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Diskutiere im Thema Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög) im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    verstehe und klar stimmt schon, auf Grund der herrschenden Vorurteile könnte es auch sein das die profs. (die sich damit ja gar nicht beschäftigen) denken "ach die will hier nur einen auf Mitleid machen und denkt so kommt sie dann besser durch - wir behandeln alle gleich, soll sich hinsetzen und ordenlich studieren "

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    also weger dem ADS kann ich nicht viel zum outen sagen da mir des trotz Diagnose 10 Jahre ziehmlich egal war und ich keine therapie wollte ich hab einfach damit gelebt und gut wars, nehme erst seit Februar Concerta.

    ich kann nur zu der Legasthenie was sagen da gibts ja ähnliche Vorurteile. Ich bin gerade im 3. Ausbildungsjahr und an der Schule kommen ja alle Lehrer alle Mitschüler gut damit klar das es ein paar Legatheniker gibt auser meiner Chemie lehrerin die will alle gleich behandeln sie meint zeitverlängerung ist nicht nötig und sie gibt sie mir und den ANDEREN Legathenikern zwar aber statt 30 min haben dan nicht nur ich 15 min länger zeit sondern alle also 45 min hatt jeder zeit und diese 45 min hatt gerade den anderen die keine Legathenie haben grade so gereicht wie soll sie mir dann reichen? Und sie darf ja gar nicht meine zeitverlängerung dann davon abziehen ich müsste trotzdem auf die 45 min nochmals die 30 % verlängerung kriegen also Fazit ich habe keine Zeitverlängerung (bei dieser Lehrerin) aber trotzdem steht der satz weger legathenie zeitverlängerung blabla im Zeugniss drin was ja bei manchen bewerbungen nicht grad förderlich ist

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 131

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Luzie schreibt:
    Eventuell. Ich bin mir noch nicht sicher. Möchte ich, dass meine Profs und ihre Beisitzer wissen, welche Symptome ich möglicherweise habe? Ist ja, wenn man sich damit beschäftigt, möglich.

    Und inwieweit da eine Schweigepflicht eingehalten wird.... An der Uni kennt man sich untereinander!

    Also, wie gesagt, ich überlege noch.
    die Schweigepflicht könnte nicht eingehalten werden und man bekommt es gar nicht mit !

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Hallo ihr Lieben,

    schön, dass es schon so viele Antworten gibt.
    Ich geh mal der Reihe nach

    @ Luzie: Richtig, ich studiere Psychologie. Das mit dem Druck rausnehmen usw. hat bisher mäßig gut funktioniert. Einerseits schiebe ich Sachen auf (wie Statistik), andererseits hab ich mir in diesen Ferien wieder utopische Ziele gesetzt, was dazu führte, dass ich davon nicht mal die Hälfte auch gemacht hab. Hätte gleich kleinere Brötchen backen sollen. Oder gar nix machen und mich mal erholen. Die Regelzeit überschreite ich eh, weiß ich auch nicht, was mich da jetzt verleitet hat. Denn so hab ich weder sonderlich viel geschafft, noch neue Energie getankt.

    Bis zu dieser Statistikklausur hab ich auch alles so gemacht. Also weder irgendwelche Nachteilsausgleiche noch MPH. Ohne MPH hab ich mit Statistik noch mehr Schwierigkeiten. Und dass es für die Klausur nicht alles an Schwierigkeiten "beseitigt" hab ich jetzt ja gemerkt. Das Ergebnis der Klausur ist noch nciht da. Aber während dessen und vorher beim Üben hab ich's ja gemerkt, dass ich ständig Schusselfehler mache. Wahrscheinlich weniger als früher in der Schule (da hab ich es ja sogar geschafft, komplette Aufgaben zu übersehen), aber genug, um ständig falsche Ergebnisse zu haben. Wäre nicht schlimm, wenn es Punkte auf den Weg gäbe, gibt's aber nicht. Entweder das Ergebnis stimmt oder es stimmt nicht. Wenn ich da ne Zahl verdrehe, ist's schon vorbei.

