatte ein gutes Handwerkszeug, um darauf aufbauende Kenntnisse daran anknüpfen zu können. Somit hatte ich im Präpkurs schon ein solides Grundwissen und v.a. auch schon eine gute Lernstruktur und hatte keinen Streß. Gerade Streß wirkt sich bei mir beim Lernen sehr negativ aus, stattdessen bin ich da mit kühlem Kopf rangegangen und hatte gelernt, weil mir das Lernen und der Stoff Spaß macht, und dann ging das wie von allein.

    Allerdings hatte ich im Vorklinikum große Malessen mit Chemie und hatte da etliche Nachhilfestunden und Glück gebraucht, das Modul abzuschließen, zum Glück gab es damals keine Noten.

    Eine Finanzierung hatte ich allerdings (Bankinstitut Mama&Co., und auch eine gute seelische Stütze, was natürlich extrem erleichternd war.

    Ich war schon 26 zu Beginn des Studiums, und das Alter machte mir keine Probleme, entscheidend ist Motivation und Interesse, und dann ging es auch mit meinem "geordneten" Chaos und kreativem Lernstil. Bei weniger und v.a. extrinsicher Lernmotivation hätte ich es nie im Leben geschafft, war genau an diesen Punkten in einem vorangegangenem Studium gescheitert. Entscheidend für das Lernen war bei mir nicht, dass man später mal helfen will, sondern das Interesse an den thematischen Lerninhalten; dieser Aspekt gewinnt erst ab dem PJ (und Famulaturen) und so richtig ab der Facharztweiterbildung von Bedeutung.

    Ich war damals auch über Wartesemester reingekommen, aber es hieß, dass man auch dafür keinen schlechteren NC als 2,3 haben durfte; wie es jetzt ist, weiß ich nicht. Und einen Medizinertest und Auswahlgespräche seitens der Uni gab es auch nicht.

    Aber ich weiß von einer Uni in Österreich, die nehmen zahlungskräftige Studenten auf, auch ohne NC, aber auch dort sind die Studienplätze sehr begrenzt, und geschenkt wird einem auch dort nichts. (Ich denke, den Namen der Uni darf man hier nicht nennen, da es sonst Werbung wäre.) Anerkannt wird der dortige Abschluß als gleichwertig auch in Deutschland.

    Übrigens hatte ich mich vorher genau über den Gegenstandskatalog aller Studiumsfächer informiert, bevor ich mich zu dem Studium entschlossen hatte, um abzuschätzen, ob mindestens 90% interessant sind und ob ich das wuppen könnte.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Vielen Dank erst mal für die zahlreichen Antworten!

    Ich bin jetzt 22, nach abgeschlossener Ausbildung wäre ich dann 25, mit Glück käme ich dann im Auswahlverfahren rein. Ansonsten müsste ich halt auch auf Wartezeit gehen, da ich jetzt aber schon im 4. Wartesemester bin, hätte ich dann schon 10 und müsste nach jetzigem Stand noch 3 Semester warten. In dem Fall wäre ich auch 27, wenn ich mit dem Studium beginne.

    Und zu meiner Motivation, also ich will definitiv helfen, und was mit Menschen machen aber ich find die Thematik an sich auch mega interessant. Hatte zwar nur Bio im Abi, da aber 14 Punkte..

    Ich denke auch, dass es an sich kein Problem für mich sein sollte aber ich habe auch schon ein Studium angefangen und dann abgebrochen und mein größtes Problem ist wirklich die Angst schon wieder zu "scheitern". Laut meines neuen Psychiaters, der der ADS vor kurzem bei mir diagnostiziert hat ist diese Angst aber Teil meiner ADS-spezifischen Symptomatik und irgendwie auf meine gesteigerte Fantasie zurückzuführen. Leider kann ich seinen Argumentationsgang nicht mehr genau rekonstruieren. Und Ziel ist es halt das, unter anderem, in den Griff zu kriegen.

