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Diskutiere im Thema Wie finde ich den richtigen Job??? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    @all:

    Die Fortbildung, die ich gerne machen würde, ist bei der Agentur für Arbeit nicht akkreditiert ,
    ich würde also keine Finanzierung bekommen....

    Weiß irgendwer von Euch, ob es irgendwo eine akkreditierte Fortbildung/Qualifizierung zur Elternberaterin/Elterntrainerin im AD(H)S-Kontext gibt?
    Am Besten mit "familienfreundlichen" Lehrgangszeiten (Blockweise einzelne Tage, am Besten WE)?

    Jetzt habe ich eine, wie ich finde, für mich passende berufliche Nische gefunden (das könnte ich ja auch gut freiberuflich anbieten) und es scheitert an der Finanzierung

    Ich bin dankbar für jeden Tipp

    LG Tanja

  2. #32
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    ... die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell sich die Nicht-Betroffenen darüber klar werden, dass sie eben nicht Betroffen sind... Narzisten ist jeder Vorteil daraus recht, mit denen wird es nichts mehr. Auc sehen die es als persönliche Verletzung, wenn man ihnen z.B. mal nicht zuhören kann. Mit den andern kann man gut arbeiten, die sind auch offener dafür, das Veränderliche an einem vom Unveränderlichen zu unterscheiden.
    Lg
    L.

  3. #33
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    Chaostanja schreibt:
    @Katichaos:
    Das kenne ich nur zu gut, mir ging es genauso..

    Den Job habe ich geliebt und sehr gut gemacht, das ist denen aber erst aufgefallen, als ich nicht mehr zurückgekomen bin.

    Ich glaube allerdings nicht (mehr), dass das Mobbing war, sondern es haben sich, wie Du schon andeutest Mechanismen entwickelt, die sehr vielschichtige Ursachen hatten, das hat sich angefühlt wie Mobbing, wars aber im Grunde nicht...

    LG Tanja
    Hi Tanja

    ich glaube denen ist da nix aufgefallen.

    Ich glaube das ist ein verdammt schmaler Grat....Mobbing oder nicht....
    in meinem Berufsleben zieht sich das wie ein roter Faden, ganz oft Probleme mit bestimmten Frauentypen....
    heute weiß ich, dass das Ursachen hat....
    macht es ja nicht besser ....

    das ist wohl dieses zwischenmenschliche psychologische Drama, das sich da abspielen kann...

    du triffst auf jemanden, und da passiert was..Antennen....

    und nur, dass es bitte nicht zu Missverständnissen kommt, ich bin nicht einfach, wirklich nicht, aber ich bin was Kommunikation und zwischenmenschliche Kompetenzen betrifft, durchaus besser, als so manch anderer, der sensiblen Menschen wie mir einiges verhageln kann....

    wenn einfach einfach wäre....:-)
    LG Kati

  4. #34
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    ... was man machen kann, diejenigen, die verstehen wollen aber aus irgendwelchen Grüden (v.a. nicht-wissen) von denen zu unterscheiden, die nicht wollen u. so auf immer klügere und liebendere Weise offen bleiben. Das merkt das Umfeld auch.
    LG

  5. #35
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    Das Thema richtiger Job brennt mir auch unter den Nägeln. Ich hab zwei abgeschlossene Ausbildungen in deren Berufen ich definitiv nicht mehr arbeiten kann. Seit langem überlege ich mir, wie es weitergehen soll.

    Die Tatsache das ich weitgefächerte Talente habe, macht das ganze noch schwieriger (wie ironisch). Ich kann mir also vorstellen in vielen Berufen zu arbeiten, hätte aber nicht die nötige Qualifikation dafür. Eine weitere Umschulung würde ich nur mir ner Pistole vor der Nase machen, weil bei der letzten mein ADHS sein ganzes Gewicht spüren ließ und ich die zwei Jahre auf allen vieren und mit massivsten Lernschwierigkeiten bewältigen konnte.

    Ich hab also viele Talente und einen hohen IQ. Diese beiden Komponenten würde ich gerne verwerten, also etwas machen, das mich intellektuell nicht unterfordert. Mein Arzt meinte gestern sogar, ich solle über ein Medizinstudium nachdenken. Danke sehr. Das schmeichelt meinem Ego, aber im Endeffekt verläufts wie alles andere im Sand.

    Momentan dreht sich in meinem Kopf alles darum, einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit zu finden. Und dafür müsste ich den richtigen Job für mich finden. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Arbeitsberater und Berufsberater können mir auch nicht wirklich helfen und es macht mit wahnsinnig, soviel Potential brachliegen lassen zu müssen.

    Meine Psychologin hingegen meint, die Berufswünsche die mir durch den Kopf gehen, seien naiv und nicht umsetzbar, ich solle lieber nehmen, was ich kriegen kann und mich damit zufrieden geben. Heißt das, "träumen" und sich etwas wünschen steht nicht mehr auf der Tagesordnung? Back to reality?

