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Diskutiere im Thema Humanmedizin studenten aktiv im Forum?! im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hi,

    Fachrichtungen wären Psychiatrie und Psychotherapie (das war auch, wo ich mich beworben und hospitiert hatte) und ersatzweise rehabilitative Medizin. Eventuell auch Neurologie, solange es sich um den nichtoperativen Bereich handelt.

    Irgendwas Schlimmes mache ich nicht, es handelt sich da wohl eher um so einen Eindruck. Genaueres Nachfragen ergab da nicht viele Ergebnisse, außer dass ich eben sehr empfindlich sei (ich kann Druck und Streß nicht ertragen) und eben auch aufbrausend, wenn etwas nicht klappt (was ich aber eher mit mir alleine ausmache, aber andere kriegen es doch wohl mit). Meine Hörschwäche wird auch häufig als Grund angeführt, weswegen die sich Sorgen um meine Arbeitsfähigkeit machen. Auskultation ist nicht möglich, auch nicht mit speziellen Stethoskopen, denn ich bin fast taub.

    Von den Psychiatriekliniken wurde ich mehrmals schon direkt nach dem Vorstellungsgespräch abgewiesen.

    Deinen Bericht über das MTRA-Team finde ich eher sehr abschreckend; das ist ja gerade einer der Hauptgründe, warum ich momentan nur als Dozentin tätig bin.

    Unterricht: Nicht in der Krankenpflegeschule, sondern in einer Schule für Physio-, Ergotherapie und Logopädie.

    Wow, nochmal ein komplettes Studium, finde ich klasse. Wie lange arbeitest Du schon als Radiologin?

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Druck-/Stress-Problematik in Verbindung mit dem aufbrausenden Verhalten - hast du denn bzgl. ADHS ne Verhaltenstherapie durchlaufen bzw. selber für dich Maßnahmen ergriffen, um das in den Griff zu kriegen? Oftmals basiert das ja auf nem geringen Selbtwertgefühl, das dann logischerweise mit Unsicherheit einhergeht und, wie in deinem Falle, nen Teufelskreis kreiert, der dich noch weiter negativ konditioniert.

    Das ist als Arzt natürlich n Problem, weil sich Unsicherheit im Patientenumgang natürlich leicht auf eben diese Patienten überträgt.

    Auf mich wirkt es zumindestens so, als ob du dir - vor allem auch außerhalb der Medizin - n paar mehr Säulen aufbauen müsstest, die dich positiv verstärken.

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hermine1977 schreibt:
    Fachrichtungen wären Psychiatrie und Psychotherapie (das war auch, wo ich mich beworben und hospitiert hatte) und ersatzweise rehabilitative Medizin. Eventuell auch Neurologie, solange es sich um den nichtoperativen Bereich handelt.
    Das wäre so gar nicht mein Ding. Ich hätte mir noch Rechtsmedizin und Anästhesie vorstellen können, möchte aber z. Zt. nichts anderes machen als Radiologie.


    Irgendwas Schlimmes mache ich nicht, es handelt sich da wohl eher um so einen Eindruck.
    Dass du jetzt tatsächlich wirklich was Schlimmes machst, hatte ich eigentlich auch nicht erwartet.


    Genaueres Nachfragen ergab da nicht viele Ergebnisse, außer dass ich eben sehr empfindlich sei (ich kann Druck und Streß nicht ertragen) und eben auch aufbrausend, wenn etwas nicht klappt (was ich aber eher mit mir alleine ausmache, aber andere kriegen es doch wohl mit).
    Ich war früher auch wesentlich aufbrausender. Das hat mich auch in Schwierigkeiten gebracht. Ich habe das dann irgendwie (keine Ahnung, wie ich das gemacht habe, vielleicht bin ich eben einfach älter geworden) in den Griff gekriegt und kann mich vor anderen schon beherrschen. Privat fliegt aber auch mal was gegen die Wand oder ich kreische in ein Kissen.


    Meine Hörschwäche wird auch häufig als Grund angeführt, weswegen die sich Sorgen um meine Arbeitsfähigkeit machen. Auskultation ist nicht möglich, auch nicht mit speziellen Stethoskopen, denn ich bin fast taub.
    Wenn du tatsächlich fast taub bist, sind die "sprechenden" Fachrichtungen da nicht problematisch? Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen. Wie hast du das denn im Studium für dich geregelt? Trägst du sonst ein Hörgerät?



    Von den Psychiatriekliniken wurde ich mehrmals schon direkt nach dem Vorstellungsgespräch abgewiesen.
    Wegen dem Hörproblem? (Sorry, wenn ich zu neugierig bin, sag's mir einfach.)