    Wenn du "nur" noch Abschlussprüfungen hast, studierst du wohl noch auf Diplom?

    @Elwirrwar: Das ist halt die Frage, wie viele wegen ADHS auch einen Nachteilsausgleich bekommen. Wenn die Chance gering ist, kann ich mir das Outing sparen. Ich nehme seit September MPH und das war damit jetzt der erste Prüfungszeitraum. Früher hab ich's also auch ohne MPH und sonst irgendwas hinbekommen und für andere Klausuren mach ich das auch weiter so. Aber Statistik, wie gesagt. Da muss ich schon sehr langsam alles in den Taschenrechner eingeben. Es geht also nicht um den Inhalt. Was ich rechnen muss, weiß ich ja, wenn ich gelernt hab. (Hab das ganze Semester über Nachhilfe genommen) Dafür bräuchte ich auch nicht mehr Zeit. Es geht um das Rechnen selbst. Die korrekte Eingabe in den Taschenrechner und das korrekte Abschreiben irgendwelcher Zahlen. Entweder ich mach das in Zeitlupe, oder ich schussel irgendwas da rein.

    @Wintertag: Beim Formblatt 5 für's Bafög hatte ich halt Glück, dass ich da noch weitestgehend in der Spur mit allem war und die Uni mir das Ding unterschrieben hat. Aber im Moment bin ich weit vom Studienabschluss entfernt. Und hab halt auch die Sorge, dass das ohne Bafög noch anstrengender wird, weil ich dann ja entsprechend mehr arbeiten müsste.
    Mit dem Outing an der Uni bin ich so vorsichtig, weil ... Das haben hier einige ja schon angemerkt. Weiß man halt nicht, ob das dann wirklich so vertraulich behandelt wird. erstens. Zweitens wie das aufgefasst wird. Ob die sich nicht "Jaja" denken, ablehnen und seinen Stempel hat man dann weg. Das bekloppte: gerade weil das alles Psychologen sind, die zum Thema ADHS ja ganz gerne keine Ahnung aber ne Meinung haben
    Deshalb würde ich das ganz gerne vermeiden. Bisher ging es ja auch so. Aber mit Statistik hab ich doch langsam Sorge, dass es kracht.

    Bzgl. des "soll sich hinsetzen und ordentlich studieren". Es ist eh schon so, dass die meisten Professoren sich aufgrund Vorkommnisse der Vergangenheit wohl einbilden, die Studenten seien alle faul und wüssten nicht zu schätzen, dass sie überhaupt diesen Studienplatz haben. "so und so viele Bewerber und schon die besten ausgewählt, und daaaaaann studieren die nicht ordentlich sondern sind faul." mit erboßtem Unterton zu lesen. (Statt dann mal drüber nachzudenken, warum das Pensum selbst einem NADS mit nem Abi von 1,0 zu schaffen macht. Und in die Kategorie gehöre ich ja nicht mal)...Und dann komm ich ohne sichtbare Einschränkung (kein Rollstuhl etc) und will wegen "Konzentrationsproblemen" mehr Zeit!? Gerade bei den Statistik-verliebten Psychos hab ich da eher Angst, dass die mich fragen, was ich in dem Studiengang und noch an einer "Elite-Uni" (huuuiii, was sind wir toll) verloren habe, wenn ich schon "zu blöd" bin, ein paar Zahlen in der richtigen Reihenfolge in den Taschenrechner zu tippen.

    @Duzu: Ja, Lehrer haben da so ihre Spielräume, einem eins reinzuwürgen, wenn sie das als Unsinn betrachten. An der Uni ist das auf diese Weise schon schwieriger. Ich müsste die Zeitverlängerung aber auch für jede Klausur einzeln beantragen. Da gäbe es keinen allgemeinen Eintrag, sondern auf Antrag ggf. für die Klausur, wo ich es beantrage, mehr Zeit. Oder eben auch nicht, je nachdem.

