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Diskutiere im Thema Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf... im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Lin


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Diese Erschöpfung, genau diese Erschöpfung oft... Ist sicher nur eines (wenn auch gravierendes) von vielen Anliegen.
    Aus dem Grund bin ich ja schon froh, mir dessen bewusst zu sein und selten weit im Voraus Verarbredungen zu treffen, weil ich nicht weiß, was mich an dem Tag oder Tag davor besonders anstrengen & auslaugen könnte. Vielleicht sollte ich mal ein Tagebuch anfangen, um zu notieren, wann und in welchem Ausmaß diese Erschöpfung besonders auftritt?!

    (aber das führe ich dann wahrscheinlich wieder nicht regelmäßig, genau wie das Medi-Tagebuch => 3-4 Wochen?)

    Und dieses "dann ist das eben so" ist absolut ein wirkungsvoller Satz in vielen Situationen...
    einfach um mit der Zeit die Schwere aus den Empfindungen zu nehmen
    (Enttäuschung, Unzufriedenheit, etc). Macht langfristig sicher viel aus.

    @showdown

    Ich finde es sehr schwer an dem Knopf der Erwartungshaltung zu drehen und runter zu regeln.
    Das finde ich in vielen Dingen nicht so schwer.
    Es kommt wohl darauf an, wie sehr & wie stark die Erwartungen
    mit welchen Werten, Überzeugungen & Lebensplänen zusammenhängen, glaube ich.

    Bsp: Stino1: "Ich erwarte Unterstützung & Loyalität in einer Freundschaft, damit ich mich gewertschätzt fühle & Vertrauen kann" (geht ja immer um Bedürfnisbefriedigung).
    Stino1 muss nun nicht ändern, dass er sich Loyalität wünscht/erwartet, sondern kann daran "schrauben",
    wie Freunde ihm dieses Gefühl vermitteln können (ist ja bei jedem anders!).
    ODER er kann tatsächlich versuchen,
    bei einem - selten unterstützenden aber dennoch andere Qualitäten habenden - engen Freund,
    die Wertschätzung über die Hilfeanfragen des Freundes zu erfahren,
    oder das Vertrauen durch die Verschwiegenheit des Freundes aufzubauen.

    War das jetzt deutlich?
    Jedenfalls ist es schon möglich, an vielen Dingen zu schrauben.
    Was wir alle ja auch mal häufiger, mal seltener tun.

    Ja, vielleicht ist es ein schlechtes Timing, dass die Diagnose zum Winter hin kam...
    Vielleicht brauche ich diese Phase einfach, dieses Verarbeiten, neu Reflektieren,
    neu bewerten, neu betrachten, neue Möglichkeiten (positiv), aber auch negativ,
    finde ich sehr wichtig auch diese Gefühle zu akzeptieren...

    Aber letztendlich, nüchtern betrachtet läuft es doch darauf hinaus, dass es nie so richtig klappen wird, fürchte ich?!

    Nein, noch bin ich in keiner Therapie. Ich verschlafe erfolgreich die tel.Sprechzeiten der entsprechenden Therapeuten.
    Aber ich halte einen Klinikaufenthalt auch für geeigneter, dort bekäme ich quasi alles zusammen:

    1. Schlafproblematik in den Griff
    2. Medi's einstellen
    3. Lernen... Verarbeiten... Fragen beantworten. Techniken lernen für besonders schwierige Situationen etc. Struktur/Konzentration/Entspannung USW.

    Mal eine ganz blöde Frage: Hast du eine Phantasie dazu, was gegeben sein müsste, damit du in Spur kommst und evtl. auch bleibst? Meine nur Phantasie, nicht was real möglich ist.
    Schwierig, denn es ist ja nicht ein Anliegen allein, das eine einzige Lösung erfordert.
    Daher fällt mir derzeit nichts Konkretes ein und mir ist grad nicht danach, wieder sämtliche Schwierigkeiten aufzulisten.
    Hast du so eine Fantasie?

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.600

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Oh, ich meinte mit Erwartungshaltung und runterregeln MEINE Haltung an MICH, die ich schwer runtrschrauben kann. Woanders kann ich nicht drehen. An andere Leute habe ich so gut wie gar keine Erwartung. Wünsche ja, allerdings erwarte ich keine Erfüllung. Und für die Erwartung anderer, die diese an mich haben kann ich nichts, wenn ich keine expliziten Versprechen gebe.

    Manchmal überfallen mich auch die Gedanken, dass ich mein Leben nicht mehr hinkriege. Das kommt vor. Und früher hatte mich das ganz schön im Griff. Frag mich nicht wie, aber ich habe es geschafft, dass das eben mal sein kann und schlimm ist, doch ich halte mich nicht mehr daran auf. Ich nehme mittlerweile wahr, was ich trotz der Umstände hinkriege. Hebe das vermehrt in meinem Umfeld hervor. Den Kleinrednern darunter, die einen anderen Maßstab anlegen, den fahre ich über den Mund.

