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Diskutiere im Thema Lernen richtig zu lernen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Lernen richtig zu lernen

    (zu einem der früheren posts und sowieso: )

    man ist immer man selbst. man kann gar nicht anders. selbst wenn man sich verstellt ist es man selbst, der sich verstellt. und wenn man sich verändert ist man danach immer noch man selbst.

    wichtig zu beachten ist, was einem gut tut, und welches selbst man sein will.

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Lernen richtig zu lernen

    mh, aber was willst du damit sagen ? also warum hast du ds jetzt hier in diesen Thread geschrieben ?

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Lernen richtig zu lernen

    du meintest irgendwo oben, dass du dich nicht verändern willst, weil du angst hast, dadurch nicht mehr du selbst zu sein. (therapie und so.)

    ich mein: geh hin. schaus dir an. schau ob es dir gut tut oder nicht und dann bleib oder geh.

  4. #44
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Lernen richtig zu lernen

    wantin schreibt:
    ich mein: geh hin. schaus dir an. schau ob es dir gut tut oder nicht und dann bleib oder geh.
    guter Rat ! wie ist das denn, wenn man eine Therapie abbrechen würde, weil sie einem nichts bringt, muss man dann die sache selsber zahlen, weil die krankenkasse sagt, wenn sie abbrechen zahlen wir das nicht ?

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Lernen richtig zu lernen

    untersuchungstermine sind glaub bei allen ärzten von der kasse getragen.
    ich weiß allerdings nicht, wie das ist, wenn man dann ne tatsächliche therapiedingz abbricht.. aber du kannst sicher sowohl den psychotherapeuten / arzt für p. & p. als auch einfach deine krankenkasse dazu fragen. anrufen fragen. antwort bekommen. fertig.

  6. #46
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Lernen richtig zu lernen

    Sorry, ich hatte den Thread hier irgendwie aus den Augen verloren.

    Wintertag schreibt:
    na sagen wir mal so, es führt jedenfalls nicht dazu, dass ich mehr und intensiver arbeite aus Angst vor dem Nichtbestehen einer Klausur - irgendwie ist es dann meist so, dass ich "feststelle" wird eh nichts, du kapierst es nicht und dann kämpfe ich leider nicht weiter, sondern gebe auf - leg den Text weg , klapp das Buch zu und nach und nach geht mir jeder Bezug zum Fach, für das ich was machen will/muss dann verlohren und ich gebe ganz auf

    kann sein das es mich blockiert, so habe ich es bis jetzt noch gar nicht gesehen - muss ich mal darüber nachdenken und beobachten
    Also wenn du den "ersten Durchgang" quasi gar nicht beenden kannst, weil deine Selbstzweifel so groß sind, dann dürfte das ein sehr schwerwiegendes Problem sein. Man nennt das Vermeidungsverhalten. Und das kann sich in einer Blockade manifestieren. Da hilft dir die beste Lerntechnik meiner Meinung nach nicht. Denn das Problem sitzt tiefer.
    Du hattest ja auch geschrieben, dass du Prüfungsangst hast. Das hängt dann wahrscheinlich damit zusammen.
    Ich will da aber jetzt keine Ferndiagnose machen und "herumpsychologisieren".