    Wobei ich ja auch zugeben muss, dass ich mir da selbst blöd vorkomme. Dass einer mit einer Spastik mehr Zeit bekommt, ist ja wohl klar. Mich da einzureihen und mehr Zeit zu beantragen. Ich mein, eine körperliche Behinderung und ADHS ist dann doch wirklich nicht vergleichbar. Das fühlt sich dann doch auch wieder komisch an.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich euch
    mel
    Geändert von mel. ( 7.04.2013 um 13:11 Uhr)

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    mel. schreibt:

    @ Luzie: Richtig, ich studiere Psychologie. Das mit dem Druck rausnehmen usw. hat bisher mäßig gut funktioniert. Einerseits schiebe ich Sachen auf (wie Statistik), andererseits hab ich mir in diesen Ferien wieder utopische Ziele gesetzt, was dazu führte, dass ich davon nicht mal die Hälfte auch gemacht hab. Hätte gleich kleinere Brötchen backen sollen. Oder gar nix machen und mich mal erholen. Die Regelzeit überschreite ich eh, weiß ich auch nicht, was mich da jetzt verleitet hat. Denn so hab ich weder sonderlich viel geschafft, noch neue Energie getankt.

    Bis zu dieser Statistikklausur hab ich auch alles so gemacht. Also weder irgendwelche Nachteilsausgleiche noch MPH. Ohne MPH hab ich mit Statistik noch mehr Schwierigkeiten. Und dass es für die Klausur nicht alles an Schwierigkeiten "beseitigt" hab ich jetzt ja gemerkt. Das Ergebnis der Klausur ist noch nciht da. Aber während dessen und vorher beim Üben hab ich's ja gemerkt, dass ich ständig Schusselfehler mache. Wahrscheinlich weniger als früher in der Schule (da hab ich es ja sogar geschafft, komplette Aufgaben zu übersehen), aber genug, um ständig falsche Ergebnisse zu haben. Wäre nicht schlimm, wenn es Punkte auf den Weg gäbe, gibt's aber nicht. Entweder das Ergebnis stimmt oder es stimmt nicht. Wenn ich da ne Zahl verdrehe, ist's schon vorbei.

    Wenn du "nur" noch Abschlussprüfungen hast, studierst du wohl noch auf Diplom?

    Aber Statistik, wie gesagt. Da muss ich schon sehr langsam alles in den Taschenrechner eingeben. Es geht also nicht um den Inhalt. Was ich rechnen muss, weiß ich ja, wenn ich gelernt hab. (Hab das ganze Semester über Nachhilfe genommen) Dafür bräuchte ich auch nicht mehr Zeit. Es geht um das Rechnen selbst. Die korrekte Eingabe in den Taschenrechner und das korrekte Abschreiben irgendwelcher Zahlen. Entweder ich mach das in Zeitlupe, oder ich schussel irgendwas da rein.


    Mit dem Outing an der Uni bin ich so vorsichtig, weil ... Das haben hier einige ja schon angemerkt. Weiß man halt nicht, ob das dann wirklich so vertraulich behandelt wird. erstens. Zweitens wie das aufgefasst wird. Ob die sich nicht "Jaja" denken, ablehnen und seinen Stempel hat man dann weg. Das bekloppte: gerade weil das alles Psychologen sind, die zum Thema ADHS ja ganz gerne keine Ahnung aber ne Meinung haben
    Deshalb würde ich das ganz gerne vermeiden. Bisher ging es ja auch so. Aber mit Statistik hab ich doch langsam Sorge, dass es kracht.