    Was ich gerne vergesse ist, dass Wetterlage oder die dunkle Jahreszeit, eine Rolle spielen in meiner Befindlichkeit. Ich komme auf alles mögliche andere, aber nicht darauf.

    Wenn du die Sprechzeiten der Therapeuten verschläfst, was spricht gegen eine schriftliche Kontaktaufnahme? Und was ist mit Kliniken? Könnte da der erste Schritt über die Ambulanz einer Klinik sein? Hast du passende Kliniken im Auge? … Bei mir war es vor meinem stationären Aufenthalt so, dass eine Vertrauensperson für mich zig Adressen abtelefoniert hat bis ich einen Platz hatte. Ich konnte das nicht mehr.

    Naja, denke nur so…

    Eine Phantasie zu meinem Leben habe ich, ja. Bin froh drum. Tut mir gut, mich da hinein zu träumen. Wäre sogar was, das machbar wäre. Für mich momentan nicht. Zukünftig???

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 596

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Manta schreibt:
    Hi.

    Wenn ich dran denke, dass ich noch länger arbeiten gehen muss wie ich auf der Welt bin krieg ichs kotzen. Absolut unvorstellbar. Habe bisher immer Arbeit gehabt und mich so durchgefummelt. Aber der Gedanke, dass das immer so weiter geht....
    Oft bin ich so im Arsch und unmotiviert, dass ich morgens liegen bleiben könnte. Aber wenn man dann daran denkt, dass man nen guten Job verliert und sich die Zukunft als schwarzes Loch darstellt, dann schleppt man sich ausm Haus. Das belastet unwahrscheinlich. Die Angst vor der Zukunft richtets meistens.
    Ich denk mir dann immer: "Tja, hat keiner gesagt dass das Leben Spass macht" Übrigens: Wenn ich einen von denen in die Finger kriege die immer vollmundig behaupten dass das Leben schön sei, gnade ihm Gott.
    du sprichst mir aus dem munde.....mir geht es ganz genauso......

  4. #24
    Lin


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    @showdown

    ja, Klinikaufenthalt wurde in Angriff genommen, auch wenn es langsamer vorangeht als es könnte... so ist das eben
    Formalitäten besorgen, ausfüllen, abschicken:
    damit bin ich nun seit über einem Monat beschäftigt.


    Ich frage mich, wie diejenigen hier mit sehr ähnlichen Problemen mit ihrer Situation umgehen, wie sie ihr Leben arrangieren,
    wie sorgt ihr für euren Lebensunterhalt, wie hat sich das mit den Jahren verändert/verbessert?

    Ganz ehrlich, ich meinte sogar zu meinem Arzt vorige Woche, dass ich mir nicht vorstellen kann,
    jemals eine 40-Stunden-Stelle zu haben. Das würde ich gar nicht schaffen, längerfristig.
    Das muss natürlich nicht zwangsläufig ein Problem sein.
    Macht hin und wieder aber Angst, vor allem wenn man so oft sieht,
    wie schlecht diejenigen MIT Vollzeitstellen oft über die Runden kommen.

    Die eigenen Stärken & Schwächen wirklich erst einmal anzunehmen,
    ist wohl meine vorerst wichtigste Aufgabe.
    Dann erst werde ich mich Schritt für Schritt,
    nach Prioritäten wahrscheinlich,
    darum kümmern wie ich was am besten umsetze.

    Ich wollte ins Ausland. Wie soll ich so ins Ausland.

    Ob ich je ohne Medikation das Leben führen kann, das ich mir wünsche?

    Ist sowas als Single zu bewältigen?
    Wenn man so hohe Ziele hat?
    Von so vielen Dingen träumt?

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.600

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Ist schon widrig mit den Kliniken… Wünsche dir das Durchhaltevermögen, das notwendig ist, bis zu einen Platz bekommen hast!

    Und sonst kann ich sagen, dass ich noch immer nicht für meinen Lebensunterhalt sorgen kann. Wenn ich entlohnt werden würde für das was ich dennoch tue… ja, wäre schön und ich könnte für mich selbst aufkommen. Ist nun mal nicht gegeben.

    Das einzige, das sich in all den Jahren geändert hat, ist die Einstellung, die ich zu mir selbst hatte. Ich finde nicht alles toll an mir. Aber ich mache mich selbst nicht mehr so fertig, weil ich z.B. nicht für meinen Lebensunterhalt unter den üblichen Bedingungen sorgen kann. DAS hat sich verändert. Und das ist für mich immens wichtig.