    Deinen Bericht über das MTRA-Team finde ich eher sehr abschreckend; das ist ja gerade einer der Hauptgründe, warum ich momentan nur als Dozentin tätig bin.
    Ich finde das auch schade. Aber letztendlich bin ich auch nicht viel besser. Ich lästere dann zwar nicht, merke aber meine eigene Ungeduld und meinen Unmut, die ich dann zügeln muss, wenn ich zum x-ten Mal das gleiche gefragt werde oder eine Untersuchung nicht so optimal gelaufen ist oder wenn man steril am Tisch steht und es gefühlt ewig dauert, bis man das Material angereicht bekommt.

    Bei den Ärzten ist der Druck natürlich auch da. Klar, Chefärzte haben lieber steile Lernkurven als flache, damit man früh relativ selbständig arbeiten kann und die Befundbesprechung nicht jedes Mal ewig dauert.


    Unterricht: Nicht in der Krankenpflegeschule, sondern in einer Schule für Physio-, Ergotherapie und Logopädie.
    Was für Fächer unterrichtest du denn da?


    Wie lange arbeitest Du schon als Radiologin?
    Ich bin im vierten Weiterbildungsjahr und mache nächstes Jahr (hoffentlich) Facharzt. Bei dem Gedanken daran, mich dann über die Bücher hängen zu müssen, gruselt es mich jetzt schon.

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hi foxxer,

    habe schon vor 16 Jahren mich um eine Therapie bemüht, um eben genau diese Dinge in den Griff zu kriegen. In Leistungssituationen habe ich ein sehr großes Problem mit dem Selbstbewußtsein. Der erste Therapeut (Psychologe), den ich hatte, dem erklärte ich alle meine Probleme und eben auch dass ich in der Schulzeit arg gemobbt wurde und mich zum Teil auch deswegen unsicher verhalte. Der meinte, dass ich eben nur ein "Ablösungsproblem" von meinen Eltern hätte (meine Eltern waren immer für mich da), dass ich ja sehr gut denken könne und sich meine Probleme von allein geben würde, ich müßte halt einfach nur etwas mehr üben.
    Als ich nach einem Zusammenbruch (jetzt nicht wegen Beruf) zum Psychiater kam, wurden mir nur Medikamente (Venlafaxin und Medikinet) aufgeschrieben, die ich in der Notsituation auch nahm, wo ich aber so schnell wie möglich wieder herunterdosierte und absetzte (nach 3 Jahren). Meine Frage nach einer "richtigen" Therapie wurde mit dem Hinweis dahingehend beantwortet, dass ich so etwas nicht bräuchte, später, dass Therapien knapp sein, irgendwann bekam ich eine Liste mit Psychotherapeuten, die ich selber kontaktieren mußte. Alle hatten endlose Wartelisten, wollten mich nicht auf die Liste setzen oder mich anrufen wegen eines Termins (ich selber durfte mich nicht nochmal mit dem Wunsch nach einem Termin melden). Das war ich dann schnell auch leid.

    Momentan bin ich zwar bei einem Therapeuten, den muß ich aber privat bezahlen, so dass ich ihn nur bei Krisen kontaktiere. Habe irgendwie mit dieser ganzen Sache aufgegeben. Ich passe einfach nirgendswo richtig hin. Für eine ängstlich vermeidende PS sind meine Züge nicht ausgeprägt genug, da ich nicht in jeder Lebenssituation unsicher bin, sondern nur dann, wenn ich mir neue Fertigkeiten aneignen muß, was daran liegt, dass ich damit immer irgendwie Probleme hatte und dabei sehr ausgelacht wurde. Kritikfähig war ich aber schon immer von Natur aus nicht.

    Allgemein habe ich eher wenig Übung im Umgang mit Menschen (außerhalb der Medizin), eben auch aus besagtem Vermeidungsverhalten und natürlich auch durch die Hörproblematik.

    Hi summerset,

    Rechtsmedizin finde ich sehr interessant, aber dauerhaft direkt oder indirekt mit Zersetzungsprozessen konfrontiert zu sein, behagt mir dann doch nicht, allein wegen des Geruchs (für die Ausbildung muß man da bestimmt das ein oder andere Mal aufgrund der Besiedelung eines Leichnahms Rückschlüsse auf den Todeszeitpunkt unter Berücksichtigung des Wetters, Umgebung des Toten, etc.ziehen). Anästhesie, hmm... reizt mich so garnicht. Mein Mann empfiehlt mir übrigens auch Rechtsmedizin und Radiologie, da würde ich sehr fähig sein.

    Schön, dass Du es mit dem Aufbrausen in den Griff gekriegt hast, hoffe, dass es bei mir auch noch einen "Quantensprung" gibt.