    Bzgl. des "soll sich hinsetzen und ordentlich studieren". Es ist eh schon so, dass die meisten Professoren sich aufgrund Vorkommnisse der Vergangenheit wohl einbilden, die Studenten seien alle faul und wüssten nicht zu schätzen, dass sie überhaupt diesen Studienplatz haben. "so und so viele Bewerber und schon die besten ausgewählt, und daaaaaann studieren die nicht ordentlich sondern sind faul." mit erboßtem Unterton zu lesen. (Statt dann mal drüber nachzudenken, warum das Pensum selbst einem NADS mit nem Abi von 1,0 zu schaffen macht. Und in die Kategorie gehöre ich ja nicht mal)...Und dann komm ich ohne sichtbare Einschränkung (kein Rollstuhl etc) und will wegen "Konzentrationsproblemen" mehr Zeit!? Gerade bei den Statistik-verliebten Psychos hab ich da eher Angst, dass die mich fragen, was ich in dem Studiengang und noch an einer "Elite-Uni" (huuuiii, was sind wir toll) verloren habe, wenn ich schon "zu blöd" bin, ein paar Zahlen in der richtigen Reihenfolge in den Taschenrechner zu tippen.


    Wobei ich ja auch zugeben muss, dass ich mir da selbst blöd vorkomme. Dass einer mit einer Spastik mehr Zeit bekommt, ist ja wohl klar. Mich da einzureihen und mehr Zeit zu beantragen. Ich mein, eine körperliche Behinderung und ADHS ist dann doch wirklich nicht vergleichbar. Das fühlt sich dann doch auch wieder komisch an.


    mel
    Hallo mel - wir teilen offensichtlich ähnliche Erfahrungen und Gedanken

    Ja - ich studiere noch auf Diplom. Als einer der letzten Dinosaurier noch, sozusagen. Was du über Statistik schreibst, deckt sich mit meinen Erfahrungen!
    Es geht nicht ums Begreifen der Statistik, sondern um die Genauigkeit, ums richtig rechnen. Und gerade in der Anfangszeit, wenn man noch mit den Riesenformeln rechnen muss ist es wirklich schnell, dass man ganze Klammern, Brüche oder Summenzeichen einfach "übersieht". Ganze Aufgaben habe ich auch vergessen, genau wie du.
    Es hat hauptsächlich an der Statistik gelegen, dass ich fürs gesamte Studium so irre lange gebraucht habe. Und es liegt an Statistik, dass ich jetzt in der Warteschleife stecke, dass es einfach nicht weitergeht. Statistik ist Gift, wenn man (fast nur) ganzheitlich denken kann.

    Alle anderen Scheine wie zum Beispiel Referate waren bei mir Top! Kennst du ja vielleicht auch....

    Wegen des Outings in einem gerade bei ADHS auch "Fachspezfischen" Studienfach, noch dazu eines, auf dem ein NC liegt - das ist eben der Punkt, weshalb ich überlege, ob ein Outing, sprich ein Nachteilsausgleich, nicht erst recht ein Schuss nach hinten wäre.

    An unserer Uni ist ein großer Teil der Leute ebenfalls sehr, sehr leistungsorientiert. Also, der Gedanke: "Was will die in diesem NC-Fach, wenn die noch nichtmal richtig rechnen kann..." taucht mit Sicherheit bei einigen der Profs auf, da braucht man sich gar keine Illusionen zu machen.

    Bei mir kommt noch hinzu, dass ich Prüfungspanik habe. In den Klausuren habe ich so gezittert, dass ich kaum meinen Stift halten konnte. In der mündlichen Prüfung (haben wir Diplomer ja ausschließlich als Abschlussprüfungen) stressbedingte Sehstörungen, Angst, Angst, Angst und schon nach der dritten Frage meines Profs an mich war für mich klar: Ich bin durchgefallen...

    Ich habe demnächst einen neuen Termin bei meiner Neurologin und werde dort diese Fragen auch mit ihr ansprechen.

    Außerdem nutze ich die Möglichkeit, die psychologischen Beratungssprechstunden für uns Studis in Anspruch zu nehmen. Das ist für mich hilfreich, diese und andere Fragen auch mit Leuten zu besprechen, die den Einblick haben, wie es an unserer Uni läuft. (Das sind natürlich keine Studis dort, sondern fertige, ausgebildete Psychologen.)