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    tja was machen???? Mir gehts eher schlimmer wie Euch, ich bin jetzt 55, hab meine Diagnose noch nicht sooo lange.. vor ca. 8 / 9 Jahren wurde ich zum Berufsförderungswerk geschickt, die mich dann nach 6 Wochen Testung mit dem Satz : Melden sie sich in einer Behinderten-Werkstatt" weggeschickt haben.

    Vor kurzem erst nen Behinderten-Ausweis bekommen, 60%

    2 Jahre später fing ich dann im Team 24 für Menschen mit psych. behinderung an und bin total unterfordert von der Arbeit da. langweilig

    Die Webseite der Werkstatt steht auf meinem Profil, könnt ihr mal Lesen da steht noch mehr http://adhs-chaoten.net/mitglieder/2329-anni.html

    hier seht ihr Bilder von meiner Arbeit http://adhs-chaoten.net/album.php?albumid=570


    Ganz früher, vor 15 Jahren etwa, wurde ich lange wegen Depri behandelt, inner Klinik auch und 9 Mon. Tagesklinik und 3 J. Psychotherapie alles für die Katz natürlich.
    Bis irgendwann die Diagnose kam und ich jetzt erst soweit bin, mir Hilfe zu holen, war ich sonst nicht.

    Ich hatte noch nicht mal nen Hauptschulabschluß und bis jetzt trotz Hochintelligenz (Tests gemacht in Klinik und bei Arzt)
    Nur nen abgebrochenen, bzw. nicht geschafften Abitur-Versuch. damals ging das noch ohne nen anderen Schul-Abschluß
    pissdreck alles

    Verliere auch immer mehr die Zuversicht.....alles zum

    Beziehuingen : 2x geschieden, mein jetziger Freund..... haut auch nicht hin, kriegs nicht fertig, mich zu trennen, wenn er denn mal bei mir ist, ist es immer viiiel zu wunderschön.

    Also..... alles sch.....
    ich hab übrigens auch so meine Begabungen, schaffs aber nicht, da was draus zu machen, malen und zeichnen kann ich auch ganz gut, hab auch schon mal zu schreiben angefangen, krieg aber nix zu ende obwohls mir an Fantasie nicht fehlt, also ganz sicher nich

    also sooo viele grüne Smileys hab ich bis jetz hier im Forum noch nie gemacht

    Liebe Grüße Anni

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Und ich? Ich studiere seit 1995 Psychologie. Habe seit Jahren alle Prüfungen fertig. Dumm bin ich nicht, aber ihc bin auch sehr kritisch, kann mir nicht vorstellen so ein pflichtgetreuer Klinischer Psychologe zu sein, weil ich von der Diagnostik wie sie Psychos betreiben nur marginal was halte. Therapie? Auch super, aber auch da bin ich eine Kritikerin. Obwohl das Sinn macht. Nur die Diplomarbeit schreibe ich in Etappen seit 2008. Seit August 2012 war ich beim Arzt weil ich nur noch Panikattacken hatte wenn ich nur an die Diplomarbeit dachte. Ich zahlte mir sogar wen der neben mir sitzt damit ich nicht wegweiche. Mit Ritalin gehts , aber auch das hat nebenwirkungen. Und wir haben jetzt 2013. Ich bin 37. Gut, interessantes Leben gehabt, aber alle meine Träume nicht verwirklicht. Dafür viel gereist. Aber jetzt stehe ich da und hatte einen Nervenzusammenbruch weil ich mir gerade vorstelle, dass ich mit 80 von der Mindestpension lebe, und meine Miete schon 500 ist. ****!
    Jobs habe ich immer wieder gemacht, aber das Gefühl engesperrt zu sein und nicht Reisen zu können hat mich halt auch zu ungewöhnlichen Jobentscheidungen geführt. Mein CV ist lückenlos, aber Ich habe es auch nie länger als max. 3 Jahre wo ausgehalten.
    Dann viel im Ausland gearbeitet, Schweiz, damit Geld reinkommt, und ich reisen kann. An einem Ort gebunden sein macht mich fertig. Dann soziale Kontakte vernachlässigt und jetzt fühle ich mich oft so alleine, obwohl ich schon Freunde habe und zwei Katzen. Aber mir fehlt das "Normale". Mal am Wochenende Schifahren gehen. ooops geht nicht, da ich oft wochenende arbeiten muss.
    Bäh. wirklich bäh. Ich versuche bis ende März die DPA fertig zu machen. Ist schwer, da Ritalin mich alleine depressiv macht und zwar schwer (bin angstgestört und depressiv) und ich dann vor lauter panik nichts tun kann. Ich kombiniere daher wenig cipralex mit noch weniger ritalin. Ich bin so eine bei der homöopathische dosen schon wirken dürften. Und Entscheidungen: Oh gott bitte.... Ich kann mich vor lauter Optionen nicht entscheiden und dann ist mein Hirn balla Balla ehrlich wahr.
    In meinem Alter finde ich als Psychologin ohnehin keine Jobmehr, die sind soviele und man muss dann noch schon zig ausbildungen gemacht haben. Daher schwarze zukunft. Werde es mal als Krankenpflegerin versuchen. Zumindest fixer Job ... Und man kann auch ins Ausland gehen!