    Ich habe gestern hier noch lange im Forum gelesen zu den Thema Kompensationstrategien die ADSler entwickeln und denke, wenn diese Mechanismen, die ich mir unbewußt aufgebaut habe, um mit Enttäuschungen, dem eigenen Versagen, den eigenen Geefühlen ect. klar zu kommen, durchbrochen werden durch eine Therapie ADS bleibt ja dann trotzdem und wie gesagt, ich glaube ja ganz gut mit meinem Leben klar zu kommen - außer halt mit dem Studium und meinem damit verbundenen Selbstanspruch.
    ADS bleibt immer. Das stimmt.
    Eine Therapie bei ADS verfolgt primär zwei Ziele:
    1. Die Folgen, die eine unerkannte und unbehandelte ADS mit sich bringt, zu behandeln. Dazu gehören neben den Komorbiditäten auch z.B. Selbstzweifel, mangelndes Selbstbewusstsein, etc.
    2. Techniken und Strategien zu entwickeln, mit denen der Betroffene sein Leben besser meistern kann. Bei mir ist das z.B. dass ich einen Timer benutze, um mein mangelndes Zeitgefühl zu kompensieren. Oder dass ich spezielle Pläne benutze um den Überblick zu behalten. Oder mein System, in welches ich meine Unterlagen sortiere. Oder aber die Art und Weise wie ich jetzt Aufgaben (sei es im Haushalt, in der Arbeit oder an der Uni) angehe und zu Ende führe.
    Das sind alles Techniken und Strategien, die individuell sind und die daher zu mir passen. Und daher helfen die mir auch.
    ADHS habe ich immer noch. Aber ich komme jetzt wesentlich besser damit klar. Und mein zweites Studium, mein "Traumstudium" läuft wesentlich besser als das erste Studium. Und das obwohl ich "nebenher" arbeiten muss, was ich beim ersten Studium nicht musste.

    Wenn du glaubst, dass du gut klarkommst und wenn du mit deinem Leben zufrieden bist, dann ist doch alles in Ordnung, oder?
    Wenn sich deine Probleme auf das Studium begrenzen, dann würde ich erstmal die Beratungsangebote der Uni nutzen und schauen, ob dich das weiterbringt.

    Bei mir sind alle Bereiche meines Lebens betroffen gewesen. Meine Arbeit lief nicht so wie sie sollte. Mit meinen Freunden bin ich zwar klargekommen, aber ich war ständig zu spät, die waren dann sauer, ich habe das mit dem Zurückrufen und den Terminen nicht auf die Reihe gekriegt, hatte wenig Zeit für sie, weil ich permanent damit beschäftigt war, mein Leben halbwegs auf die Reihe zu bekommen. Meine Wohnung war eine einzige Müllhalde, ich habe mich total dafür geschämt. Meinen Briefkasten habe ich nicht mehr ausgeräumt, weil ich nicht wusste, wie ich mit dem ganzen Papierkram klarkommen soll...

    Ich werde mal darauf achten, dass ich mir wenn ich extrem unmotuviert bin, zumindest einen Plan mache, was ich lernen muss und es einteile, um so einen Überblick zu bekommen. (Gute Vorsätze, ich hoffe meine Unmotiviertheit verhindert das dann nicht auch wieder .)
    Ich mache den Plan immer bevor ich lerne. Also ich habe einen Semesterplan, da steht drin, welches Pensum ich in jeden Monat bewältigen möchte bzw. bis wann ich die jeweiligen Skripte durchgearbeitet haben möchte. Den mache ich zu Beginn des Semester und darüber tausche ich mich mit meinen Kommilitonen aus, wir vergleichen dann unsere Pläne und ältere Kommilitonen unterstützen uns dabei.
    Jede Woche, meistens am Wochenende, mache ich mir dann den genauen Plan für die Woche. Da schreibe ich mir dann auf, welche Kapitel ich durcharbeiten möchte und unterteile diese Kapitel dann in übersichtliche und kleine "Häppchen". Und jeden Abend mache ich den Plan für den nächsten Tag, da lege ich dann fest, welche Fächer ich am nächsten Tag durchgehen möchte oder durchgehen muss.
    Der Wochenplan und der Tagesplan hängt an der Wand, damit ich die beiden immer sehe. Das hilft mir bei der Stange zu bleiben. So verliere ich meine Ziele nicht aus den Augen.

  7. #47
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    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 134

    AW: Lernen richtig zu lernen

    Hey, guten Morgen.