    Naja, vielleicht ist es in dem Sinne gar nicht so schlecht erst die Ausbildung zu machen, so hab ich genug Zeit mich auch mental auf das Studium vorzubereiten, bzw. die Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.. Find ich ja schon mehr sehr beruhigend und ermutigend, dass es Medizinstudenten und Ärzte mit AD(H)S gibt

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Diese Angst vor dem Scheitern hatte ich auch, vor allem, weil ich ja auch durch Chemie durchgerasselt bin. Ich persönlich habe für mich jetzt aber festgestellt, dass Medizin nicht so schwer ist, wie Chemie. Es ist anders. Was beim Medizinstudium hart ist, ist der Stoff, den man in so kurzer Zeit drin haben muss. Aber wichtiger als das können, hatte auch mein Chef gesagt, ist das durchhalten. Man darf sich nicht beim kleinsten Problem entmudigen lassen und erst recht nicht auf das gequatsche deiner Umwelt hören.

    Was mir noch mehr geholfen hatte, war die Berufspraxis. Ich bin in den 3,75 Jahren dermaßen gereift, auch dank den Medis und der Therapie. Vorher hätte ich nie das Studium geschafft. Ich glaube das Hauptproblem besteht darin, dass wir gegen uns selber kämpfen müssen. Wir müssen stärker gegen unseren Schweinehund antreten, als "Normalos"

    Was aber ein Nachteil an Wartesemester ist, dass du nicht umbedingt frei wählen kannst und dir ganz genau überlegen solltest, an welcher Uni du studieren willst. Durch zwei unglückliche Verwicklungen bin ich statt in Leipzig oder Halle, in München gelandet.
    Ich war am Anfang total von München überfordert. Riesen Uni, wir waren zu Beginn 1000 Mann. Hat aber ein Vorteil, dass viele dort älter sind. Da gehöre ich mit meinen 27 noch mit zu den jüngeren der älteren. Und wir haben spätestens aller 4 Wochen Testate über Testate und da müsste man eigentlich ab der ersten Minute dahinter stecken. War bei mir leider nicht so. Das erste Semester war sehr schwierig für mich, aber eher aus psychischer Hinsicht.

    Ich habe meine Familie verlassen müssen, meine 3 Katzen zu Hause lassen müssen. Mittlerweile ist mein Baby, habe sie von der ersten Sekunde nach dem Kaiserschnitt groß gezogen, leider verstorben. Und vorher hat mich mein Exfreund, mit dem ich jahrelang zusammen war, "betrogen". Und dann überhaupt nen Fuß zu fassen, war in München schon sehr schwer. Und Heimweh.

    Um nochmal auf deine Angst deines Scheiterns zurückzukommen. Dein Psychiater hat aber auch Recht.
    Meine Therapeutin hat mich zu Beginn aufschreiben lassen, was meine Probleme sind. Am Ende hat sich heraus gestellt, dass es viele Folgen der ADHS sind und auch der negativen Erfahrungen, die ich mit meiner Umwelt gemacht habe und dementsprechend hatte ich auch kein Selbstwertgefühl. Und je mehr ich mich mit meinen Schwächen auseinander setzten musste und auch zu denen stehen musste, um so fester wurde auch mein Selbstvertrauen und auch der Wille, für meine Träume zu kämpfen.

    Wenn du aber den Menschen helfen willst, solltest du lieber was anderes lernen, als MTLA. Wir haben so gut wie keinen Kontakt zu den Menschen und wenn, dann nur mal ganz kurz, um Blutzucker abzunehmen. Patienten sind für uns nur Nummern und Codes und keine Menschen.
    Wenn du mit Menschen in Kontakt kommen willst, solltest du vlt eher Krankenpflege oder Physiotherapeut machen.

  10. #30
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hathor schreibt:
    Wenn du mit Menschen in Kontakt kommen willst, solltest du vlt eher Krankenpflege oder Physiotherapeut machen.
    Oder MTRA?

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