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Diskutiere im Thema Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    @salamander: Ich habe mich gestern reingelesen, weiß aber noch nicht, ob ich das in Anspruch nehme. Wie erwartet arbeiten die Leute natürlich nicht umsonst, und ich muss auf jeden Cent aufpassen. Wenn ich Glück habe und 40 Euro fürs Korrektur lesen übrig sind, überlege ich es mir. Inzwischen habe ich die Hausarbeit an einen guten Freund weitergeleitet, der auch studiert und sehr hilfsbereit ist .

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-stu...h-beenden.html

    Ich habe mein Drama auch noch nicht endgültig abgeschlossen und bin aber zum Glück in den letzten Zügen, wenn ich mich nur mal aufraffen könnte...

    Such dir jemanden, der dir immer wieder einen Anstoß gibt. Das kann jeder sein. Mir hilft es.

    Schau mal oben in den Link rein.

    Liebe Grüße

    Swidi

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Wenn es was geisteswissenschaftliches ist, bin ich sowieso direkt wieder raus

    Du untersuchst, wie man Leute schlauer macht:

    "Leichte Schläge auf den Hinterkopf könnten das Denkvermögen erhöhen. Das Käsebrot hat die Sache im Jahre 2013 nach Christi Geburt bereits untersucht, indem es verschiedenen Backwaren mit allerlei Gerät kräftig eins auf die Rübe gab. Außer Schwellungen, Schürfwunden, Schmerz in verschiedenen Ausprägungen und anderen unangenehmen Auswirkungen, konnte nicht eine der Stullen hinterher besser rechnen als vorher. Die Brote waren auch nicht schlauer als andere Brote. Brote zu schlagen bringt also nichts, damit sie schlauer werden. Wir haben dann keine Untersuchungen dazu gemacht." Blaaaa blaaa blaaaa Das ist unwissenschaftlich. Vor allem ist es viel zu viel Text mit viel zu wenig relevanter Information.

    "Leichte Schläge auf den Hinterkopf haben sich hinsichtlich einer Erhöhung des Denkvermögens im Rahmen einer früheren Studie [Käsebrot et al., ADHS-Chaoten, 2013] als unwirksam erwiesen. Der Ansatz wurde aus diesem Grund (zu gunsten von bla bla) verworfen." - Bumm. Thema abgehakt.

    Es sagt alles aus:
    - Du hattest die Idee, dass Schläge vielleicht helfen könnten.
    - Du hast Dir Gedanken gemacht, ob das tatsächlich sein kann.
    - Du hast Literatur gesucht, gefunden und auch gelesen und schätzt die Ergebnisse so ein, dass sie auch auf deinen Fall anwendbar sind.
    - Das Ergebnis ist, dass Schläge HINSICHTLICH DEINES FALLES nichts bringen.
    - Logische Konsequenz -> der Ansatz ist völliger Quatsch und jeder weitere Satz, den du dazu schreibst, ist überflüssig!

    hinsichtlich einer Erhöhung des Denkvermögens unwirksam: Du hast das ganze nur in diesem Kontext betrachtet und auch nur in dem Kontext nach Quellen gesucht. Ob die Schläge in anderer Hinsicht irgendetwas bringen, ist völlig irrelevant und eine Aussage dazu kannst (und darfst!) du auch gar nicht treffen, weil du es nicht untersucht hast.

    früheren: Die Ergebnisse gab es schon, es sind nicht Deine.
    Wie die Ergebnisse zu Stande gekommen sind, ist nicht erwähnenswert. Wenn der Leser das wissen will, muss er in die Quelle gucken!

    erwiesen: Die Ergebnisse auf die Du Dich stützt, sind nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten hinreichend belegt worden.

    aus diesem Grund: Wegen diesem Fakt (und nur wegen diesem) hast Du Dich entschieden, die Sache mit den Schlägen nicht weiter zu verfolgen.


    Das was Sandra sagt, halte ich für falsch. Es geht nicht darum, bestimmte Formulierungen zu benutzen, sondern darum, dass man einen Text, der lediglich auf Fakten basiert, trotzdem flüssig und angenehm lesen kann. Wenn Du einfach Formulierungen "klaust" und die aneinander setzt, hast Du alles andere als einen flüssigen Text.
    Das hat auch mit langweilig nichts zu tun. Der Leser will nicht unterhalten werden, sondern möchte etwas erfahren. Nur weil Du etwas "langweilig" schreibst, entspricht es noch lange nicht wissenschaftlichen Standards. Eigentlich wird es für den Leser eher langweilig, wenn Du inhaltlich nicht zum Punkt kommst.

    Es geht auch nicht darum, dass JEDER Deine Arbeit sofort verstehen kann. Fachliche Grundlagen musst Du voraussetzen, Dinge die klar definiert sind, müssen nicht erklärt werden.

    Hirnbeiß hat es schon gesagt, es geht um Fakten. Und nur um die Fakten, die tatsächlich relevant sind.
    Geändert von Käsebrot (21.01.2013 um 14:22 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Käsebrot schreibt:
    Es geht nicht darum, bestimmte Formulierungen zu benutzen, sondern darum, dass man einen Text, der lediglich auf Fakten basiert, trotzdem flüssig und angenehm lesen kann. Wenn Du einfach Formulierungen "klaust" und die aneinander setzt, hast Du alles andere als einen flüssigen Text.
    Und andere Problem wegen Plagiat...