    Oh und ne ausbildung als klassische Masseurin habe ich immerhin yay! (zynisch)
    Bäh.. Ich verstehe Euch..
    Geändert von noubamofi (23.02.2013 um 12:55 Uhr)

  8. #28
    Chaoprinzessin

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    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Hallo lin,

    Beruflich habe ich auch wenig geschafft... Ausbildung zwar fertig, aber dann immer wieder am arbeit überfordert und rausgeschmissen...

    Es tut weh! Dann die diagnose und probiere noch mal... Ein bisschen besser, aber auch nicht das gelbe von ei.

    Was mich am meistens geholfen hatte ist zu lernen so was anzunehmen (zuerst mal der schmerz annehmen und zulassen) und schauen dass ich im rahmen meine möglichkeiten bleibe... Also, ich arbeite, bin wneig gestresst dabei (mit ADS gibt es ehe keine stressfreies leben) und sehr wenig geld... Aber so zufrieden. Nach der diagnose hatte ich mich zuerst um mein ADS gekümmert... Was ich beruflich wollte wusste ich nicht und hatte ehe nur herumprobiert. nach 5 jahren mit der diagnose habe ich zwar beruflich etwas mit dem ich im moment zufrieden bin aber weiss dass ich mich entwicklen werde. Ich kümmere mich weiter um meine problemchen, lerne was ich lernen kann und irgendwann wird sich einiges auch bewegen. Ich habe auch träumen, aber auch zeit.

    Klinikaufenthalt finde ich eine gute sache! Mal zeit für dich, um dich zu kümmern und dort in eine rahmen wo andere leute dich dabei unterstützen. Wenn gut kommt, was ich hoffe (hatte genug andere üble geschichten gehért) kann es auch etwas bringen...

    Sonst ist seit einige zeiten hier eine gruppe für solche menschen die mit der arbeit nicht geschafft haben... Passiert zwar im moment nichts, aber vielleicht haben einigen von euch interesse dran? http://adhs-chaoten.net/gruppen/jens...itslebens.html

    Ich tue mich gerne darüber austauschen, mit menschen die es ähnlich geht...

    lg

  9. #29
    Lin


    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 117

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Ich danke euch, und ich bin mir sicher nicht nur ich.
    Ich persönlich finde es jedes Mal ungemein beruhigend,
    wenn ich so ehrliche Mitteilungen erhalte und sehe,
    es geht wirklich mehr als nur ein paar Menschen so.

    Es ist hilfreich zu lesen, wie unterschiedlich es laufen kann und welche verschiedenen Wege jeder ausprobiert. Für mich besser funktionierende neue Wege kann ich erst ausprobieren und erkennen, wenn ich sehe und akzeptiere, womit ich Schwierigkeiten habe und wo meine Grenzen sind. Dabei mag ich die Vorstellung von diesen Grenzen gar nicht

    Heute hasse ich Sätze wie "wenn du dir wirklich Mühe gibst, dann schaffst du das auch, du musst nur wollen":
    Mein Arzt meint, ich klinge sehr analytisch und zeige, dass ich mich lange und bewusst damit auseinandersetze,
    und ich einen starken Willen habe gewisse Dinge zu verändern. Und, dass viele Dinge/Beobachtungen von mir,
    oft auch erst während eines Klinikaufenthaltes gewonnen werden. Fand ich ein schönes Feedback, aber das ist
    ja auch so frustrierend:

    Ich schaffe es trotzdem nicht!
    So bewusst, so gewillt,
    so analytisch, so reflektierend,
    und trotzdem!


    Wenn grüne Smileys rausmüssen, dann müssen sie raus.

    bin so müde, schaffe keine ordentlichen Sätze mehr.

    Wünsche euch eine gute Nacht

  10. #30
    Chaoprinzessin

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    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Existenzangst - berufsunfähig? hört das niemals auf...

    Hallo Lin,

    Noch etwas wegen dass "schaffen". So lange dass ich mich massstäben gegeben die zu hoch waren und nicht an mich passen, war stressig. je mehr ich schaue was ich kann und wirklich möchte, brauche, geht es besser...

    Jetzt machst du sicher schon deine bestens und es ist gut so! Schau mal noch was du jetzt gerade brauchst... Es gibt zeiten, wir brauchen keine arbeit, weil wir mit uns selber schon genug baustellen haben. Wenn es so ist, dann darfst du es auch!

    lg

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