    Ich wünsch uns viel Glück, echt! Wenn ich wieder was Neues weiß, werde ich das wohl hier reinschreiben. Dir auch noch einen schönen Restsonntag

    Luzie

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Hallo Luzie,

    genau so. Diese ewig langen Formeln. Da hab ich halt schnell mal ne Zahl verdreht oder auch einfach ne Klammer oder das "hoch 2" oder sonstwas vergessen. Bzw. ist es oft auch so, dass ich das dann so schnell eingebe, dass ich nicht mitbekomme, wenn der Taschenrechner ein Zeichen nicht genommen hat. Also schön langsam tippen und oben nochmal nachgucken, ob er das getippte auch geschluckt hat....boooaa *rrrrrrrr* Wenn der Taschenrechner mir dann "Syntaxerror" anzeigt, bin ich ja noch froh. Ich dachte schon, der sei kaputt Oft verschussel ich da aber auch was, womit er noch rechnen kann. Nur, dass das Ergebnis dann eben falsch ist. Bestes Beispiel ist die Varianz. Das ist ja nun echt nicht schwer. Die Formel hab ich mittlerweile schon im Kopf und muss nicht mal nachsehen. Aber gerade die hab ich ständig falsch, weil das so viel ist, was eingegeben werden muss mit allerlei Zeichen. Und gerade das ist aber, weil so einfach, eine "Punktesammelaufgabe". Naja, nicht für mich. Und wenn ich mit dem Ergebnis dann weiter rechne, ist der ganze Rest eben auch falsch.
    Ein paar Verständnisfragen gibt es schon auch. Aber in Form von MC mit Fangfragen. Da muss man dann schon mal bisschen nachdenken, dazu fehlt mir dann aber wieder die Zeit, wenn ich die anderen Aufgaben in der Langsamkeit bearbeitet habe, wie es nötig ist. Ist doch echt ein Mist.
    Wobei es in den anderen Klausuren ja auch nicht ums Verstehen geht, sondern um das auswendig lernen von Schlagworten und das ganze unter Zeitknappheit wieder auszuspucken. Aber da gibt es halt keine Klammern die man vergessen könnte oder Zahlen zu verdrehen. Somit hab ich da auch künftig nicht vor, mehr Zeit zu beantragen. Entweder ich hab die richtige Antwort so schnell parat oder nicht. Bisher hab ich die ja auch alle bestanden. Wenn auch nicht mit 1,0.

    Jo, diese Angst vor Statistik (Angst, weil ich um meine Schwächen im Umgang mit Zahlen und dem Taschenrechner weiß) ist bei mir wohl auch ein Grund, warum ich dann auch andere Sachen geschoben hab. So hat den Verdacht zumindest der Kommilitone, der mir nun Nachhilfe gab. Nach dem Motto lieber jetzt Statistikkonzentration und den Rest später, Statistik aus lauter Angst dann aber doch nciht angegangen und so vergeht die Zeit. Ist tatsächlich so, dass ich angefangen habe zu schieben und zu schieben, als klar war, dass ich mich vor Statistik langsam nicht mehr drücken kann. Bis dahin hab ich alles erledigt, außer eben Statistik. *g* Wobei ich glaube, dass da auch andere Sachen noch mit reinspielen und sich das zeitlich nun überschnitten hat...Na wie auch immer. In Regelzeit werde ich jedenfalls nun nicht mehr fertig.