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Hinsichtlich Stil kannst du mal in die Bücher von Wolf Schneider ("Deutsch für Profis" etc.) reinschauen. Ist zwar in erster Linie für Journalisten gedacht, aber gerade was so Dinge wie "interessante Einstiege", "Füllwörter", "Satzlänge", "Nebensätze"... betrifft, fand ich da immer ganz gute Tipps, die sich auch wissenschaftlich verwerten lassen.
    Übrigens finde ich, dürfen wissenschaftliche Texte auf keinen Fall langweilig sein!

    Auch gut ist dieses kleine blaue Reclamheft "Kompaktwissen: Wissenschaftliches Arbeiten", gerade was Zitieren und andere Belege betrifft. Das wird bei uns an der Uni jedem empfohlen und ist auch nicht so teuer.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Wenn ich die Arbeiten von meinen Kommilitonen lese, dann denke ich, dass vor allem etwas Probleme bereitet: der rote Faden.

    Viele schreiben einfach drauf los... denken sich, da könnte ich noch was darüber schreiben. Hier habe ich doch noch ein Modell dazu gesehen. Quetsche das auch noch rein, um zu zeigen, dass ich was gelernt habe.

    Eine wissenschaftliche Arbeit braucht einen roten Faden. Ein Gedanke führt zum nächsten. Überlegungen werden nochmals aufgegriffen.

    Also Tipps Inhalt:

    Immer überlegen, ob das Geschriebene im Sinne der Zielsetzung ist.
    Themen die zu Ungereimtheiten führen können weglassen. Fällt meist keinem auf...
    Die Themen die aufgegriffen werden, wirklich richtig abarbeiten... keine halbpatzigen Lösungen... alle verwendeten Begriffe definieren.

    Stilistische Tipps:

    Wörter wie aber, auch, so, usw. ganz weglassen oder durch Wörter wie demnach, folglich.... ersetzen.
    Sinn des Satzes klar? Aus einem komplizierten Satz, zwei einfachere machen.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    das problem mit dem zu blumigen schreiben kenn ich auch

    ich kann die emotionalsten reden verfassen, aber kurz und knapp auf den punkt kommen, hat bei mir oft in einer blockade geendet.

    mir hats geholfen dass, ich das was ich dann in einen zusammenhängenden text formulieren wollte(alsodie fakten), zuerst in stichwörtern aufgelistet hab und dann punkt für punkt in einen satz verwandelt,der das aussagen möchte. zum schluss nochmal drübergelesen ob es zusammenhängend ist.
    das punkt für punkt durchgehen hat vorallem auch dabei geholfen nicht abzuschweifen, weil man halt grad drin ist!

    viel glück noch!

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Für den roten Faden empfiehlt sich vor dem Schreiben eine gute Struktur zu haben. Mir haben dabei Mindmap Programme geholfen. Dort kann man auch schnell die ganzen Punkte schnell umorganisieren, und sich die beste Strategie und Abfolge zusammenbauen. Zumindestens für die Naturwissenschaften gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

  9. #19
    Hakuna Matata

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 781

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Ach ist das alles bescheuert.

    Ich schreibe grad an meiner Hausarbeit. Und habe Gefühlt 1000 Sachen dazu gelesen. Also mal hier bei Wikipedia, mal dort in dem Buch, mal dort.
    Aber meine wirklichen Hauptquellen sind 3 Bücher. Auf die Hab ich mich festgelegt, weil meine Dozentin nicht so viele Quellen will und die eben die besten sind.

    Jetzt schreibe ich also. Und zitiere brav. Aber ich hab einfach dennoch das Gefühl, dass das was ich so in meinem Kopf hab und was ich selbst denke in irgendeiner der anderen 9997 Quellen stehen könnte und ich unbewusst Plagiate einbaue.

    Mal ehrlich - alles was wir schreiben und was wir so für unsere Meinung halten ist doch irgendwo schon mal gewesen. Und selbst wenn ich die 9997 anderen Quellen als "zusätzlich gelesene Literatur" im Verzeichnis am Ende angebe. Ich hab dennoch bei jedem 2. Satz Angst ein Plagiat zu produzieren und ne schlechte Note zu bekommen.

    Aaaah ich bekomm echt die Krise. Und dann soll ich noch 2 Weitere Arbeiten schreiben wenn ich die beiden jetzt fertig bekommen habe

    Ich hab nen Roten Faden, ich weiß was ich will. Aber ich zweifel einfach an jedem einzelnen Satz. Und das ist der Grund warum ich dann doch 1000 andere Dinge mache und nicht weiter schreibe.

    Hat da vielleicht jemand einen Tipp?

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

    Das Zweifeln ist normal, jeder Satz sollte wichtig sein - sonst könnte man ihn auch streichen.
    Dies bedeutet: jeder Satz enthält einen Gedanken.
    Und Denken ist Arbeit.

    Also kommt man nur schwer zu vielen Sätzen auf einmal.
    Das ist etwas vvollkommen anderes als z.B. ein belebter Redeschwall eines ADSlers über einen Kinobesuch.
    Erst mit der Zeit wirst Du lernen, belebt im wissenschaftlichen Redeschwall zu denken und zu schreiben. Dazu muss man auswendig Fachvokabular und auch viel aktiv abrufbares Wissen haben, das man neu kombinieren kann.

    Das dauert so ungefähr 10 Jahre - du bist erst am Anfang!

    Das wichtigste ist, am Schreibtisch sitzen zu bleiben - am Besten in der Bib, da kannst du nichts anderes machen.

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