    Natürlich trage ich Hörgeräte, sonst würde ich garkeine gesprochene Sprache verstehen, außer man steht direkt neben mir und spricht mir laut in ein Ohr. Auf einen halben Meter hin kann ich selbst laut gesprochene Sprache nicht mehr verstehen. Im Hauptsprachbereich (ab 1000Hz) habe ich einen Hörverlust zwischen 85 bis 90 Db.
    Dass ich dann lieber einen Beruf ergreifen sollte, wo es nicht so auf das Hören ankommt, haben mir viele schon gesagt - nur mir fällt da jetzt auch nichts so wirklich ein, was mir auch Spaß macht; ich gehöre eher zu den "Quasselstrippen" und bin auch nicht so die geborene Wissenschaftlerin. Forschung ist mir zu "trocken", Wissen vermitteln finde ich toll (ist eben aber auch anstrengend, wenn Fragen gestellt werden) und in der kurativen Medizin spielt relativ normales Hören schon eine große Rolle.

    Ja, überwiegend wurde ich wegen des Hörens abgewiesen. Es hieß, dass ich damit halt zu schnell erschöpft sei. Weiterhin bewirkt eine früh in der Kindheit erworbene Hörschwäche Sekundärprobleme wie zum Beispiel mangelndes Selbstbewußtsein, mangelnde soziale Übung (wenn man nicht in der Gehörlosenkultur aufwächst) und natürlich Frustration und Depression. Ganz abgesehen von meinen, mir eigentlich angeborenen Problemen (die ich persönlich aber nicht sooo gravierend finde). Natürlich ist mein Verhalten manchmal schon ein wenig exzentrisch, wenn man von den Hörfolgeproblemen absieht, aber diese Züge kommen in meiner Familie sehr häufig vor und verursachen bei ihnen gut kompensierbare Probleme. Aber Hörprobleme, inklusive Folgeproblemen, und nicht ganz Mainstream zu sein, ist schon äußerst schwierig...

    Beim Studium habe ich fast nur aus Büchern gelernt und hatte das Glück, dass fast alle Dozenten ihre Vorlesungen als Powerpoint ins interne Netz stellten. Von Vorlesungen kriege ich in der Regel nur übers Hören vllt. 20% des Gesagten mit und muß mir den Rest irgendwie zusammenreimen. Im Supermarkt oder so, wo viele Leute reden, habe ich Standardsätze bzw. reime mir auch irgendwas zusammen und liege damit in den meisten Fällen richtig. Im Einzelgespräch fällt das Problem kaum auf, auch habe ich keine Sprachauffälligkeiten, so dass niemand glaubt, dass ich wirklich schlecht höre.

    Ich unterrichte Innere Medizin, Physiologie, Allgemeine Krankheitslehre, Pädiatrie, Psychiatrie und KiJuPsychiatrie.

    Na, dann wünsche ich Dir viel Erfolg schon für das nächste Jahr und dass Du nicht zulange prokrastinieren mögest;-)!

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hermine1977 schreibt:
    Hi foxxer,

    habe schon vor 16 Jahren mich um eine Therapie bemüht, um eben genau diese Dinge in den Griff zu kriegen. In Leistungssituationen habe ich ein sehr großes Problem mit dem Selbstbewußtsein. Der erste Therapeut (Psychologe), den ich hatte, dem erklärte ich alle meine Probleme und eben auch dass ich in der Schulzeit arg gemobbt wurde und mich zum Teil auch deswegen unsicher verhalte. Der meinte, dass ich eben nur ein "Ablösungsproblem" von meinen Eltern hätte (meine Eltern waren immer für mich da), dass ich ja sehr gut denken könne und sich meine Probleme von allein geben würde, ich müßte halt einfach nur etwas mehr üben.
    Als ich nach einem Zusammenbruch (jetzt nicht wegen Beruf) zum Psychiater kam, wurden mir nur Medikamente (Venlafaxin und Medikinet) aufgeschrieben, die ich in der Notsituation auch nahm, wo ich aber so schnell wie möglich wieder herunterdosierte und absetzte (nach 3 Jahren). Meine Frage nach einer "richtigen" Therapie wurde mit dem Hinweis dahingehend beantwortet, dass ich so etwas nicht bräuchte, später, dass Therapien knapp sein, irgendwann bekam ich eine Liste mit Psychotherapeuten, die ich selber kontaktieren mußte. Alle hatten endlose Wartelisten, wollten mich nicht auf die Liste setzen oder mich anrufen wegen eines Termins (ich selber durfte mich nicht nochmal mit dem Wunsch nach einem Termin melden). Das war ich dann schnell auch leid.