    Sorry, ich habe momentan nicht den Kopf, alles zu lesen, daher einfach mal eine Frage an Dich, mit der Gefahr hin, dass sie Dir schon gestellt wurde:

    Du schreibst, dass Du probleme beim Lernen hast. Das hatte ich bei meiner Tochter auch beobachtet. Jetzt ist sie getestet worden und man hat eine Lernbehinderung festgestellt, da ihr Arbeitsspeicher (Kurzzeitgedächnis) nicht wirklich funktioniert. Alles was sie heute lernt, hat sie morgen zu 90% wieder vergessen.


    Hast Du dahingehend schon mal über eine Untersuchung nachgedacht?


    GLG Franca

  8. #48
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    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Lernen richtig zu lernen

    Franca schreibt:
    Hey, guten Morgen.

    Sorry, ich habe momentan nicht den Kopf, alles zu lesen, daher einfach mal eine Frage an Dich, mit der Gefahr hin, dass sie Dir schon gestellt wurde:

    Du schreibst, dass Du probleme beim Lernen hast. Das hatte ich bei meiner Tochter auch beobachtet. Jetzt ist sie getestet worden und man hat eine Lernbehinderung festgestellt, da ihr Arbeitsspeicher (Kurzzeitgedächnis) nicht wirklich funktioniert. Alles was sie heute lernt, hat sie morgen zu 90% wieder vergessen.


    Hast Du dahingehend schon mal über eine Untersuchung nachgedacht?


    GLG Franca
    ja Franca - bin durch eine Freundin darauf gekommen, dass ich ev. ADS haben könnte (wr nämlich schon in der Schule so, aber da konnte ich wohl wahrcheinlich wegen guter Interligenz es zumindest so kompenzieren, dass ich zumindest das Abi geschafft habe) - termin zur Diagnose hab ich schon , dauert aber noch ein bißchen

  9. #49
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    AW: Lernen richtig zu lernen

    Danke Fliegenpilz erst mal für dein Antwort !


    Fliegenpilz schreibt:

    Also wenn du den "ersten Durchgang" quasi gar nicht beenden kannst, weil deine Selbstzweifel so groß sind, dann dürfte das ein sehr schwerwiegendes Problem sein. Man nennt das Vermeidungsverhalten. Und das kann sich in einer Blockade manifestieren. Da hilft dir die beste Lerntechnik meiner Meinung nach nicht. Denn das Problem sitzt tiefer.
    hm und was soll ich da machen ? *etwas ratlos bin*


    Fliegenpilz schreibt:
    Wenn du glaubst, dass du gut klarkommst und wenn du mit deinem Leben zufrieden bist, dann ist doch alles in Ordnung, oder?

    Fliegenpilz schreibt:
    Ich mache den Plan immer bevor ich lerne. Also ich habe einen Semesterplan, da steht drin, welches Pensum ich in jeden Monat bewältigen möchte bzw. bis wann ich die jeweiligen Skripte durchgearbeitet haben möchte. Den mache ich zu Beginn des Semester und darüber tausche ich mich mit meinen Kommilitonen aus, wir vergleichen dann unsere Pläne und ältere Kommilitonen unterstützen uns dabei.
    Jede Woche, meistens am Wochenende, mache ich mir dann den genauen Plan für die Woche. Da schreibe ich mir dann auf, welche Kapitel ich durcharbeiten möchte und unterteile diese Kapitel dann in übersichtliche und kleine "Häppchen". Und jeden Abend mache ich den Plan für den nächsten Tag, da lege ich dann fest, welche Fächer ich am nächsten Tag durchgehen möchte oder durchgehen muss.
    Der Wochenplan und der Tagesplan hängt an der Wand, damit ich die beiden immer sehe. Das hilft mir bei der Stange zu bleiben. So verliere ich meine Ziele nicht aus den Augen.
    das klingt sehr anstrengend , weiß nicht, ob ich dafür das Durchhaltevermögen habe

  10. #50
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    Forum-Beiträge: 5

    AW: Lernen richtig zu lernen

    l1nch3n schreibt:
    Hallo Wintertag,

    ich studiere auch und musste bisher mein Lebtag nicht wirklich lernen und bin gerade dabei mir das ganze mühsam beizubringen.