    Hrmpf. Ich weiß nicht, wie ich letztendlich den Ausweg aus meiner Misere finden soll. Die Option die mir jetzt noch im Kopf rumschwirrt, ist ADHS-Coach zu werden. Aber da kommen dann auch wieder von allen Seiten "Aber´s".

    -Aber man muß ne gewisse Qualifikation haben, um mit den Kassen abrechnen zu können.
    -Aber auf diesen Markt drängen schon die ganzen Diplomanden, Pädagogen usw.

    Das verleitet mit Pauken und Trompeten dazu, gleich wieder resigniert die Segel zu streichen, weil einem keiner das Gefühl gibt, eine Chance damit zu haben. Es schaffen zu können.

    Es ist zum Mäuse melken.

    Es gibt doch keine gemeinere Ironie im Leben, als reich mit Talenten und Potential gesegnet zu sein, viel zu können, aber doch nichts zu können.

  6. #36
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    Seraphim schreibt:
    Das Thema richtiger Job brennt mir auch unter den Nägeln. Ich hab zwei abgeschlossene Ausbildungen in deren Berufen ich definitiv nicht mehr arbeiten kann. Seit langem überlege ich mir, wie es weitergehen soll.

    Die Tatsache das ich weitgefächerte Talente habe, macht das ganze noch schwieriger (wie ironisch). Ich kann mir also vorstellen in vielen Berufen zu arbeiten, hätte aber nicht die nötige Qualifikation dafür. Eine weitere Umschulung würde ich nur mir ner Pistole vor der Nase machen, weil bei der letzten mein ADHS sein ganzes Gewicht spüren ließ und ich die zwei Jahre auf allen vieren und mit massivsten Lernschwierigkeiten bewältigen konnte.

    Ich hab also viele Talente und einen hohen IQ. Diese beiden Komponenten würde ich gerne verwerten, also etwas machen, das mich intellektuell nicht unterfordert. Mein Arzt meinte gestern sogar, ich solle über ein Medizinstudium nachdenken. Danke sehr. Das schmeichelt meinem Ego, aber im Endeffekt verläufts wie alles andere im Sand.

    Momentan dreht sich in meinem Kopf alles darum, einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit zu finden. Und dafür müsste ich den richtigen Job für mich finden. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Arbeitsberater und Berufsberater können mir auch nicht wirklich helfen und es macht mit wahnsinnig, soviel Potential brachliegen lassen zu müssen.

    Meine Psychologin hingegen meint, die Berufswünsche die mir durch den Kopf gehen, seien naiv und nicht umsetzbar, ich solle lieber nehmen, was ich kriegen kann und mich damit zufrieden geben. Heißt das, "träumen" und sich etwas wünschen steht nicht mehr auf der Tagesordnung? Back to reality?

    Hrmpf. Ich weiß nicht, wie ich letztendlich den Ausweg aus meiner Misere finden soll. Die Option die mir jetzt noch im Kopf rumschwirrt, ist ADHS-Coach zu werden. Aber da kommen dann auch wieder von allen Seiten "Aber´s".

    -Aber man muß ne gewisse Qualifikation haben, um mit den Kassen abrechnen zu können.
    -Aber auf diesen Markt drängen schon die ganzen Diplomanden, Pädagogen usw.

    Das verleitet mit Pauken und Trompeten dazu, gleich wieder resigniert die Segel zu streichen, weil einem keiner das Gefühl gibt, eine Chance damit zu haben. Es schaffen zu können.

    Es ist zum Mäuse melken.

    Es gibt doch keine gemeinere Ironie im Leben, als reich mit Talenten und Potential gesegnet zu sein, viel zu können, aber doch nichts zu können.


    das markierte kann ich von Herzen unterschreiben......
    es ist doch echt ein Kreuz

  7. #37
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    So als wäre man auf Diät und steht vor einem prall mit Leckereien gefüllten Kühlschrank, ohne etwas davon essen zu dürfen. Hungern im Überfluß. Arbeitslosigkeit inmitten von Potential.

    Am meisten ärgert mich das, wenn mir jemand sagt wie klug ich doch sei und wieviel ich könne, oder so wie gestern mein Arzt, der meint, ich hätte das Zeug zur Ärztin. Der blanke Hohn.

  8. #38
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    liebe seraphim,
    also wenn du als arzt keine bären behandelst .....


    Ansonsten kenne ich auch solche sprüche

  9. #39
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    Da müsste ich ja Veterinärmedizin studieren...

  10. #40
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Wie finde ich den richtigen Job???

    Chaostanja schreibt:
    Hallo Lolli,

    bestimmte Bereiche schließe ich für mich sowieso aus, dazu gehört auf jeden Fall die Arbeit mit Kindern, weil Reizüberflutung.... (Im OGS oder Kindergarten zu arbeiten wäre auf Dauer der Horror).