    Momentan bin ich zwar bei einem Therapeuten, den muß ich aber privat bezahlen, so dass ich ihn nur bei Krisen kontaktiere. Habe irgendwie mit dieser ganzen Sache aufgegeben. Ich passe einfach nirgendswo richtig hin. Für eine ängstlich vermeidende PS sind meine Züge nicht ausgeprägt genug, da ich nicht in jeder Lebenssituation unsicher bin, sondern nur dann, wenn ich mir neue Fertigkeiten aneignen muß, was daran liegt, dass ich damit immer irgendwie Probleme hatte und dabei sehr ausgelacht wurde. Kritikfähig war ich aber schon immer von Natur aus nicht.

    Allgemein habe ich eher wenig Übung im Umgang mit Menschen (außerhalb der Medizin), eben auch aus besagtem Vermeidungsverhalten und natürlich auch durch die Hörproblematik.
    Mir fallen spontan zwei Dinge ein:
    Autosuggestion und Freiwilligenarbeit.

    Ich hab meine Unsicherheit, die phasenweise soziophobische Ausmaße annahm, Stück für Stück durch den Austausch negativer Gedanken mit positiven abgebaut. Habe mir anfangs den ganzen Tag gut zugeredet, mich aufgebaut, positive Erlebnisse verstärkt wahrgenommen und jede Krise, jeden Rückschlag als Katalysator für weitere Veränderungen definiert.
    Mit der steigenden Selbstsicherheit kam die Ausgeglichenheit, wovon der gesamte Alltag profitierte.
    Da merkt man auch mal, was man sich für einen Scheiß über die Jahre eingeredet hat bzw. was für negative Automatismen sich entwickelt haben. Also gegensteuern!

    Das ist meiner Meinung nach ein effektiverer Weg, als tiefenpsychologische Ansätze, um Kindheitstraumata aufzuspüren und die aufzuarbeiten.


    Bei Freiwilligenarbeit kann ich selber nicht mit immense Erfahrung aufwarten, hier und da ein bißchen, nicht zuletzt auch Dinge wie Pflegepraktikum. Ich fands immer enorm befriedigend, mich mit Patienten oder deren Angehörige zu unterhalten, Ratschläge zu geben oder einfach nur zuzuhören.

    Sieh dich mal nach sozialen Vereinen in deiner Nähe um, ich denke, du würdest da mindestens zweierlei von profitieren - einerseits, weil du mit mehreren Menschen zu tun hast und dadurch mehr Sicherheit im Umgang mit ihnen gewinnst und zum anderen, weil du durch deinen Background mehr "Instrumente" für Hilfestellung aufbieten kannst.
    Das würde dann deinen beruflichen Werdegang validieren und für mehr Zufriedenheit als Zweifel sorgen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 195

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    huhu, bin leider kein Human Mediziner..... dafür hats dann doch bei weitem nicht gereicht..... bin nur Rettungsassistentin und mittlerweile altenpflegerin..... beides zwar mit Examen aber ohne studium.....

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    schön, dass ich nicht die einzige bin, die humanmedizin trotz adhs studieren will. das freut mich und baut mich auf

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Hi. Hab auch Medizin studiert. Hab das Studium irgendwie geschafft ohne Riesen Aufwand. Hab relativ früh gemerkt, dass das Fach nichts für mich ist, aber eher wegen der stressigen Arbeit/Arbeitsalltag, man muss seinen Tag schon gut strukturieren. Im Studium lief ich einfach immer irgendwie mit. Noten waren auch gut, aber Organisation war immer ein Problem-zb Anmeldefristen einhalten, Überblick bewahren wann was ist usw.
    Bin dann in der Psychiatrie gelandet, da ich da am ehesten langsam sein kann.
    Meine Schwester hat auch Medizin studiert, weil sie es fachlich interessant fand, hat sich am Ende auch für Psychiatrie entschieden. Sie ist während des Studiums auch so "mitgelaufen", da das den geringsten Organisationsstress bedeutet. Sie hat auch ADS.
    Ich muss dazu sagen, dass wir ab beide während des Studiums kein Medikament hatten. Das ist dann teilweise sehr frustrierend. Irgendwie scheint es aber anscheinend zu klappen.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    Was meinst du denn genau mit "mitgelaufen"?

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Humanmedizin studenten aktiv im Forum?!

    foxxer schreibt:
    Was meinst du denn genau mit "mitgelaufen"?
    Naja, ich meine, ich wusste nie so richtig wann welches Seminar ist und wann man was wie wo anmeldet, aber man kann ja einfach immer das machen, was die Freunde machen und dann passt das schon. Die waren aber auch irgendwann von mir genervt. Das haben sie mir aber erst Jahre später gesagt

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