    Was mir sehr geholfen hat war ein spezielles Training für Studis mit ADHS an meiner Uni. Auch nach dem Training gibt es noch regelmäßig offene Treffen zu denen man gehen kann und sich zu bestimmten Themen austauschen kann. Das empfinde ich als sehr praktisch und hab da viele Tipps mit raus genommen.
    Wenn ich wieder bei meinen Eltern bin, kann ich mir gern mal meine Mappe von dem Training mitnehmen und dir vllt. das ein oder andere genauer erklären wenn du magst

    Dann, wie auch Fliegenpilz schon gesagt hat, gibt es an vielen Unis Kurse dazu. Bei uns gibt es die vom Studentenwerk. Spezielle Kurse zum Schreiben, zu Zeitmanagement oder zu Lernstrategien oder aber auch Kurse zur Bewältigung von Prüfungsangst. Die kann ich auch sehr empfehlen.

    Außerdem habe ich gelernt, dass es mir hilft den Stoff in möglichst kleine Päckchen zu unterteilen und immer nur ein Päckchen abzuarbeiten und dann ne kleine Pause zu machen. Helfen kann dabei zu Beginn die Pomodoro-Technik (The Pomodoro Technique®).

    Und was ich für mich persönlich in den letzten Monaten gelernt habe: Schwächen zu Stärken machen.
    Ich habe nunmal eine flatterhafte Aufmerksamkeit, aber ich versuche das jetzt zu meinem Vorteil zu nutzen. Derzeit schreib ich z.B. parallel an 2 Hausarbeiten. Und wenn ich bei der einen nicht weiter komme und merke ich lenke mich ab, nehme ich einfach die andere und mach da weiter. Dann hab ich das subjektive Gefühl von Ablenkung, tue aber dennoch was sinnvolles. Auch als ich auf meine Klausuren gelernt hab, hab ich so mehrere Fächer parallel gelernt.
    Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir das über Jahre hinweg angeeignet hab, als ich auch noch nichts von ADHS wusste. Es war meine Kompensationstrategie und ich weiß, dass das nicht jedem hilft. Mir jedoch schon.

    Was ich außerdem für mich immer sehr hilfreich finde: Weg vom PC. Also abgesehen von meinen Arbeiten, also die Texte, mache ich alles andere wieder Handschriftlich.
    Also Gliederungen, Zusammenfassungen, etc. Ich arbeite viel mit Bunten Farben und Mindmaps und Querverknüpfungen. Das würde ich am PC nie so hinbekommen.
    Außerdem fühle ich mich dadurch ausgeglichener. Am PC wird mir schnell langweilig. So aber nicht so extrem.

    Grundsätzlich ist es aber wirklich von Mensch zu Mensch verschieden was einem jetzt hilft.

    Einen guten Tipp, den jemand in der ADHS Gruppe hatte war: Eine Kerze auf den Schreibtisch stellen und anzünden. Solange die Kerze brennt hält sie einen am Schreibtisch und bedeutet Arbeitszeit. Wenn sie aus ist, kann man sich lösen und hat Pause. Vorteile sind: Man macht sich den Arbeitsplatz schmackhaft und man kann den Fortschritt sichtbar erkennen - die Kerze brennt runter. Ich habe das mal ausprobiert und fand das ungaublich motivierend.

    Wenn du magst, kannst du ja mal sagen in welcher Stadt du studierst - dann kann man dir wegen spezifischen Angeboten besser helfen.
    Hallo, ich würde gerne näheres zum lernen im Studium erfahren, bin im 2ten Semester und verzweifel momentan etwas an meinem ADS... schreib mich doch einfach mal an, würd mich freuen.

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