    Ich habe zuletzt vor ca. 2 Jahren in der beruflichen Förderung gearbeitet, der Job war toll, ich habe ihn geliebt, aber die Strukturen drumherum passten nicht, chronisch unterfinanzierte Maßnahmnen, mit denen der Träger noch Gewinn erwirtschaften will, immer befristete Verträge, so dass die Kollegen spätestens wenn die Befristung näher rückte heftigst konkurieren und sich gegenseitig/mich schlecht gemacht haben um besser dazustehen.
    Da hackt die eine Krähe der anderen ein Auge aus, wenn sie sich dadurch einen Vorteil verspricht.

    Ich hatte einen burnout und war bis zum Ende meiner vertraglichen Befristung krank geschrieben, weil es mir laut Psychologen und Neurologen nicht zuzumuten war, da nochmal hinzugehen. Ich habe denen auch gesagt, dass ich keinen neuen Vertrag will, der Laden ist wie ein Trigger für mich...

    Ich meine ja eigentlich auch, dass ich in dem Bereich arbeiten kann, aber nur, wenn die Strukturen und das Team stimmen, was beim letzten Job einfach nicht der Fall war.
    Wie das Team ist, kann ich vorher nicht wissen und die Strukturen sind fast überall gleich...... (liegt ja auch an den Vorgaben der Kostenträger und da sich viele Bildungsträger auf immer weniger Maßnahmen bewerben unterbieten die sich alle und dann feheln in der Durchführung die Mittel, "das müssen dann die Pädagogen mal irgendwie machen.....denen fällt schon was ein" )

    Ich bewerbe mich ja schon nur auf Stellen, wo ich denke, dass ich darin gut bin, aber keiner glaubt mir das..... Durch das selektive Bewerben ist die Menge natürlich nicht so hoch, wie bei anderen, manchmal überlege ich auch so lange, ob es für mich Sinn macht, mich zu bewerben, dass die Stelle dann schon längst weg ist.

    Wenn ich dann eine passende Stelle gefunden habe, konkuriere ich mit mindestens 300 anderen Bewerbern, und die haben bestimmt nicht alle so einen lückenhaften Lebenslauf wie ich und viele sind eben auch zeitlich flexibler (es tut mir ja leid, dass ich Kinder habe, um die ich mich auch noch kümmern möchte...)

    Im Moment bin ich da ziemlich desillusioniert. Es ist mir nicht immer möglich, mein Verhalten gezielt einzusetzen, das ist ja das Problem an der Sache...

    Wie gesagt, in entsprechenden Unterstützungsangeboten von der Agentur für Arbeit konnte mir auch keiner helfen. Die Psychologin von der MPU hat mir gesagt, sie kenne sich mit AD(H)S aus, den Eindruck hatte ich aber gar nicht...

    Ich mache seit fast drei Jahren eine Verhaltenstherapie.....

    Keine Ahnung was ich machen soll, ausser nicht aufgeben und weiter Absagen kassieren

    LG Tanja
    Als ich, nachdem ich heute Mittag hier deine Beiträge gelesen, heute nachmittag in einem kleinen hüpchen Bäckerladen war und dort ein junger Mann mich ganz freundlich bediente und sehr zufrieden zu sein schien, dachte ich plötzlich genau da an deine "Jobsuche" und dachte mir, warum nicht sowas. Ein paar Stunden in einem netten Laden verkaufen, keinen Stress mit Kollegen, nicht allein in einem Büro, netten Kantakt mit Menschen wenn man selbst nett zu ihnen ist - nie was menschlich kompliziertes, weil der Kunde nach ein paar Wortwechsel ja wieder geht und du würdest mal rauskommen aus deinem "Zu Hause den Haushalt machen" udn würdest - anders als bei einem Ehrenamt - ein wenig Geld verdienen. Vielleicht denkt man immer nur in den "großen" Kategorien - anspruchsvoller Job, ich will anderen helfen und so und so ein ruhiger netten Job würde einen viel glücklicher machen ?

    Also ich meine jetzt nicht unbedingt, du sollst in einem Bäckerladen arbeiten, ich war nur so verwundert über meine eigenen Gedanken die ich hatte, als ich heute in dem Lädchen war und plötzlich an deine beiträge hier dachte - verstnad es so als Wink, dass man vielleicht mal in eine ganz andere Richtung denken sollte, als man bis her immer gedacht hat bei der Jobsuche, zumal wenn da so gut wie alles schon abgegrast ist und die Konkurenz mit 300 Mitbewerbern so groß ist, dass man weiß "na bei meinem lebenslauf nehmen die nicht gerade mich dann "
    Geändert von Wintertag ( 5.04.2013 um 20:38 Uhr)

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