    Ja, richtig. Die Leistungen, die nichts mit Klausuren zu tun haben, sind bis auf einen Patzer prima Noten. Das geht ja auch viel besser. Da kann man kreativ sein und nicht nur auswendig lernen, und das ist eben viel Arbeit in einem kurzen Zeitraum um abzuliefern. Anstrengend, aber machbar, wenn nicht alles auf einmal kommt. Lernen klappt nicht so lang im Voraus, wie es für richtig gute Noten in einer Klausur notwendig wäre.
    Wenn ihr generell mündlich geprüft werdet, sollte ich aber wohl aufhören über die Klausuren in jeden Semesterferien zu meckern. Mündlich geprüft werden ist ja noch schlimmer. Das steht bei mir erst an, wenn eine Klausur zwei mal vermasselt wurde. Die mündliche ist dann der dritte Versuch, wenn der auch nix wird -> exmatrikulation. Welch ein Unwort.
    Wobei das ja alles ganz anders aufgebaut ist. Ihr habt zwischendurch diese riesen Klausuren und nochmal Abschlussprüfungen. Beim Bachelor wird eben immer sofort am Semesterende das jeweilige Fach geprüft. An meiner Uni in den Ferien. Ist für den ADHS-ler wahrscheinlich besser, als diese riesen Abschlussprüfungen am Ende des ganzen Studiums. Die fallen bei mir weg, am Ende ist es dann nur noch die Bachelorarbeit. Da kann man sich dann auch mit drei-Tage-lernen durch die Klausuren irgendwie durchbringen.

    Genau wie du es sagst. Diese Leistungsorientiertheit. Wo die einser-Abi-NADS zwar auch stöhnen, letztlich aber abliefern. Und die Psychos, die zwar alle ach so sozial sind und anderen helfen wollen, in den eigenen Reihen aber hacken. Wie du schon sagst, gerade da (traurig aber wahr) kann der Schuss schnell nach hinten losgehen.
    Ich werde bei der Behindertenberatung (da soll man sich hinwenden, um Hilfe beim Beantragen des Ausgleichs zu bekommen) mal vorfühlen, wie da die Erfahrungen so sind. Der einzelne Prof kann sich meinetwegen ja seinen Teil denken, aber das kann ich mir ja sparen, wenn ich den Ausgleich dann eh nciht bekomme...

    Gezittert hab ich die ersten zehn Minuten auch. Naja, da hat das wenigstens zwangsläufig mit der langsamen Eingabe in den Taschenrechner geklappt. *g* Kannte ich so extrem bisher aber nicht und hat sich zum Glück gelegt. Das Sehen war teils auch merkwürdig, aber auch das kenne ich sonst nicht. Nehme an, das war die Mischung MPH und Stress. Hin und wieder bemerke ich mal Akkomodationsstörungen, was auch in der Packungsbeilage steht. Und unter anderen Umständen aber weniger stört.

    Wenn du da generell vor Angst Blackouts hast, ist natürlich echt ungünstig. Da bedingt dann wohl auch das eine das andere? Man weiß, man muss diese Prüfung jetzt bestehen...Da fällt es schwer, mit der notwendigen Gelassenheit unter der das Hirn gut arbeitet, an die Sache ranzugehen.

    Ja, lass mich wissen, wie es bei dir weitergeht!
    Und wenn du magst per PN auch gern, an welcher Uni du bist

    Ansonsten meldet sich hier ja vielleicht noch wer, der berichten kann, was Anträge an Uni und beim Bafög brachten oder nicht brachten.
    Eine negativmeldung bzgl. Bafög gabs ja schon...

    LG
    mel

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    also bei mir in allererster Linie, weil ich um die Vorurteile gegenüber ADHS (gerade unter Psychostudenten, leider) weiß:
    das kann ich bestätigen - bei Sozialarbeitern und -pädagogen ist es genauso. Da kann man bei den Maschinenbauern auf mehr Verständnis und weniger Vorurteile hoffen.

    Und ich möchte mal (ohne das empirisch belegen zu können) behaupten, dass unter den Psychologie- und Soz. Studenten der Anteil an AD(H)Sler signifikant größer ist als bei den Maschinenbauern.

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Bitte entschuldigt das o. t. :

    Mel, ich wollte dir grad eine PN schicken, aber dein Postfach ist voll.

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Ich wünsch euch beiden bei der Statistiksache viel Glück - ihr schafft das !!

  10. #20
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Eure Erfahrungen? Nachteilsausgleich bekommen? (Prüfungen/Bafög)

    Wintertag schreibt:
    Ich wünsch euch beiden bei der Statistiksache viel Glück - ihr schafft das !!
    Wie lieb von dir. Danke!!

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